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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Ich kann da auch nichts Vorbildhaftes finden. Unser Militär ist genauso eine Lachnummer wie unsere Politik. Es wäre hier in Deutschland durch eine Machtübernahme seitens des Militärs nichts gewonnen.Original von Palin Waylan-Majere
Uns reflexhaften Menschen fällt jetzt eben spontan nichts ein, was wir der chilenischen Militärdiktatur als Vorbild abgewinnen könnten.
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Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Ja, Stimmt. Die Bundeswehr ist da wohl nicht die richtige Truppe.... 
Weder zum Putschen, noch zum führen des Landes.
Wobei die chilenischen Militärs sich ja ihrer begrenzten Fähigkeiten in der Wirtschaftspolitik durchaus bewusst waren. Man hat da und in anderen Dingen ausgiebig den Rat von Fachleuten eingeholt.
Weder zum Putschen, noch zum führen des Landes.
Wobei die chilenischen Militärs sich ja ihrer begrenzten Fähigkeiten in der Wirtschaftspolitik durchaus bewusst waren. Man hat da und in anderen Dingen ausgiebig den Rat von Fachleuten eingeholt.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Naja, immerhin dürfen wir uns für den empirischen Beweis der Wahlverwandtschaft zwischen kapitalistischem Marktradikalismus und politischer Diktatur bedanken.Original von Lady Enigma
Na, fangen wir mal damit an, daß er den totalen Ruin, auf den die Allenderegierung das Land immer schneller zusteuerte, verhindert hat....

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Bei ausreichend verkürztem Denken kann man das sicher als Beweis ansehen.
Aber da gibt es andere ökonomische Systeme, die ich weit eher mit Diktatur in Verbindung bringen würde.
Übrigens war Chile unter Allende auch auf interessantem Wege, was das angeht....
Aber da gibt es andere ökonomische Systeme, die ich weit eher mit Diktatur in Verbindung bringen würde.
Übrigens war Chile unter Allende auch auf interessantem Wege, was das angeht....

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Registriert: Mo 9. Jul 2007, 22:48
Du hast dich doch nach eigener Aussage mit dem Thema beschäftigt Enigma und es kam mir auch in unserer Korrespondenz über dieses Thema so vor, als stimmt das. Wie kommst du also nun zu so einer abwegigen Behauptung? Was war das Verdienst? Etwa dass das denkwürdige Beispiel, dass der einzige Sozialist dieser Zeit, der auf legalem Wege gewählt wurde mit amerikanischer Unterstützung weggebombt wurde?

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
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Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Genau das meine ich. Hast Du Dir mal wirklich angeschaut,
was in den Allendejahren in Chile passiert ist? Mal abgesehen von den
"Wohltaten", die man so großzügig verteilte? Den Weg der Politik?
Der Sturz dieses Mannes war in meinen Augen für Chile das beste, was passieren konnte und der einzige Weg, eine wirtschaftliche Katastrophe zu Vermeiden. Ich bin bei Weitem nicht mit allem einverstanden, was die Militärs getan haben, aber es war das kleinere Übel.
was in den Allendejahren in Chile passiert ist? Mal abgesehen von den
"Wohltaten", die man so großzügig verteilte? Den Weg der Politik?
Der Sturz dieses Mannes war in meinen Augen für Chile das beste, was passieren konnte und der einzige Weg, eine wirtschaftliche Katastrophe zu Vermeiden. Ich bin bei Weitem nicht mit allem einverstanden, was die Militärs getan haben, aber es war das kleinere Übel.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Ich habe nie behauptet, dass die sozialistische Regierung ein Wohl für Chile war. Aber solche Regierungen wählt man ab. Aber das Volk hat sie abzuwählen - das Militär hat sie nicht abzuknallen.
Die Errichtung von Konzentrationslagern, die Folterung und Ermordung unzähliger Menschen, die z.T. nichts, aber auch überhaupt nicht mal ansatzweise irgendetwas mit dem Sozialismus zu tun hatten, sondern bloß irgendeinem Militär mal nicht in den Kram gepasst haben, ist nie, niemals und unter keinen denkbaren oder undenkbaren Umständen das kleinere Übel.
Die Errichtung von Konzentrationslagern, die Folterung und Ermordung unzähliger Menschen, die z.T. nichts, aber auch überhaupt nicht mal ansatzweise irgendetwas mit dem Sozialismus zu tun hatten, sondern bloß irgendeinem Militär mal nicht in den Kram gepasst haben, ist nie, niemals und unter keinen denkbaren oder undenkbaren Umständen das kleinere Übel.

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
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Niemand sagt, dass Allende rückblickend alles richtig gemacht hat. Aber seinen Sturz und die Ersetzung durch Pinochet als richtigen Schritt darzustellen, ist einfach indiskutabel.Original von Lady Enigma
Genau das meine ich. Hast Du Dir mal wirklich angeschaut,
was in den Allendejahren in Chile passiert ist? Mal abgesehen von den
"Wohltaten", die man so großzügig verteilte? Den Weg der Politik?
Der Sturz dieses Mannes war in meinen Augen für Chile das beste, was passieren konnte und der einzige Weg, eine wirtschaftliche Katastrophe zu Vermeiden. Ich bin bei Weitem nicht mit allem einverstanden, was die Militärs getan haben, aber es war das kleinere Übel.

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Registriert: Mo 9. Jul 2007, 22:48
Bringen wir es auf den Punkt: Seine Wirtschaftspolitik war wirklich bodenlos schlecht und hat die wirtschaftliche Situation für die Chilenen alles andere als verbessert.Niemand sagt, dass Allende rückblickend alles richtig gemacht hat.
Mit dem Zweiten Teil des Satzes gehe ich aber konform.

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
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