Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin; wir bringen die Nachrichten.Papstbesuch angekündigt
Papst Innozenz V.
Erzbischof von Sanct Luca und Metropolit der Demokratischen Union Bernhard LeberDas Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Innozenz V., wird am 24. April die Demokratische Union besuchen. Dies gab der Heilige Stuhl heute in einer öffentlichen Verlautbarung bekannt. Gemeinsam mit Erzbischof und Metropolit Bernhard Leber, will der Papst die Kirche besuchen und gemeinsam mit ihm eine Messe abhalten. Außerdem will der Papst die Gläubigen in der Demokratischen Union segnen.
Die Katholische Kirche war vor Kurzem in die Kritik geraten, im Hirtenbrief zum Karfreitag eine Absage an homosexuelle Ehe und die Polygamie erteilt wurde.
FDU feiert achtjähriges Jubiläum
FDU-Unionsvorsitzender Patrick Behrens-NilssonMit einer Reihe von Fest- und Diskussionsveranstaltungen haben die Liberalen das achtjährige Bestehen der Freien Demokratischen Union - FDU - gefeiert.
Auf der Auftaktveranstaltung in der Frederikshalle in Manuri warf der Unionsvorsitzende Patrick Behrens-Nilsson einen Blick auf die letzten acht Jahre: seit ihrer Gründung im Jahre 2001 gestalte die FDU aktiv die Politik mit. Sei die Partei vor einem Jahr in die Inaktivität gefallen, habe sie sich bis heute wieder erholt und sei zur mit Anstand mitgliederstärksten Partei in der Demokratischen Union aufgestiegen. Heute gebe es außer in Roldem in jedem Unionsland einen Landesverband. Den Wiederauftieg der FDU erklärte Behrens-Nilsson damit, dass der Liberalismus eine Idee sei, die viele Menschen im Land gut fänden; das Motte der Liberalen, "Freiheit hat Vorfahrt", werde von vielen geteilt.
Behrens-Nilsson forderte mit Blick auf die kommende Unionsparlamentswahl die FDU zur Geschlossenheit auf: jetzt müssten die Liberalen ihre Stärke bei der kommenden Wahl umsetzen.
In seiner Rede übte er Kritik an der Arbeit der Unionsregierung: diese sei mit viel Elan gstartet und habe viel versprochen, doch werde sie nun immer inaktiver. Namentlich kritisierte er Unionsinnenminister von Kurzschluss, der sich bilang nur mit einer Formalie, der Parteienprüfung, befasst habe und Unionsfinanzministerin Madonna Ritchie konzentriere sich lieber auf ihren Job als stellvertretende Präsidentin des Unionsparlaments. Lediglich dem Unionsjustiz- und -verteidigungsminister Jerkov sowie Unionsumweltminister Marker bescheinigte er, passable Arbeit geleistet zu haben.
Dem amtierenden Unionskanzler Waylan-Majere warf Behrens-Nilsson vor, die Unionsregierung nicht im Griff zu haben: seine Minister arbeiteten nicht, verweigerten die Beantwortung parlamentarischer Anfragen und er, der Unionskanzler, selber scheine, so wörtlich, "nicht gerade hyper-engagiert zu sein".
Stichwahl in Imperia erforderlich
Imperias Imperialkanzler Wolfgang Müller
Herausforderer Robert Cullen
Herausforderin Denise M. ConnorNachdem in der ersten Runde der Wahl zum Imperialkanzler in Imperia keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit der abegegeben gültigen Stimmen erreichen konnte, ist eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit dem höchsten und zweithöchsten Stimmenergebnis erfoderlich.
Bei einer Wahbeteiligung von 83,33% kamen der Amtsinhaber Wolfgang Müller und sein Herausforderer Robert Cullen auf jeweils 40% und auf die Herausforderin Denise M. Connor entfielen 20% der gültigen Stimmen.
Aus unserem Wahlstudio in Mixoxa ist jetzt zugeschaltet unsere Kollegin Silvia von Innig. Frau Innig, ein überraschendes Ergebnis?
Ja und Nein. Zum einen ist das Abschneiden des bislang eher unbekannten Robert Cullen, der ja selber von sich behauptet hat, wenig politische Erfahrung zu haben, überraschend. Überraschend ist aber auch, dass die eigentlich sehr bekannte Unionspolitikerin Denise M. Connor es nicht geschafft hat, zumindest in die Stichwahl zu kommen.Nein, weil es vorhersehbar war, dass der amtierende Imperialkanzler Wolfgang Müller es nicht schaffen wird, gleich in der ersten Runde die Wahl für sich zu entscheiden.
