Jedenfalls ist der Spiegel längst ein bundesrepublikanisches Blatt. Er hetzt wie so ziemlich alle Medien gegen alles, das die eingespielte Oligarchie aus Unionsparteien, SPD, FDP und Grünen zu sprengen droht.
Genau das tut die Linke, und genau darum wird sie angefeindet. Sie ist denen ein Sprachrohr, die sich von der erklärt unsolidarischen Kapitalismusvergötzung der etablierten fünf (CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne - nach Adam Riese also fünf

) Parteien nicht mehr repräsentiert fühlen.
Es hatte gut 30 Jahre gedauert, bis CDU, CSU, SPD und FDP endlich auf einer Einheitslinie waren. Dann kamen die Grünen und machten Stunk. Noch bevor man sie ernsthaft und endgültig zur Räson gebracht hatte kam die PDS hinzu. Die passte sich aber nicht an, sondern ging in der Linken auf und erstarkte weiter. Dank der Linken kann das volksverdummende Kasperletheater "Schwarz-Gelb vs. Rot-Grün" auf Bundesebene nicht mehr wirksam aufgeführt werden. Dank der Linken gibt es wieder eine echte Alternative, ist Protestwahl wieder eine konstruktive Option.
Was in anderen Demokratien selbstverständliche Normalität ist, gilt nun auch im alten Obrigkeitsstaat Deutschland. Wer wahlberechtigt ist, hat die Wahl, erst mal jedenfalls zwischen zwei Optionen. Das ist ein Anfang.
Für die, die in der Bundesrepublik nur den Obrigkeitsstaat demokratisch tarnen wollten ist es der Anfang vom Ende. Recht so! :]