
Willkommen bei UNION24, ich bin Dominik Jordan.
In einem Interview mit UNION24 hat sich der freisteinische Ministerpräsident und KDU-Generalsekretär Gehard Cheman nicht darauf festgelegt, wen die KDU für den Kanzlerposten nominieren wird. Derzeit werden sowohl die amtierende Kanzlerin Helen Bont als auch der populäre Unionspräsident Hajo Poppinga für die Position gehandelt.
Cheman bekräftigte allerdings, er sehe in der Fortsetzung der gegenwärtigen Koalition mit FLA und CSP eine Option für die Zeit nach der Wahl. Einen Wechsel in die Unionspolitik könne er sich in Zukunft nur als Unionskanzler vorstellen.
Das Gespräch haben wir kurz vor der Sendung aufgezeichnet.
Herr Cheman, halten Sie die Arbeit der gegenwärtigen Unionsregierung für einen Erfolg?
Nun, die derzeitige Unionsregierung hat schwere Zeiten erlebt und durchlebt. Wir haben uns bereits in den Koalitionsverhandlungen sehr, sehr viel vorgenommen, leider wurde die Regierungszeit von zwei realtiv inaktiven Ministern, einer wurde sogar ausgebürgert, getrübt. Helen Bont hat darauf sehr gut regiert und das Kabinett erneut zur aktiven Arbeit aufgerufen. Ich denke daher, auch wenn nicht alles erledigt und geschafft wurde, wir sind mit dieser Unionsregierung auf einem sehr guten Weg und sie sollte weiter arbeiten, denn sie hat Pläne und Ziele für eine gute Zukunft dieses Landes.
Man konnte als Beobachter manchmal den Eindruck gewinnen, die FLA sei die wahre Opposition in Parlament und Rat. Ist die KDU mit Ihren Koalitionspartnern zufrieden?
Ich kann diese Frage natürlich auf der einen Seite als Ministerpräsident von Freistein und Präsident des Unionsrates und auf der anderen Seite als KDU-Generalsekretär und Mitglied des Koalitionsverhandlungsteams beantworten.
Gerade um Unionsrat werden die Interessen der Länder und damit auch der gesamten DU vertreten. Auch Freistein ist hier durchaus kritisch und kritisiert sachlich, obwohl ich als KDU-Ministerpräsident dort regiere. Es ist doch wichtig, gemeinsam dieses Land voran zu bringen, dafür brauchen wir politische Streits, Diskussionen und Kompromisse. Im Kabinett ist es, so denke ich, ähnlich. Gesunde Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten und Kompromisse fördern die Arbeit und den Erfolg von Projekten und schmieden gute Teams. Ich denke also, eine Fortsetzung diese Koalition KANN ein Ziel sein, ja.
Kann Helen Bont nach der letzten Legislaturperiode noch einmal Kanzlerkandidatin werden?
Selbstverständlich, warum denn nicht?
Teilt die Mehrheit der KDU Ihre Meinung?
Ich denke schon, es gibt innerhalb der KDU keinerlei Zweifel an der Person oder an der Arbeit der Unionskanzlerin. Wir sind sehr froh, dass wir Helen Bont zudem als Unionsvorsitzende haben.
In einer Umfrage hat Hajo Poppinga für seine Arbeit als Unionspräsident jüngst eine Zwei erhalten, die Arbeit von Helen Bont wurde deutlich schlechter bewertet. Hat das Einfluss auf die Entscheidung der KDU?
Nun, ich kann hier eigentlich nur für mich sprechen, da alle Entscheidungen demokratisch innerhalb der Partei getroffen werden. Ich empfehle aber allen Mitgliedern, ähnlich wie ich zu agieren. Natürlich sind Umfragen interessant und wichtig, trotzdem sollten wir die beiden Ämtern und somit deren Benotungen nicht miteinandere vergleichen. Wir sollten uns über die guten Ergebnisse von Hajo Poppinga freuen, er ist ein ausgezeichneter Unionspräsident. Alle anderen Entscheidungen sollten wir unabhängig von diesen Umfragen treffen, ich werde ja schließlich auch nicht mit der Kanzlerschaft in Verbindung gebracht, auch wenn ich mich sehr über meine positiven Ergebnisse bei dieser Umfrage gefreut habe. *lacht*
Wen wünschen Sie persönlich sich als Unionskanzler für die nächste Legislaturperiode?
Nun, ich wünsche mir eine fähige und aktive Unionsregierung unter Führung der KDU im Sinne der Zukunft der DU, das kann, wie ich anfangs bereits sagte, die Fortführung der bisherigen Koalition mit der Regierungschefin sein.
Wo sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Aufgaben für die nächste Unionsregierung?
Zunächst die Vollendung von angefangenen Projekten aus dieser Legislaturperiode, dann die Abarbeitung von nicht abgeschlossenen Vorhaben aus diesem Koalitionsvertrage. Ganz wichtig für die kommende Regierung ist aber sicherlich die Schaffung von sozialen Sicherungssystemen und dem Ausbau/Aufbau der WiSim, eventuell auch mit neuem System.
Können Sie sich vorstellen, nach der Wahl auf die Unionsebene zu wechseln, Herr Cheman? Oder bleiben Sie Freistein treu?
Als Unionskanzler, selbstverständlich... Im Ernst, natürlich reizt die Unionspolitik immer wieder mal, aber ich arbeite in Freistein sehr, sehr gerne als Ministerpräsident. Ich bin zu gerade stattgefundenen Wahl mit dem Versprechen angetreten, dass ich weiterhin viel für Freistein erreichen will und Veranwortung für mein Heimatland übernehmen will. Wir haben in Freistein sehr viel erreicht und sind in vielen Belangen Vorbild für andere Unionsländer und die DU. Das Land steht sehr gut da, die Wähler haben mit gerade wieder das Vetrauen geschenkt und möchte meine schon länger andauernde Regierungszeit erfolgreich und länger dort fortsetzen - ich bleibe definitiv in Freistein.
Und um nochmal zum Anfang zu kommen, mit ein bisschen mehr Ernst, als Unionskanzler reizt mich derzeit die Unionspolitik weniger als die Landespolitik, damit will ich sagen, ich übernehme mit Aktivität und Ideen gerne VOLLSTE Verantwortung, somit wäre der Kanzlerposten in einiger Zeit eventuell mal interessant - Freistein steht für mich aber ganz oben.
Vielen Dank für das Gespräch.
Sehr gern. Ich danke Ihnen.