Alle schauen nun gebannt auf die zweite Wahlrunde, bei der es darauf ankommt, wem von beiden es gelingt, erstens die eigenen Anhänger optimal zu mobilisieren und zweitens die Wähler, die im ersten Wahlgang Frau Connor gewählt haben, auf ihre Seite zu ziehen.
Vielen Dank, Silvia von Innig, nach Mixoxa; zurück zu den Nachrichten.Roldem drängt auf's internationale Parkett
Roldems Premierminister Fabian MontaryNachdem das Parlament des Unionslandes Roldem bereits im Februar per Gesetz die Einrichtung von Honorarkonsulen im Ausland ermöglicht hat, diskutiert es gerade die von Astor, Albernia und dem Vereinigten Kaiserreich initiierte Erklärung der Menschenrechte.
In seiner Rede vor dem roldemischem Parlament warb Premierminister Montary für eine Ratifizierung durch das Parlament mit dem Argument, dass es ein Zeichen für zivilisatorische Stärke setze und die anderen Unionsländer ermutige, diesem Schritt zu folgen.
In Port Victoria, der Hauptstadt Roldems, begrüße ich unseren Korrespondenten Phileas Hoog. Erst Honorarkonsulate, jetzt die Ratifizierung einer internationalen Menschenrechtserklärung - was will die roldemische Regierung damit eigentlich bezwecken?
Well, bezwecken kann sie eigentlich nicht viel, zumal die Außenpolitik laut Unionsverfassung allein Sache der Union ist. Das einzige was der Premierminister in meinen Augen hier tut, ist Imagepflege - zum einen für das Land Roldem und zum anderen natürlich auch für sich selbst, wenn er nach erfolgter Zustimmung sagen kann: seht her, wir sind schneller als die schwerfällige und behäbige Union.Das mit den Honorarkonsulen geht in die gleiche Richtung: man darf eigentlich nicht, möchte aber doch Außenpolitik machen, zumal die Union auf diesem Gebiet in der Vergangenheit traditionell doch eher schwach und sehr zurückhaltend agiert hat, von einigen wenigen Punkten mal abgesehen. Mit der Einrichtung eines Honorarkonsuls hat man sich ein Türchen in die weite Welt der Außenpolitk aufgestoßen. Der Honorary Consuls Act ist da nicht eindeutig: auf der einen Seite sollen die Honorarkonsule in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis stehen und Roldem international zu mehr Bekanntheit führen und ein bischen Kulur vermitteln und Wirtschaft fördern, auf der anderen Seite soll es aber doch ein bischen mehr als roldemische Lobby sein, wenn im Gesetz festgestellt wird, wenn das Gastland dies gewährt, dann sollen die Honorarkonsule diplomatische Immunität genießen, womit sie dann doch wieder auf dem Niveau des offiziellen Diplomatischen Dienstes stehen würden. Außerdem soll ihnen ein ausreichender Mitarbeiterstab zur Verfügung gestellt werden, was immer man auch unter "ausreichend" versteht, und wer immer das auch finanzieren soll. Ob sich Aufwand und Ertrag für Roldem rechnen werden, wird die Zukunft noch erweisen müssen.
Vielen Dank, Phileas Hoog, nach Port Victoria; zurück zu den Nachrichten.Assakhien kurz vor staatlicher Unabhängigkeit

Assakhiens Präsident RahninedschadSeine Entlassung in die Unabhängigkeit will der zu Severanien gehörende Landesteil Assakhien am kommenden Sonntag mit einem Volksfest begehen. Dies verlautete aus dem assakhischen Präsidentenpalast. Am selben Tag erlangt Assakhien die Unabhängigkeit.
Die Unabhängigkeit der zunächst zu Kaysteran gehördenden Provinz wurde beschlossen, als sich Kaysterans Beitritt zur Sozialistischen Bundesrepublik Severanien abzeichnete.
Derzeit ist der assakhische Rahnibedschad auf Staatsbesuch in Manuri.
Amoklauf in Astor
Mutmaßlicher Amokschütze Julian DascombeIn der Stadt Pressly im US-Bundesstaat Savannah, hat ein Amokschütze in einer Grundschule mit einer halbautomatischen Pistole auf mindestens drei Lehrer und vier Kinder erschossen haben. Drei Schulkinder schweben noch in Lebensgefahr.
Der mutmaßliche Täter, dessen Namen die Sicherheitsbehörden mit Julian Dascombe angaben, wurde mittlerweile gefasst, nachdem er zuvor die Schule ungesehen und ungehindert verlassen konnte. Die Verhaftung des mutmaßlichen Täters erfolgte, nachdem er versuchte hatte ein Taxi zu entführen, durch die Polizei.
