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Tripel-As
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Tripel-As

Beitrag von Linda Dahlia »

Fand ich jetzt auch nicht so schwierig. ;)
 

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Haudegen
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Beitrag von vSzP »

Original von Konrad Grimm

Wer rot-grüne Gesellschaftspolitik will, der wählt das Original, nicht die schwarze, schlecht gemachte Kopie. Das begreift man bei der Union einfach nicht. Die Union hat im politischen Spektrum der BRD in gesellschaftspolitischen Fragen eine konservative Position einzunehmen. Jedem Konservativen muss doch schlecht werden, wenn er sieht, wie von der Leyen in der Kindererziehung die DDR wiedererweckt. Wenn gesellschaftspolitische Liberalisierung notwendig ist ("Homoehe"), dann kann man sich das im Zweifel immer noch von einem Koalitionspartner FDP "abringen" lassen, ohne die eigene Stammwählerschaft zu verjagen.
Die Union steht vor dem Eisverkäufer-am-Strand-Dilemma und läuft blindlings in die Falle, wenn sie um den Median-Wähler kämpft, statt sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren (wohingegen sie ruhig von "Leipzig" abrücken sollte und eine allzu neoliberale Politik doch lieber ebenfalls der FDP überlassen möge - sonst verliert sie Stimmen an die SPD).

Das zeigt zudem, dass es in der Politik nicht um die richtigen Lösungen geht, sondern allein um den persönlichen Machterwerb. Wen repräsentiert der Bundestag eigentlich, außer sich selbst?
Wahlerfolge hängen von vielen Faktoren ab, die Programmatik wird einer der kleineren Faktoren sein. In Hamburg z.B. erzielt die CDU mit sehr modernen Ideen sehr gute Ergebnisse während dein alter Freund und Avatar-Spender derzeit in Brasilien ruht...
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Die CDU in Hamburg profitiert doch vor allem von der schwachen (beinahe schon lächerlichen) SPD in Hamburg.

Was den "Wandel" der CDU angeht, so merke ich in meinen Verbänden vor allem eine große Frustration über den Verlust von Werten und die Abkehr von einem Gesellschafts- und Menschenbild, für das viele gekämpft haben oder aufgrund dessen sie eintraten. Mir geht es nicht anders.
 

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Beitrag von vSzP »

Original von Hajo Poppinga
Was den "Wandel" der CDU angeht, so merke ich in meinen Verbänden vor allem eine große Frustration über den Verlust von Werten und die Abkehr von einem Gesellschafts- und Menschenbild, für das viele gekämpft haben oder aufgrund dessen sie eintraten. Mir geht es nicht anders.
Ja, das ist komisch. Ich hingegen merke, dass viele Mitglieder z.B. mittlerweile die Einheitsschule befürworten weil niemand mehr so richtig verstehen kann wenn wir 10-jährige Kinder in arbeitslos und ohne jede Perspektive, arbeitslos mit kleiner Perspektive und Jobangebot einteilen.

Und in NRW hat Rüttgers auch mit sozialen Themen gepunktet. Die Menschen brauchen heute dynamische Parteien die auf dynamische Prozesse der Umwelt reagieren.

Im Übrigen ist es ja nicht so, dass sich lediglich die Präferenzen der CDU ändert: die SPD bleibt ja auch nicht nur auf einem Standpunkt stehen sondern bewegt sich mal Richtung "demokratischen Sozialismus" und Konservatismus...
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Original von Freiherr von Stern
Also ich nenne DVU-Mitglieder Nazis, das ist eigentlich recht einfach. ;-)
Warum nennt man dann noch CDU-Mitglieder Christdemokraten??
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

[size=85]
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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von vSzP
In Hamburg z.B. erzielt die CDU mit sehr modernen Ideen sehr gute Ergebnisse während dein alter Freund und Avatar-Spender derzeit in Brasilien ruht...
Hamburg, Hamburg... das ist doch nicht repräsentativ für Deutschland! Nicht mal ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands lebt in Großstädten, wobei man hier berücksichtigen muss, dass davon noch überproportional viele nicht wahlberechtigte Ausländer dabei sind. Und die Millionenstädte machen nur einen Bruchteil der deutschen Bevölkerung aus. Fakt ist: Fast drei Viertel der Wahlberechtigten leben in ländlichen Regionen und Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern.

Soll sich die bürgerliche Politik am Willen der Bevölkerung eines versifften Molochs wie Berlin ausrichten, wo fast jeder öffentliche Gelder - die selbstverständlich von überall her aus Deutschland stammen, vornehmlich aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen kommen, nur sicher nicht aus der verfrühstückten Staatskasse von Neu-Sodom? Für diese Stadt braucht man eigentlich eine Nero-Lösung. Im übrigen: In Berlin wählt kein Mensch CDU, obwohl kein Landesverband Merkel und von der Leyen so zu Kreuze gekrochen ist, wie Pflüger-Truppe.

