Ich sehe mich durchaus als der deutschen Sprache mächtig an, danke dir. Und auch ein sogenannter Angriffskrieg, der das Minimum ist was du in deinem Beitrag forderst, ist laut deutschem GG übrigens nicht gestattet. Und du willst ja wohl nicht behaupten dass ein Verteidigungsfall gegeben ist, nur weil die eben nicht der christlichen, sondern der islamischen Lehre anhängen.Original von Richard Stresemann
Ja. Wenn man die deutsche Sprache nicht versteht, in der Tat.
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I am a mad man
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Ich wollte hier eigentlich keine demoskopische Untersuchung anstellen zum Thema "Wer hat Hitler gewählt?", sondern nur mit dem gleichen Stilmittel auf deine, wie ich annahm, zynische oder polemische Bemerkung antworten, seit Jahrhunderten christianisierte Deutsche wären für die Shoa verantwortlich.Original von Palin Waylan-Majere
...
Im Ergebnis hätte dann gestanden: "Christen waren die Täter der Shoa, und die Arbeiter haben sie gewählt." Die (böse) Ironie wäre gewesen, dass man beide Teile der Aussage historisch so nicht stehen lassen kann. Weder rechtfertigt der sich auch aus den von dir zitierten Zahlen ergebende rund 10%-ige Stimmenanteil der NSDAP im Arbeiterlager zu sagen, Hitler sei von den Arbeitern gewählt worden, noch darf man die erhebliche Entwicklung des Antisemitismus von seiner mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gestalt hin zur nationalsozialistischen Ideologie unterschlagen.
Im Ergebnis hätten wir als ideologische Antagonisten mal miteinander übereinander lachen können, sowohl über den jeweils anderen, als auch über uns selbst. Aber ein Schuss Selbstironie ist von einem Linken vielleicht doch einfach zuviel erwartet, tut mir leid.
Amber Marie Ford
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Und zum Thema "Aufruf zum Völkermord":
Dass bestimmte politische Kreise ihnen unliebsame Diskussionen gerne zu beenden versuchen, indem sie ihr Gegenüber mit falsch gebrauchten Verbalkeulen niederknüppeln ist ja nun nichts Neues. Der Begriff "Rassismus" ist als Werkzeug aus diesem Zusammenhang längst traurig berühmt, ebenso wohl der Terminus der "Volksverhetzung".
Eine Art ratelonischer Variante dieser Unart scheint es zu sein, jede selbst hypothetische Meinungsäußerung gleich zum "Aufruf" zu irgendwas zu deklarieren.
Auch ohne seinen klarstellenden Nachtrag erschließt sich dem objektiven Leser, dass Stresemann zu keinerlei Handlung "aufgerufen", sondern tatsächlich nur gesagt hat: "Wenn Subjekt S das Ziel Z erreichen will, müsste S sich meiner Meinung der Handlung H bedienen."
Im Übrigen hat Stresemann ja auch bereits darauf hingewiesen, dass Präventivkriege völkerrechtlich keine Angriffskriege sind. Welcher Krieg in welcher aktuellen oder hypothetischen weltpolitischen Situation nun tatächlich ein Präventivkrieg, oder doch ein als solcher bemäntelter Angriffskrieg ist, ist eine in kaum einem Fall mit abschließender Sicherheit zu klärende Frage. Um so gefährlicher ist es, für sich die alleinige Entscheidungshoheit zu beanspruchen und dem, der zu einem anderen Urteil kommt vorzuwerfen, zu illegalen Handlungen "aufzurufen".
Dass bestimmte politische Kreise ihnen unliebsame Diskussionen gerne zu beenden versuchen, indem sie ihr Gegenüber mit falsch gebrauchten Verbalkeulen niederknüppeln ist ja nun nichts Neues. Der Begriff "Rassismus" ist als Werkzeug aus diesem Zusammenhang längst traurig berühmt, ebenso wohl der Terminus der "Volksverhetzung".
Eine Art ratelonischer Variante dieser Unart scheint es zu sein, jede selbst hypothetische Meinungsäußerung gleich zum "Aufruf" zu irgendwas zu deklarieren.
Auch ohne seinen klarstellenden Nachtrag erschließt sich dem objektiven Leser, dass Stresemann zu keinerlei Handlung "aufgerufen", sondern tatsächlich nur gesagt hat: "Wenn Subjekt S das Ziel Z erreichen will, müsste S sich meiner Meinung der Handlung H bedienen."
Im Übrigen hat Stresemann ja auch bereits darauf hingewiesen, dass Präventivkriege völkerrechtlich keine Angriffskriege sind. Welcher Krieg in welcher aktuellen oder hypothetischen weltpolitischen Situation nun tatächlich ein Präventivkrieg, oder doch ein als solcher bemäntelter Angriffskrieg ist, ist eine in kaum einem Fall mit abschließender Sicherheit zu klärende Frage. Um so gefährlicher ist es, für sich die alleinige Entscheidungshoheit zu beanspruchen und dem, der zu einem anderen Urteil kommt vorzuwerfen, zu illegalen Handlungen "aufzurufen".
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