Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Ich ziehe um. Zwar nur innerhalb des Hauses, aber vom einen Ende (Dachboden) zum anderen (Keller). Bisher habe ich meinen DSL-Zugang ganz klassisch über ein Verbindungskabel zur DSL-Station genutzt, alle anderen Rechner im Haus arbeiten bereits mit WLAN; in den Keller führt kein DSL-Kabel.
Nun habe ich es mal mit den beiden Laptops meiner Eltern getestet - der eine funktioniert über einen T-Sinus 154 Stick, der andere über einen Stick von Microsoft. Ersterer hat unten keinerlei Empfang, letzterer hat ihn, die Verbindung erschien mir aber subjektiv relativ langsam gegenüber meinem gewohnten Standard.
Frage, da ich bisher von dem Wireless-Zeug keine Ahnung hab: Gibt's die in unterschiedlichen "Stärken" und wenn ja, was für einer ist zu empfehlen?
Nun habe ich es mal mit den beiden Laptops meiner Eltern getestet - der eine funktioniert über einen T-Sinus 154 Stick, der andere über einen Stick von Microsoft. Ersterer hat unten keinerlei Empfang, letzterer hat ihn, die Verbindung erschien mir aber subjektiv relativ langsam gegenüber meinem gewohnten Standard.
Frage, da ich bisher von dem Wireless-Zeug keine Ahnung hab: Gibt's die in unterschiedlichen "Stärken" und wenn ja, was für einer ist zu empfehlen?
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Registriert: Mi 4. Apr 2007, 17:55
Interessant wäre zu wissen, wo das WLAN-Signal herkommt, also von welcher Etage. Es gibt die Möglichkeit die Reichweite von Etage zu Etage zu erweitern, wenn man weitere WLAN-Router als Access-Points einsetzt. So wird das Signal nicht direkt von z.B. dem Dachgeschoss in den Keller geschickt, sondern der Keller-PC kann auf den Access-Point der zwischen Keller und Dachgeschoss liegt zugreifen. Das verbessert in der Regel schonmal den Empfang, hat den Nachteil, dass ein weiteres Gerät zum Dazwischenschalten angeschafft und betrieben werden muss.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Qualität der WLAN-Empfangsgeräte stark variert. Besonders mit den fest eingebauten Steckkarten, da diese die Antenne in der Regel ja nach hinten zum PC haben und somit erstmal den PC als Hinderniss zwischen sich und dem Router haben. Das kostet Empfangsleistung.
Den USB-Stick kann man bequem in einen USB-Port stecken, der den besten Empfang gewährleistet. Alternativ ist er auch mithilfe eines USB-Verlängerungskabels möglichst nahe zum Treppenhaus o.ä. aufzuhängen. Man ist somit variabler bei der Ausrichtung und dem Vermeiden von den Empfang störenden Hindernissen. Die Distanz zwischen den Stockwerken bleibt natürlich.
Es gibt sehr wohl verschiedene Stärken bei WLAN. Diese werden mit den Buchstaben "b", "g", und neuerdings auch "n" bezeichnet. Die ersten beiden schaffen einen Datendurchsatz von 11 Mbit bzw. dem am weitest verbreitesten 54 Mbit. Die Sticks und Router die mit dem "Draft-n" Standard werben, sind die momentan schnellsten Geräte. Ich erreiche bei mir z.B. einen Datendurchsatz von 135 Mbit (150 sind wohl Maximum). Der "n"-Standard ist noch in der Entwicklung, soll aber dieses Jahr dann abgeschlossen sein.
Wichtig ist immer: Ein Stick mit "Draft-N" bringt nur diese hohen Datengeschwindigkeiten, wenn auch der Router in "Draft-N" sendet (logisch!). Wenn der Router also "nur" 54 Mbit sendet, dann ist ein USB-Stick, der "n" unterstützt und theoretisch 150 MBit empfangen kann, unnütz.
