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Jungspund
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Jungspund
Ja, ich kümmere mich darum. Einen Augenblick bitte.

Johann telefoniert kurz mit seiner Assistentin und gibt ihr ein paar Anweisungen. Dann legt er wieder auf.

So...meine Assistentin kümmert sich um alles. Sie wird sich in Kürze melden.
Sollen wir in der Zwischenzeit mit dem nächsten Thema fortfahren?
 

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Beitrag von Helen Bont »

Das ist ein guter Vorschlag.
 

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[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
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Ok, das wäre das Marangi-Problem.

Dazu habe ich erstmal eine Frage: Wer oder was gibt der DU das Recht in einen innergrasoncischen Konflikt einzugreifen und damit unsere Truppen in einem hohen Maßstab zu gefährden? Die Intention des Eingriffs ist dabei gerade bitte außen vor zu lassen. Ist ihnen klar, was wir durch diese Aktion riskieren mussten?
 

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Beitrag von Helen Bont »

Herr von Oris, zum Einen: aussenpolitische Aktivitäten folgen in der Regel immer einer bestimmten Intention, daher wird man sie bei der Bewertung aussenpolitischer Aktivitäten gar nicht ausblenden können.
Zweitens: wer Soldaten in ein Krisen- oder Kriegsgebiet führt, muss damit rechnen, dass das Unternehmen kein Spaziergang wird.
Drittens: beide Konfliktparteien - sowohl die Regierung Grasonces als auch die Marangi - wollten die Vermittlung durch die Demokratische Union, damit dieser Konflikt beendet werden kann. Dies ist in meinen Augen Legitimation für eine Vermittlungstätigkeit genug.
Da die Marangi zusagten, während der Verhandlungen still zu halten, ist mir persönlich schleierhaft, wie ausgerechnet durch Friedensverhandlungen die Sicherheit von Soldaten im Krisengebiet gefährdet wurde.
Abschließend, Herr von Oris, erlaube ich mir Sie darauf hinzu weisen, dass die Demokratische Union ein souveränder Staat ist, der natürlich eine eigenständige Aussenpolitik betreibt, unabhängig davon, ob sie den Beifall in anderen Hauptstädten findet oder nicht.
 

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[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
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[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
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Original von Helen Bont
Da die Marangi zusagten, während der Verhandlungen still zu halten, ist mir persönlich schleierhaft, wie ausgerechnet durch Friedensverhandlungen die Sicherheit von Soldaten im Krisengebiet gefährdet wurde.
Exakt das ist der Punkt: Die Marangi hatten zuvor ein erstes Verhandlungsteam schwer verletzt, deswegen war es gar nicht sicher, dass diese nur ihr Wort halten und uns, die nun ihren Angriff stoppen und mitten im Dschungel ein Lager aufschlagen mussten, nicht angreifen. Unsere Truppen saßen da dort wie auf einem Silbertablett und jeglicher Überraschungseffekt war nun hinüber. Versetzen sie sich doch mal in unsere Lage! Das Risiko war enorm und wir wären sehr gerne vorher von ihren Plänen in Kenntnis gesetzt worden, da nicht Grasonce dort versuchte die Marangi zurück zu schlagen, sondern die Confederation, auf die Bitte Grasonces hin. Man hat uns schamlos übergangen und damit viele Leben unnötig riskiert. Wenn wir das vorher gewusst hätten, dann hätten wir eine gänzlich andere Strategie gewählt, die uns nicht in solch eine missliche Lage gebracht hätte.
Original von Helen Bont
Abschließend, Herr von Oris, erlaube ich mir Sie darauf hinzu weisen, dass die Demokratische Union ein souveränder Staat ist, der natürlich eine eigenständige Aussenpolitik betreibt, unabhängig davon, ob sie den Beifall in anderen Hauptstädten findet oder nicht.
Das habe ich auch gar nicht angezweifelt...es gibt aber Situationen in denen es ratsamer ist, dass man sich vorher mit anderen Staaten abspricht.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Original von Johann von Oris

