Beiträge: 15
Registriert: Mo 23. Nov 2009, 00:19
*Saß in den hinteren Reihen der Kirche und hörte aufmerksam zu.*
Konkurrenzbeobachtung. *Hüstel*
*Verweilt noch ein wenig in Reflektion und macht sich dann auf die Hufe.*
Konkurrenzbeobachtung. *Hüstel*
*Verweilt noch ein wenig in Reflektion und macht sich dann auf die Hufe.*
Fred S. Teufel
„Die Russen sind nicht schwulenfeindlich, sie sind schwulenfreundlich, sie zeigen es nur nicht.“ Vladimir Kaminer
„Die Russen sind nicht schwulenfeindlich, sie sind schwulenfreundlich, sie zeigen es nur nicht.“ Vladimir Kaminer
Beiträge: 10113
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:56
Saß in der ersten Reihe und hat aufmerksam zugehört.
Amen.
Amen.
[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
Beiträge: 87
Registriert: Di 23. Sep 2008, 17:17
Zieht unter den Klängen der Orgel in den Dom ein.
Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.
Frohlocket, ihr Chöre der Engel,
frohlocket, ihr himmlischen Scharen,
lasset die Posaune erschallen,
preiset den Sieger, den erhabenen König!
Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe!
Licht des großen Königs umleuchtet dich.
Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel.
Auch du freue dich, Mutter Kirche,
umkleidet von Licht und herrlichem Glanze!
Töne wider, heilige Halle,
töne von des Volkes mächtigem Jubel.
Darum bitte ich euch, geliebte Brüder,
ihr Zeugen des Lichtes, das diese Kerze verbreitet:
Ruft mit mir zum allmächtigen Vater
um sein Erbarmen und seine Hilfe,
dass er, der mich ohne mein Verdienst, aus reiner Gnade,
in die Schar der Leviten berufen hat,
mich erleuchte mit dem Glanz seines Lichtes,
damit ich würdig das Lob dieser Kerze verkünde.)
Erzbischof: Der Herr sei mit euch.
Gemeinde: Und mit deinem Geiste.)
Erzbischof: Erhebet die Herzen.
Gemeinde: Wir haben sie beim Herrn.
Erzbischof: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
Gemeinde: Das ist würdig und recht.
In Wahrheit ist es würdig und recht,
den verborgenen Gott, den allmächtigen Vater,
mit aller Glut des Herzens zu rühmen
und seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn Jesus Christus,
mit jubelnder Stimme zu preisen.
Er hat für uns beim ewigen Vater Adams Schuld bezahlt
und den Schuldbrief ausgelöscht mit seinem Blut, das er aus Liebe vergossen hat.
Gekommen ist das heilige Osterfest,
an dem das wahre Lamm geschlachtet ward,
dessen Blut die Türen der Gläubigen heiligt
und das Volk bewahrt vor Tod und Verderben.
Dies ist die Nacht,
die unsere Väter, die Söhne Israels,
aus Ägypten befreit
und auf trockenem Pfad durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat.
Dies ist die Nacht,
in der die leuchtende Säule
das Dunkel der Sünde vertrieben hat.
Dies ist die Nacht,
die auf der ganzen Erde alle, die an Christus glauben,
scheidet von den Lastern der Welt,
dem Elend der Sünde entreißt,
ins Reich der Gnade heimführt
und einfügt in die heilige Kirche.
Dies ist die selige Nacht,
in der Christus die Ketten des Todes zerbrach
und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.
Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren,
hätte uns nicht der Erlöser ge rettet.
O unfassbare Liebe des Vaters:
Um den Knecht zu erlösen, gabst du den Sohn dahin!
O wahrhaft heilbringende Sünde des Adam,
du wurdest uns zum Segen,
da Christi Tod dich vernichtet hat.
O glückliche Schuld,
welch großen Erlöser hast du gefunden!
O wahrhaft selige Nacht,
dir allein war es vergönnt, die Stunde zu kennen,
in der Christus erstand von den Toten.
Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
„Die Nacht wird hell wie der Tag,
wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“
Der Glanz dieser heiligen Nacht
nimmt den Frevel hinweg,
reinigt von Schuld,
gibt den Sündern die Unschuld,
den Trauernden Freude.
Weit vertreibt sie den Hass,
sie einigt die Herzen
und beugt die Gewalten.
In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater,
nimm an das Abendopfer unseres Lobes,
nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe!
Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet,
wird sie dir dargebracht von deiner heiligen Kirche
durch die Hand ihrer Diener.
So ist nun das Lob dieser kostbaren Kerze erklungen,
die entzündet wurde am lodernden Feuer zum Ruhme des Höchsten.
Wenn auch ihr Licht sich in die Runde verteilt hat,
so verlor es doch nichts von der Kraft seines Glanzes.
Denn die Flamme wird genährt vom schmelzenden Wachs,
das der Fleiß der Bienen für diese Kerze bereitet hat.
O wahrhaft selige Nacht,
die Himmel und Erde versöhnt,
die Gott und Menschen verbindet!
Darum bitten wir dich, o Herr:
Geweiht zum Ruhm deines Namens,
leuchte die Kerze fort,
um in dieser Nacht das Dunkel zu vertreiben.
Nimm sie an als lieblich duftendes Opfer,
vermähle ihr Licht mit den Lichtern am Himmel.
Sie leuchte, bis der Morgenstern erscheint,
jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht:
dein Sohn, unser Herr Jesus Christus,
der von den Toten erstand,
der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht;
der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
Amen.
Es singt das Kirchenorchester und spielt das Kirchenorchester.
Liebe Gemeinde, in der Heiligen Schrift lesen wir:
"Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du Israels Lehrer und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage? Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind."
Es singt das Kirchenorchester und es spielt das Kirchenorchester.
Liebe Gemeinde,
"Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren, hätte uns nicht der Erlöser gerettet". Dieser Satz hat nichts und wird nichts von seiner Aktualität verlieren. Denn hinter ihm stehen mehr als 2000 Jahre Gemeinsamkeit, die wir in der Liturgie erleben.
Aber unser Glaube ist nicht nur geschichtsträchtig, er ist hochaktuell und lebendig: wenn es nicht den Erlöser Jesus Christus gäbe, der von den Toten auferstanden ist, dann wären wir umsonst da. Dann hätte unser Leben keinen Sinn. Dann wäre im Grunde alles umsonst.
Warum? - Weil unser aller Leben dann - über kurz oder lang - vom Tod ausgelöscht würde. Und was wären dann diese paar Jahre Erdendasein im Vergleich zum ewigen Nichts, zum ewigen Tod?
Der Apostel Paulus sagt einmal denen, die nicht an die Auferstehung Christi glauben wollten - und die gab es schon von Anfang an; auch der Unglaube hat Tradition! - : Wenn Christus nicht wirklich vom Tod erstanden ist, dann gibt es auch für uns keine Auferstehung. Dann aber "laßt uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot".
Für viele Menschen ist dies zum traurigen Lebensmotto geworden: Laßt uns auf den Putz hauen, laßt uns möglichst viel rausholen - wenn's sein muss auch auf Kosten anderer- morgen ist sowieso alles aus.
Eigentlich ganz verständlich diese Haltung, wenn man nicht die Perspektive des Ewigen Lebens hat. Dann macht der Tod alles sinnlos. Dann muss auch die Angst vor dem Tod, die Torschlusspanik sozusagen, mein Leben beherrschen.
Nicht so bei uns Christen. - Wir sind zur Freiheit der Kinder Gottes befreit.
Wir wissen, dass nicht alles umsonst ist.
Wir wissen, dass es das ewige Leben gibt.
Wir wissen, dass nicht der Tod das letzte Wort hat, sondern dass Christus das letzte Wort hat.
Er hat für uns den Tod besiegt, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das Ewige Leben hat.
Wir haben also eine Zukunft. Geradezu eine glänzende Zukunft. Gott hat uns in Jesus, dem Auferstandenen, Zukunft und Hoffnung gegeben.
