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Der kleine Speisesaal im Unionskanzleramt
Verfasst: Mi 27. Apr 2011, 21:34
von Helen Bont
Der kleine Speisesaal im Unionskanzleramt

RE: Der kleine Speisesaal im Unionskanzleramt
Verfasst: Mi 27. Apr 2011, 21:40
von Helen Bont
Betritt gemeinsam mit Präsident Mjanja den kleinen Speisesaal im Unionskanzleramt, wo sie ihn zu seinem Platz führt, der sich auf der rechten Seite von ihrem Platz befindet.
Eine Unterzeichnungszeremonie sollte man nicht mit einem leeren Magen starten.

Darf ich Ihnen schon mal etwas zu trinken anbieten?

Verfasst: Mi 27. Apr 2011, 22:09
von Karl B. Mjanja
Blickt sich erstmal um
Ein opulenter Raum, das muss ich schon sagen. Sowas gibt es bei uns nur als Relikte aus der Kolonialzeit.
Ja, Sie haben recht, eine Kleinigkeit zu Essen würde mir gut tun. Ich würde aber zuerst einmal ein Wasser nehmen.
Verfasst: Fr 29. Apr 2011, 00:31
von Helen Bont
Schenkt dem Gast und sich ein Glas Mineralwasser ein und reicht es ihm.
Zum Wohl.
Zeigt mit einer einladenden Handbewegungf auf den für Präsident Mjanja vorgesehenen Platz. Setzen wir uns doch.
*so* Sorry, ich bin leider ab morgen bis 9.5. abwesend. *so*
Verfasst: Fr 29. Apr 2011, 16:16
von Karl B. Mjanja
Nimmt das Glas und setzt sich.
Zum Wohl.
Beginnt in extrem kleinen Schlücken zu trinken.
*so*Kein Problem, bin warten gewohnt. Und besser warten als komplett versetzt werden, da habe ich schon anderes erlebt...*so*
Verfasst: Mo 9. Mai 2011, 23:43
von Helen Bont
*so* Ab morgen bin ich wieder voll aktiv. - Ich muss mir erst einmal einen Überblick über die letzte Woche verschaffen. *so*
Verfasst: Mo 16. Mai 2011, 19:30
von Helen Bont
*so* Noch mals: sorry. Die letzten Tage waren beruflich sehr anstrengend. Ich habe ein völlig neues Betätigungsfeld zugewiesen bekommen und musste mich erst einmal einarbeiten. *so*
Prostet Mjanja zu: Auf Ihr Wohl und Ihre Gesundheit.
Exzellenz, in den Nachrichten wurde von ethnischen Konflikten in Ihrem Land berichtet. Können Sie mir Genaueres berichten?
Verfasst: Mo 16. Mai 2011, 19:47
von Karl B. Mjanja
prostet der Unionskanzlerin zu
Das gebe ich gerne so zurück.
Sicher kann ich darüber mehr erzählen, auch wenn es eher unschön ist. Nambewe ist ein Vielvölkerstaat, so man die Stämme als Völkjer zählt. Viele Einwohner von Nambewe sehen sich immer noch nicht vollständig als Nambewer sondern als Mitglieder ihrer Völker. Und es gibt immer noch Spannungen zwischen diesen und Leute die dieses ausnutzen. In unserer Vergangenheit wurde dieses dazu genutzt uns zu teilen und damit zu beherrschen. Auch heute sind diese Spannungen nicht ganz erloschen. Die jüngsten Konflikte wurden von Arbeitslosen und Jugendlichen oder beides in Kombination ausgelöst, die dem Stamm der Kubwa angehören. Diesem gehöre ich ebenfalls an, auch wenn ich dieses als weniger wichtig ansehe. Die Kubwa, stellen über 60% der Bevölkerung, doch die Politik meiner Regierung basiert auf Gleichberechtigung der Stämme. Das führt dazu das die Kubwa eben nur eine so wichtige Rolle spielen wie auch der kleinste der Stämme und keine herausgehobene Stellung einnimmt. Das schmeckt einigen Extremisten nicht die aus der Demographie ableiten den Staat so zu gestalten wie es ihnen gefällt ohne Rücksicht auf die anderen Stämme. Die Mehrheit der Kubwa ist an einem friedlichen Zusammenleben interessiert, aber eine Minderheit eben nicht. Und wenn diese ihr Gift den leider immer noch existierenden Abgehängten ihres Volkes einträufeln wird dieses nur zu leicht als Lösung genommen für die eigene Situation. Es hört sich ja auch so einfach an:"Mir steht ein Job zu, weil ich dem Mehrheitsvolk angehört, die anderen Stämme nehmen die Jobs weg, die uns zustehen.!" und so mancher Arbeitslose hat das gefressen.
Und so entstanden die Unruhen. Diese sind mittlerweile im Griff, aber die Ursachen müssen nun ausgeschaltet werden.
Hat das ihre Frage soweit beantwortet?
Verfasst: Mo 16. Mai 2011, 19:55
von Helen Bont
Ja, hat sie, vielen Dank, Exzellenz.
Es hieß auch, dass in Nambewe eine Wahrheitskommission eingesetzt werden soll, die dazu auch dazu beitragen soll, die Spannungen abzubauen. Hat diese Kommission bereits ihre Arbeit aufnehmen können?
Verfasst: Mo 16. Mai 2011, 20:03
von Karl B. Mjanja
Nun, Wahrheitskommission ist ein vielleicht nicht ganz passendes Wort dafür. Sie reden vom Rat der Nationalen Versöhnung, nehme ich an? Der Rat wurde schon vor den Ausschreitungen geschaffen. Eine beratende Instanz die mit dazu beitragen soll den Stämmen im politischen Prozess mehr Bedeutung zu verleihen, aber auch Spannungen abzubauen. Je ein Mitglied der Stämme und ein Vertreter der Nachfahren der Einwanderer aus Kolonialzeiten. Leider im Moment etwas träge. Drei von vier Vertreter sind entsandt, der der Nachfahren fehlt, aber auch die entsandten leisten keine produktive Arbeit im Rat. Er steckt in der Konstituierung fest.
2 der 3 Stammesvertreter sind Stammesälteste bzw. adelige, eigentlich welche die am tiefsten den Stammesstrukturen verhaftet sind aber auch so das beste Verständnis haben. Aber anscheinend auch das geringste Interesse mitzuwirken. seufzt