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Ich bin ziemlich sicher, dass bei einer Abschaffung der 5-%-Klausel dieses Land nichts verlieren würde. Im Gegenteil: Der Wähler entscheidet, was er im Parlament will und nicht diese dämlichen Langweiler. Rot-Rot-Grün-Orange wäre doch was :D.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Original von Palin Waylan-Majere
Nach meiner groben Rechnung sieht es so aus: 62 Mio. waren wahlberechtigt (also schonmal ca. 20 Mio. Einwohner ohne Wahlrecht und somit ohne Repräsentation), davon sind 72 % wählen gegangen. Von denen haben 6% für eine Liste gestimmt, die nicht in den Bundestag kam. Der Bundestag repräsentiert also den Wählerwillen von etwa 42 Millionen. Etwa 21,5 Mio. stimmten für schwarz-gelb.

Somit ist das Argument der Nichtwähler "eh nichts ändern zu können" doch absurd. Es stellen stets und ständig Minderheiten die Mehrheit, bei Landtags- oder Kommunalwahlen wird das Verhältnis noch krasser. Wolfgang Tiefensee, Ex-Hoffnungsträger der Ost-SPD (ist in seinem Wahlkreis in Leipzig-Süd nur Dritter geworden), wurde bei seiner ersten Wahl gar nur von ca. 70.000 Leuten gewählt und war damit der OB einer Stadt von knapp 500.000 Einwohnern.
Man könnte also sagen, die Regierung hat immer die Mehrheit gegen sich, sie muss nur darauf achten, dass diese Mehrheit eben eine dieser berühmten "schweigenden" Mehrheiten bleibt.
Interessanter Ansatz. Aber man muss bei den Nicht-Repräsentierten die ca. 8 Millionen Personen ohne deutschen Pass abziehen. Deren Wahlrecht wird eigentlich von niemandem gefordert.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Original von Kathryn Janeway
Eine Regierung für jedermann wäre zumindest eine, die mehr als 50 % der Stimmen für sich gewonnen hat.
Also wäre eine von 49% der Wähler gewählte Regierung nicht für den ominösen jedermann, aber eine von 2% mehr, also von 51% gewählte Regierung wäre eine für "jedermann"?
 

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Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
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Beitrag von Stigman »

Original von Palin Waylan-Majere
Somit ist das Argument der Nichtwähler "eh nichts ändern zu können" doch absurd.
Ich sprach neulich mit jemanden der meinte: "Ich kann zwischen Pest, Cholera und Lepra wählen. Alles Dinge die ich nicht möchte"!
 

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Original von Rafael van der Linden

Also wäre eine von 49% der Wähler gewählte Regierung nicht für den ominösen jedermann, aber eine von 2% mehr, also von 51% gewählte Regierung wäre eine für "jedermann"?
Du hast es erfasst. 49 % mögen viel sein, aber es ist dennoch nicht mal die Hälfte. Mehr als die Hälfte wollten diese Regierung nämlich nicht.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Original von Stigman

Ich sprach neulich mit jemanden der meinte: "Ich kann zwischen Pest, Cholera und Lepra wählen. Alles Dinge die ich nicht möchte"!
Das ist es ja. Die Gleichsetzung von politischen Ideen mit Krankheiten ist eines der größten Probleme unserer Demokratie.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Original von Stigman

Ich sprach neulich mit jemanden der meinte: "Ich kann zwischen Pest, Cholera und Lepra wählen. Alles Dinge die ich nicht möchte"!
Gemäß der addierten Wikipedia-Angaben der Mitgliedszahlen der Bundestagsparteien sind grandiose 2,2% aller Wahlberechtigten in einer dieser 6 Parteien Mitglied. Pest, Cholera und Lepra haben gemeinsam, dass Sie hierzulande nur sehr wenige Menschen betreffen.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Original von Palin Waylan-Majere
... sind grandiose 2,2% aller Wahlberechtigten in einer dieser 6 Parteien Mitglied. Pest, Cholera und Lepra haben gemeinsam, dass Sie hierzulande nur sehr wenige Menschen betreffen.
Ist mir sympathischer als die Millionen Mitglieder der Staatsparteien, wie bei der NSDAP oder bei der SED.
 

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Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
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Gemäß der addierten Wikipedia-Angaben der Mitgliedszahlen der Bundestagsparteien sind grandiose 2,2% aller Wahlberechtigten in einer dieser 6 Parteien Mitglied. Pest, Cholera und Lepra haben gemeinsam, dass Sie hierzulande nur sehr wenige Menschen betreffen.
Vor allem: Warum machen sich die, die von Pest, Cholera und Lepra lamentieren nicht auf den Weg, um sich zu Ärzten aufzuschwingen. Sprich: Selbst Politisch betätigen.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Beitrag von pjotr »

Original von Stigman

Ich sprach neulich mit jemanden der meinte: "Ich kann zwischen Pest, Cholera und Lepra wählen. Alles Dinge die ich nicht möchte"!
Aber deswegen kann man doch erst Recht nicht jemand anderem die Wahl darüber lassen...
 

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RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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