Doppel-As
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:16
Einem freiwilligen Zusammenschluss von Listen und Fraktionen zur Bündelung der Aktivität stehe ich positiv gegenüber. Ebenso einer Belebung der Arbeit der Parteien in der DU.
Einen Ausschluss von nicht parteigebundenen und aus der Bürgerschaft kommenden freien Wahllisten und Kandidaturen halte ich aber für nicht zweckmäßig und eine Entmündigung des wählenden Bürgers.
Einen Ausschluss von nicht parteigebundenen und aus der Bürgerschaft kommenden freien Wahllisten und Kandidaturen halte ich aber für nicht zweckmäßig und eine Entmündigung des wählenden Bürgers.
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Registriert: Mo 27. Apr 2009, 23:32
Wenn jeder überall unverbindlich unterschreiben kann, können wir uns die Hürde der Unterstützungsunterschriften auch gleich schenken, denn das ist es keine Hürde mehr. An Parteien sollen straffe Anforderungen gestellt werden betreffend Mitgliederzahl, Programm und Satzung, dann muss auch von Listen, die gegen diese Parteien antreten wollen, eine echte Vorleistung gefordert werden. Kostet es mich nichts, für irgendeine Liste zu unterschreiben, macht sich irgendwann kaum noch jemand die Mühe, sich in einer Partei zu profilieren und hochzuarbeiten, er reicht einfach seine Privatliste ein und bekommt locker die zehn Unterschriften zusammen, "weil er ja so erfahren ist", oder so (Hauptargument der Sendler-Wähler, etwa).Original von Hajo Poppinga
Von einer exklusiven Unterstützung muß man schon aus mehreren Gründen absehen: a) kann man auch jetzt Stimmensplitting machen; wieso sollte ich dann bei den Unterschriften nur eine Liste unterstützen dürfen? b) kann man durchaus die Anliegen mehrerer Listen unterstützen. Nein, die Hürde muß einfach nur hoch genug sein. 10 Unterstützer, oder so.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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Was Sie wollen, wertes Fräulein, ist quasi die totale Lenkung des Wählerwillens.Original von Vanessa Garland
Wenn jeder überall unverbindlich unterschreiben kann, können wir uns die Hürde der Unterstützungsunterschriften auch gleich schenken, denn das ist es keine Hürde mehr. An Parteien sollen straffe Anforderungen gestellt werden betreffend Mitgliederzahl, Programm und Satzung, dann muss auch von Listen, die gegen diese Parteien antreten wollen, eine echte Vorleistung gefordert werden. Kostet es mich nichts, für irgendeine Liste zu unterschreiben, macht sich irgendwann kaum noch jemand die Mühe, sich in einer Partei zu profilieren und hochzuarbeiten, er reicht einfach seine Privatliste ein und bekommt locker die zehn Unterschriften zusammen, "weil er ja so erfahren ist", oder so (Hauptargument der Sendler-Wähler, etwa).
Trauen Sie es den Bürgern der Union etwa nicht zu, gewissenhaft abzuwägen, wem sie ihre Unterschrift geben und damit auch zu einer Kandidatur verhelfen? Halten Sie die Bürger der Union für unfähig abzuwägen, wer vernünftigerweise eine Chance zur Kandidatur erhalten sollte? Und wenn man jemanden für erfahren hält, warum sollte man dann seine Kandidatur eigentlich nicht unterstützen?
Was Sie wollen, ist eine Bevormundung der Bürger auf Kosten der freien Entscheidung.
Nein, die Bürger der Union sind mündig und können selbst entscheiden, wen sie unterstützen. Und eben weil sie mündig sind können sie auch abwägen und bei der Stimmabgabe sorgfältig auswählen. Und was dann rauskommt, das ist der Wählerwille.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Mo 27. Apr 2009, 23:32
Und was Sie wollen, ist schlichtweg die Selbstfreigabe eines demokratischen Gemeinwesens zu seiner schleichenden Demontage durch Etablierung unregierbarer Zustände.Original von Hajo Poppinga
Was Sie wollen, wertes Fräulein, ist quasi die totale Lenkung des Wählerwillens.
Trauen Sie es den Bürgern der Union etwa nicht zu, gewissenhaft abzuwägen, wem sie ihre Unterschrift geben und damit auch zu einer Kandidatur verhelfen? Halten Sie die Bürger der Union für unfähig abzuwägen, wer vernünftigerweise eine Chance zur Kandidatur erhalten sollte? Und wenn man jemanden für erfahren hält, warum sollte man dann seine Kandidatur eigentlich nicht unterstützen?
Was Sie wollen, ist eine Bevormundung der Bürger auf Kosten der freien Entscheidung.
Nein, die Bürger der Union sind mündig und können selbst entscheiden, wen sie unterstützen. Und eben weil sie mündig sind können sie auch abwägen und bei der Stimmabgabe sorgfältig auswählen. Und was dann rauskommt, das ist der Wählerwille.
Wenn Sie Ihren Blick auf das gerade neugewählte Unionsparlament richten sehen Sie, wohin ein Wahlsystem führt, das jeden Sonderling und jedes Splittergrüppchen ungehindert kandidieren lässt: 7 Fraktionen drängeln sich auf 11 Sitzen, die stärkste Fraktion stellt gerade einmal gut 1/4 der Abgeordneten, 1/3 der Fraktionen aber jeweils nur 1/11! Knapp 1/5 der Sitze entfällt auf radikale Kräfte, mit denen eine vernünftige Sacharbeit kaum möglich erscheint.
Die Regierungskoalition wird voraussichtlich 4 Fraktionen umfassen und dabei nur eine Stimme Mehrheit haben.
Dieser Wahnsinn ist das Ergebnis der von Ihnen besungenen angeblichen Qualitäten "Gewissenhaftigkeit", "Mündigkeit" und "Sorgfalt".
Nein, romantisierende Demokratievorstellungen allein machen noch kein funktionierendes, demokratisches Gemeinwesen aus. Es muss auch Sicherungen geben, die eine vernünftige Parlaments- und Regierungsmehrheit gewährleisten.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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das sagt genau die Richtige :rolleyes:Original von Vanessa Garland
Jeder kann und soll seine Meinung haben, verbreiten und um Zustimmung zu dieser werben. Aber wer ins Unionsparlament will, der muss schon nachweisen dass er ausreichend gesellschaftlichen Rückhalt hat, um so großen Einfluss auszuüben. Einzelbewerber und locker gruppierte Listen haben es leicht, sich mit populistischen Versprechungen ins Parlament zu katapultieren, wo sie dann zu keiner Sacharbeit fähig sind, und nur die seriösen Verantwortungsträger behindern.
gez. Joeli Veitayaki
Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
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Es tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen, aber ich plane langfristig ausschließlich in der und für die westinsulanische Landespolitik.Original von joukersendler
Bei den nächsten Wahlen plädiere ich für eine Liste "Frau Garland".
Wie hoch denn genau?Ich bin übrigens immer noch dafür die Maßstäbe für Parteien höher anzusetzen, und auch die für Listen. Leider wollte letzte LP keiner dies mitmachen.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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