Das ist der Grund für die Osterfreude. Nicht der Osterhase... - Nein, da geht es schon um ein bißchen mehr. - Da geht es um Leben und Tod.
Und darum gehört auch zu dieser Osterfeier die Erneuerung des Taufversprechens. Dass wir den Bund mit Gott und Jesus Christus, den einst unsere Eltern bei der Taufe für uns geschlossen haben, bekräftigen. Dass wir entschieden Ja sagen zu Gott:
Ja, ich will zu Gott gehören; ich will Jesus Christus nachfolgen und so zum Ewigen Leben gelangen.
Amen.
Es singt die Sopranistin des Kirchenchores.
Liebe Gemeinde, lasst uns beten, wie Jesus uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Es spielt das Kirchenorchester.
Erhebt seine Arme:
Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.
Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:
Amen.
Es singt der Tenor des Kirchenchores und es spielt das Kirchenorchester.
Unter den Klängen der Orgel zieht der Erzbischof aus dem Dom aus.
Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.
Frohlocket, ihr Chöre der Engel,
frohlocket, ihr himmlischen Scharen,
lasset die Posaune erschallen,
preiset den Sieger, den erhabenen König!
Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe!
Licht des großen Königs umleuchtet dich.
Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel.
Auch du freue dich, Mutter Kirche,
umkleidet von Licht und herrlichem Glanze!
Töne wider, heilige Halle,
töne von des Volkes mächtigem Jubel.
Darum bitte ich euch, geliebte Brüder,
ihr Zeugen des Lichtes, das diese Kerze verbreitet:
Ruft mit mir zum allmächtigen Vater
um sein Erbarmen und seine Hilfe,
dass er, der mich ohne mein Verdienst, aus reiner Gnade,
in die Schar der Leviten berufen hat,
mich erleuchte mit dem Glanz seines Lichtes,
damit ich würdig das Lob dieser Kerze verkünde.)
Erzbischof: Der Herr sei mit euch.
Gemeinde: Und mit deinem Geiste.)
Erzbischof: Erhebet die Herzen.
Gemeinde: Wir haben sie beim Herrn.
Erzbischof: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
Gemeinde: Das ist würdig und recht.
In Wahrheit ist es würdig und recht,
den verborgenen Gott, den allmächtigen Vater,
mit aller Glut des Herzens zu rühmen
und seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn Jesus Christus,
mit jubelnder Stimme zu preisen.
Er hat für uns beim ewigen Vater Adams Schuld bezahlt
und den Schuldbrief ausgelöscht mit seinem Blut, das er aus Liebe vergossen hat.
Gekommen ist das heilige Osterfest,
an dem das wahre Lamm geschlachtet ward,
dessen Blut die Türen der Gläubigen heiligt
und das Volk bewahrt vor Tod und Verderben.
Dies ist die Nacht,
die unsere Väter, die Söhne Israels,
aus Ägypten befreit
und auf trockenem Pfad durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat.
Dies ist die Nacht,
in der die leuchtende Säule
das Dunkel der Sünde vertrieben hat.
Dies ist die Nacht,
die auf der ganzen Erde alle, die an Christus glauben,
scheidet von den Lastern der Welt,
dem Elend der Sünde entreißt,
ins Reich der Gnade heimführt
und einfügt in die heilige Kirche.
Dies ist die selige Nacht,
in der Christus die Ketten des Todes zerbrach
und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.
Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren,
hätte uns nicht der Erlöser ge rettet.
O unfassbare Liebe des Vaters:
Um den Knecht zu erlösen, gabst du den Sohn dahin!
O wahrhaft heilbringende Sünde des Adam,
du wurdest uns zum Segen,
da Christi Tod dich vernichtet hat.
O glückliche Schuld,
welch großen Erlöser hast du gefunden!
O wahrhaft selige Nacht,
dir allein war es vergönnt, die Stunde zu kennen,
in der Christus erstand von den Toten.
Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
„Die Nacht wird hell wie der Tag,
wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“
Der Glanz dieser heiligen Nacht
nimmt den Frevel hinweg,
reinigt von Schuld,
gibt den Sündern die Unschuld,
den Trauernden Freude.
Weit vertreibt sie den Hass,
sie einigt die Herzen
und beugt die Gewalten.
In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater,
nimm an das Abendopfer unseres Lobes,
nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe!
Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet,
wird sie dir dargebracht von deiner heiligen Kirche
durch die Hand ihrer Diener.
So ist nun das Lob dieser kostbaren Kerze erklungen,
die entzündet wurde am lodernden Feuer zum Ruhme des Höchsten.
Wenn auch ihr Licht sich in die Runde verteilt hat,
so verlor es doch nichts von der Kraft seines Glanzes.
Denn die Flamme wird genährt vom schmelzenden Wachs,
das der Fleiß der Bienen für diese Kerze bereitet hat.
O wahrhaft selige Nacht,
die Himmel und Erde versöhnt,
die Gott und Menschen verbindet!
Darum bitten wir dich, o Herr:
Geweiht zum Ruhm deines Namens,
leuchte die Kerze fort,
um in dieser Nacht das Dunkel zu vertreiben.
Nimm sie an als lieblich duftendes Opfer,
vermähle ihr Licht mit den Lichtern am Himmel.
Sie leuchte, bis der Morgenstern erscheint,
jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht:
dein Sohn, unser Herr Jesus Christus,
der von den Toten erstand,
der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht;
der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
Amen.
Es singt das Kirchenorchester und spielt das Kirchenorchester.
Liebe Gemeinde, in der Heiligen Schrift lesen wir:
"Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du Israels Lehrer und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage? Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind."
Es singt das Kirchenorchester und es spielt das Kirchenorchester.
Liebe Gemeinde,
"Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren, hätte uns nicht der Erlöser gerettet". Dieser Satz hat nichts und wird nichts von seiner Aktualität verlieren. Denn hinter ihm stehen mehr als 2000 Jahre Gemeinsamkeit, die wir in der Liturgie erleben.
Aber unser Glaube ist nicht nur geschichtsträchtig, er ist hochaktuell und lebendig: wenn es nicht den Erlöser Jesus Christus gäbe, der von den Toten auferstanden ist, dann wären wir umsonst da. Dann hätte unser Leben keinen Sinn. Dann wäre im Grunde alles umsonst.
Warum? - Weil unser aller Leben dann - über kurz oder lang - vom Tod ausgelöscht würde. Und was wären dann diese paar Jahre Erdendasein im Vergleich zum ewigen Nichts, zum ewigen Tod?
Der Apostel Paulus sagt einmal denen, die nicht an die Auferstehung Christi glauben wollten - und die gab es schon von Anfang an; auch der Unglaube hat Tradition! - : Wenn Christus nicht wirklich vom Tod erstanden ist, dann gibt es auch für uns keine Auferstehung. Dann aber "laßt uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot".
Für viele Menschen ist dies zum traurigen Lebensmotto geworden: Laßt uns auf den Putz hauen, laßt uns möglichst viel rausholen - wenn's sein muss auch auf Kosten anderer- morgen ist sowieso alles aus.
Eigentlich ganz verständlich diese Haltung, wenn man nicht die Perspektive des Ewigen Lebens hat. Dann macht der Tod alles sinnlos. Dann muss auch die Angst vor dem Tod, die Torschlusspanik sozusagen, mein Leben beherrschen.
Nicht so bei uns Christen. - Wir sind zur Freiheit der Kinder Gottes befreit.
Wir wissen, dass nicht alles umsonst ist.
Wir wissen, dass es das ewige Leben gibt.
Wir wissen, dass nicht der Tod das letzte Wort hat, sondern dass Christus das letzte Wort hat.
Er hat für uns den Tod besiegt, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das Ewige Leben hat.
Wir haben also eine Zukunft. Geradezu eine glänzende Zukunft. Gott hat uns in Jesus, dem Auferstandenen, Zukunft und Hoffnung gegeben.
