Und allgemein: Was ist bei Euch an den Universitäten so los? Was habt Ihr für Erfahrungen mit der Universitätslandschaft der 00er-Jahre? Was haltet ihr vom Bachelor-/Master-System? Was hat es für Vor-, was für Nachteile? Was soll studieren sein, was kann studieren leisten, was kann und soll Bildung sein, wie soll sie finanziert werden, etc.?
Doppel-As
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In Wien wird schon seit einiger Zeit die Universität von fleißigen Studenten besetzt. Ich habe heute morgen in einer Vorlesung gehört, dass es nun auch Protestaktionen an der Universität Münster gäbe. Hajo, was ist da los? 
Und allgemein: Was ist bei Euch an den Universitäten so los? Was habt Ihr für Erfahrungen mit der Universitätslandschaft der 00er-Jahre? Was haltet ihr vom Bachelor-/Master-System? Was hat es für Vor-, was für Nachteile? Was soll studieren sein, was kann studieren leisten, was kann und soll Bildung sein, wie soll sie finanziert werden, etc.?
Und allgemein: Was ist bei Euch an den Universitäten so los? Was habt Ihr für Erfahrungen mit der Universitätslandschaft der 00er-Jahre? Was haltet ihr vom Bachelor-/Master-System? Was hat es für Vor-, was für Nachteile? Was soll studieren sein, was kann studieren leisten, was kann und soll Bildung sein, wie soll sie finanziert werden, etc.?
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Da ich keine Ahnung von dem Diplomsystem habe und somit leider auch keinen Vergleichswert besitze, finde ich schwer zu sagen, ob es schlechter oder besser ist mit dem Bachelor.
Mein Eindruck zum Teil mit dem Bachelor ist aber, dass es teilweise nicht so angelegt worden ist, dass man nebenbei noch großartig berufstätig sein könnte.
Achja, ich hab vor kurzem mal gehört, dass angeblich Harvard weg vom Bachelor gen Diplom gegangen sein soll. Hab das aber nirgendwo überprüfen könnnen.
Mein Eindruck zum Teil mit dem Bachelor ist aber, dass es teilweise nicht so angelegt worden ist, dass man nebenbei noch großartig berufstätig sein könnte.
Achja, ich hab vor kurzem mal gehört, dass angeblich Harvard weg vom Bachelor gen Diplom gegangen sein soll. Hab das aber nirgendwo überprüfen könnnen.
Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Unionspräsident a.D.
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Meine Meinung zum Bachelor: Hätte bei guter Umsetzung einige Vorteile, ist aber in der Praxis absolut studentenfeindlich. Ich spreche hier für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften minus WiWi, insbesondere für den BA Soziologie und für den modularisierten Magisterstudiengang Philosophie an der Uni Frankfurt . Ich will nicht ausschließen, dass das Bild in anderen Fachbereichen anders aussicht.
Der Bachelor bedeutet mehr Bürokratie zulasten der Studenten. Wo man im alten Magisterstudiengang flexibel nach Interessenlage studieren konnte und studienbegleitende Prüfungen sehr unbürokratisch ablegen konnte, müssen Studenten nun ihre Lehrveranstaltungen danach auswählen, welche Module sie noch nicht abgelegt haben. Außerdem fallen allsemestrig Anmeldefristen an, die man nicht versäumen darf. Andernfalls ist das Semester aus formeller Sicht vergeudet. Die Übersicht über die Planung des Studienverlaufs sowie das An- und Abmelden stressen die Studenten dort, wo sie eigentlich ihre Zeit und Energie fürs Studieren aufbringen müssten. Als Krönung empfinde ich die Tatsache, dass man sich bei uns nach der Immatrikulation ein weiteres Mal gesondert beim Prüfungsamt anmelden muss, um quasi zu bekunden, dass man auch tatsächlich einen Abschluss erwerben will.
Der Bachelor wird in der Praxis als Vorwand für repressive Praktiken missbraucht. Damit meine ich vorallem das Führen von Anwesenheitslisten, die es z. B. möglich machen, dass bei mehr als drei Fehlterminen in einem Semester die Hausarbeit nicht angenommen bzw. das Ausstellen des Scheins verweigert wird. Ebenso scheint die verpflichtende Voranmeldung großflächig Einzug zu erhalten, durch die Studenten immer weniger die Möglichkeit haben, am Semesteranfang erst die Lehrveranstaltungen anzuhören und sich danach zu entscheiden, an welchen sie teilnehmen wollen.
Der Bachelor ist ein Teil im Puzzle eines großangelegten Bildungsabbaus. Er stellt in der Praxis eine Verschulung dar, die den Studenten die Autonomie des vom eigenen Interesse und den eigenen Zielen geleiteten Lernens nimmt. Stattdessen soll möglichst effizient vorgekautes Wissen eingetrichtert werden. Gleichzeitig schließt diese Lehrmethode an ein nur noch zwölfjähriges Gymnasium an, in dem der Anspruch einer Vorbereitung auf eine humanistische Lehr- und Forschungseinrichtung keine Rolle mehr spielt.
