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Registriert: Do 6. Nov 2008, 23:35
Ist ja echt niedlich hier die ganzen verteilten Threads zu lesen über "Lebenssim" VS "Oldschool-Politsim". Ganz ehrlich, "schuld" is' euer Werdegang. Die die jetzt heulen über diese Sexsim haben es sim on und sim off verbockt und jetzt ist eben so. Hier ist so viel vom eigentlich funktionierenden Konzept Ratelons verramscht und verraten worden, dass es geradezu in logischer Konsequenz zu diesen Simspielchen kommen musste - als Ersatz(befriedigung).
1. System kaputt gemacht
Ein funktionierendes Spielsystem wurde sim on zerstört mit dem Personenwahlrecht. WTF. Parteien sind seit dem Randerscheinungen. Der ein oder andere der Oldschooler solltedaran denken, dass man den Karren auch wieder selber aus dem Graben rausholen muss und nicht die 35. Regionalpartei oder konservative Alternativpartei gründet, wenn man im Grunde nur wieder die alte Politsim möchte, die ganz anders funktionierte.
2. BRD Bezug zerstört
Das wurde angeheizt durch das plötzlich Verlangen der Kultur-Simulationen nachzueifern. Okay, Vesteran war eine Warnung die man so einfach in die Richtung eines Trends deutete, die WI hatten dank Tropicali zumindest etwas Tradition "anders" zu sein, was ja auch nicht schaden kann. Aber irgendwie hat man sich da zu sehr drauf eingelassen.
3. Ausgestaltung wurde falsch angegangen
Unscharfe Profile und teilweise zu scharfe, vielleicht auch abwegige Profile. Klar MNs sind auch zum rumspinnen da, das große Ganze wurde aber vernachlässigt.
4. Konföderationsphantasien
Kein Wunder: dieses Allerlei wird zum simulierten Babylon, mit seinen Montarys und der Ignoranz eines Manuri-Staates. Sowas wie Montary macht ist ja an sich was gutes für eine Sim. Aber irgendwie ist es gesellschaftsfähig geworden - auch sim off.
5. Keine Verantwortungsträger
Das knüpft an den letzten Punkt an, jeder macht seinen Republiksscheiß' und außer einer Spielleitung die an sich nur ein Komitee zur Verhinderung weiterer Abspaltungen ist fühlt sich keiner als Verantwortlicher des Spiels. Inklusive Außendarstellung mittels anständiger Website. Der Begriff "Macher" trifft es ganz gut, so einen gibt es hier schon lange nicht mehr.
6. Konkurrenz
vDeutschland hat doch Ratelon auch zerstört kann man sagen. So einfach ist das aber nicht, denn eigentlich ist es nur die Rangehensweise des alten Ratelons kopieren - etwas was ja die DU nicht mehr genutzt hat. Zusätzlich war schon immer die Deutschlandkopie gleich um die Ecke, die sind jetzt eben auch stärker geworden.
7. Markenrecht
Die Aktion von DvA war scheiße. Einen Namen verlieren auch. Den Namen aber durch DU zu ersetzen machte es aber auch nicht besser. Aber letztlich eigentlich fast der geringste Fehler außer zusätzlichem Profilverlust.
Keiner soll es persönlich nehmen. Ist nur meine subjektive Sichtweise. Von außen wohlgemerkt. Und ohne Anspruch auf Richtigkeit. Es ist eindeutig eine Spielanalyse und keine Wertung der Mikronation.
1. System kaputt gemacht
Ein funktionierendes Spielsystem wurde sim on zerstört mit dem Personenwahlrecht. WTF. Parteien sind seit dem Randerscheinungen. Der ein oder andere der Oldschooler solltedaran denken, dass man den Karren auch wieder selber aus dem Graben rausholen muss und nicht die 35. Regionalpartei oder konservative Alternativpartei gründet, wenn man im Grunde nur wieder die alte Politsim möchte, die ganz anders funktionierte.