Exakt das ist der Punkt: Die Marangi hatten zuvor ein erstes Verhandlungsteam schwer verletzt, deswegen war es gar nicht sicher, dass diese nur ihr Wort halten und uns, die nun ihren Angriff stoppen und mitten im Dschungel ein Lager aufschlagen mussten, nicht angreifen. Unsere Truppen saßen da dort wie auf einem Silbertablett und jeglicher Überraschungseffekt war nun hinüber. Versetzen sie sich doch mal in unsere Lage! Das Risiko war enorm und wir wären sehr gerne vorher von ihren Plänen in Kenntnis gesetzt worden, da nicht Grasonce dort versuchte die Marangi zurück zu schlagen, sondern die Confederation, auf die Bitte Grasonces hin. Man hat uns schamlos übergangen und damit viele Leben unnötig riskiert. Wenn wir das vorher gewusst hätten, dann hätten wir eine gänzlich andere Strategie gewählt, die uns nicht in solch eine missliche Lage gebracht hätte.
Verzeihen Sie, Herr von Oris, aber Ihr Vorwurf greift nicht. Er greift deswegen nicht, weil ich am 02.10.2009 um 15:31 Uhr die Generalversammlung, auf der Sie anwesend waren, über die Vermittlungsinitiative unterrichtet habe. Laut stenogrphischem Protokoll, welches mir vorliegt, erklärten Sie am selben Tag, dass Sie es stark bezweifeln würden, dass die Marangi den Gesprächen zugestimmt hätten. Einen Tag später erklärte ich vor der Generalversammlung: "Herr Generalsekretär, ich versichere Ihnen, dass meine Ankündigung absolut den Tatsachen entspricht. Sowohl der Häuptling der Marangi als auch der grasoncesche Staatspräsident haben in Friedensgespräche eingewilligt, die in Kürze beginnen werden.
Ich darf an dieser Stelle die Erwartung der Unionsregierung zum Ausdruck bringen, dass vor und während dieser Friedensgespräche es zu keinen bewaffneten militärischen Aktionen kommen wird."
Auf Ihre wiederholt geäußerte Zweifel, erklärte ich am 03.10.: "Exzellenz, ich verischere Ihnen, dass ich mich nicht an die Öffentlichkeit oder die RdN-Generalversammlung gewandt hätte, wenn ich nicht absolut sicher wäre, dass der Häuptling der Marangi in Friedensgespräche eingewilligt und der grasoncesche Staatspräsidenten diesen zugestimmt hätte. Ich denke, dass diese spätestens am Dienstag beginnen werden."
Nach mir vorliegenden Informationen, starteten 25.000 konföderierte Soldaten unter Befehl von General Myers am 07.10.2009 mit einem militärischen Vorstoß nach Norden.
Zum Beginn der militärischen Operationen war also allgemein bekannt, dass die Friedensgespräche zwischen Grasoncern und Marangi in Kürze beginnen. Wenn Sie jetzt behaupten, Sie seien nicht informiert gewesen und man habe Sie übergangen und damit das Leben vieler Soldaten unnötig riskiert, dann ist das angesichts der Tatsachen nicht nachvollziehbar.
Original von Johann von Oris

Das habe ich auch gar nicht angezweifelt...es gibt aber Situationen in denen es ratsamer ist, dass man sich vorher mit anderen Staaten abspricht.
Da haben Sie sicherlich recht, allerdings sollten diese Staaten Abstimmungsbedarf anmelden, wenn Ihnen frühzeitig Informationen zur Verfügung gestellt worden sind, und sie der Meinung sind, dass ein solcher Bedarf besteht.

Edit: Datum "07.10.2009" eingefügt.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Nimmt einen Schluck Tee und gönnt sich einen von den Weihnachsplätzchen.
 

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[so]Sry, für die Verspätung. Musste die letzten Tage Doppelschichten machen.[/so]

Erstens gab es keine Beweise und Indizien dafür, dass die Marangi zu Friedensgesprächen eingewilligt hatten, da sie ja zuvor das erste Verhandlungsteam teilweise schwer verletzt hatten, deswegen konnten wir unserer Taktik und Strategien nicht komplett ändern, nur weil es vielleicht zu Gesprächen kommt. Desweiteren fanden zwischenzeitlich immer wieder Angriffe auf die Truppen der Confederation statt, wodurch wir gezwungen waren einen Gegenangriff gegen die Marangi zu führen, da sonst die Gefahr bestanden hätte, das wir eingekesselt worden wären.
Ich wiederhole also gerne noch einmal: Es gab keine Beweise und Indizien für die Gespräche, weswegen wir an unserer Strategie festhalten mussten.
Versuchen sie doch mal diese missliche Lage nachzuvollziehen, in der wir steckten.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Exzellenz, was nützt die beste Kommunikation, wenn deren Inhalte kein Glauben geschenkt wird? Glauben Sie ernsthaft, ich würde meine Reputation auf's Spiel setzen, indem ich eine Friedenskonferenz ankündige, ohne die feste Zusage aller Konfliktparteien zu haben?
Wir wussten übrigens vom Scheitern der Vermittlungsbemühungen Ozeanias, was die Unionsregierung mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen hat. Dies war auch der Grund, warum wir eine andere Vorgehensweise gewählt und beide Konfliktparteien nach Manuri eingeladen haben.
Noch mal: Sie hatten die Information rechtzeitig erhalten, das eine Friedenskonferenz stattfinden wird. Was Sie mir dieser Informationen taten oder wie sehr glaubwürdig sie diese einschätzten, liegt nicht mehr in der Macht der Unionsregierung.
 

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Ok...so kommen wir nicht weiter. Lassen wir das. Es ist ja noch alles gut gegangen.
Der Waffenstillstandsvertrag ist aber leider inzwischen schon wieder abgelaufen. Es gab bisher noch keine militärischen Aktionen von beiden Seiten. Die Regierung der Confederation sieht es auch bisher nicht vor die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen. Wir hoffen, dass die Marangi sich nun ruhig verhalten werden.
 

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