na das wäre doch was...und dann bleiben wir diesmal min. 100 Jahre an der Macht
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Zuletzt geändert von Sven Wenzel am Mi 30. Sep 2009, 19:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Die SPD kann nicht zu weit nach links gehen, weil sie dort von den Populisten der Linkspartei ständig überboten werden.Original von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Das Projekt "Neue Mitte"/"Volkspartei der linken Mitte" ist gescheitert, wer das nicht erkennt, verkennt die Realität. Die SPD kann nur stark werden, wenn wieder mehr gewerkschaftliche und linke Positionen hoffähig werden. Die SPD muss sich wieder positiv zum demokratischen Sozialismus als Ideal einer zukünftigen Gesellschaft bekennen.
Und es stimmt: Selbst wenn sie ihre "alte" Linke zurückbekäme, würden sich die aktuellen Wähler wieder von ihr abwenden. Denn die SPD ist derzeit ganz klar eine Partei der (linken) Mitte und hat zuletzt vor allem Arbeiter und Arbeitslose als Wähler verloren.
Die letzten Entwicklungen bei der SPD vor der Wahl fand ich eigentlich genau richtig: Das linke Profil wurde geschärft, aber ohne in uneinlösbare Wahlversprecher wie bei der Linkspartei zu verfallen. Gleichzeitig wurden auch die gemäßigten Wähler mit einigen Themen bedient; dabei war aber durchaus eine gewisse Konkurrenz zur CDU vorhanden.
Ich bin gespannt, was die Sozis jetzt tun werden. Ich hoffe, es gibt kein Hauen und Stechen um Posten und man nimmt sich ausreichend Zeit, programmatische Neujustierungen vorzunehmen.
Je nachdem, was in den nächsten Tagen passiert, bin ich sogar geneigt, der SPD beizutreten und an der Basis mitzuwirken. Schaun mer mal.
Grüß Gott!
Jürgen Haitner MdUP
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Jürgen Haitner MdUP
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Hats ja auch echt gebracht^^Original von Jürgen Haitner
Die letzten Entwicklungen bei der SPD vor der Wahl fand ich eigentlich genau richtig: Das linke Profil wurde geschärft, aber ohne in uneinlösbare Wahlversprecher wie bei der Linkspartei zu verfallen.
RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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www.zeit.de zum Thema
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Was für uneinlösbare Versprechen? Die Einführung des europaweit zur Normalität gewordenen allgemeinen Mindestlohnes? Oder doch den Verzicht auf Angriffskriege? Oder die dauerhafte Rückkehr zur Summe der staatlichen Investitionen aus den neunziger Jahren? Oder am Ende das Aufstocken des ALGII auf 500 Euro, nachdem die Ausgaben für das ALG mit Hartz IV in unerreichte Höhen geschossen sind? Alles völlig uneinlösbar, was die Linke da fordert.Original von Jürgen Haitner
aber ohne in uneinlösbare Wahlversprecher wie bei der Linkspartei zu verfallen.

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Ich sagte ja nicht, dass diese "Taktik" von dauerhaftem Erfolg ist!Original von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Bullshit, schau dir mal an, wie rasant dieser "Neue Mitte"-Hype von 98 zu Ende ging. Innerhalb von vier Jahren war die SPD nur noch knapp vorne und 2005 hat die Vertrauensfrage die SPD nur noch zum Anhängsel und schließlich dieses Jahr zur Oppositionspartei mit dem schlechtesten Ergebnis ever bei einer Bundestagswahl degradiert.
Aber die SPD kann nur Wahlen gewinnen, wenn sie für breite Schichten wählbar ist und ihre Stammwähler mobilisiert. Das schafft sie natürlich nur selten, aber damit kann ich leben...
Phillip Klatten
Familienerbe vertickt^^
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