Das ist der Grund für die Osterfreude. Nicht der Osterhase... - Nein, da geht es schon um ein bißchen mehr. - Da geht es um Leben und Tod.
Und darum gehört auch zu dieser Osterfeier die Erneuerung des Taufversprechens. Dass wir den Bund mit Gott und Jesus Christus, den einst unsere Eltern bei der Taufe für uns geschlossen haben, bekräftigen. Dass wir entschieden Ja sagen zu Gott:
Ja, ich will zu Gott gehören; ich will Jesus Christus nachfolgen und so zum Ewigen Leben gelangen.
Amen.
Es singt die Sopranistin des Kirchenchores.
Liebe Gemeinde, lasst uns beten, wie Jesus uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Es spielt das Kirchenorchester.
Erhebt seine Arme:
Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.
Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:
Amen.
Es singt der Tenor des Kirchenchores und es spielt das Kirchenorchester.
Unter den Klängen der Orgel zieht der Erzbischof aus dem Dom aus.
Kardinal Bernhard Leber
Erzbischof von St. Luca und
Metropolit der Demokratischen Union
Mitglied im Kollegium der Kardinäle der heiligen und apostolischen Katholischen Kirche
Erzbischof von St. Luca und
Metropolit der Demokratischen Union
Mitglied im Kollegium der Kardinäle der heiligen und apostolischen Katholischen Kirche
Beiträge: 870
Registriert: So 9. Sep 2007, 21:35
Jenny findet heute in der Mittagspause etwas Zeit um im Dom zu Mixoxa zu beten - das erste Mal seit ihrem Umzug aus Montary City...
[img]http://img.roldem.ro/signet70.png[/img][b]Jennifer Volpart[/b]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
Beiträge: 37
Registriert: Sa 23. Okt 2010, 13:07
Der High Admiral betritt die Domkirche und sieht sich interessiert um.Zum ersten Mal seit Langem hat er sich Urlaub genommen, sonst ist er ja eher an seinen Schreibtisch gekettet.Er dachte sich, wieso nicht einmal nach Imperia, nachdem sich dort ja signifikante Dinge änderten?Doch auch im Ausland, Glaube ist immernoch Glaube, also geht er in die Kirche, um zu beten.
Cid Fabel
High Admiral of the Aurorian Navy
High Admiral of the Aurorian Navy
Beiträge: 870
Registriert: So 9. Sep 2007, 21:35
Jenny ist kurz abgelenkt vom Herren, der neben ihr heute als einziger zum Gebet erscheint und sich neben sie gesellt. Sie schaut zu ihm herüber, versinkt dann aber wieder im Gebet.
Zuletzt geändert von Jennifer Volpart am Sa 23. Okt 2010, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
[img]http://img.roldem.ro/signet70.png[/img][b]Jennifer Volpart[/b]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
Beiträge: 37
Registriert: Sa 23. Okt 2010, 13:07
Beiträge: 870
Registriert: So 9. Sep 2007, 21:35
Nach ihrem intensiven Gebet hält Jenny noch kurz inne...
[img]http://img.roldem.ro/signet70.png[/img][b]Jennifer Volpart[/b]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
Beiträge: 37
Registriert: Sa 23. Okt 2010, 13:07
Beiträge: 870
Registriert: So 9. Sep 2007, 21:35
Jenny schreckt kurz, aber kaum sichtbar auf und wendet sich dem Mann neben ihr zu:
Unter der Woche verirren sich nur wenige Seelen in den Dom. Er ist mehr eine Touristenattraktion, leider...
Unter der Woche verirren sich nur wenige Seelen in den Dom. Er ist mehr eine Touristenattraktion, leider...
[img]http://img.roldem.ro/signet70.png[/img][b]Jennifer Volpart[/b]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]
[size=85]Direktorin des AfEA
Unionswahlleiterin[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][i]„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.[/i][/size]
[size=85][i]Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals.[/i][/size]
[size=85][i]Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“[/i][/size]