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Osama bin Laden ist tot
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 06:04
von Anastasia von Metternich
New York Times: President Obama announced late Sunday that Osama bin Laden, the leader of Al Qaeda responsible for the Sept. 11 attacks, was killed in a firefight during an operation he ordered Sunday inside Pakistan, ending a 10-year manhunt for the world’s most wanted terrorist. American officials were in possession of his body, he said. "On nights like this one," the president said, "we can say that justice has been done."
Ein guter Tag. So fühlt sich Genugtuung an. Ich hätte nicht gedacht, dass es den USA noch gelingen wird. Ich bin froh, dass ich falsch lag.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 09:01
von SRM
Den Tod eines Menschen zu feiern ist ethisch und moralisch absolut verwerflich.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 09:53
von Anastasia von Metternich
Original von SRM
Den Tod eines Menschen zu feiern ist ethisch und moralisch absolut verwerflich.
Mag sein. Ich habe seinen Tod nicht gefeiert, aber ich bedauere ihn nicht im Geringsten (das ging mir schon bei Saddam so: Ein Prozess wäre besser gewesen, aber für Massenmörder ist mir jede Bestrafung recht).
Die Schwerpunktsetzung deines Statements komemntiere ich nicht, fühle mich aber natürlich ethisch und moralisch angemessen ermahnt...
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 10:04
von SRM
Ich halte nichts davon, einen Mann (eventuell gar unbewaffnet) per Kopfschuss auszuschalten, wenn die Option einer Gefangennahme bestand.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 10:13
von Anastasia von Metternich
Nach den derzeitigen Informationen befand sich Obama bin Laden in einem hochgesicherten Gebäudekomplex, der keine Internet- oder Telefonverbindung hatte und dessen Bewohner ihren Müll nicht entsorgt, sondern verbrannt haben. Eine dreieinhalb bis viereinhalb hohe Mauer umgab ein Gelände, das acht Mal größer war als die Gebäude der Umgebung. Im Inneren befanden sich offenbar weitere Sperren, zwei innere Mauerringe und bewusst voneinander getrennte Gebäudekomplexe. Als die Spezialeinsatzkräfte der US-Armee landeten, wurden sie aus dem Inneren sofort unter Beschuss genommen. Insgesamt kamen wohl vier Menschen ums Leben: OBL und ein erwachsener Sohn, einer von OBLs Beschützern und eine Frau, welche er als menschliches Schutzschild genommen hatte.
Dass die Wehrlosigkeit anderer - Sekretärinnen, Passagiere, Botschaftsmitarbeiter, Kinder - ihn nie gestört hat, sei mal dahingestellt: OBL wohnte in einer Festung, die von Bewaffneten geschützt wurde. Saddam in seinem Erdloch war wehrlos; OBL versuchte offenbar bis zum letzten Moment, sich seinem Schicksal durch Flucht zu entziehen.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 12:47
von Hans Sack
Dieser ganze Ami Zirkus ist mehr als Lächerlich.
Und auf die frage ob Binladen den Tod verdient hat, kann ich nur mit Nein! antworten, denn niemand hat den Tod verdient.
Ansonsten ist es mir Persönlich allerdings Egal ob man Binladen erschossen hat, genau so wie mir der Anschlag am 11.09.2001 Egal war. Sollen sich diese Irren doch gegenseitig aus der Welt schaffen, mein Problem ist es nicht.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 12:50
von Stella von Brion
Bin Ladens Tod ist PR für Obama, die ihm nen ziemlichen Schub geben wird - mehr auch nicht. Al Quaida ist doch eh ein großes Terror-Franchise geworden, das ohne Bin Laden (der in den letzten Jahren was gemacht hat? Drei merkwürdige Videos?) weiterlaufen wird, wie davor auch.
Und: Mich persönlich (be)trifft der Tod von Bin Laden nicht wirklich. Ob das ethisch oder moralisch verwerflich ist, ist mir dabei persönlich egal. Schade ist es sicherlich nicht.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 12:57
von Carmen I.
Original von Hans Sack
Aber auf die frage ob Binladen den Tod verdient hat, kann ich nur mit Nein! antworten, denn niemand hat den Tod verdient.
Doch, ER hat! Und ich bin froh, dass er weg ist!
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 13:52
von Heinrich von Löwenherz
Kein großer Verlust. Schöner wäre sicher gewesen, wenn man ihn vor ein Gericht gestellt hätte - andererseits wäre das Resultat das gleiche. Im Übrigen halte ich es nicht für verwerflich keinerlei Mitleid für den Tod eines Massenmörders zu zeigen.
Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 13:55
von SRM
Wenn er juristisch zum Tode verurteilt wird - okay. Aber die USA spielen den Henker und greifen einem Verfahren voraus. Das ist gegen jeden Menschenrechtsgrundsatz, der auch für Massenmörder gilt.