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Fortgeschrittener
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Original von Kintaro Bergmann
Vernichtung durch Arbeit ??.

Wie wäre es mit der Wiedereinführung der Folter :rolleyes:

Mal Ganz im Ernst ich bin Ehrlich Froh das deinesgleichen keine Macht hat. :evil:
Das Szenario ist doch ziemlich abschreckend, oder nicht? Was die Todesstrafe nicht schafft, könnte ein Bericht über so eine Strafe vielleicht schon.

Ich gehe natürlich von geplantem Mord aus, nicht von Affekthandlungen. Da bin ich nämlich auch für die Resozialisierung.

Ich will keine Macht besitzen, weil ich mich nicht für reif genug halte, alle Entscheidungen wirklich verantwortungsvoll zu treffen. Insofern bin auch ich froh, dass ich keine Macht besitze. Dies ist lediglich ein Vorschlag, um Mord aus niederen Motiven weiter zu begrenzen. Sollte es - utopisch, ich weiß - solche Taten nicht mehr geben, muss es auch so eine Strafe nicht geben.
 

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Lichtbringer Narash Hashtur
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Original von Kintaro Bergmann
Man wirt nicht in irgend einem düsteren loch "tot gemacht" sondern wirt unter freiem Himmel von einem in der Regel Vierköpfigen Erschießungskommando + Offizier frontal Erschossen dabei hat man die Möglichkeit Aufrecht zustehen und seinem Ableben ein wenig Würde zu verleihen.
Na, Gott sei Dank. Die Frage der Würde ist im Kontext der Todesstrafe sicherlich die mit der höchsten Priorität.
 

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Lady Teri H. Shark, LD

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Grünschnabel
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Grünschnabel

Beitrag von Lady Enigma »

Zumindest gab es mal Zeiten, in denen das so war....
 

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Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Beitrag von pjotr »

Original von Yaashur al-banabi
Ich verstehe nicht, warum ihr einen Straftäter noch mehr Kosten verursachen lassen wollt. Solche Leute müssen im Gegenteil die Kosten decken, welche die Gesellschaft durch den Ausfall ihrer Opfer erleiden musste.

Ich halte es zudem für wesentlich abschreckender, wenn die Täter durch den zermürbenden Arbeitseinsatz ohne Rücksicht langsam sterben, als wenn man sie schnell hinrichten würde oder jahrelang darauf warten lässt. Sollen sie radioaktiven Schlamm schippen, chemische Verunreinigungen klären usw. Man könnte sie auch bei der Endlagerung von nuklearen Abfällen einsetzen. Das freigewordene Geld lässt sich besser in Bildung und Gesundheitsvorsorge investieren.
Durch grausamere oder härtere Strafen erzielst du keine höhere Abschreckungswirkung. Abschreckung entfaltet sich alleine durch die schiere Strafbewehrtheit. Das ist inzwischen auch wissenschaftlich nachgewiesen.
Solche wie die von dir vorgeschlagenen Maßnahmen dienen dann vielleicht dem Ausleben der sadistisch-kranken Ader von Menschen die es toll finden so etwas zu beobachten oder zu veranlassen. Eine wirkliche Wirkung hat der ganze Spaß jedoch nicht.
 

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RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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Original von Yaashur al-banabi
Das Szenario ist doch ziemlich abschreckend, oder nicht? Was die Todesstrafe nicht schafft, könnte ein Bericht über so eine Strafe vielleicht schon.
Sicher das ist Abschreckend aber ist das das der Richtige Weg Grausame Verbrechen mit noch Grausameren Verbrechen zu Bestrafen ?

Das führt doch nur zu einem Sinnlosen Abschlachten von Menschen.

Ich kann Gut verstehen das manche Menschen die Todesstrafe befürworten also den Tod als Rache. Es gibt nun einmal Verbrechen die eigentlich nach dieser verlangen.

Jedoch ist das eine Frage der Anwendung und man muss ganz klar besehen ab wann man diese anwenden kann. Das Strafmaß muss klar vorgegeben werden.

Bei Geplanten Vorsätzlichem Mord aus Niederen Gründen z.b. fände ich es Angemessen.

Aber was man immer wider Hört "Tod für Vergewaltiger" und wir sprechen hier nur von Vergewaltigung ohne Todesfolge. Damit bin ich Absolut nicht einverstanden. Selbstverständlich ist das ein schweres und Verachtenswertes Verbrechen aber man kann doch keinen Menschen wegen einer Schweren Körperverletzung und Seelischer Grausamkeit Umbringen.

Hier muss man also sehen das so etwas angemessen ist und nicht von Blinden Rachegedanken oder Emotionen geleitet wirt.

Und eben auch die Durchführung ist ein Wichtiger Punkt.

So wie man das von den Amis kennt ist das doch ein Verachtenswertes Unding , man wirt in irgend einen düsteren raum gezerrt und dort vor einer Gruppe schaulustiger auf einen Stuhl gebunden und durch einen mehrere Sekunden andauernden Elektroschock "Tot gemacht". Eine solche Art der Vollstreckung von Staatsgewalt ist mit nichts zu Rechtfertigen denn auch der Gefangene hat eine Menschenwürde und das Recht egal was er getan hat zumindest mit Würde Abzuleben. Das ist das Mindeste was man von einem Modernen Rechtsstaat erwarten kann.

Deshalb Tendiere ich auch dazu wenn man schon ein solches Strafmaß hat eine Durchführung wie besagte Erschießung zu wählen bei der der Gefangene , Stehend mit oder ohne Augenbinde (nach Wunsch) ein Schnelles weitgehend Schmerzfreies und Menschenwürdiges Ende findet.
 

