Südtirol ist viel zu sehr östereichisiert. Und Nordschleswig ist viel zu dänisch. Eupen und Malmedy können wir ja assozieren. Und der rest ist nicht Prestigeträchtig.
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Zum Szenario: Manche Sachen sind ganz lustig, aber im Bezug auf die EU glaube ich eher, dass die bei einsetzenden Verteilungskämpfen auseinanderfliegt bzw. dauerhaft unfähig wird. Belgien würde auseinanderbrechen, die Spalter in Spanien und Italien bekämen neuen Aufwind.
Palin Waylan-Majere OEL
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Österreicher? Was solln das sein? Bergdeutsche!Original von Michael Schneider
Südtirol ist viel zu sehr östereichisiert. Und Nordschleswig ist viel zu dänisch. Eupen und Malmedy können wir ja assozieren. Und der rest ist nicht Prestigeträchtig.
Palin Waylan-Majere OEL
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Kaiser
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Das ist fast schon langweilig. Da setzen sich die inflationären US-Guys gegen die deutschen Deflationisten durch. Die Mehrwertsteuer wird halbiert, alle Industrienationen führen eine kräftige Vermögenssteuer ein, gleichzeitig werden die Staatsausgaben für die drei Programme "Global Infrastructure", "Global Clean Energy" und "Global Marshall Plan" ausgeweitet. Zur Finanzierung geben Fed, EZB, BoE und BoJ das Ziel der Geldwertstabilität auf und monetisieren die eigenen Staatsanleihen (das Konzept hierfür stammt von Hitlers Chefbanker Hjalmar Schacht).Original von Joeli Veitayaki
bin gespannt, ob es jemand schafft genau das Gegenteil zu schreiben?
Schön - Wirtschaft boomt, Arbeitslosigket geht runter, Aktienkurse steigen. Allerdings gelingt es Eurostat bald nicht mehr, die gallopierende Inflation zu verbergen. 2009 wird die offizielle Inflationsrate mit 6 % gemeldet bei gleichzeitigem Leitzins von 0 %.
Bei der Bundestagswahl profitiert legen Linke und FDP etwa gleich stark zu, insgesamt bleibt die politische Lage aber stabil, die Union siegt dank der Beliebtheit der Kanzlerin.
2010 wird "Teuerungsrate" zum Wort des Jahres gewählt. 23 % wird EuroStat ausweisen, die gefühlte Inflation ist doppelt so hoch. Die Bürger geben ihr Geld immer schneller aus, obwohl die Zentralbanken inzwischen den Leitzins wieder auf 8 % angehoben haben.
2011 scheitert die Große Koalition, nachdem fast jeder dritte Abgeordnete der CDU/CSU dem Haushaltsentwurf die Zustimmung verweigert. Bei den vorgezogenen Bundestagswahlen legt die FDP auf 21 % zu, weiterhin gelingt Bolko Hoffmanns "Pro DM", die die Währungsreform auf Grundlage einer Deutschen Goldmark verlangt, der Einzug in den Bundestag. Aufgrund schwerer Verluste der Unionsparteien reicht es dennoch nicht für eine bürgerliche Mehrheit. Angela Merkel tritt zurück. Nach zähen Verhandlungen willigt die von ihrem geschwächten Abschneiden geschockte Linke in eine Tolerierung einer Rot-Grünen Minderheitsregierung unter Bundeskanzler Gabriel ein.
Die Inflationsrate wird offiziell mit 190 % angegeben, unter vorgehaltener Hand wird vom zehnfachen gesprochen.
Die US-Präsidentschaftswahl 2012 endet mit einem Triumph Barack Obamas. 60 % stimmen für den Mann, der die Große Depression besiegt hat. Der Held der Vorwahlen, der inzwischen beinahe achtzigjährige Republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul, erreicht nur 38 %.
Die Inflationsspirale kennt zu diesem Zeitpunkt keine Grenzen mehr. Aufgrund der immer höheren Umlaufgeschwindigkeit und dem Ende jeder Disziplinierung in Fiskal- und Geldpolitik wird sie in den Jahren 2012-2014 in den Bereich der Billionen-Prozent hochschießen.
Unternehmer des Jahres 2013 wird ein Mann, dessen Unternehmen hoch preisgünstige elektronisch angepasste Preisschilder herstellt.
Das Ende der Inflationsspirale kommt erst 2016. Die Bürger, mitlerweile der ewig explodierenden Preise überdrüssig, wählen diesmal einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten aus dem Lager der Fiskalkonservativen. Zum 1. Mai 2017 tritt eine Weltwährungsreform in Kraft. Die Staaten sind entschuldet, der Mittelstand nicht mehr existent, die Reichen Sachwerteigentümer noch reicher als zuvor. Zu leiden haben vor allem die Rentner, deren private Zusatzvorsorge in Form von Lebensversicherungen dahin ist und die sich mit einer kargen, umlagefinanzierten Grundrente begnügen müssen.
In den USA beginnt der Wiederaufbau der Industrie. Mit NAFTA-Partner Kanada und seinen Rohstoffen im Rücken sehen die Amerikaner optimistisch in die Zukunft, gleichwohl die herausragende Stellung der Vereinigten Staaten Geschichte ist. Neue Supermächte sind die russische und chinesische Autokratie.
