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Original von Graf Perry II. von Montary

Und dafür waren offensichtlich alle Mittel recht und somit hat die Union das Vertrauen des freisteinischen Volks hintergangen. Seien Sie froh, dass Sie noch leben dürfen und zeigen Sie auf die echten Verräter und Freiheitsgegner.
Das bin ich, im Gegensatz zu vielen anderen meiner Mitbürger, in Renshavn. Wir durften die Hauptlast und die Hauptzerstörungen ertragen, wir haben die meisten Opfer zu beklagen, wir haben den barnstorvischen Beschuss über uns ergehen lassen müssen. Und, glauben Sie mir, ich kenne ettliche Familien, in denen es mehr als nur Verletzte gegeben hat, von meiner eigenen ganz zu schweigen!
Wir sind heilfroh, dass es den Unionsstreitkräften gelang, den Frieden wieder herzustellen - und unsere Freiheit, die wir immer gehabt haben.
Wo hat Manuri denn in unsere Angelenheiten reinregiert? Wir haben unsere Gesetze selbst erlassen, unsere kulturelles, gesellschaftliches, politisches, wirtschaftliches und wissenschaftliches Leben selbst gestaltet. Wir haben einen freien Landtag, bestehend aus freien Bürgern. Wir Freisteiner brauchen niemanden, der uns einen vermeintlichen Unabhängigkeitskrieg aufnötigt, und damit nur seine eigenen Ziele verfolgt!
Und, Graf, als freier Bürger bin ich stolz darauf, dass ich meinen Betrieb wieder aufgebaut habe, dass wir Renhavn soweit wieder aufgebaut haben und dass die Menschen hier wieder normal leben können.
Sie wollen, dass ich Ihnen die echten Verräter und Freiheitsgegner zeige? Dann schauen Sie sich Sendlhofer an; da haben Sie einen!
 

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Original von Franz Sperling
Sendlhofer und seine Clique haben uns weisgemacht, dass es ihnen um Freisteins Freiheit ginge. In Wirklichkeit ging es ihnen um ihre eigenen Machtspielchen. Sie haben Freistein verraten und seine Freiheit aufs Spiel gesetzt, sie haben die Kamphandlungen erst provoziert, indem sie unter anderem mit Polizeikräften eine Militärkaserne belagerten. Und sie wollten mit Hilfe einer manipulierten Volksabstimmung vortäuschen, dass das freisteinische Volk mehrheitlich für die Sezession sei.
Das Volk Freisteins hat sich für die Freiheit entschieden. Wir verstehen schon, Geschichte ist immer die Geschichte der Sieger - und in dieser Logik muss die Volksabstimmung natürlich, selbstverständlich fingiert gewesen sein. Die Union hätte zu akzeptieren gehabt, wenn ein Land aus ihrem Bunde ausscheiden will, wie sie es bereits bei Vesteran getan hat. Warum jetzt diese Janusköpfigkeit?
Original von Franz Sperling
Sie tun gerade so, als ob man wild gewordenen bewaffneten Polizeikräften mit Butterblümchen in den Händen und Liebesliedern auf den Lippen beikommen könnte. Die Unionskräfte waren verpflichtet, Ruhe und Ordnung wieder herzustellen und den Machtspielchen der machtgeilen Clique Einhalt zu gebieten.
Eben nicht, die Union hatte stillzuhalten.
Original von Franz Sperling
Nee, da ist wieder der, der aus der Vergangenheit gelernt hat.
Sie stellen sich nunmehr als Gegner der Freiheit Ihres Volkes dar, um nicht Sanktionen in der Union zu befürchten. Wir können Sie durchaus verstehen, Sie möchten Amt und Mandat behalten und Ihre persönliche Macht behalten. Nur taugen Sie dann nicht wirklich als Politiker, eher als Windfahne...
 

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[b]Reichsgraf Perry II. von Montary[/b]
[size=85]S. Mag. Lordrektor der Montary University
Erster Imperialkanzler des Kaiserreichs Imperia a.D.
Hauptmann der Kaiserlich-Imperianischen Luftwaffe a.D.
Professor für Geschäftsethik (MU Providence Business School)[/size]

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Original von Graf Perry II. von Montary

Das Volk Freisteins hat sich für die Freiheit entschieden. Wir verstehen schon, Geschichte ist immer die Geschichte der Sieger - und in dieser Logik muss die Volksabstimmung natürlich, selbstverständlich fingiert gewesen sein. Die Union hätte zu akzeptieren gehabt, wenn ein Land aus ihrem Bunde ausscheiden will, wie sie es bereits bei Vesteran getan hat. Warum jetzt diese Janusköpfigkeit?
Ich weiss noch sehr gut, wie "frei" diese Volksabstimmung war. Kommen Sie mir also bitte nicht mit Ihrer Geschichtsklitterung.
Original von Graf Perry II. von Montary

Eben nicht, die Union hatte stillzuhalten.
Ah ja, verstehe. Die Unionsstreitkräfte werden angegriffen, müssen aber stillhalten... sehr einleuchtend, Ihre Argumentation, muss ich schon sagen.
Original von Graf Perry II. von Montary

Sie stellen sich nunmehr als Gegner der Freiheit Ihres Volkes dar, um nicht Sanktionen in der Union zu befürchten. Wir können Sie durchaus verstehen, Sie möchten Amt und Mandat behalten und Ihre persönliche Macht behalten. Nur taugen Sie dann nicht wirklich als Politiker, eher als Windfahne...
Dann bin ich mal gespannt, mit welchen Sanktionen Sie von unionsseite zu rechnen haben, bzw. auf Ihre Ausreden, dass diese ausbleiben. Aber, Graf, Sie haben meine Frage und meine Einwände noch nicht reagiert. Ich wiederhole Sie gerne für Sie: "Wo hat Manuri denn in unsere Angelenheiten reinregiert? Wir haben unsere Gesetze selbst erlassen, unsere kulturelles, gesellschaftliches, politisches, wirtschaftliches und wissenschaftliches Leben selbst gestaltet. Wir haben einen freien Landtag, bestehend aus freien Bürgern. Wir Freisteiner brauchen niemanden, der uns einen vermeintlichen Unabhängigkeitskrieg aufnötigt, und damit nur seine eigenen Ziele verfolgt."
 