Und selbst in Hamburg hätte die CDU niemals die Macht erreicht, wenn Schill nicht all die frustrierten Bürgerlichen eingesammelt hätte. Dass er dann dem intriganten Berufspolitiker von Beust ins offene Messer gelaufen ist, bringt die Natur der Sache so mit sich. Wie soll ein aufrechter Mann wie Schill denn mit einem fertig werden, der den politischen Meuchelmord (und ansonsten, außer dem in der Juristen Union notorischen Studium des Legaldogmatismus, nichts) von Schülerunionszeiten an gelernt hat?

CDU und CSU verraten ihr Wählerklientel, immer und immer wieder. Eigentlich wäre das Potential für eine konservative Partei "rechts" der Union längst gegeben. In Deutschland aber liegt für solche Fälle die Faschismuskeule stehts griffbereit. Deswegen, und nur deswegen ist "rechts" der Union ein Niemandsland - wobei das kurzzeitige Aufblitzen der Republikaner gezeigt hat, dass das Potential da ist. So wandern diese Wähler ins Lager der Nichtwähler ab, und damit kommt es zu der Situation, dass, obwohl es in Deutschland eine strukturelle Mehrheit für eine bürgerliche Politik gibt, die Parteien der "Linken" eine Parlamentsmehrheit erreichen. Denn dort ist man zwar auch nicht schlauer. Aber anders als auf der "Rechten" wird der Boden, den die SPD mit ihrer abenteuerlichen Idee von der "Neuen Mitte" frei macht, dann eben von einer WASG-PDS besetzt.
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von vSzP
Ja, das ist komisch. Ich hingegen merke, dass viele Mitglieder z.B. mittlerweile die Einheitsschule befürworten weil niemand mehr so richtig verstehen kann wenn wir 10-jährige Kinder in arbeitslos und ohne jede Perspektive, arbeitslos mit kleiner Perspektive und Jobangebot einteilen.
Jedem sein Abitur! Jedem sein Studium! Hurra!
Blöd nur: Dann haben wir die Kinder zwar für viel Geld zehn Jahre länger in staatliche Gefängnisse gesperrt - aber danach sind sie dann erst recht arbeitslos, weil diese Abschlüsse dann wertlos sind!
Und in NRW hat Rüttgers auch mit sozialen Themen gepunktet. Die Menschen brauchen heute dynamische Parteien die auf dynamische Prozesse der Umwelt reagieren.
Rüttgers ist von der Welle des Bundestrends ins Amt getragen worden.
Im Übrigen ist es ja nicht so, dass sich lediglich die Präferenzen der CDU ändert: die SPD bleibt ja auch nicht nur auf einem Standpunkt stehen sondern bewegt sich mal Richtung "demokratischen Sozialismus" und Konservatismus...
Richtig. Die SPD ist auch unfähig, ihren Laden zusammenzuhalten. Aber wie gesagt: Rückt die SPD nach "rechts", wächst hinter ihr die Linkspartei. Rückt die CDU nach "links", wächst hinter ihr gar nichts.
 

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Ja, das ist komisch. Ich hingegen merke, dass viele Mitglieder z.B. mittlerweile die Einheitsschule befürworten weil niemand mehr so richtig verstehen kann wenn wir 10-jährige Kinder in arbeitslos und ohne jede Perspektive, arbeitslos mit kleiner Perspektive und Jobangebot einteilen
Tatsächlich? Wir haben gerade auf dem Niedersachsentag ein Bekenntnis zum dreigliedrigen Schulsystem beschlossen. Und Befürworter der Einheitsschule habe ich bisher nur sehr wenige getroffen, selbst Schulleiter sind doch dagegen.
 

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Und in NRW hat Rüttgers auch mit sozialen Themen gepunktet. Die Menschen brauchen heute dynamische Parteien die auf dynamische Prozesse der Umwelt reagieren.
Die CDU soll doch auch mit sozialen Themen punkten. Es ist aber nicht sozial, wenn Kleinkinder in die Kinderkrippe kommen. Das macht Familienleben kaputt, sonst nichts.
 

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Beitrag von vSzP »

Original von Hajo Poppinga

Die CDU soll doch auch mit sozialen Themen punkten. Es ist aber nicht sozial, wenn Kleinkinder in die Kinderkrippe kommen. Das macht Familienleben kaputt, sonst nichts.
Dann präsentier dir doch einfach einmal Vorschläge, wie du Familie und Beruf unter ein Hut bekommen möchtest...
 

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