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Beitrag von Kreittmayr »

Original von Nicolas Fournier
Der anarchistische Traum ist das, was er immer war. Eine Spinnerei, die meint, ohne Staat ginge es besser.
Setzen sechs. Wir sind keine Anarchisten.
 

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Original von Kreittmayr
Setzen sechs. Wir sind keine Anarchisten.
Ich habe auch nicht die 10 Objektivisten Deutschlands gemeint, sondern eher die Million junger, idealistischer Teilzeit-Anarchisten. ;)
 

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Nicolas Dühring Fournier
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Beitrag von Kreittmayr »

Das sind allerdings auch Spinner. Davon sind m.E. aber keine (mehr) hier.
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Kreittmayr
Das sind allerdings auch Spinner. Davon sind m.E. aber keine (mehr) hier.
Man muss mit der Zeit gehen, Genosse. Da muss man die Signale hören, auch wenn bisher nur ein Geflüster durch die Welt geht. Bei mir in der Bank würd's schon keinen mehr wundern, wenn wir demnächst auch verstaatlicht werden, weswegen ein paar von uns den Gruß intern schon mal auf "Rotfront" umgestellt haben :D

Die Endstufe der humanen Dekadenz, die Finalisierung des Zivilisationsprozesses, das Ziel der Menschheit, der globale Sozialismus, der totale Staat weltweit steht vor der Tür. Die Menschheit hat sich entschieden: Nicht freies und edles Raubtier will sie sein, sondern - Ameise, du bist nichts, dein Hügel ist alles. Auf Brüder, zur Sonne, zur Freiheit!

Der Staat ist so klug; nur er kommt auf die Idee, erst Probleme zu schaffen und sich dann als ihre Lösung zu verkaufen. Zuerst schaffe man eine debitische Wirtschaftsordnung. Man entwickle ein Geldsystem, das auf Schulden aufbaut ("der Summe aller Schulden entspricht die Summe allen Geldes" - J. P. von Bethmann). Dann bringe man den Schuldenkreislauf in Gang, indem man Abgabepflichten einführt und damit die Menschen zwingt, über die reine Subsistenz hinaus zu wirtschaften. Nun hat man zwei Dinge erreicht: erstens werden die Untertanen rennen wie die Hamster im Laufrad, um die immer größer werdenden Schulden zu erfüllen - und dabei enorm effizient für Wohlstand sorgen. Zweitens wird eine Kreditpyramide geschaffen, die zwingend irgendwann kollabiert. Jetzt muss es nur noch gelingen, den Staat als Urheber dieses Systems zu verschleiern. Also nenne man das ganze "Kapitalismus". Und wenn es dann zusammenbricht, ist die Erntezeit gekommen.
 

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Original von Kreittmayr
Das sind allerdings auch Spinner. Davon sind m.E. aber keine (mehr) hier.
Naja, hier sind eh nur bürgerliche Hobby-Sozialisten, Wischi-Waschi-Sozialdemokraten und ein paar Konservative.
 

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Nicolas Dühring Fournier
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Kreittmayr
Das sind allerdings auch Spinner. Davon sind m.E. aber keine (mehr) hier.
Hm. Und was bin ich dann? ;)

(Die Frage ist als solche zu verstehen, nicht als Widerspruch)
 

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Beitrag von Kreittmayr »

Original von Konrad Grimm
Hm. Und was bin ich dann? ;)
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du ein grundsätzliches Problem mit dem Staat hast, solange er in Deinen Fingern ist.

Oder war das auf den Spinner bezogen? :D
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Kreittmayr
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du ein grundsätzliches Problem mit dem Staat hast, solange er in Deinen Fingern ist.

Oder war das auf den Spinner bezogen?
Nein, ich hab mich nur gefragt, welches Etikett wohl passt ;)

"Nun, Frau Königin, wie heiße ich?" - Rumpelstilzchen

Der Versuch, über die Außenwahrnehmung der Selbsterkenntnis näher zu kommen.

"Wie wirke ich?" als Hilfe der Beantwortung der Frage "wie bin ich?"
 

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Original von Konrad Grimm
"Wie wirke ich?" als Hilfe der Beantwortung der Frage "wie bin ich?"
Individuell, persönlich eher konservativ, weiterhin bzw. seit mir virtuell bekannt einen Hang zum polemisieren (auf eine spezielle, wiederum eigene Art). Spaß am Provozieren, dabei aber vieles durchaus ernst meinend, allerdings bewusst spitzig formulierend.
 

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Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
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Beitrag von Konrad Grimm »

Zum ursprünglichen Thema:
Die weltweite verstärkte Nachfrage nach Gold führte heute zu einem neuem Rekordpreis für Gold auf Euro Basis. Im Londoner Nachmittagsfixing kletterte der Preis des gelben Metalls auf 682,420 Euro je Feinunze. Das bisherige Allzeit Hoch von Gold ist vom 10. Oktober 2008 und wurde mit 669,748 Euro je Feinunze gefixt. Zur anhaltend hohen Nachfrage tragen Befürchtungen bei, dass das Vereinigte Königreich vor einem Staatsbankrott steht und der US-Dollar kollabieren könnte. Gerade in solchen Zeiten erfreut sich physisches Gold bei Anlegern als ,,sicherer Hafen"
Quelle: Finanzen.net

Hintergrund ist eine gestrige Meldung des Handelsblatts, wonach mehrere renommierte Volkswirte das United Kingdom unmittelbar vor dem Bankrott sehen.
 

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