2. BRD Bezug zerstört
Das wurde angeheizt durch das plötzlich Verlangen der Kultur-Simulationen nachzueifern. Okay, Vesteran war eine Warnung die man so einfach in die Richtung eines Trends deutete, die WI hatten dank Tropicali zumindest etwas Tradition "anders" zu sein, was ja auch nicht schaden kann. Aber irgendwie hat man sich da zu sehr drauf eingelassen.
3. Ausgestaltung wurde falsch angegangen
Unscharfe Profile und teilweise zu scharfe, vielleicht auch abwegige Profile. Klar MNs sind auch zum rumspinnen da, das große Ganze wurde aber vernachlässigt.
4. Konföderationsphantasien
Kein Wunder: dieses Allerlei wird zum simulierten Babylon, mit seinen Montarys und der Ignoranz eines Manuri-Staates. Sowas wie Montary macht ist ja an sich was gutes für eine Sim. Aber irgendwie ist es gesellschaftsfähig geworden - auch sim off.
5. Keine Verantwortungsträger
Das knüpft an den letzten Punkt an, jeder macht seinen Republiksscheiß' und außer einer Spielleitung die an sich nur ein Komitee zur Verhinderung weiterer Abspaltungen ist fühlt sich keiner als Verantwortlicher des Spiels. Inklusive Außendarstellung mittels anständiger Website. Der Begriff "Macher" trifft es ganz gut, so einen gibt es hier schon lange nicht mehr.
6. Konkurrenz
vDeutschland hat doch Ratelon auch zerstört kann man sagen. So einfach ist das aber nicht, denn eigentlich ist es nur die Rangehensweise des alten Ratelons kopieren - etwas was ja die DU nicht mehr genutzt hat. Zusätzlich war schon immer die Deutschlandkopie gleich um die Ecke, die sind jetzt eben auch stärker geworden.
7. Markenrecht
Die Aktion von DvA war scheiße. Einen Namen verlieren auch. Den Namen aber durch DU zu ersetzen machte es aber auch nicht besser. Aber letztlich eigentlich fast der geringste Fehler außer zusätzlichem Profilverlust.
Keiner soll es persönlich nehmen. Ist nur meine subjektive Sichtweise. Von außen wohlgemerkt. Und ohne Anspruch auf Richtigkeit. Es ist eindeutig eine Spielanalyse und keine Wertung der Mikronation.
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Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35
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Registriert: So 12. Okt 2008, 23:26
:klatsch: :klatsch:
Eine treffende Analyse und den 1. Punkt hatte ich schon ganz vergessen, aber das stimmt. Jedoch ist es schwer die Zeit zurueck zu drehen und diese Entscheidungen rueckgaengig zu machen. Hinzufuegen wuerde ich noch in die Liste, evtl die Abschaffung des Homepagepflichtgesetzes und dann auch eventuell die Kartenfrage, wo nach die Unionslaender sich versucht haben verstaerkte Profile zu geben und somit die Union nicht mehr ein Spiel alleine war, sondern Teil eines grossen Spiels.
Und wenn man sich diese ganzen Worldsims anschaut, die immer wieder angeleiert worden, waren das alles Fehlschlaege und eigentlich sind die MNs ja so was aehnliches geworden. Die Staaten spielen gegeneinander manchmal, oder man legt einen verstaerkten Fokus aufs Ausland und Simulation eines realsitischen Weltklimas, dass die spannended Innenpolitik irgendwie zu kurz kommt. Wobei man auch sagen muss, dass auch mit einer guten Aussenpolitik, Inne nicht alles verloren ist.
Im Laufe der Jahre sind letzten Endes einfach die Macher woanders hin, so dass es hier und ueberall nur noch so quer duempelt.
Eine treffende Analyse und den 1. Punkt hatte ich schon ganz vergessen, aber das stimmt. Jedoch ist es schwer die Zeit zurueck zu drehen und diese Entscheidungen rueckgaengig zu machen. Hinzufuegen wuerde ich noch in die Liste, evtl die Abschaffung des Homepagepflichtgesetzes und dann auch eventuell die Kartenfrage, wo nach die Unionslaender sich versucht haben verstaerkte Profile zu geben und somit die Union nicht mehr ein Spiel alleine war, sondern Teil eines grossen Spiels.
