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Foren Gott
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Foren Gott
Jetzt übertreiben es hier aber echt einige...
Die SL ist nun wirklich nicht linkslastig und wird sich die Entscheidung ordentlich durchdacht haben. Und mal ehrlich, lieber Francis, vielleicht solltet du einfach auch mal akzeptieren, dass andere Leute hier vllt. zu anderen Einschätzungen und Auffassungen kommen.
Und nur weil mal die Äußerungen von Stresemann als extrem übertrieben findet, ist man doch nicht gleich ein Linker? Er hat es einfach extrem übertrieben.
Du darfst nicht nicht vergessen, dass dies kein politisches Forum ist, sondern ein Spielforum. Und irgendwo muss man auch darauf achten, dass nicht jeder neue Mitspieler hier durch die Art und Weise der Sachs und Enigmas gleich abgeschreckt wird.
Irgendwo muss hier eine Grenze sein, das ist ja nicht böswillig gemeint.
 

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Freiheit durch Sozialismus!

Ich war, ich bin, ich werde sein!

Präsident der Republik Salbor
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Ratelon ist am Ende! Fertig! Aus ...

Es bleibt nur die Frage wann der letzte wirklich das Licht ausmacht. MN´s haben keine Zukunft.
 

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Jasmin van Rotstein
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Original von Fiete Schulze
Die SL ist nun wirklich nicht linkslastig und wird sich die Entscheidung ordentlich durchdacht haben.
Naja. ;) Ich habe da so meine eigene Erfahrungen mit der Arbeitsweise der Spielleitung - von innen heraus, und namentlich betreffend die "Imperia-Sezession". Ich stehe nach wie vor uneingeschränkt zu unseren damaligen Entscheidungen und den von mir verfassten Beschlüssen, aber was die Arbeitsweise der Spielleitung angeht - wie gesagt: naja...
Und mal ehrlich, lieber Francis, vielleicht solltet du einfach auch mal akzeptieren, dass andere Leute hier vllt. zu anderen Einschätzungen und Auffassungen kommen.
Genau darum geht es ja! Ich akzeptiere (mittlerweile ;)) dass du eine andere Einstellung zur DDR hast als ich. Und genauso akzeptiere ich, dass z. B. der Spieler hinter Kathryn Janeway eine andere Einstellung zu deiner Einstellung hat als ich.

Die Spielleitung aber hat gerade nicht akzeptiert, dass der Spieler hinter Richard Stresemann eine andere Einstellung zur EU oder der Spieler hinter Hans Sack eine andere Einstellung zu den rechtmäßigen Grenzen des deutschen Staates hat als sie. Das ist das Problem, um das es hier geht.
Und nur weil mal die Äußerungen von Stresemann als extrem übertrieben findet, ist man doch nicht gleich ein Linker? Er hat es einfach extrem übertrieben.
Extreme Übertreibung in Beiträgen ist laut Spielregeln nicht verboten!
Du darfst nicht nicht vergessen, dass dies kein politisches Forum ist, sondern ein Spielforum. Und irgendwo muss man auch darauf achten, dass nicht jeder neue Mitspieler hier durch die Art und Weise der Sachs und Enigmas gleich abgeschreckt wird.
Irgendwo muss hier eine Grenze sein, das ist ja nicht böswillig gemeint.
Jein. Du hast natürlich Recht wenn du sagt, dass das hier ein Spielforum ist. Aber eben das Forum eines politischen Spiels, aus dem auch der Gedankenaustausch zur realen Politik längst nicht mehr wegzudenken ist (oder könntest du dir vorstellen, das SimOff-Forum zu schließen oder nur noch unpolitische "Welches Lied hört ihr gerade?"-Threads zu erlauben? ;)).

Manchen schrecken vielleicht auch die marxistischen Ansichten des Spielers hinter Montgomery Scott, oder deine Ansichten zu Stärken und Schwächen der DDR ab. Die Quintessenz Ratelons ist gerade die Freiheit von Meinung und Weltanschauung, wen es abschreckt, dass jemand anderer Ansicht ist als er, der ist hier definitiv falsch!
 

