Es ging um die Vernetzung, wo finden sich denn heute noch 6-7 linke Parteien zusammen und vernetzen sich. Sowas gibts doch gar nicht mehr.Original von Gerd Suff
Naja SBPschober... die VSI war der Begriff der ständigen Reinkarnation wegen Dauer-Inaktivität. Das ist wohl eher romantisch-historisch gedacht von dir.
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Präsident der Republik Salbor
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Vielleicht mal ne Anekdote zu dem innerparteilichen Leben aus der alten SPR. Muss so Anfang 2003 gewesen sein, ein neuer Vorstand wurde gewählt. Als Vorsitzender kandidierte der Kanzler Sebastian Schuhmann, er bekam 6 von 6 abgegebenen Stimmen (wir kommunizierten damals über so ne Yahoo-Group). Als Geschäftsführer trat nur Dowan an, der auch gewählt wurde.
Beim Generalsekretär ging des dann heiß her: ich kandidierte gegen Amtsinhaber Frohwin T. Rothschild, schon ein Affront an sich. Ich habe mich dann als Vorkämpfer der "Jungen" verstanden und so auch versucht, Leute für mich zu aktivieren. Erster Wahlgang: 3:3 - hier hätte der Anstand ja schon verlangt, im zweiten Wahlgang zu verzichten. Ich wollte aber nicht, hab lieber noch mehr intrigiert. Also zweiter Wahlgang: 4:4. Hier geht noch was! Dritter Wahlgang: 7 zu 5 für mich. Durch diesen innerparteilichen Wahlkampf (und stundenlanges erklären, wie das Abstimmen per Yahoo-Group funktioniert ^^) hatte ich auf einmal sogar mehr Stimmen als der große Vorsitzende bekommen. Von außen bekam man das eigentlich nur durch die Pressemitteilung "im dritten Wahlgang wurde CWM gewählt" mit, aber es gehörte ganz eindeutig zum Spiel hinzu. Naja, heute geht die SPDU mit einem Kandidaten zu den UP-Wahlen.
Zum eigentlichen Thread:
Manchem ist zuzustimmen. Was aber weggelassen wurde ist das was Fiete schon angesprochen hat - diese unsägliche Kartenmoppelkotze. Beim Umzug von der GF zur CarA war die Debatte dagegen ja ein schlechter Witz. Ich erinnere daran, dass damals sogar versucht wurde, ein OIK-Katista zu gründen und Ratelon sowohl auf der OIK und GF vertreten war - mit unterschiedlichen Unionsländern.
Zusätzlich kommen noch diese zahlreichen Abspaltungen. Nicht ohne Grund wird hier 2003 als Höhepunkt genannt: da war auch noch Vesteran dabei. Daran, wie eher schlecht als recht die sich bis heute durchmogeln (Überleben durch Fusion mit 2 anderen MNs), sollte eigentlich jeder sehen, dass eine Abspaltung nur zu Unfug führt. Seltsamerweise neigen irgendwelche Exkanzler (Metternich, Klatten, im Kleinen auch SRM) zu solchem Verhalten - vielleicht kann ich das erst nachvollziehen, wenn ich den Job nicht mehr ausführe.
DvA war nicht nur mit seiner Markengeschichte schädlich, sondern auch mit seinen Aktionen vorher.
Im Großen und Ganzen ist allerdings auch der Trend konstatieren, dass die MNs im Allgemeinen mit weniger Leuten auskommen müssen. Es fehlt eine Frischzellenkur. Länder überleben durch das Ausschalten der Innenpolitik (siehe Futuna) oder indem man sich mit anderen Staaten zusammenschließt (Kaysteran, Severanien).
Beim Generalsekretär ging des dann heiß her: ich kandidierte gegen Amtsinhaber Frohwin T. Rothschild, schon ein Affront an sich. Ich habe mich dann als Vorkämpfer der "Jungen" verstanden und so auch versucht, Leute für mich zu aktivieren. Erster Wahlgang: 3:3 - hier hätte der Anstand ja schon verlangt, im zweiten Wahlgang zu verzichten. Ich wollte aber nicht, hab lieber noch mehr intrigiert. Also zweiter Wahlgang: 4:4. Hier geht noch was! Dritter Wahlgang: 7 zu 5 für mich. Durch diesen innerparteilichen Wahlkampf (und stundenlanges erklären, wie das Abstimmen per Yahoo-Group funktioniert ^^) hatte ich auf einmal sogar mehr Stimmen als der große Vorsitzende bekommen. Von außen bekam man das eigentlich nur durch die Pressemitteilung "im dritten Wahlgang wurde CWM gewählt" mit, aber es gehörte ganz eindeutig zum Spiel hinzu. Naja, heute geht die SPDU mit einem Kandidaten zu den UP-Wahlen.
