Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen,
ich komme zur Beantwortung der Anfrage des Kollegen Waylan-Majere.
Zur ersten Frage: "Wie stufen Sie den Status der zwischenstaatlichen Beziehungen zu unserem Nachbarland, der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien ein und welche Möglichkeiten sieht das Außenministerium für die dauerhafte Verbesserung der Beziehungen?"
Die bilateralen Beziehungen zwischen der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien und der Demokratischen Union sind ohne jeden Zweifel angespannt. Das hat damit zu tun, dass es, wie ich bereits in meiner letzten Regierungserklärung angedeutet habe, in der letzten Vergangenheit verschiedene Punkte gegeben hat, die Anlass für Irrtitationen gegeben haben.
Eine Möglichkeit, die Beziehungen nachhaltig zu verbessern sehe ich im Dialog. Aus diesem Grund habe ich die Initiative ergriffen und den severanischen Staatspräsidenten Slobodan Tesla um einen Termin für einen offiziellen Staatsbesuch in Vinasy gebeten. Es ist ein gutes Zeichen, dass er diese Offerte angenommen hat, so dass die Gespräche bereits am 16. Oktober beginnen werden.
Zur zweiten Frage: "Welche Ziele verfolgen Sie bei den Gesprächen mit dem Reichskanzler des Vereinigten Kaiserreiches Friedrich McClane?"
Primäres Ziel der Gespräche zwischen Reichskanzler McClane und mir ist erst einmal das gegenseitige Kennenlernen und das Beenden des Schweigens zwischen dem Vereinigten Kaiserreich und der Demkoratischen Union. Ich bin davon überzeugt, dass beiden Seiten darana gelegen ist, gutnachbarschaftliche Verhältnisse herzustellen, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen. Mit einem ersten Pojekt ist Exzellenz McClane bereits an die Demokratische Union herangetreten, nämlich der Regelung des Bahnverkehrs, insbesondere die Frage nach dem Bahntransit zwischen dem Vereinigten Kaiserreich und dem Kaiserreich Dreibürgen über das Territorium der Demokratrischen Union.
Zur dritten Frage: "3. Wie beurteilen Sie die Pläne des Kaisers Heinrich Louis II., die Flotte des Vereinigten Kaiserreiches zu erweitern - u.a. um 3 nuklear angetriebene Flugzeugträger, 6 nuklear angetriebene Jagd-Uboote, 8 nuklear angetriebene schwere Kreuzer sowie zahlreiche weitere Schiffe?"
Soweit ich die Debatte im Vereinigten Kaiserreich mitverfolge, erfolgt die Erweiterung im Zuge einer allgemeinen Umgruppierung der Streitkräfte des Vereinigten Kaiserreichs: man will Überkapazitäten beim Heer und den strategischen Nuklearwaffen abbauen, um die frei werdenden Mittel anderweitig einzusetzen. Mit dieser Umgruppierung ging eine Umformulierung der Nukleardoktrin einher: im Gegensatz zu früher verzichtet das Vereinigte Kaiserreich nun auf einen Erstschlag.
Das Vereinigte Kaiserreich ist ein Staat mit Überseebesitzungen, zu nennen wäre an erster Stelle Natal und Nugensil oder die kleineren Besitzungen Neuruh und Nee-Alsteen. Nur mit Blick auf diese Übersee-Besitzungen macht eine Vergrößerung der Flotte Sinn, deren Verwirklichung jedoch eine Menge an Ressourcen beanspruchen und daher nicht von heute auf morgen realisierbar sein wird.
Eine direkte Bedrohung für die Demokratische Union kann ich nicht erkennen, gleichwohl behalten wir die Entwicklung natürlich im Auge.
Zur vierten Frage: "Wie beurteilen Sie den Militärreport des futunischen Wesirats für Äußeres, dem zufolge zwei Trägerschiffe modernisiert und mit einem weiterern, just fertiggestellten, Träger gemeinsam in eine Überseeflotte eingegliedert werden?"
Zunächst einmal stellt das Modernisieren bestehender Trägerschiffe einen ganz normalen Vorgang beim Betrieb dar. Inwiefern das Indienststellen eines dritten Trägerschiffes militärisch notwendig ist, sei dahingestellt, jedoch stelle ich in Rechnung, dass in unmittelbar Nähe Futunas eine hohe Aktivität von Seepiraten zu verzeichnen ist.
Eine unmittelbare Bedrohung für die Demokratische Union, insbesondere für die Westlichen Inseln, ist derzeit nicht ersichtlich.
Zur fünften Frage: "Mit welchen Staaten führt die Unionsregierung derzeit Gespräche hinter verschlossenen Türen und mit welchem Ziel?"
Zunächst, Herr Kollege Waylan-Majere, versichere ich Ihnen, dass es keine Geheimverhandlungen gibt. Die Besuche werden immer öffentlich angekündigt und die Ergebnisse ebenfalls für jeden einsehbar publiziert, so das Transparenz und Offensheit gewährleistet sind.
Derzeit finden Gespräche mit Albernia, Dreibürgen, Grasonce und dem Vereinigten Kaissereich. Am 16. Oktober werden die Gespräche mit Severanien beginnen. Lediglich die assakhische Regierung hat auf eine Terminanfrage nicht reagiert.
Im Falle von Albernia ist das Ziel die Neuverhandlung des Grundlagenvertrages, mit Dreibürgen und Severanien sollen Grundlagenverträge ausgehandelt werden, ebenso - zumindest mittel- bis langfristig mit dem Vereinigten Kaiserreich.
[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)