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Amber Marie Ford
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Also macht mich mal nicht zum Volkshelden der DDR. Ich bin Sozialist, aber deswegen kein Fan des Politbüros. Ich möchte nur eine ehrliche und gerechte Aufarbeitung der Geschichte der DDR und auch der BRD.
Und das 3.Reich und die DDR auf eine Stufe zu stellen, ist für mich ein Unding. Was habe ich letzten gelesen: "Beim Ende des Hitlerreiches haben die Berliner in Trümmern ihrer Stadt die Reste ihrer Verwandten gesucht. Beim Ende der DDR haben die Menschen glücklich auf der Mauer getanzt."
Und ganz ehrlich...ich habe schon darüber nachgedacht, ob es nicht besser ist das SimOff-Forum dicht zu machen, es würde jedenfalls weniger Streit geben und mehr Aktivität im Spiel ;)
 

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Also, ich habe es ja schon dargelegt: Ich denke nicht, dass wir uns nur streng ans deutsche Recht halten sollten und nicht auch darüberhinaus denken. Einfaches Beispiel: Nach deutschem Recht ist nur Holocaustleugnung strafbar, die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern 1915 hingegen ist nicht strafbar. Auch kein anderer Völkermord wird ähnlich behandelt. DIe Schweizer sind hier sehr viel fortschrittlicher und stellen jedwede Genozidleugnung unter Strafe. Dasselbe mit Diktaturen. Die Rechtfertigung oder das Loben der NS-Diktatur stehen unter Strafe, das ist auch völlig ok so. Nur sehe ich keinen Grund, warum wir nicht weiter gehen und die Verherrlichung auch jeder anderen Diktatur bei uns verbieten sollten. Nur weil das dem deutschen Gesetzgeber nicht opportun genug war?

Und Thomas: Es ist ja ok, dass du Sozialist bist und eine ehrliche Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit möchtest. Ich finde es nur eben nicht ok, wenn das mit Sprüchen wie "in der DDR war nicht alles schlecht" geschieht. Es ist ja ok, wenn du es toll findest dass es in der DDR keine Arbeitslosigkeit und eine hohe soziale Sicherheit gab. Nur kann man diese Positiva nicht von der SED-Diktatur trennen. Kinderbetreuung, Arbeit für jeden, Sozialleistungen für alle, all das gab es nur deshalb, weil es dem Regime so nützlich war.

Und zum 3. Reich und DDR-Vergleich: Die Unterschiede zwischen beiden Regimen waren gradueller, nicht grundsätzlicher Natur. Wäre es für das SED-Regime opportun gewesen, seine Gegner zu vergasen, hätte es das auch getan.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Also macht mich mal nicht zum Volkshelden der DDR. Ich bin Sozialist, aber deswegen kein Fan des Politbüros. Ich möchte nur eine ehrliche und gerechte Aufarbeitung der Geschichte der DDR und auch der BRD.
Also keine Sorge, zum "Volkshelden der DDR" will ich dich bestimmt nicht ernennen oder erklären. ;) Du hast mal - ich weiß jetzt nicht mehr auswending ob hier oder in unserer Aussprache im Atrium - folgendes gesagt: "Es gibt Dinge, die in BRD besser sind, und es gab Dinge, die in der DDR besser waren." Das ist deine Meinung, die akzeptiere ich wie gesagt, und trete gerne für dich ein, wenn dir jemand absprechen will, dieser Meinung zu sein und sie zu äußern. :)

Ich sehe dich keinesfalls als kritiklosen DDR-Apologeten, sondern verstehe und erkenne an, dass du dir deine eigenen kritischen Gedanken machst und ein differneziertes Urteil bildest.

Denn Gott sei Dank genieße ich altersbedingt noch den Luxus, mit der Zeit charakterlich reifer zu werden und Dinge erfahrungsbedingt anders sehen zu können. Zuletzt habe ich gerade heute in einer Diskussion Angesicht zu Angesicht für einige Mitglieder der Die Linke-Fraktion im brandenburgischen Landtag Partei ergriffen, den Vorwurf energisch zurückgewiesen, deren seinerzeitigen Verbindung zur Stasi disqualifizierten sie davon, heute Mitglieder des brandenburgischen Landtages zu sein und klargestellt, dass die Regierungsbeteilugung von Die Linke in Brandenburg meines Erachtens demokratisch legitim ist und man diese Partei nicht mit der SED gleichsetzen kann und darf.