Zum eigentlichen Thread:
Manchem ist zuzustimmen. Was aber weggelassen wurde ist das was Fiete schon angesprochen hat - diese unsägliche Kartenmoppelkotze. Beim Umzug von der GF zur CarA war die Debatte dagegen ja ein schlechter Witz. Ich erinnere daran, dass damals sogar versucht wurde, ein OIK-Katista zu gründen und Ratelon sowohl auf der OIK und GF vertreten war - mit unterschiedlichen Unionsländern.
Zusätzlich kommen noch diese zahlreichen Abspaltungen. Nicht ohne Grund wird hier 2003 als Höhepunkt genannt: da war auch noch Vesteran dabei. Daran, wie eher schlecht als recht die sich bis heute durchmogeln (Überleben durch Fusion mit 2 anderen MNs), sollte eigentlich jeder sehen, dass eine Abspaltung nur zu Unfug führt. Seltsamerweise neigen irgendwelche Exkanzler (Metternich, Klatten, im Kleinen auch SRM) zu solchem Verhalten - vielleicht kann ich das erst nachvollziehen, wenn ich den Job nicht mehr ausführe.
Im Großen und Ganzen ist allerdings auch der Trend konstatieren, dass die MNs im Allgemeinen mit weniger Leuten auskommen müssen. Es fehlt eine Frischzellenkur. Länder überleben durch das Ausschalten der Innenpolitik (siehe Futuna) oder indem man sich mit anderen Staaten zusammenschließt (Kaysteran, Severanien).
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Die Idee ist ja nicht mal ansatzweise in der Sim zu sehen. Man kann das in der Sim lösen, aber natürlich werden auch viele sagen, dass dieses aktuelle System das "gerechtere" ist (aus Einzelspielersicht). Soweit ich mich erinnere auch der Grund der Einführung neben dem damaligen furiosen Wahlergebnis der NSV und dem resultierenden Chaos daraus.Original von Jan-Claudius von Blomkohl
:klatsch: :klatsch:
Eine treffende Analyse und den 1. Punkt hatte ich schon ganz vergessen, aber das stimmt. Jedoch ist es schwer die Zeit zurueck zu drehen und diese Entscheidungen rueckgaengig zu machen.
Das kam in vielen MNs. Man kann so was durch Wikis problemlos lösen und die BSEcossim hat da auch eine Mitschuld für die Denke.Hinzufuegen wuerde ich noch in die Liste, evtl die Abschaffung des Homepagepflichtgesetzes
Ja das trifft es vielleicht doch als Teil von Punkt 4und dann auch eventuell die Kartenfrage, wo nach die Unionslaender sich versucht haben verstaerkte Profile zu geben und somit die Union nicht mehr ein Spiel alleine war, sondern Teil eines grossen Spiels.
Zuletzt geändert von Gerd Suff am Mi 3. Jun 2009, 22:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Ein Personenwahlrecht hat Ratelon nun ja nicht. Aber man könnte wohl zumindest argumentieren, daß Ratelon früher eine ganz andere Parteienlandschaft und das durch das personalisierte Verhältniswahlrecht diese Bedeutung gesunken ist. Andererseits kann man aber auch sagen, daß die Polarisierung und damit auch Politisierung früher deutlich stärker war - das hängt sehr eng mit deinem Punkt 4 zusammen.Original von Gerd Suff
1. System kaputt gemacht
Ein funktionierendes Spielsystem wurde sim on zerstört mit dem Personenwahlrecht. WTF. Parteien sind seit dem Randerscheinungen. Der ein oder andere der Oldschooler solltedaran denken, dass man den Karren auch wieder selber aus dem Graben rausholen muss und nicht die 35. Regionalpartei oder konservative Alternativpartei gründet, wenn man im Grunde nur wieder die alte Politsim möchte, die ganz anders funktionierte.
Früher wurden auf Unionsebene heiße programmatische Grundsatzdebatten ausgetragen (Recht auf Arbeit - Ja oder Nein?; Drogen legalisieren - Ja oder Nein? us.) dadurch waren die Parteien auch viel strammere "Kampfverbände"; die RVP mit Jefferson, Reinhard, Schmelzer und mir war eine klassiche konservative Sozialistenfresserparte, so wie die SBP unter Schober am liebsten sofort den real existierenden Sozialismus eingeführt hätte. Dementsprechend hatte man sich in den Haaren. Solche Grundsatzdebatten kann man schon deswegen nicht mehr führen, weil die meisten dieser Diskussionen nicht mehr auf der Ebene der Union geführt werden; es handelt sich nunmehr um Länderkompetenz.
