Das ist so nun auch nicht richtig. Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass 20 % aller Verdächtigen im Strafverfahren Ausländer sind. Das ist zwar kein Beweis, aber doch ein starkes Indiz für die Richtigkeit der These, dass Ausländer (Bevölkerungsanteil: 9 %) häufiger straffällig werden als Deutsche. Denn anders herum wirst Du ja kaum schlüssig darlegen können, dass und warum ausländische Tatverdächtige signifikant seltener überführt, also gerichtlich für schuldig befunden werden, als deutsche Tatverdächtige.Original von pjotr
Und es gibt noch immer keine Statistiken die belegen, dass Ausländer krimineller wären als Deutsche, auch wenn Roland Koch das gern mal behauptet hat.
Es gibt eine, die aussagt das Ausländer öfter verdächtigt werden als Deutsche; Aussagegehalt gegen null.
Das lässt sich nun rassistisch kaum ausschlachten. Denn die Ausländer leben statistisch häufiger im Prekariat als Deutsche.
Ich glaube jedoch schon, dass es einen Mentalitätsunterschied gibt, der dazu führt, dass Jugendliche aus prekären Lebensverhältnissen mit Migrationshintergrund häufiger straffällig werden als Prekariats-Kids ohne Migrationshintergrund. Erstere verarbeiten die Frustration eher durch Gewalt, letztere eher durch Resignation; die einen werden brutale Schläger, die anderen adipöse Couch-Potatoes.