Du siehst also: ich bin ganz lieb geworden! :engel:
Und das 3.Reich und die DDR auf eine Stufe zu stellen, ist für mich ein Unding. Was habe ich letzten gelesen: "Beim Ende des Hitlerreiches haben die Berliner in Trümmern ihrer Stadt die Reste ihrer Verwandten gesucht. Beim Ende der DDR haben die Menschen glücklich auf der Mauer getanzt."
Ich halte es für verkehrt, eine allgemein verbindliche Lösung der Frage, ob man die DDR mit dem Dritten Reich vergleichen kann oder darf, zu treffen. Es gibt Argumente dafür wie dagegen, und wenn du mich fragst muss einfach jeder seine eigene Entscheidung treffen. Moralisch hinnehmbar ist jedes Urteil, dass sich jemand gebildet hat der sich mit beiden Systemen fundiert auseinandergesetzt hat und seine Ansicht in eigenen Worten begründen und vertreten kann.
Und ganz ehrlich...ich habe schon darüber nachgedacht, ob es nicht besser ist das SimOff-Forum dicht zu machen, es würde jedenfalls weniger Streit geben und mehr Aktivität im Spiel ;)
Meine Prognose: schließt man das SimOff-Forum, gleiten politische Diskussionen im SimOn sobald sich eine Gelegenheit bildet ins SimOff ab - das Bedürfnis, auch über die Welt in der wir tatsächlich leben zu diskutieren und zu streiten, ist einfach zu groß. ;)
 

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Amber Marie Ford
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Ich glaube, ich werde mal in Kürze mal Seminar veranstalten mit dem Thema "In der Kürze liegt die Würze". ;)
 

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Hm, Phillipp, ich sehe das mit der Stasi-Vergangenheit und ob sie für die Mitgliedschaft in einem demokratischen Gremium wie dem Brandenburger Landtag disqualifiziert wiederum anders als du. Ich denke mal, für die Stasi gilt letztlich dasselbe wie für die Gestapo: Wer da dringehangen hat, hat Leid über viele Menschen gebracht und wenn er sich nicht deutlich von dieser Vergangenheit distanziert, sollte er in einem demokratischen Gremium nichts zu suchen haben. Einfach weil es eine Beleidigung für seine Opfer ist, wenn man ihn da aufnimmt. Die Linke hat sich in meinen Augen auch noch nicht deutlich genug von der SED-Vergangenheit distanziert. Solange Personen wie Sahra Wagenknecht, die immerhin selbst Stalin noch als "alternativlos" bezeichnet hat auf hochrangigen Listenplätzen kandidieren dürfen (Platz 5 auf der NRW-Landesliste) und solange man auf offenen Listen auch Mitglieder der DKP antreten lässt, zumindest in Kommunalwahlen, solange kann ich diese Partei nicht als wirklich demokratisch und antitotalitär werten.
 

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Kathryn Janeway-Palm
bart
bart

Beitrag von bart »

Ob ich eine andere EU will oder nicht, ist eigentlich meine Sache. Ob ich auch zu ihr stehe oder nicht.
Genauso ist es in Ratelon, ob man die Länder, und U-Rat und Parlament zusammen legen will oder nicht, oder wie auch immer.

Die Bundesregierung als solches, wird eh bald nur noch symbolischen wert haben. So hats den Anschein für mich.
Die Regionen werden immer mehr gestärkt. Brüssel/ Straßburg Regionen.
Die Bundesregierung wird nur noch ausführendes Organ der EU, wie es bei vielen Gesetzen, bereits der Fall ist.

Aber wenn man die Grenzen vom 31.12.1937 wieder haben will und dieses noch öffentlich kund-tut ist es schon eine andere Sache.

Dann muss derjenige auch mit den Konsequenzen rechnen.

In der DDR war einiges gut und in der BRD war und ist einiges gut.

Und heute muss ich sagen, das die studierte, politische möchte gern Elite, die uns regiert, egal in welcher Partei sie sind, dem deutschem Volke mehr schadet als nutzen bringt.

Was nach dem II. Weltrieg aufgebaut wurde, wird heute mehr und mehr vernichtet, und die Politiker wundern sich über geringere Wahlbeteiligungen und des desinteresses an politischer mit gestaltung innerhalb einer Partei.

Obwohl wir Bürger dieses politische System mit unseren Steuern und Sozialbagaben finanzieren.