Grundsätzlich ist WLAN immer langsamer als Kabel. Zum Surfen reicht aber 54Mbit dicke aus. Auch wenn Downloads von mehrern hundert MB damit natürlich ein bisschen länger brauchen als mit dem "draft-n". Entscheidend ist, welches Signal du im Keller empfangen hast. Wenn es nur 13 Mbit oder so waren, dann hab ich keine Hoffnun, dass du mit einem anderen Stick aufeinmal das Maximum von 54 Mbit oder so erreichst. Das liegt einfach an den Gegebenheiten des Gebäudes (Deckendicke, Deckenmaterial, Hindernisse aus Stahl usw.). Man kann es also nur ausprobieren. 54 Mbit, also "g"-Standard ist aber die Minimalanforderung an die Hardware, darunter macht es keinen Sinn es sei denn man ruft nur Textdateien ohne Bilder ab.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Qualität der WLAN-Empfangsgeräte stark variert. Besonders mit den fest eingebauten Steckkarten, da diese die Antenne in der Regel ja nach hinten zum PC haben und somit erstmal den PC als Hinderniss zwischen sich und dem Router haben. Das kostet Empfangsleistung.
Den USB-Stick kann man bequem in einen USB-Port stecken, der den besten Empfang gewährleistet. Alternativ ist er auch mithilfe eines USB-Verlängerungskabels möglichst nahe zum Treppenhaus o.ä. aufzuhängen. Man ist somit variabler bei der Ausrichtung und dem Vermeiden von den Empfang störenden Hindernissen. Die Distanz zwischen den Stockwerken bleibt natürlich.
Es gibt sehr wohl verschiedene Stärken bei WLAN. Diese werden mit den Buchstaben "b", "g", und neuerdings auch "n" bezeichnet. Die ersten beiden schaffen einen Datendurchsatz von 11 Mbit bzw. dem am weitest verbreitesten 54 Mbit. Die Sticks und Router die mit dem "Draft-n" Standard werben, sind die momentan schnellsten Geräte. Ich erreiche bei mir z.B. einen Datendurchsatz von 135 Mbit (150 sind wohl Maximum). Der "n"-Standard ist noch in der Entwicklung, soll aber dieses Jahr dann abgeschlossen sein.
Wichtig ist immer: Ein Stick mit "Draft-N" bringt nur diese hohen Datengeschwindigkeiten, wenn auch der Router in "Draft-N" sendet (logisch!). Wenn der Router also "nur" 54 Mbit sendet, dann ist ein USB-Stick, der "n" unterstützt und theoretisch 150 MBit empfangen kann, unnütz.
Grundsätzlich ist WLAN immer langsamer als Kabel. Zum Surfen reicht aber 54Mbit dicke aus. Auch wenn Downloads von mehrern hundert MB damit natürlich ein bisschen länger brauchen als mit dem "draft-n". Entscheidend ist, welches Signal du im Keller empfangen hast. Wenn es nur 13 Mbit oder so waren, dann hab ich keine Hoffnun, dass du mit einem anderen Stick aufeinmal das Maximum von 54 Mbit oder so erreichst. Das liegt einfach an den Gegebenheiten des Gebäudes (Deckendicke, Deckenmaterial, Hindernisse aus Stahl usw.). Man kann es also nur ausprobieren. 54 Mbit, also "g"-Standard ist aber die Minimalanforderung an die Hardware, darunter macht es keinen Sinn es sei denn man ruft nur Textdateien ohne Bilder ab.
Antonio Sandro [
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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Genau da hängt der blöde Router tatsächlich.Original von Antonio Sandro
So wird das Signal nicht direkt von z.B. dem Dachgeschoss in den Keller geschickt,
Hm, gut. Ich stelle fest, dass die Beratung hier besser ist als im Elektronikmarkt. Ich habe nämlich jetzt ein "hoch leistungsfähigen" USB-WLAN-Stick von Fritz! - aber ich kann nicht die angeblich möglichen 300 Mbit nutzen, sondern nur 54...Wichtig ist immer: Ein Stick mit "Draft-N" bringt nur diese hohen Datengeschwindigkeiten, wenn auch der Router in "Draft-N" sendet (logisch!). Wenn der Router also "nur" 54 Mbit sendet, dann ist ein USB-Stick, der "n" unterstützt und theoretisch 150 MBit empfangen kann, unnütz.
Der erste Versuch war frustrierend. Die Übertragungsrate lag bei 2 Mbit.Entscheidend ist, welches Signal du im Keller empfangen hast. Wenn es nur 13 Mbit oder so waren, dann hab ich keine Hoffnun, dass du mit einem anderen Stick aufeinmal das Maximum von 54 Mbit oder so erreichst.
