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Unionsgenossen,
Der Fall Kaysteran hat uns eines ins Bewusstsein gerückt: Der Weltfriede wird von uns in der Zukunft eine außerordentliche moralische Anstrengung fordern. Weiter und für die Demokratische Union von viel größerer Wichtigkeit ist die Tatsache, dass uns dieser Prozess verdeutlicht hat, was auch mit unserem Land geschehen kann, wenn wir die falschen Maßnahmen ergreifen und uns von falschen Mächten leiten lassen. Die Ähnlichkeiten der Demokratischen Union und der Republik Kaysteran sind unverkennbar: Beide sind Bundesstaaten, deren einzelne Länder nicht unterschiedlicher sein könnten. In beiden Staaten gibt und gab es grüne Politiker, die das Heil in der massiven Ausgestaltung und Reaktivierung der Teilstaaten sahen und die letztendlich gescheitert sind oder gescheitert waren.
Es gibt eine eigentümliche Faszination der Ausgestaltung, eine Verzauberung der Gemüter, die uns dazu bringt, zu meinen, es sei ein fortschrittlicher und optimierender Akt, den jeweiligen Teilgebieten eines Staates mehr Wichtigkeit zukommen zu lassen. Mir scheint das nicht fortschrittlich, sondern kindisch. Es ist das typische Verhalten einer Generation von überforderten Pseudoreformpolitikern, die alle Möglichkeiten ausprobiert, nur weil sie neu sind. Das gleicht einem spielendem Kind oder einem jungen Affen. In diesem Sinne sind Rincewind Mason und Sophia Kreittmayr die Könige des Affenstalls. Wahrscheinlich ist diese Haltung vorübergehend notwendig, damit der Reformwille in der Gesellschaft überhaupt entsteht. Reifes, fortschrittliches Handeln aber ist anders.
Mir liegt darin, klarzumachen, dass wir mit der Einführung der sogenannten Unionsversammlung den Ländern viel zu viel Bedeutung zukommen lassen. Sie werden wie schon jetzt mit der personellen Aktivität überfordert sein und letztendlich die Unionspolitik darunter leiden lassen. Es ist schizophren, den Ländern einerseits ihre eigene Parlamentskammer, den Unionsrat, nehmen und andererseits ihre Rolle und Aktivität in der Union selbst stärken zu wollen. Als leitende Regel muss gelten: Die Reform darf nicht auf Kosten traditioneller, bewährter politischer und sozialer Strukturen stattfinden. Man muss die Demokratische Union in ihrem bestehenden Gerüst reformieren. Nicht ganz neu aufziehen und abwarten was passiert, um dabei das eigentliche Problem, die Personalnot, zu erhalten, wie es der Rincewind-Kreittmayr-Plan vorzieht.
Die Verkleinerung des Parlaments auf sieben Sitze ist die optimale Lösung. Im großen unionsweiten Zusammenhang muss sie gegen das scheinbare Interesse Rincewind Masons durchgesetzt werden. Wir müssen also ein Bewusstsein für den richtigen, den nicht überhasteten Reformweg gewinnen, wenn wir in der Staatengemeinschaft und überhaupt als Demokratische Union menschenwürdig überleben und nicht eines Tages von roten Garden überlaufen werden wollen.
Danke, danke!
Der Fall Kaysteran hat uns eines ins Bewusstsein gerückt: Der Weltfriede wird von uns in der Zukunft eine außerordentliche moralische Anstrengung fordern. Weiter und für die Demokratische Union von viel größerer Wichtigkeit ist die Tatsache, dass uns dieser Prozess verdeutlicht hat, was auch mit unserem Land geschehen kann, wenn wir die falschen Maßnahmen ergreifen und uns von falschen Mächten leiten lassen. Die Ähnlichkeiten der Demokratischen Union und der Republik Kaysteran sind unverkennbar: Beide sind Bundesstaaten, deren einzelne Länder nicht unterschiedlicher sein könnten. In beiden Staaten gibt und gab es grüne Politiker, die das Heil in der massiven Ausgestaltung und Reaktivierung der Teilstaaten sahen und die letztendlich gescheitert sind oder gescheitert waren.
Es gibt eine eigentümliche Faszination der Ausgestaltung, eine Verzauberung der Gemüter, die uns dazu bringt, zu meinen, es sei ein fortschrittlicher und optimierender Akt, den jeweiligen Teilgebieten eines Staates mehr Wichtigkeit zukommen zu lassen. Mir scheint das nicht fortschrittlich, sondern kindisch. Es ist das typische Verhalten einer Generation von überforderten Pseudoreformpolitikern, die alle Möglichkeiten ausprobiert, nur weil sie neu sind. Das gleicht einem spielendem Kind oder einem jungen Affen. In diesem Sinne sind Rincewind Mason und Sophia Kreittmayr die Könige des Affenstalls. Wahrscheinlich ist diese Haltung vorübergehend notwendig, damit der Reformwille in der Gesellschaft überhaupt entsteht. Reifes, fortschrittliches Handeln aber ist anders.
Mir liegt darin, klarzumachen, dass wir mit der Einführung der sogenannten Unionsversammlung den Ländern viel zu viel Bedeutung zukommen lassen. Sie werden wie schon jetzt mit der personellen Aktivität überfordert sein und letztendlich die Unionspolitik darunter leiden lassen. Es ist schizophren, den Ländern einerseits ihre eigene Parlamentskammer, den Unionsrat, nehmen und andererseits ihre Rolle und Aktivität in der Union selbst stärken zu wollen. Als leitende Regel muss gelten: Die Reform darf nicht auf Kosten traditioneller, bewährter politischer und sozialer Strukturen stattfinden. Man muss die Demokratische Union in ihrem bestehenden Gerüst reformieren. Nicht ganz neu aufziehen und abwarten was passiert, um dabei das eigentliche Problem, die Personalnot, zu erhalten, wie es der Rincewind-Kreittmayr-Plan vorzieht.
Die Verkleinerung des Parlaments auf sieben Sitze ist die optimale Lösung. Im großen unionsweiten Zusammenhang muss sie gegen das scheinbare Interesse Rincewind Masons durchgesetzt werden. Wir müssen also ein Bewusstsein für den richtigen, den nicht überhasteten Reformweg gewinnen, wenn wir in der Staatengemeinschaft und überhaupt als Demokratische Union menschenwürdig überleben und nicht eines Tages von roten Garden überlaufen werden wollen.
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