Als einziger Vorteil ist mir bisher aufgefallen, dass das Studium in gewissem Maße einsteigerfreundlicher geworden ist. Zwar wurden in manchen Bereichen die Einführungsvorlesungen, die ihren Namen nicht verdienen, einfach in den neuen Studiengang übernommen. Bspw. in Philosophie ist aber eine neue Struktur an Einführungsvorlesungen entstanden, die nach meiner Meinung den Zugang zum Fach sehr erleichtert.
Der Bachelor bedeutet mehr Bürokratie zulasten der Studenten. Wo man im alten Magisterstudiengang flexibel nach Interessenlage studieren konnte und studienbegleitende Prüfungen sehr unbürokratisch ablegen konnte, müssen Studenten nun ihre Lehrveranstaltungen danach auswählen, welche Module sie noch nicht abgelegt haben. Außerdem fallen allsemestrig Anmeldefristen an, die man nicht versäumen darf. Andernfalls ist das Semester aus formeller Sicht vergeudet. Die Übersicht über die Planung des Studienverlaufs sowie das An- und Abmelden stressen die Studenten dort, wo sie eigentlich ihre Zeit und Energie fürs Studieren aufbringen müssten. Als Krönung empfinde ich die Tatsache, dass man sich bei uns nach der Immatrikulation ein weiteres Mal gesondert beim Prüfungsamt anmelden muss, um quasi zu bekunden, dass man auch tatsächlich einen Abschluss erwerben will.
Der Bachelor wird in der Praxis als Vorwand für repressive Praktiken missbraucht. Damit meine ich vorallem das Führen von Anwesenheitslisten, die es z. B. möglich machen, dass bei mehr als drei Fehlterminen in einem Semester die Hausarbeit nicht angenommen bzw. das Ausstellen des Scheins verweigert wird. Ebenso scheint die verpflichtende Voranmeldung großflächig Einzug zu erhalten, durch die Studenten immer weniger die Möglichkeit haben, am Semesteranfang erst die Lehrveranstaltungen anzuhören und sich danach zu entscheiden, an welchen sie teilnehmen wollen.
Der Bachelor ist ein Teil im Puzzle eines großangelegten Bildungsabbaus. Er stellt in der Praxis eine Verschulung dar, die den Studenten die Autonomie des vom eigenen Interesse und den eigenen Zielen geleiteten Lernens nimmt. Stattdessen soll möglichst effizient vorgekautes Wissen eingetrichtert werden. Gleichzeitig schließt diese Lehrmethode an ein nur noch zwölfjähriges Gymnasium an, in dem der Anspruch einer Vorbereitung auf eine humanistische Lehr- und Forschungseinrichtung keine Rolle mehr spielt.
Als einziger Vorteil ist mir bisher aufgefallen, dass das Studium in gewissem Maße einsteigerfreundlicher geworden ist. Zwar wurden in manchen Bereichen die Einführungsvorlesungen, die ihren Namen nicht verdienen, einfach in den neuen Studiengang übernommen. Bspw. in Philosophie ist aber eine neue Struktur an Einführungsvorlesungen entstanden, die nach meiner Meinung den Zugang zum Fach sehr erleichtert.

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Meiner Erfahrung auf der FH Nürnberg. (BWL)
Nur das mit den Modulen stimmt wohl. Aber wann man die genau belegt ist schon ein gewisser freiraum.
Und Anwesenheitspflicht (unterschiedlich, manchmal z.B. 75% oder so) gibt es nur in sehr wenigen Fächern, wo ich das aber auch für sinvoll erachte.
Damit kann ich eigentlich leben, bei uns ist das kein Ding. Geht alles Online. (anmelden und bis zu nem best. stichtag auch wieder abmelden) Ein weiteres mal muss man sich nirgends anmelden.Der Bachelor bedeutet mehr Bürokratie zulasten der Studenten. Wo man im alten Magisterstudiengang flexibel nach Interessenlage studieren konnte und studienbegleitende Prüfungen sehr unbürokratisch ablegen konnte, müssen Studenten nun ihre Lehrveranstaltungen danach auswählen, welche Module sie noch nicht abgelegt haben. Außerdem fallen allsemestrig Anmeldefristen an, die man nicht versäumen darf. Andernfalls ist das Semester aus formeller Sicht vergeudet. Die Übersicht über die Planung des Studienverlaufs sowie das An- und Abmelden stressen die Studenten dort, wo sie eigentlich ihre Zeit und Energie fürs Studieren aufbringen müssten. Als Krönung empfinde ich die Tatsache, dass man sich bei uns nach der Immatrikulation ein weiteres Mal gesondert beim Prüfungsamt anmelden muss, um quasi zu bekunden, dass man auch tatsächlich einen Abschluss erwerben will.