Dem versuchen wir ja jetzt schon durch die Vertretungsgesetzgebung wieder etwas zu ändern. Das ist bisher noch nicht so angenommen worden, könnte sich aber potentiell wieder etwas verbessern entwickeln.
Das geht beides eng zusammen und liegt auch an der etwas schwierigen Struktur Ratelons. Eine BRD mit tropischen Inseln, einem Balkan und einem Kanada - mindestens schwierig.2. BRD Bezug zerstört
Das wurde angeheizt durch das plötzlich Verlangen der Kultur-Simulationen nachzueifern. Okay, Vesteran war eine Warnung die man so einfach in die Richtung eines Trends deutete, die WI hatten dank Tropicali zumindest etwas Tradition "anders" zu sein, was ja auch nicht schaden kann. Aber irgendwie hat man sich da zu sehr drauf eingelassen.
3. Ausgestaltung wurde falsch angegangen
Unscharfe Profile und teilweise zu scharfe, vielleicht auch abwegige Profile. Klar MNs sind auch zum rumspinnen da, das große Ganze wurde aber vernachlässigt.
Ausgestaltung kann meines Erachtens unter den richtigen Vorzeichen zu einer Schärfung des BRD-Profils führen. Imperia als Preußen, Katista als Nord/Nordwestdeutschland, Freistein als Bayern, Salbor war mal ein BaWü usw. Ist leider einiges aufgegeben worden - wenn man das konsequent durchzieht, kann man auch ein Roldem-Kanada und WI-Tropicali haben.
Das liegt meiner Ansicht nach auch an der Kleinredung der Spielleitung. Wenn man die wirklich als Leitungsgremiun begriffe, könnte diese auch leiten und machen, also auch eine Homepage in Gang bringen usw.5. Keine Verantwortungsträger
Das knüpft an den letzten Punkt an, jeder macht seinen Republiksscheiß' und außer einer Spielleitung die an sich nur ein Komitee zur Verhinderung weiterer Abspaltungen ist fühlt sich keiner als Verantwortlicher des Spiels. Inklusive Außendarstellung mittels anständiger Website. Der Begriff "Macher" trifft es ganz gut, so einen gibt es hier schon lange nicht mehr.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Klar kam da nie viel bei rum, aber darum gings ja nicht unbedingt. Jedenfals war noch ein prinzipieller Wille zur Mitarbeit zu erkennen - und es gab Schlammschlachten, welcher Sozialismus nun der Richtige sei und wen man deswegen wieder rauswerfen muss.Original von Gerd Suff
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Das und wir Konservativen konnten gegen die internationale Verbrüderung mit sozialistischen Diktaturen hetzen. 
Das ist auch eine meiner Beobachtungen. Früher gab es ein deutlich höheres Medieninteresse an Ratelon - ich bin selbst 2000 über einen Focus-Artikel hergekommen. Mittlerweile wird einfach nicht mehr an prominenter Stelle über Mikronationen berichtet. Es gibt aber auch keine zentrale Einstiegsseite mehr, wie sie damals von Vulkanien mit micronations.de betrieben wurde.Original von Palin Waylan-Majere
Im Großen und Ganzen ist allerdings auch der Trend konstatieren, dass die MNs im Allgemeinen mit weniger Leuten auskommen müssen. Es fehlt eine Frischzellenkur.
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Ich hab ja schon wieder Pläne für eine vEXPO 2009 dessen Hauptschwerpunkt sein soll, Micronationen wieder in die Presse zu bringen, besonders in Computer-Zeitschriften u.s.w.
Das wurde bei den letzten vEXPOs ja immer vernachlässigt.
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Nein, ich sehe im Gegenteil ein weiteres Kernproblem darin, dass zuviele Bürger der Demokratischen Union zu fixiert auf diese dämlichen Spielregeln und die Spielleitung sind.Original von Hajo Poppinga
Das liegt meiner Ansicht nach auch an der Kleinredung der Spielleitung. Wenn man die wirklich als Leitungsgremiun begriffe, könnte diese auch leiten und machen, also auch eine Homepage in Gang bringen usw.
Das "Leitungsgremium" hat die Unionsregierung zu sein (bzw. in den Ländern die Landesregierung), und die Regeln für das Miteinander müssen in den Gesetzen stehen!
Tiefpunkt der Sim ist es dann, wenn fats nichts mehr passiert, ohne irgendeinen Kommentar zu seinen Worten oder seinem Handeln in diese *so*-Dinger eingefasst hinterherzuschieben (ihr wisst schon, wen ich da im Speziellen meine...).
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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Allerdings erst im Oktober/November, wenn sich die Jugend statt am Strand wieder am PC tummelt ^^Original von Hajo Poppinga
Das wäre gut.
Zuletzt geändert von Fiete Schulze am Mi 3. Jun 2009, 22:58, insgesamt 1-mal geändert.

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