Im Rahmen des Auswärtsspiels der Eintracht aus Saint-Pierre bei Liga-Neuling FK Roter Stern Manuri kam es vor und während der Partie zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Bereits um das Stadion trafen Ultras der SGE auf links-autonome Fans aus Manuri, die Polizeikräfte waren mit der Situation überfordert. Fensterscheiben von umliegenden Geschäften wurden zerbrochen, zudem wurden rund 150 Fahrzeuge beschädigt. Im Vorfeld der Partie kam es zu rund 200 Festnahmen.
Die Partie zwischen den beiden Teams stand in der zweiten Halbzeit kurz vor dem Abbruch. Schiedsrichter Sigurd Wilhelmsson (Salbor City) hatte in einer hitzigen und von beiden Teams überhart geführten Partie nach Torwart Joi Pa und Innenverteidiger Menga-Mwaru in Kapitän Vareau den dritten Eintracht-Spieler vom Platz gestellt. In Folge der Herausstellung, die sich nach Durchsicht der Fernsehbilder als Fehlentscheidung herausstellte, eskalierte die Situation zwischen den inzwischen verfeindeten Fangruppierungen. Die Eintracht-Ultras "Tomé-'02" prallten mit gewaltbereiten FK-Fans zusammen, Feuerwerkskörper wurden gezündet und zahlreiche Anhänger verletzt.

Die Partie blieb rund 30 Minuten unterbrochen, konnte durch einen massiven Polizeieinsatz jedoch fortgesetzt werden. Auch jetzt kommt es zu Ausschreitungen in Manuri, die die Frage nach der Sicherheit in den Stadien aufwerfen.
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Frank Farina, MP
