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Manuri, 1. Dezember 2006

Shark enttäuscht von Revanchismus des Unionspräsidenten

Die designierte Botschafterin Ihrer Majestät der albernischen Königin, Lady Teri Shark, LD, äußerte sich am frühen Nachmittag enttäuscht darüber, dass Unionspräsident Connor ihr die Akkreditierung verweigerte. Shark sagte gegenüber anwesenden Reportern:

"Ich weiß, dass Unionspräsident Connor in seiner damaligen Eigenschaft als Unionskanzler einer meiner Widersacher in der Imperia-Krise gewesen ist. Dennoch finde ich sein heutiges Verhalten nicht nur menschlich enttäuschend, sondern auch politisch unklug. Von albernischer Seite ging im letzten Jahr nie ein Krieg gegen die Demokratische Union aus. Ich habe für mein Land damals nach bestem Wissen und Gewissen entschieden; jedwede Verstimmung wurde zwischen der Unionsministerin des Auswärtigen, Denise M. Heidenberg, dem Sondergesandten der Demokratischen Union in Albernia, Literoy Goldheart, und mir beigelegt.

Unionspräsident Connor erweist sich als schwerwiegendes Hindernis auf dem Weg zu einer neuen Ära in der Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern. Außenministerin Bont und Premierminister Hygswitch haben konstruktive Gespräche geführt und das Unionsparlament stuft die albernisch-unionsdemokratischen Beziehungen sogar als "freundschaftlich" ein. Unionskanzler Rousseau-Mason beweist seine Weitsichtigkeit, indem er Albernia selbstverständlich zur AU-Konferenz einlädt.

Das Königreich Albernia und die Regierung Ihrer Majestät hoffen und setzen darauf, dass die progressiven Kräfte in der Demokratischen Union die Gefahr abwenden, dass der Grundlagenvertrag und die Freundschaft scheitern, weil der Unionspräsident isoliert die Schlachten von gestern schlägt, während um ihn herum an den Segnungen der Zukunft gearbeitet wird."
 

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Lady Teri H. Shark, LD

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SRM
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Beitrag von SRM »

*Unionskanzler Rousseau-Mason reagierte verschnupft auf die Handlungen des Unionspräsidenten: "Ich hoffe stark darauf, dass das Kingdom of Albernia an der AU-Konferenz teilnehmen wird und sich nicht von Hemmschuhen wie Connor an einer freundschaftlichen Kooperation hindern lassen wird."*
 

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Kaiser
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Beitrag von Rincewind »

Frau Shark, beantworten sie mir doch bitte 2 Fragen:

1. Wenn eine Versöhnung das Ziel ist, wieso ist in ihrer Eröffnungsrede nichts von Fehlern der Vergangenheit und Entschuldigungen zu hören?

2. Wieso distanziert sich die Regierung Albernias nicht von Metternichs Meinungen und Taten? Es ist unzumutbar, dass dieser ungehindert weiterhin die Zerspaltung der Union anfeuert.
 

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Original von Rincewind
1. Wenn eine Versöhnung das Ziel ist, wieso ist in ihrer Eröffnungsrede nichts von Fehlern der Vergangenheit und Entschuldigungen zu hören?
Meine oberste Verantwortung galt als Premierministerin und jetzt als Botschafterin Ihrer Majestät und ihrem Volk. Ich habe damals gegenüber Außenministerin Heidenberg mein Bedauern über falsche Entscheidungen deutlich gemacht. Im Vergleich zu einem Metternich oder der barnstorvischen Regierung hat meine Regierung Ihrer Majestät aber keine aggressiven Akte gegenüber der Demokratischen Union begangen. Kein albernischer Soldat hat unter meinem Befehl auf einen Soldaten der Demokratischen Union geschossen. Keine albernische Patrone hat einen imperianischen Gewehrlauf verlassen. Wie gesagt: Dafür, dass meine Gespräche mit Außenministerin Heidenberg nicht einmal bei ihrem heutigen Ehemann ankamen, lasse ich mich nicht verantwortlich machen.
2. Wieso distanziert sich die Regierung Albernias nicht von Metternichs Meinungen und Taten? Es ist unzumutbar, dass dieser ungehindert weiterhin die Zerspaltung der Union anfeuert.
Das ist es in der Tat, aber diese Äußerungen sind zu keiner Zeit die offiziell vertretene Linie einer Regierung Ihrer Majestät gewesen. Diesen Vorwurf habe ich in der Demokratischen Union auch nie vernommen; mir scheint, dass immer sehr deutlich war, dass der Duke of Osbury Privatmeinungen ausführt, die nicht repräsentativ für das albernische Volk sind.

Anders gesagt: Eine Regierung Ihrer Majestät sieht keine Notwendigkeit, jede Cocktailrede eines Parlamentsmitgliedes mit Beachtung zu würdigen. Ebenso wenig wird ja von der Unionsregierung verlangt, dass sie jede private Äußerung ihrer Bürger kommentiert, oder?
 