Und wenn man sich diese ganzen Worldsims anschaut, die immer wieder angeleiert worden, waren das alles Fehlschlaege und eigentlich sind die MNs ja so was aehnliches geworden. Die Staaten spielen gegeneinander manchmal, oder man legt einen verstaerkten Fokus aufs Ausland und Simulation eines realsitischen Weltklimas, dass die spannended Innenpolitik irgendwie zu kurz kommt. Wobei man auch sagen muss, dass auch mit einer guten Aussenpolitik, Inne nicht alles verloren ist.
Im Laufe der Jahre sind letzten Endes einfach die Macher woanders hin, so dass es hier und ueberall nur noch so quer duempelt.
Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Unionspräsident a.D.
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Na Ratelon war damals viel großer und lebendiger. Und es war einfacher, besonders für neue Bürger. Wenn ich z.B. sehe was heute da teilweise für Gesetze ins UP eingeracht werden, z.B. dieses Kriegswaffen-Kontrollgesetz, dann ist das doch schon Wahnsinn und schreckt doch jeden Neuling ab, weil es alles so kompliziert erscheint.Original von Robert Cullen
Ratelon kannte ich nicht, aber in vielem kann ich mir vorstelen, dass der Herr Recht hat.
Die Unionsländern wurden damals auch ausgestaltet, aber die Union war der Hauptdrehpunkt des Spiels und die Leute mussten nun nicht englisch, schwedisch oder italienisch sprechen können um in den Unionsländern aktiv sein zu können, heute ist das doch teilweise anders.
Politische Diskussionen waren damals richtige Auseinandersetzungen zwischen politischen Richtungen, da flogen die Fetzen, dafür war Ratelon legendär. Parteien waren Machtzentralen, wo Kampangen, Aktionen u.s.w. geplant wurden. Fast keine Karriere ging ohne ne starke Partei im Hintergrund.
Und die Parteien waren viel mehr miteinander vernetzt, also auf Internationaler Ebene, z.B. bei der VSI (Virtuelle Sozialistische Internationale).
Und die Wahlkämpfe....das war ein Hochgenuß für jeden politischen Menschen ^^

Freiheit durch Sozialismus!
Ich war, ich bin, ich werde sein!
Präsident der Republik Salbor
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:24
Jo.
6/7 der Liste stimme ich zu.
Die DU wird trotz schwindender Bürgerzahlen immer komplexer. Es macht keinen Spaß mehr sich irgendwo einzubringen. Das Niveau wird meines Erachtens versucht "künstlich" hochzuhalten. Da machen aber nur noch wenige mit und so versinkt alles in der Inaktivität.
Ich glaube 2003 Ratelon in seiner vollen Blüte kennen gelernt zu haben. DIe heutige DU hat damit leider nichts mehr zu tun.
6/7 der Liste stimme ich zu.
Die DU wird trotz schwindender Bürgerzahlen immer komplexer. Es macht keinen Spaß mehr sich irgendwo einzubringen. Das Niveau wird meines Erachtens versucht "künstlich" hochzuhalten. Da machen aber nur noch wenige mit und so versinkt alles in der Inaktivität.
Ich glaube 2003 Ratelon in seiner vollen Blüte kennen gelernt zu haben. DIe heutige DU hat damit leider nichts mehr zu tun.
Prof. Dr. iur. Schrobi, OEL
Professor für Rechtswissenschaften an der KamaU
Unionspräsident a.D.
Unionsrichter a.D.
Professor für Rechtswissenschaften an der KamaU
Unionspräsident a.D.
Unionsrichter a.D.
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Es ist für Neulinge wirklich kompliziert, gerade weil es, wenn es nicht schnell genug gelernt wird, immer zu blöden Witzen führt. Da Ratelon hätte ich wirklich gerne mal kennengelernt.Original von Fiete Schulze
Na Ratelon war damals viel großer und lebendiger. Und es war einfacher, besonders für neue Bürger. Wenn ich z.B. sehe was heute da teilweise für Gesetze ins UP eingeracht werden, z.B. dieses Kriegswaffen-Kontrollgesetz, dann ist das doch schon Wahnsinn und schreckt doch jeden Neuling ab, weil es alles so kompliziert erscheint.