Siehe Volksentscheide jeglicher Art, die es mal gab, bzw aktuell in Hamburg geben wird oder schon gibt.

Die Schulsenatorin in HH weiß nicht wieso es eine größere ablehnung in der Bevölkerung gibt, und wundert sich, oder stellt sich dumm...

Die Meinung des Bürger ist unseren Volksvertrern nichts mehr Wert!!

Zu diesem Entschluß bin ich gekommen.

;)
 

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Also, ich habe es ja schon dargelegt: Ich denke nicht, dass wir uns nur streng ans deutsche Recht halten sollten und nicht auch darüberhinaus denken. Einfaches Beispiel: Nach deutschem Recht ist nur Holocaustleugnung strafbar, die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern 1915 hingegen ist nicht strafbar. Auch kein anderer Völkermord wird ähnlich behandelt. DIe Schweizer sind hier sehr viel fortschrittlicher und stellen jedwede Genozidleugnung unter Strafe. Dasselbe mit Diktaturen. Die Rechtfertigung oder das Loben der NS-Diktatur stehen unter Strafe, das ist auch völlig ok so. Nur sehe ich keinen Grund, warum wir nicht weiter gehen und die Verherrlichung auch jeder anderen Diktatur bei uns verbieten sollten. Nur weil das dem deutschen Gesetzgeber nicht opportun genug war?
Ich bewerbe das geltende deutsche Recht nicht als Maßstab, weil ich es so toll finde, sondern schlicht, weil es die äußerste Grenze der Meinungsfriehit ist, an die wir derzeit (d. h. solange das ratelonische Forum auf einem Server in der Bundesrepubl Deutschland gehostet wird) gehen können. Zu Gute halten muss man ihm aber immerhin, dass es die diese weiter fasst, als die derzeit amtierende Spielleitung, insofern wäre es durchaus ein Fortschritt, dieses als Maßstab zu nehmen.

Wenn es nach mir ginge, wäre die Leugnung jeglicher Völkermorde erlaubt. Die Wahrheit ist ein Löwe, der sich selbst verteidigt, sie braucht keine Gesetze zu ihrem Schutz. Niemand tut den Leugnern historischer Tatsachen einen größeren Gefallen als der, der sie zensiert. Dabei macht es keinen Unterschied, ob wie in Deutschland die Verbreitung von Lügen oder wie in der Türkei die Verbereitung der Wahrheit strafrechtlich verfolgt wird.

Wer die Verbreitung tatsächlicher Behauptungen verbietet, wertet diese auf, und macht sie erst interessant. Wen würde das Geblubber von Holocaustleugnern interessieren, wenn nicht ab und zu in der Zeitung stünde, dass einer von ihnen wegen Volksverhetuzung (§ 130 StGB) verurteilt wurde? Genau dieser Umstand liefert ihnen doch erst neue Anlässe für ihre Agitationen. Motto: "Wir vertreten die geheime Wahrheit, die politisch unerwünscht und darum verboten ist."

Besser wäre es, Holocaustleugner regelmäßig in Talkshows einzuladen. Dort könnten sie erst ihre geistige Diarroeh absondern, und dann konfrontierte man sie mit Zeitzeugenberichten, Filmaufnahmen aus den befreiten KL, Unterlagen der Nazi-Regierung, Tonaufnahmen usw. Sie wären in niemandes Augen mehr "Helden" oder "Märtyrer", sondern einfach nur die Vollidioten, die sie sind.

Gegenbeispiel Türkei: anerkannte diese den Völkermord an den Armeniern, gäbe es irgendwo im tiefen Osten des Landes ein Mahnmal, an dem Schnatterwelle oder Clintion bei Türkei-Besuchen einen Kranz niederlegen würden, und der Heute-Sendung oder Tagesschau wäre es nicht mal eine Meldung, geschweige denn einen Bildbericht wert. Indem die türkische Obrigkeit aber regelmäßig Menschen wegsperrt, die an den Völermord erinnern, hält sie die Erinnerung an diesen Aufrecht und fordert Historiker geradezu heraus, der Welt offenzulegen.

Meine Devise: lasst die Leugner und Verschwörungstheoretiker reden, aber setzt einen Zeitzeugen und Historiker mit Beweisen daneben. Die Wahrheit dankt.
 

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