Profi
Beiträge: 1103
Registriert: So 14. Jun 2009, 08:37
Die gesellschaftliche Anerkennung von Homosexualität ist doch ein Zeichen der Dekadenz. Daß diese in der Geschichte immer gab und gibt, ist unbestritten, woran auch der Konservativismus nichts ändern kann. Ob Homosexualität eine genetische Veranlagung oder eine Krankheit ist, darüber können Philosophen, Psychologen und Mediziner streiten. Allerdings sollte man eines doch nicht machen: So etwas zu tolerieren und anzuerkennen. Nein, so etwas muß scharf kritisiert werden als widernatürliche Unzucht. Solches Verhalten ist auch kein Vorbild für Kinder, insofern kann und darf es ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare nicht geben.
Unter dem Deckmantel des Liberalismus und einer großmöglichsten Freizügigkeit meint man alles hinnehmen und tolerieren zu müssen. Aber das ist eine falsche Toleranz ! Man muß nicht alles gutheißen und akzeptieren. Pädophilie oder Sodomie wird ja auch zurecht und aus guten Grund nicht toleriert.
Unter dem Deckmantel des Liberalismus und einer großmöglichsten Freizügigkeit meint man alles hinnehmen und tolerieren zu müssen. Aber das ist eine falsche Toleranz ! Man muß nicht alles gutheißen und akzeptieren. Pädophilie oder Sodomie wird ja auch zurecht und aus guten Grund nicht toleriert.
Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Die gabs von rechtsstaatlicher Seite schon lange nicht mehr und offiziell seit der endgültigen Abschaffung des Strafrechtsparagraphen 175 im Jahr 1994 nicht mehr.Original von Montgomery Scott
Diskriminierung von sexuellen Minderheiten
Eine Herausstellung der Ehe als eine Art "Positivdiskriminierung" bzw. Privilegierung ist natürlich nicht egalitaristisch.
Ein Verzicht wurde von der CDU nie propagiert. Staatliche Kinderheime etc. gab es auch schon lange vor der Bundesrepublik. Die Bevorzgung bzw. das offensive Fördern von staatlicher Erziehung statt der Forderung nach elterlicher Erziehung ist aber der Punkt, an dem die CDU von jeglichem konservativen Veränderungsziel abgerückt ist und vollständig die sozialdemokratischen Position übernommen hat.... und Verzicht auf staatliche Erziehungs- und Betreuungsangebote
Ob das gut ist oder schlecht ist eine andere Frage.
Manche Dinge musste die CDU wirklich an die Zeit anpassen. Bei anderen hingegen ist ein echter Mentalitätswechsel aus Überzeugung festzustellen: So kämpft die CDU nicht mehr dafür, dass Ehe und Familie wieder gestärkt werden, sondern passt nur noch ihr Programm den derzeitigen Verhältnissen an, ohne diese inhaltlich verändern zu wollen. Dadurch gibt sie von vorneherein eine konservative Position auf. Das ist der CDU auch überlassen, aber es zeigt, dass...sind Sachen, die man sich einfach aus pragmatischen Gesichtspunkten nicht mehr leisten kann.
Es entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten eine Entwertung der Institution Ehe (massive Scheidungsrate). Damit verbunden ein Anstieg von überforderter Alleinerziehung und zerrütteten Familien.Im Übrigen passt das konservative Familienbild eben nicht mit der Arbeitspolitik der CDU zusammen.
Das ist Fakt, das muss die Gesellschaft und die Politik zunächst anerkennen.
Jetzt mal eine persönliche Einschätzung und Wertung von mir: Hier zeigt sich: Man kann Menschen nur so viel Freiheit geben, wie sie fähig und willens sind, Verantwortung zu übernehmen. Das heißt, dass in unserer Gesellschaft der wachsenden Verantwortungslosigkeit erstmal, dass der Staat Aufgaben und Sicherungen wahrnehmen wird, die früher selbstverständlich Familie, Kirche, Vereine, freiwillige Institutionen etc. übernommen haben.
Das entscheidende an der Neuen CDU ist wie oben bereits gesagt, nicht dass diese Situation anerkannt wird, sodnern dass daran gar nichts verändert werden soll. Man hat das neue Bild - was nicht für alle, aber für immer mehr zutrifft - von wertloser Ehe (Scheidung nach durchschnittlich etwa 5 Jahren) und erziehungsunfähigen Familien, die staatliche Erziehung und Verantwortungsübernahme benötigen, akzeptiert und propagiert die passenden staatlichen Lösungen dazu.
Ob nun gut oder schlecht, das ist sozialdemokratische Politik.
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Anfänger
Beiträge: 283
Registriert: Sa 22. Mär 2008, 18:20
Nee, weiter oben wurde die Anerkennung der sog. Homoehe als sozialdemokratisch bezeichnet. Ist angeblich egalitaristisch und etatistisch. Dann kam noch die staatliche Kindererziehung dazu. Was diese bei der heutigen Wirtschaftslage mit Ent-Konservatisierung zu tun hat verstehe ich auch nicht.Original von Rafael van der Linden
Von einem kausalen Zusammenhang zwischen Homoehe und staatlicher Kindererziehung hat auch keiner hier geschrieben.
Der Zusammenhang war:
Vorrang für staatliche Kindererziehung -> Sozialdemokratisierung, Ent-Konservatisierung und Etatismus
Anerkennung der Homo-Ehe -> Ent-Konservatisierung und Egalitarismus
Hier wurden einfach Beispiele aus verschiedenen Bereichen für die inhaltliche Entkernung der CDU aufgezählt.
Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Ich habe eine Aufzählung gelesen, in der manche Sachen als sozialdemokratisch und anderen als egalitaristisch bezeichnet wurden. Und insgesamt ging es um Beispiele, wie die CDU sich die letzten Jahre inhaltlich bzw. ideologisch verändert hat. Alles weitere habe ich erklärt.Ist angeblich egalitaristisch und etatistisch.
Die Ent-Konservativierung von Inhalten kann auch eine Reaktion auf eine Wirtschaftslage sein. Hat doch damit nichts zu tun, ob das nun eine "richtige" oder "falsche" Reaktion ist: Fakt ist, die CDU hat sich von den meisten konservativen Inhalten in ihrer praktischen Politik verabschiedet. Darum gings. Nicht mehr und nicht weniger.Was diese bei der heutigen Wirtschaftslage mit Ent-Konservatisierung zu tun hat verstehe ich auch nicht.
Zuletzt geändert von Rafael van der Linden am Di 29. Sep 2009, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Lesen is schwer:
Original von Freiherr von Stern
Das ist jetzt vielleicht nicht gerade Konservatismus à la Dregger, aber "sozialdemokratisch" ist es auch nicht gerade.
Original von pjotr
Wo is da denn da Etatismus verhanden?
RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Man lese weiter und kombiniere, was wirklich gemeint war:Original von pjotr
Lesen is schwer
Original von Richard Stresemann
Unter Merkel hat die CDU sogar die Homoehe anerkannt!
Original von Freiherr von Stern
Das ist jetzt vielleicht nicht gerade Konservatismus à la Dregger, aber "sozialdemokratisch" ist es auch nicht gerade.
Original von Richard Stresemann
Warum? Es ist egalitaristisch und etatistisch, also sozialdemokratisch.
Original von pjotr
Wo is da denn da Etatismus verhanden?
Mit egalitaristisch war also die Homoehe gemeint. Mit etatistisch die staatliche Kindererziehung statt die der Eltern. Und zusammen wurden Egalitarismus und Etatismus als charakteristisch sozialdemokratisch bezeichnet.Original von Richard Stresemann
Wer soll denn die Kinderbetreuung machen? Die Eltern? Nein. Der Staat!
Wenn man es allerdings trotz Erklärung absichtlich missverstehen will, kann man das. Bringt aber für eine Debatte nichts.
Zuletzt geändert von Rafael van der Linden am Di 29. Sep 2009, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Habt ihr alle eure Glaskugeln wieder geputzt? Woher soll ich bevor er es sagt wissen, dass er auf meine Antwort mit der Kinderbetreuung antworten wird.
Außerdem weiß ich den Zusammenhang immer noch nicht. Die Worte egalitaristisch und etatistisch sind nämlich nach dem Stichwort "Homoehe" gefallen; das mit der Kinderbetreuung nämlich erst später.
Außerdem weiß ich den Zusammenhang immer noch nicht. Die Worte egalitaristisch und etatistisch sind nämlich nach dem Stichwort "Homoehe" gefallen; das mit der Kinderbetreuung nämlich erst später.
RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Über Frau von der Leyens sozialdemokratische Erziehungs- und Familienpolitik hatte ich schon davor ausführlich geschrieben. Darauf bezogen sich vermutlich auch Herr Stresemann, denn es ging ja um das Gesamtthema: Die Veränderung der CDU zu einer zweiten, erfolgreicheren SPD.Original von pjotr
...das mit der Kinderbetreuung nämlich erst später.
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Beiträge: 127
Registriert: Fr 31. Aug 2007, 00:39
Mein Gott, die Zahl der Spinner nimmt hier aber auch immer mehr zu.Original von Lord of Macshire
Die gesellschaftliche Anerkennung von Homosexualität ist doch ein Zeichen der Dekadenz. Daß diese in der Geschichte immer gab und gibt, ist unbestritten, woran auch der Konservativismus nichts ändern kann. Ob Homosexualität eine genetische Veranlagung oder eine Krankheit ist, darüber können Philosophen, Psychologen und Mediziner streiten. Allerdings sollte man eines doch nicht machen: So etwas zu tolerieren und anzuerkennen. Nein, so etwas muß scharf kritisiert werden als widernatürliche Unzucht. Solches Verhalten ist auch kein Vorbild für Kinder, insofern kann und darf es ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare nicht geben.
Isabella von Larifari, altimperianischer Adel
Beiträge: 826
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 20:52
Was erwachsene Menschen einvernehmlich in ihrem Schlafzimmer tun geht niemanden außer ihnen was an. Von daher ist deine Intoleranz es, was hier dekadent ist.Original von Lord of Macshire
Die gesellschaftliche Anerkennung von Homosexualität ist doch ein Zeichen der Dekadenz. Daß diese in der Geschichte immer gab und gibt, ist unbestritten, woran auch der Konservativismus nichts ändern kann. Ob Homosexualität eine genetische Veranlagung oder eine Krankheit ist, darüber können Philosophen, Psychologen und Mediziner streiten. Allerdings sollte man eines doch nicht machen: So etwas zu tolerieren und anzuerkennen. Nein, so etwas muß scharf kritisiert werden als widernatürliche Unzucht. Solches Verhalten ist auch kein Vorbild für Kinder, insofern kann und darf es ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare nicht geben.
Unter dem Deckmantel des Liberalismus und einer großmöglichsten Freizügigkeit meint man alles hinnehmen und tolerieren zu müssen. Aber das ist eine falsche Toleranz ! Man muß nicht alles gutheißen und akzeptieren. Pädophilie oder Sodomie wird ja auch zurecht und aus guten Grund nicht toleriert.
Kathryn Janeway-Palm