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Original von Nicolas Seroux de Fay

Die barnstorvische Armee hat nicht gemordet. Es sind mir als damaligen barnstorvischen Oberkommandierenden keinerlei Kriegsverbrechen seitens unserer Streitkräfte bekannt geworden.

Sie, Monsieur Sendlhofer, sind sowieso die letzte Person, die solche Worte in den Mund nehmen sollte. Die barnstorvische Königin hat sich damals von einer freisteinisch-imperianischen Verschörerclique bezirzen lassen und ist auf seiten dieser Verschwörerbande in den Krieg eingetreten - übrigens, ohne mich vorher zu konsultieren.

Auch Sie, Monsieur Sendlhofer, gehörten zu diesem Verschwörergesindel. Sie sind kein Mann von Ehre; wären Sie dies, hätten Sie sich nach dem gescheiterten Aufstand eine Kugel in den Kopf gejagt. Sie sind ein Waschlappen.
Haut de Fay auf die Schulter.

Sehen Sie, Graf, im Gegensatz zu diesem zeternden Zwerg Sendlhofer, hat der General wenigstens den Mumm, den Tatsachen ins Auge zu sehen und die Wahrheit auszusprechen.
 

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Beitrag von Gerhard Cheman »

Kommen wir doch zur Sache zurück. Sie haben hier offensichtlich eine komplett andere (nicht nachvollziehbare) Ansicht der Geschichte im Freistaat Freistein. Aber wie gesagt, lassen wir das erklären der Geschichte an dieser Stelle und seien wir froh, dass es Freistein wieder so gut geht und man glücklicherweise heute keine materiellen und infrastrukturellen Schäden im Land mehr hat.

Die Idee und Umsetzung eines Ehren- und Mahnmals in Manuri ist gut und sollte umgesetzt werden bzw. wird ja umgesetzt, schließlich läuft die Ausschreibung ja schon. Das ist richtig und gut.

Ob und wie wir im Freistaat Freistein Ehren- bzw. Mahnmal(e) errichten werden, wird die Landesregierung demnächst prüfen und auch gemeinsam mit den Städten und Kommunen diskutieren.
 

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Original von Franz Sperling
Ich weiss noch sehr gut, wie "frei" diese Volksabstimmung war. Kommen Sie mir also bitte nicht mit Ihrer Geschichtsklitterung.
Wir denken, sich gegenseitig Geschichtsklitterung vorzuwerfen bringt mal nun nichts. Das können wir bleiben und unabhängige Historiker entscheiden lassen.
Original von Franz Sperling
Ah ja, verstehe. Die Unionsstreitkräfte werden angegriffen, müssen aber stillhalten... sehr einleuchtend, Ihre Argumentation, muss ich schon sagen.
Wir sprechen nun nicht von den Kasernierten. Dass diese sich erwehren, sollte einberechnet worden sein, aus dem privaten Schutze entwachsen. Nur der Überfall der anderen Truppen, die sich zu einem Rudel zusammengerafft haben, diese hätten
Original von Franz Sperling
Aber, Graf, Sie haben meine Frage und meine Einwände noch nicht reagiert. Ich wiederhole Sie gerne für Sie: "Wo hat Manuri denn in unsere Angelenheiten reinregiert? Wir haben unsere Gesetze selbst erlassen, unsere kulturelles, gesellschaftliches, politisches, wirtschaftliches und wissenschaftliches Leben selbst gestaltet. Wir haben einen freien Landtag, bestehend aus freien Bürgern. Wir Freisteiner brauchen niemanden, der uns einen vermeintlichen Unabhängigkeitskrieg aufnötigt, und damit nur seine eigenen Ziele verfolgt."
Die Union hat Gesetzgebungsbefugnisse für Freistein. Unionsgesetze gelten nämlich auch für das Territorium Freisteins.

Die Sanktionen betreffen nun nicht unbedingt die rechtlichen, sondern die Verachtung, die vom unwissenden und von den Herrschenden geblendeten Pöbel ausgeht. Wo sollen Menschen wie Wir denn noch ohne Angst aus dem Haus gehen, wenn Menschen wir Sie gegen uns hetzen? Wir haben den Luxus, Uns Leibwächter zu halten, aber die weniger Vermögenden, die der rechten Gesinnung angehören, die werden verfolgt, nicht rechtlich, aber faktisch.
 

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Beitrag von Ot Helfsen »

Hardcore-Unionisten und Staatenbundler. Beide haben auf ihre Weise Argumente und beide haben subjektiv die besseren. Also: Give peace a chance. Blick nach vorn, nicht zurück zu alten Kämpfen. Lieber heute eine funktionierende Union gestalten.
 

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Ot Hennerk Helfsen
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