Nur das mit den Modulen stimmt wohl. Aber wann man die genau belegt ist schon ein gewisser freiraum.
Bei uns ist Voranmeldung nur in einigen Fächern vorhanden, wo ich das auch als sinvoll erachte, in gewissen Fächern. Abmelden kann man sich immer noch indem man einfach nicht mehr hingeht und sich nicht zur Prüfung anmeldet. (was glaube bis iwann dezember möglich ist so spontan ca.)Der Bachelor wird in der Praxis als Vorwand für repressive Praktiken missbraucht. Damit meine ich vorallem das Führen von Anwesenheitslisten, die es z. B. möglich machen, dass bei mehr als drei Fehlterminen in einem Semester die Hausarbeit nicht angenommen bzw. das Ausstellen des Scheins verweigert wird. Ebenso scheint die verpflichtende Voranmeldung großflächig Einzug zu erhalten, durch die Studenten immer weniger die Möglichkeit haben, am Semesteranfang erst die Lehrveranstaltungen anzuhören und sich danach zu entscheiden, an welchen sie teilnehmen wollen.
Und Anwesenheitspflicht (unterschiedlich, manchmal z.B. 75% oder so) gibt es nur in sehr wenigen Fächern, wo ich das aber auch für sinvoll erachte.
Das stimmt wohl.Der Bachelor ist ein Teil im Puzzle eines großangelegten Bildungsabbaus. Er stellt in der Praxis eine Verschulung dar, die den Studenten die Autonomie des vom eigenen Interesse und den eigenen Zielen geleiteten Lernens nimmt. Stattdessen soll möglichst effizient vorgekautes Wissen eingetrichtert werden. Gleichzeitig schließt diese Lehrmethode an ein nur noch zwölfjähriges Gymnasium an, in dem der Anspruch einer Vorbereitung auf eine humanistische Lehr- und Forschungseinrichtung keine Rolle mehr spielt.
keiner gab mir ein Handy ;(
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Ich Weiß nicht, ich Missachte Studenten allgemein, Obwohl ich da wohl etwas zu sehr verallgemeiner.
"Ehrgeiz ist der Ausweg der Talentlosen"
Wer nichts kann der Lernt eben ein Buch auswendig.
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Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
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Und was schwebt dir für deine Zukunft vor?Original von Hans Sack
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Studieren ist schon etwas mehr...Original von Hans Sack
Ich Weiß nicht, ich Missachte Studenten allgemein, Obwohl ich da wohl etwas zu sehr verallgemeiner.
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Prof. Dr. Pandora FriedmannRektorin der Volkby School of Politics
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Nun das ist schwer zu sagen. Menschen die scheinbar eine ähnliche Geschichte habe sagen mir, ich sei einer derer die nicht in die Normalität zurük finden können, aber ich meine ich war niemals ein teil dieser Lächerlichen Norm.Original von SRM
Und was schwebt dir für deine Zukunft vor?
Man lässt mich zwar nun in einer Berufsfachschule verwalten damit ich meinen realschulabschluss nachole, aber ich strebe nach keiner "Höheren Bildung". Dieser ganze Dreck macht mich einfach nur Müde, ich bin für dergleichen nicht zu erwärmen, da mir das System nichts erstrebenswertes in Ausicht stellt.
Allerdings habe ich erstaunlicherweise Geschäftliche Kontakte weit über die Grenzen Europas Hinaus, ob nach China oder Malaysia und das obwohl ich kaum etwas Besitze. Wenn ich Getrunken habe und zum Hörer greife werde ich scheinbar ein anderer und auch wenn ich niemals erwähnt habe wie viel Geld ich habe, spreche ich die Menschen an. Ich währe wohl ein Guter Propagandist.
Und so werde ich mit einem Kapital welches wohl gerade einmal zum einrichten eines badezimmer/Küche reichen würde versuchen ein import unternehmen für Kratom und Elektronische zigaretten zu gründen und nebenbei diverse Billig jobs auszuführen.
Die Sache ist so Absurt und birgt unendlich viele risiken, aber dennoch erfüllt mich diese herausforderung irgendie und warum es denn nicht versuchen, ich tät mich ja sonst eh nur weiter tot trinken.
Bestimmt finden das jetzt alle Lächerlich und ich werde mich mal wider Relativieren lassen dürfen, aber ich finde das ist etwas was es wert ist dabei zu scheitern.
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Ein Handelsunternehmen also? Das wirst du ohne erhebliches Startkapital nicht schultern können, da du ja die Waren vorher kaufen musst. Und die Konkurrenz ist ja sicher nicht unerheblich.
Bist du aber bei Xing oder sowas?
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