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Beitrag von Rincewind »

Original von Lady Teri Shark
Keine albernische Patrone hat einen imperianischen Gewehrlauf verlassen.
Ihre Regierung war es jedoch, die den Sezessionisten Asyl gewährt hat, welches sie auch heute noch schützt. Von dieser Verantwortung können sie sich nicht verstecken.
Ebenso wenig wird ja von der Unionsregierung verlangt, dass sie jede private Äußerung ihrer Bürger kommentiert, oder?
Wenn wir umgekehrt einen gescheiterten Attentäter auf die Einheit des Kingdoms und einen in Albernia verurteilten Hochverräter beschützen würden, dann würde die Regierung des Kingdoms oder die Öffentlichkeit in Albernia das durchaus verlangen, meinen Sie nicht?
 

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Original von Rincewind
Ihre Regierung war es jedoch, die den Sezessionisten Asyl gewährt hat, welches sie auch heute noch schützt. Von dieser Verantwortung können sie sich nicht verstecken.
Doch, mir wären rechtlich die Hände gebunden gewesen. Weder die Acts of Parliament noch internationale Verträge noch das Commow Law haben meiner Regierung Ihrer Majestät die Möglichkeit gegeben, die Einreise zu verhindern oder ihm die Staatsbürgerschaft zu verweigern. Das wäre übrigens umgekehrt nach den Gesetzen der Demokratischen Union auch nicht möglich; Sie müssten jemanden wie Metternich ebenfalls einreisen lassen und ihm die Staatsbürgerschaft erteilen.

Heute schützen ihn seine Staatsbürgerschaft, die ihm nicht entzogen werden kann (ebenso wäre das umgekehrt), und daraus folgend seine parlamentarische Immunität als Träger eines erblichen Adelstitels (zugegebenermaßen eine Besonderheit des albernsichen Verfassungssystems). Aber auch ohne diese Besonderheit gäbe es für Albernia keine Möglichkeit zur Ausweisung, ebenso wenig wie es diese umgekehrt für die Demokratische Union gäbe.

Mein damaliges Dilemma ist also keines, das ich verschuldet habe, sondern eines, vor dem die Demokratische Union umgekehrt ebenso gestanden hätte.
Wenn wir umgekehrt einen gescheiterten Attentäter auf die Einheit des Kingdoms und einen in Albernia verurteilten Hochverräter beschützen würden, dann würde die Regierung des Kingdoms oder die Öffentlichkeit in Albernia das durchaus verlangen, meinen Sie nicht?
Würden entsprechende Forderungen öffentlich erhoben, beispielsweise seitens der Regierung, würde darauf eingegangen werden. Das ist wohl selbstverständlich. Derartige Forderungen wurden aber nicht erhoben und die Haltung des Königreiches habe ich gerade erläutert. So wurde sie auch Außenministerin Bont bei ihrem Besuch in Albernia von Premierminister Hygswitch kommuniziert, das ist wohl ebenso selbstverständlich. Ich finde es an dieser Stelle überraschend, dass diese Information nicht weitergegeben wurde.
 

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Beitrag von Brian Mason »

Ich bin stolz auf meinen Unionspräsidenten!

Es tut den Beziehungen der Demokratischen Union zum Königreich Albernia nichts ab, wenn man dieser unfähigen Kriegstreiberschnepfe die Akkreditierung verweigert. Wir sind mit Sicherheit froh und unheimlich stolz darauf, dass Albernia weiter ein treuer Partner und Freund der Union ist.

Es möge ein neuer Botschafter entsandt werden und alles ist in Butter.
 

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Diese Hoffnung ist verständlich, aber irregeleitet. Wie der albernische Außenminister Sir Jonathan Mayweather, KD, deutlich gemacht hat, wird es keinen Ersatz geben, wenn die Demokratische Union meine Entsendung nicht anerkennt. Es wird dann keine diplomatischen Konsultationen zwischen unseren beiden Staaten mehr geben, Albernia wird nicht an der AU-Konferenz teilnehmen und der Besuch der UFD-Außenministerin Bont in Aldenroth wird Zeitverschwendung gewesen sein. Angesichts der großen Einigkeit, die im albernischen Parteienwesen über die Außenpolitk besteht, gibt es keinen Grund zur Annahme, dass dieser Zustand dann schnell vorüber gehen wird.

Anders gesagt: Der Unionspräsident verwandelt die Straße der ADF (albernisch-unionsdemokratischen Freundschaft) in eine Sackgasse.
 

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Lady Teri H. Shark, LD

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Ich kann dem Unionspräsidenten zu diesem Schritt nur meine höchste Anerkennung ausprechen.
 

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Das sei Ihnen unbenommen. Ich kann nur erneut darauf verweisen, dass es eine merkwürdige Sprache spricht, wenn die Unionsregierung einerseits eine Außenministerin mit dem Ziel nach Albernia entsendet, einen Grundlagenvertrag zu entwerfen, und der Unionspräsident andererseits alles tut, um diesen zu torpedieren.

Mir ist durchaus bekannt, dass es in der Demokratischen Unioin im Gegensatz zu den meisten Staaten, die für sich eine gewisse internationale Bedeutung in Anspruch nehmen, keinen außenpoluitischen Grundkonsens gibt. Aber ein solches widersprüchliches Verhalten habe ich noch nicht gesehen.
 

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Lady Teri H. Shark, LD

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