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Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis

Senator der Freien Republik Katista
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Wenn man bedenkt, daß nicht wenige versehentlich der Todesstrafe zum Opfer gefallen sind, muß man eines feststellen: Wer die Todesstrafe trotzdessen befürwortet, nimmt das Leben Unschuldiger in Kauf, damit er seine Rachegelüste an den Schuldigen befriedigen kann. Das ist wie ein Polizist, der ohne daß Gefahr in verzug wäre, auf einen Flüchtigen ballert und dabei Zivilisten gefährdet. Die, die die Todesstrafe befürworten sollten die Angehörigen der unschuldig Hingerichteten besuchen und ihnen jeden Tag erklären, daß deren Tod die Sache Wert war. "Es hat zwar niemanden abgeschreckt, aber Dank des schmerzlichen Opfer, die Ihre Familie gebracht hat, habe ich zumindest das gute Gefühl, daß in unserem Land auch schuldige Menschen getötet werden. Haben Sie tausend Dank, ich schicke Blumen für Ihr Grab." Todesstrafe ist nichts anderes als kaltblütige Rache. Ein wehrloser Mensch wird auf den Kompost gelegt. Sinnvoll wäre eventuell die Todesstrafe für Staatsanwälte, bei denen sich herausstellt, daß sie einen Unschuldigen auf den stuhl geschickt haben.
 

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Staatsanwälte haben in den USA schon oft genug entlastende Beweise zurückgehalten, weil sie sich soooo sicher waren, dass der Angeklagte es war. Aber auch die Geschworenen und ja, auch die Richter sind nicht besser. Die Geschworenen haben in fast jedem Bundesstaat die Möglichkeit, die Todesstrafe nicht zu verhängen, sondern Lebenslang. Und auch der Richter kann ein Urteil abweichend vom Urteilsspruch der Geschworenen fällen, wenn er es für richtig hält. Aber auch bei diesen Leuten plädiere ich nicht für die Todesstrafe, wenn sie einen Unschuldigen giftgespritzt haben. Nein, sie gehören vielmehr in Haft. Nicht mal lebenslang, ein paar Jahre. Aber eben im Todestrakt. Sie sollen einen Eindruck bekommen, was sie da einem Menschen wissentlich, willentlich und eiskalt angetan haben. Selbst der schlimmste Kindermörder ist nicht halb so schlimm wie das, was dort Menschen angetan wird. Sie werden meist jahrzehntelang im Ungewissen gelassen, wann sie nun sterben müssen. Ihr Tod wird eiskalt und akribisch geplant, unter Zeugen werden sie ermordet. Ich sage es mal so: Eine Nation, die die Todesstrafe praktiziert, hat kein Recht, das Wort Menschenrechte auch nur in den Mund zu nehmen.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Kaiser

Beitrag von Kreittmayr »

Original von Graf von Düsterstein
US Statistiken zeigten, daß in den ersten 3 Monaten nach einer Hinrichtung die Mordrate im jeweiligen Bundesstaat zunahm. Als in Kanada die Todesstrafe abgeschafft wurde, sank die Mordrate. Die Todesstrafe in den USA kostet mehr als lebenslange Haft. Todesstrafe kostet 3 Millionen Dollar, 40 Jahre haft kosten eine halbe Millionen Dollar.
Schon mal was von Kausalität vs Korrelation gehört?
 

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Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
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Irrelevant. Es ist nachgewiesen, dass die Todesstrafe eine brutalisierende Wirkung auf die Gesellschaft hat.
 

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Kathryn Janeway-Palm
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Das Schärfste ist so eine Verordnung in irgend einem Bundesstaat, die Besagt, daß ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Entlastungsbeweise mehr vorgebracht werden dürfen. Man will damit verhindern, daß Anwälte Hinrichtungen endlos hinauszögern, indem sie immer neues Material einreichen. Das heißt, damit man bestimmte Leute auch wirklich grillen kann und die nicht nur Lebenslang von Verzögerung zu Verzögerung hecheln, werden auch tatsächliche Entlastungsbeweise abgewiesen. Meiner Meinung nach geht es nicht darum, ob einer die Todesstrafe verdient hat, sondern um die Entscheidung einer Gemeinschaft, ob sie selber Leute umbringt oder nicht. Es geht dabei überhaupt nicht um den verbrecher, was er getan hat oder nicht, sondern ganz einfach um die Entscheidung, ob ich als Mensch etwas ähnliches tun will. Es geht darum, ob für mich das Töten eines wehrlosen Menschen, der keine Gefahr mehr darstellt, in Frage kommt. Eine gefahr sind diese Leute ja nicht, da sie eh nie mehr aus dem Gefängnis rauskommen. Es gibt keine würdevollen Hinrichtungen, es gibt allenfalls würdevolle Delinquenten. Der Todeskandidat, der sich aufrecht lebendig einmauern läßt erscheint würdevoller als der Winselnde an der Giftspritze. Wo ist es eine Würdevolle Hinrichtung, wenn sich ein Erschießungskandidat am Boden festkrallen und flennen und sich vor Angst bepinkeln würde, wenn ihn dann die Wächter zur Wand schleifen? Der Delinquent muß mitspielen, damit das ganze schön sauber und für die Anwesenden Human aussieht. Würden alle schreien und sich winselnd am Boden kringeln, hätte man die Todesstrafe schon wegen Inhumanität abgeschafft.
 

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