Die Unionsländern wurden damals auch ausgestaltet, aber die Union war der Hauptdrehpunkt des Spiels und die Leute mussten nun nicht englisch, schwedisch oder italienisch sprechen können um in den Unionsländern aktiv sein zu können, heute ist das doch teilweise anders.
Politische Diskussionen waren damals richtige Auseinandersetzungen zwischen politischen Richtungen, da flogen die Fetzen, dafür war Ratelon legendär. Parteien waren Machtzentralen, wo Kampangen, Aktionen u.s.w. geplant wurden. Fast keine Karriere ging ohne ne starke Partei im Hintergrund.
Und die Parteien waren viel mehr miteinander vernetzt, also auf Internationaler Ebene, z.B. bei der VSI (Virtuelle Sozialistische Internationale).
Und die Wahlkämpfe....das war ein Hochgenuß für jeden politischen Menschen ^^
Tot.
Beiträge: 1638
Registriert: Mo 27. Apr 2009, 23:32
Ja, die Parteien sind wohl echt ein Knackpunkt, der Zustand des Parteiensystems ist einfach traurig. Bis auf eine Ausnahme nur 2- oder 3-Mann-Parteien, im neugewählten Unionsparlament stellen Einzelkandidaten oder 1-Mann-Fraktionen 4 von 11 Abgeordneten (~ 36%).
Ist überhaupt jemand mit ernsthaftem Interesse auch gewählt zu werden angetreten, und hat es nicht ins Unionsparlament geschafft? Mir scheint es ehrlich gesagt so, als gäbe es da gar keinen echten Wettbewerb, sondern alle, die ins Parlament wollen, sitzen auch drin.
Und Wahlkampf? Das konnte man vergessen, da geht es ja derzeit auf den Westlichen Inseln aktiver und spannender zur Sache - mit einer Kandidatin, und einer 3-köpfigen Gruppe gegen sie!
Wozu soll man überhaupt in eine Partei eintreten? Mit Ausnahme der FDU sind die doch mangels Mitgliedern gar nicht im Stande, irgendwelche Aktionen zu starten, Themen anzustoßen, Stimmungen zu machen usw.!
Ist überhaupt jemand mit ernsthaftem Interesse auch gewählt zu werden angetreten, und hat es nicht ins Unionsparlament geschafft? Mir scheint es ehrlich gesagt so, als gäbe es da gar keinen echten Wettbewerb, sondern alle, die ins Parlament wollen, sitzen auch drin.
Und Wahlkampf? Das konnte man vergessen, da geht es ja derzeit auf den Westlichen Inseln aktiver und spannender zur Sache - mit einer Kandidatin, und einer 3-köpfigen Gruppe gegen sie!
Wozu soll man überhaupt in eine Partei eintreten? Mit Ausnahme der FDU sind die doch mangels Mitgliedern gar nicht im Stande, irgendwelche Aktionen zu starten, Themen anzustoßen, Stimmungen zu machen usw.!
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
Beiträge: 45
Registriert: Do 6. Nov 2008, 23:35
Naja SBPschober... die VSI war der Begriff der ständigen Reinkarnation wegen Dauer-Inaktivität. Das ist wohl eher romantisch-historisch gedacht von dir.Original von Fiete Schulze
Und die Parteien waren viel mehr miteinander vernetzt, also auf Internationaler Ebene, z.B. bei der VSI (Virtuelle Sozialistische Internationale).
Beiträge: 45
Registriert: Do 6. Nov 2008, 23:35
Sicherlich. Aber da wurde m.E. nichts inhaltlich falsch gemacht. Das Problem war das Schwarz-Weiß Denken der Beteiligten und fehlender Konsens. Sicherlich auch etwas GF-Faschismus und OIK-Ignoranz, bzw. umgekehrt.Original von Fiete Schulze
Ich halte noch die GF-Diskussion für einen Knackpunkt für Ratelon. In dieser Zeit ist doch vieles zu Bruch gegangen...in der Simulation und auch zwischen den Mitspielern.