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Original von Kathryn Janeway
Wir werden bald erkennen, dass ein schwuler Außenminister nicht so vorteilhaft ist.
Wie gesagt: Die korrupten arabischen Regierungen sind im allgemeinen vor allem opportunistisch und weniger ideologisch als sie aus taktischen Gründen manchmal vorgeben.
Daher wäre es den meisten Regierungen relativ egal, ob der Minister, mit dem sie wichtige Verträge schließen etc. in seinem Privatleben heterosexuell, schwul, ein Massenmörder oder Hobby-Transvestit ist.
Ich betone: Ich will diese Gruppen nicht in einen kausalen Zusammenhang stellen! ;)
 

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Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von SRM

Das mag sein, aber schwarz-gelb hat in der Bevölkerung keine 50 Prozent errungen und das ist Fakt.
Das mag "Fakt" sein, ist aber irrelevant. Ist auch eine Ewigkeit her, seit überhaupt eine Regierung 50% der Stimmen tatsächlich hatte. 2002 hatte Rot-Grün auch nur 47,1% der Stimmen. Jetzt haben Union und FDP 48,4% der Stimmen - sind also sogar näher dran, als Schröder damals.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Original von Hajo Poppinga
Das mag "Fakt" sein, ist aber irrelevant. Ist auch eine Ewigkeit her, seit überhaupt eine Regierung 50% der Stimmen tatsächlich hatte.
Richtig. In der repräsentativen und meist auch in Formen direkter Demokratie stellen oft relative Mehrheiten die gesetzgebenden Mehrheiten. Ist auch in Ordnung, wie sollte man es anders machen?
 

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Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von Montgomery Scott
Mal ganz direkt gefragt: Woher eigentlich die plötzliche lagerübergreifende Schwulenfeindlichkeit in diesem Forum? Ich würde persönlich auch sagen, dass Westerwelle aus verschiedenen Gründen nur schwerlich international vorzeigbar ist aber ein Verweis auf seine Homosexualität verbietet sich meiner Meinung nach.
Ich wüßte auch nicht, was seine Sexualität mit seiner politischen Kompetenz zu tun hat. Natürlich wird er sich bspw. für die totale rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare einsetzen; eine Position die ich so nicht teile. Da ist aber eine inhaltliche Auseinandersetzung geboten, die unabhängig von seinen persönlichen Qualitäten ist. Westerwelle könnte ich mir jedenfalls gut als Außenminister vorstellen, ggf. auch in einem Superministerium Wirtschaft- und Finanzen.
 

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Nur mal so: Wenn ich die freie Wahl hätte, würde ich mich sofort für Frauen entscheiden und nicht für Homsexualität. Das geht nur leider nicht, also muss ich damit leben.

Ich bin jedoch der Meinung, dass Westerwelle als Außenpolitiker absolut unfähig ist.

@Enigma: Das Heil kommt weder von Links noch von Rechts, sowas gibt es gar nicht. Letztendlich muss jeder sein Leben selbst in die Handnehmen.
 

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Beitrag von SRM »

Original von Rafael van der Linden

Richtig. In der repräsentativen und meist auch in Formen direkter Demokratie stellen oft relative Mehrheiten die gesetzgebenden Mehrheiten. Ist auch in Ordnung, wie sollte man es anders machen?
Das mag ja alles sein, allerdings ist man dann nicht Regierung für jedermann, da sie nicht mal von der Hälfte gewollt ist.
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von SRM

Das mag ja alles sein, allerdings ist man dann nicht Regierung für jedermann, da sie nicht mal von der Hälfte gewollt ist.
Welche Regierung ist das denn? Keine Regierung ist von jedermann gewollt - mit Ausnahme vielleicht der vom Volke geliebten Diktatoren, die regelmäßig 100% der Wählerstimmen auf sich vereinen.
 

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Eine Regierung für jedermann wäre zumindest eine, die mehr als 50 % der Stimmen für sich gewonnen hat.
 

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Beitrag von SRM »

Original von Kathryn Janeway
Eine Regierung für jedermann wäre zumindest eine, die mehr als 50 % der Stimmen für sich gewonnen hat.
Genau. Es besteht ja ein Unterschied zwischen "eine Regierung für jedermann" und "von jedermann gewählt".
 

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Nach meiner groben Rechnung sieht es so aus: 62 Mio. waren wahlberechtigt (also schonmal ca. 20 Mio. Einwohner ohne Wahlrecht und somit ohne Repräsentation), davon sind 72 % wählen gegangen. Von denen haben 6% für eine Liste gestimmt, die nicht in den Bundestag kam. Der Bundestag repräsentiert also den Wählerwillen von etwa 42 Millionen. Etwa 21,5 Mio. stimmten für schwarz-gelb.

Somit ist das Argument der Nichtwähler "eh nichts ändern zu können" doch absurd. Es stellen stets und ständig Minderheiten die Mehrheit, bei Landtags- oder Kommunalwahlen wird das Verhältnis noch krasser. Wolfgang Tiefensee, Ex-Hoffnungsträger der Ost-SPD (ist in seinem Wahlkreis in Leipzig-Süd nur Dritter geworden), wurde bei seiner ersten Wahl gar nur von ca. 70.000 Leuten gewählt und war damit der OB einer Stadt von knapp 500.000 Einwohnern.
Man könnte also sagen, die Regierung hat immer die Mehrheit gegen sich, sie muss nur darauf achten, dass diese Mehrheit eben eine dieser berühmten "schweigenden" Mehrheiten bleibt.
 

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