Die US-Regierung, die Regierung des US-Bundesstaates Savannah sowie mehrere Politiker äußerten sich entsetzt über die Tat und bekundeten den Hinterbliebenen ihr Beileid.
Nominierung zurückgezogen
US-Präsidentin Charlotte McGarry
Geschasster Außenminister James P. StrawUS-Präsidentin Charlotte McGarry hat die Ernennung von James Straw zum neuen US-Außenminister zurückgenommen. Wie aus dem Weißen Haus verlautete, zöge sie damit die Konsequenzen aus einer personellen Fehlentscheidung, die sie bedauere und für die sie die persönliche Verantwortung übernähme. Über die Neu-Besetzung des Amtes werde in den kommenden Tagen entschieden.
Die Entscheidung wurde parteiübegreifend begrüßt.
McGarry tritt nicht an
Wie aus dem Weißen Haus zu erfahren war, wird US-Präsidentin Charlotte McGarry zu den kommenden Präsidentschaftswahlen nicht antreten. Dies habe ihrem Kabinett auf einer Sitzung mitgeteilt. Gründe für den Verzicht teilte das Weiße Haus nicht mit.
Studie über Temperaturantieg im Ozean veröffentlicht
Leiterin der Meeresbiologischen Forschungsstelle an der Universität von Ozeania, Leona Po'käoDie Meeresbiologischen Forschungsstelle an der Universität von Ozeania hat gestern eine Studie zu Temperaturschwankungen im Ozean veröffentlicht. Demnach sollen sowohl in den letzten Monaten als auch im Vergleich zu älteren Aufzeichnungen ein deutlicher Anstieg der Wassertemperaturen festgestellt worden sein, die nicht durch die wechselnden Jahreszeiten oder eine unterschiedliche intensive Sonneneinstrahlung verursacht worden sei. Der festgestellte Anstieg der Meerestemperatur könne zudem langfristig sowohl zu einer Gefährdung der Korallenriffe der ozeanischen Gewässer als auch zu einer Veränderung des Meeresspiegels führen, so die Leiterin der Meeresniologischen Forschungsstelle, Leona Po'käo.
Wie Po'käo weiter berichtete, wird ein Zusammenhang zwischen dem Temperaturanstieg im Ozean und dem Ausstoß sogenannter "Treibhausgase" vermutet, die vom Menschen verursacht werden, etwa durch denVerkehr oder die Industrie.
Dreibürgen wählt Reichstag
Aus den Wahlen zum 21. Reichstag sind die Nationalliberale Partei und die Dreibürgische Fortschrittspartei mit jeweils 30% der gültigen Stimmen als stärkste Parteien hervorgegangen. Auf Platz zwei landete die Partei Nationale Wohlfahrt mit 20%, gefolgt von der Kommunistischen Partei Dreibürgens, auf die 15% entfielen und die Liste "Einsatz für ein gerechtes Dreibürgen", welche 5% der Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Werbung um Geduld
Vorsitzende des RdN-Friedenstruppen-Ausschusses Helen BontVor der Vollversammlung des Rats der Nationen, hat die Vorsitzende des Friedenstruppen-Ausschusses, Helen Bont, die Mitgliedsländer gebeten, die Arbeit des von ihr geleiteten Ausschusses abzuwarten und erst dann ihre Meinung zu bilden; noch sei alles im Fluss. Mit Blick auf irkanische Austrittsdrohungen sagte sie, dass solche Drohungen nicht hilfreich seien.
In einer sehr dringlichen Rede warb sie zudem dafür, die Ausschüsse auch weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen zu lassen, da nur so gewährleistet werden könne, dass zielorientiert gearbeitet und einzelne Ausschussmitglieder den Ausschuss nicht als Show-Veranstaltung zum Aufpolieren ihres Images im Heimatlanf nutzen würden.
Das Instrumentarium einer RdN-Friedenstruppe, so Bont, solle Antwort auf die Frage geben, wie die internationale Staatengemeinschaft bei schwersten Menschenrechtsverstößen, bei Massenvertreibungen, Völkermord, im Fall von Hüngersnöten oder einer humanitäre Katastrophe reagieren solle. Der Ausschuss habe hierzu mehrere Einsatzmöglichkeiten erarbeitet hat, die dem RdN dann zur Auswahl stehen sollten.
Vor der Generalversammlung wies Bont den Vorwurf zurück, der Ausschuss arbeite völkerrechtswidrig und entgegen der Bestimmung der RdN-Charta, wonach es der RdN-Generalversammlung vorbehalten sei, über die militärische wie nicht-militärische Friedenssicherung zu entscheiden. Frau Bont versicherte, dass dieser Aspekt vom Ausschuss berücksichtigt worden sei.
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