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Die 2 Mbit, hast du die damals mit den Laptop-Versuchen erzielt oder jetzt mit dem neuen Fritz!Stick ?
Ich halte es für unwahrscheinlich (schließe es aber nicht aus), dass die neusten Stick eventuell ne bessere Empfangsleistung generell gegenüber den "älteren" 54Mbit-Sticks haben. Deswegen wäre es interessant zu wissen, welchen Wert der Fritz!Stick gegenüber den Laptop-Empfängern im Keller erreicht.
Ich halte es für unwahrscheinlich (schließe es aber nicht aus), dass die neusten Stick eventuell ne bessere Empfangsleistung generell gegenüber den "älteren" 54Mbit-Sticks haben. Deswegen wäre es interessant zu wissen, welchen Wert der Fritz!Stick gegenüber den Laptop-Empfängern im Keller erreicht.
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Kaiser
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Mit dem neuen. Der wieder zum TeVi zurückwandern wird.Original von Antonio Sandro
Die 2 Mbit, hast du die damals mit den Laptop-Versuchen erzielt oder jetzt mit dem neuen Fritz!Stick ?
Ich lasse jetzt übrigens einen DSL-Anschluss reinverlegen. Das ist mir alles zu blöd.
Zuletzt geändert von Anonymous am Di 10. Feb 2009, 21:40, insgesamt 1-mal geändert.
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LAN über die Steckdosen (Power-LAN genannt) ist aber auch nicht der Renner (jedenfalls die Devolo dlan-Standart-Ausführung). Hinzu kommt, dass in Altbauten mit Stromleitungen von Anno Tobacco, die Übertragungsleistung desaströs ist.
Ich weiß wovon ich rede, viele der Kunden von der Firma wo ich arbeite, haben für die Vernetzung von Kassen- und Büro-PC's dieses Power-LAN im Einsatz (vor allem Devolo) und haben ihre Geschäfte oft in Altbauten (typisch Innenstädte halt eben).
Ich weiß wovon ich rede, viele der Kunden von der Firma wo ich arbeite, haben für die Vernetzung von Kassen- und Büro-PC's dieses Power-LAN im Einsatz (vor allem Devolo) und haben ihre Geschäfte oft in Altbauten (typisch Innenstädte halt eben).
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes
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Bei 2Mbit im Keller kannste WLAN eigentlich vergessen. Das reicht gerade mal, um Emails zu verschicken. Surfen macht damit keinen Spaß.
Wenn du also keine Möglichkeit hast ein Kabel zu legen, bleibt meines Erachtens nur die Möglichkeit das WLAN-Signal zu verbessern. Eventuell ist es ja möglich den Router zentraler im Haus aufzustellen (kommt drauf an, wer da jetzt noch in der obersten Etage dranhängt und da meckern würde
, kenne die genauen Begebenheiten des Haus und des Hausnetzes nicht). So würdest du - aber in welchem Umfang kann ich nicht vorher sagen - eine Verbesserung erlangen.
Noch bessere Chancen hast du allerdings, wenn du weiter Router als Signal-Repeater in den Zwischenstockwerken einsetzt. Da dürfte dann der Signalverlust am geringsten sein. Diese Lösung hat natürlich auch den höchsten Kosten- und Installationsaufwand.
Mit SkyDSL (Satellit) oder den neuen Datentarifen für Mobiltelefone, die man ja dann auch mit dem PC koppel kann, kenne ich mich leider gar nicht aus.
Wenn du also keine Möglichkeit hast ein Kabel zu legen, bleibt meines Erachtens nur die Möglichkeit das WLAN-Signal zu verbessern. Eventuell ist es ja möglich den Router zentraler im Haus aufzustellen (kommt drauf an, wer da jetzt noch in der obersten Etage dranhängt und da meckern würde
Noch bessere Chancen hast du allerdings, wenn du weiter Router als Signal-Repeater in den Zwischenstockwerken einsetzt. Da dürfte dann der Signalverlust am geringsten sein. Diese Lösung hat natürlich auch den höchsten Kosten- und Installationsaufwand.
Mit SkyDSL (Satellit) oder den neuen Datentarifen für Mobiltelefone, die man ja dann auch mit dem PC koppel kann, kenne ich mich leider gar nicht aus.
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