Das debitistische Spiel beginnt von Neuem, doch das Vertrauen in die Demokratie ist schwer ramponiert. In praktisch allen Ländern haben extremistische Parteien aller Richtungen den Einzug in die Parlamente geschafft. Einzig Neuseeland geht einen anderen Weg - hier haben die Liberalen gesiegt, das Land ist auf dem Weg zum Minimalstaat, der gemeinsame Währungsraum mit Australien basiert auf Gold und Silber.
Zuletzt geändert von Anonymous am Fr 28. Nov 2008, 13:56, insgesamt 3-mal geändert.
Kaiser
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Glaube ich nicht, denn Spanien und Italien wären ohne den Euro aber mal richtig im A...Original von Palin Waylan-Majere
Zum Szenario: Manche Sachen sind ganz lustig, aber im Bezug auf die EU glaube ich eher, dass die bei einsetzenden Verteilungskämpfen auseinanderfliegt bzw. dauerhaft unfähig wird. Belgien würde auseinanderbrechen, die Spalter in Spanien und Italien bekämen neuen Aufwind.
Außerdem ist Spanien neben dem UK der Staat, den diese Krise am heftigsten treffen wird, noch weit mehr als die USA.
Es gibt eigentlich nur einen Staat, der wirklich ein vitales Interesse an einem Austritt aus der Europäischen Union hätte - die Bundesrepublik Deutschland. Und die wird's nicht tun. Weil wir ja alle arme Sünder sind.
Für Deutschland wäre Groß-Germanien ideal: Die deutsche Nation (= BRD, BRÖ, Deutsch-Schweiz, Niederlande, Flämisch-Belgien, Teile Italiens) und Skandinavien (DK, SWE, NOR) wäre eine wirtschaftliche Großmacht dank der Deutschen Industrie- und Handelsstellung und der skandinavischen Rohstoffe, ohne gleichzeitig das wirtschaftliche Jammertal Süd- und Osteuropa, das entindustrialisierte Britannien oder Frankreich schultern zu müssen. Zur Stärkung der Landwirtschaft würde ich außerdem eine Rückforderung der polnisch und tschechisch besetzten Ostgebiete vorschlagen.
Zuletzt geändert von Anonymous am Fr 28. Nov 2008, 15:00, insgesamt 5-mal geändert.
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pssst, das darf man doch im Zeitalter der "political correctness" nicht mehr sagen oder "was "Onkel Adolf" zerstörte...
vor 100 Jahren hätten die Leute bei solchen Expansionsplänen gejubelt.
Und um mal einen großen Preußen der Geschichte zu zitieren:
"Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen."
vor 100 Jahren hätten die Leute bei solchen Expansionsplänen gejubelt.
Und um mal einen großen Preußen der Geschichte zu zitieren:
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Hochachtungsvoll

Staatsoberhaupt des Freistaats Fuchsen a.D.

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Kaiser
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Einen Ausblick auf das, was kommen könnte, bietet Island: Dort haben gestern Demonstranten die Zentralbank gestürmt, nachdem die Inflation auf 20 % gestiegen ist und die Arbeitslosigkeit explodiert.
Die regierende konservative Unabhängigkeitspartei hat sich in Umfragen fast halbiert, die sozialistische Opposition würde ihren Stimmenanteil mehr als verdoppeln und stärkste Kraft werden.
Derweil werden weltweit die Wolken am Horizont dunkler. Amerika schwankt zwischen dem kaum noch abwendbaren Kollaps der Autoindustrie und einem drohenden Zusammenbruch der Kreditkartenunternehmen. Und der nächste Einschlag könnte mit voller Wucht Europa treffen - denn die Emerging Markets im Osten stehen ebenso vor dem Abgrund wie die Häusermarktblasen in England und Spanien vor dem Platzen.
Die regierende konservative Unabhängigkeitspartei hat sich in Umfragen fast halbiert, die sozialistische Opposition würde ihren Stimmenanteil mehr als verdoppeln und stärkste Kraft werden.
Derweil werden weltweit die Wolken am Horizont dunkler. Amerika schwankt zwischen dem kaum noch abwendbaren Kollaps der Autoindustrie und einem drohenden Zusammenbruch der Kreditkartenunternehmen. Und der nächste Einschlag könnte mit voller Wucht Europa treffen - denn die Emerging Markets im Osten stehen ebenso vor dem Abgrund wie die Häusermarktblasen in England und Spanien vor dem Platzen.
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Ja, ist schon krass was in Island abgeht, ums mal so zu sagen. Zumindest was man so ließt. die Zeit
ps. der erste Text errinert mich ein wenig an dem was "Grimm" in den Tagen nach dem 11. September 2001 schrieb... Zum Glück ist das nicht alles eingetreteten... (weiß gar nicht mehr was da stand aber in etwa 3. Weltkrieg etc... aber weiß es wirklich nicht mehr vielleicht täusche ich mich auch gänzlich)
ps. der erste Text errinert mich ein wenig an dem was "Grimm" in den Tagen nach dem 11. September 2001 schrieb... Zum Glück ist das nicht alles eingetreteten... (weiß gar nicht mehr was da stand aber in etwa 3. Weltkrieg etc... aber weiß es wirklich nicht mehr vielleicht täusche ich mich auch gänzlich)
keiner gab mir ein Handy ;(
Kultur ist Pur
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