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Katista und der Senator
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 19:15
von Alexander Krüger
Auf Katista erhielt zum zweiten Mal in Folge der Bewerber für den Posten des Sentors, Hans Sack, keine Mehrheit.
Anstatt nun schnellstmöglich einen neuen Wahlgang auszuschreiben, damit Hans Sack sich erneut zur Wahl stellen kann, sollten sich alle Akteure der dortigen Landespolitik einen Kopf darum machen, welche Alternativen es nun gibt. Ein Ignorieren dieser Situation wäre fatal und ein Erneutes Antreten des ungeliebten Kandidaten Hans Sack wäre ein Akt der Ignoranz und Verballhornung gegenüber den Wählerinnen und Wählern.
Vielleicht möchte man sich sich auf Katista auch noch einmal Gedanken darüber machen, ob der Posten des Senators in der heutigen Zeit wirklich noch gerechtfertigt werden kann.
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 20:28
von Kauli
Da Herr Sack vom Landtag zum kommissarischen Senator ernannt wurde, besteht kein dringender Handlungsbedarf
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 20:40
von Helen Bont
Original von Kauli
Da Herr Sack vom Landtag zum kommissarischen Senator ernannt wurde, besteht kein dringender Handlungsbedarf
Diese Ernennung mit der katistianischen Verfassung nicht konform und darüber hinaus sollte jede kommissarische Ausübung von Staatsgewalt so schnell wie möglich durch eine demokratische legitimierte ersetzt werden. Von daher sehe ich sehr wohl dringenden Handlungsbedarf.
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 21:01
von Kauli
Original von Helen Bont
Diese Ernennung mit der katistianischen Verfassung nicht konform [...]
Hüstel
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 21:21
von Helen Bont
Okay, ich nehms zurück. Da habe ich mich zu sehr auf die Aktualität des Archivs verlassen.
Dennoch halte ich die jetzige Situation für alles andere als optimal und plädiere dafür so schnell wie möglich einen erneuten Wahlgang zu starten.
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 21:29
von Nikolaus Traube
Nix los in Roldem, wa?
RE: Katista und der Senator
Verfasst: Fr 18. Feb 2011, 23:07
von Bernardo Macaluso
Original von Alexander Krüger
Auf Katista erhielt zum zweiten Mal in Folge der Bewerber für den Posten des Sentors, Hans Sack, keine Mehrheit.
Anstatt nun schnellstmöglich einen neuen Wahlgang auszuschreiben, damit Hans Sack sich erneut zur Wahl stellen kann, sollten sich alle Akteure der dortigen Landespolitik einen Kopf darum machen, welche Alternativen es nun gibt. Ein Ignorieren dieser Situation wäre fatal und ein Erneutes Antreten des ungeliebten Kandidaten Hans Sack wäre ein Akt der Ignoranz und Verballhornung gegenüber den Wählerinnen und Wählern.
Vielleicht möchte man sich sich auf Katista auch noch einmal Gedanken darüber machen, ob der Posten des Senators in der heutigen Zeit wirklich noch gerechtfertigt werden kann.
Ich schließe mich meinem Kollegen an: Man kann es den Wählern in Katista unmöglich weiter verkaufen, immer wieder Herrn Sack als einzigen Kandidaten aufzustellen. Das ist doch keine Demokratie mehr.
Verfasst: Sa 19. Feb 2011, 10:29
von Kamler Johanssen
Original von Nikolaus Traube
Nix los in Roldem, wa?

Das könnte eine Ursache für die Kritik an katistanischer Landespolitik sein. Aber: Herr Krüger kommt glaube ich aus Katista, da interessiert er sich wohl noch für die Vorgänge in der Heimat. Ich halte diese Kritik jedoch für bei der derzeitigen personellen Lage, selbst im relativ aktiven Katista, für überzogen.
Original von Bernardo Macaluso
Ich schließe mich meinem Kollegen an: Man kann es den Wählern in Katista unmöglich weiter verkaufen, immer wieder Herrn Sack als einzigen Kandidaten aufzustellen. Das ist doch keine Demokratie mehr.
Die WählerInnen wählen doch, in Katista anscheinend besonders gerne, zumindest oft. Es gibt Wähler und es gibt eine Wahlmöglichkeit. Genau das ist doch auch das demokratische Prinzip: Die WahbürgerInnen wählen, ob Sie selbst kandidieren (passive Wahl) und wenn dann KandidatInnen im Angebot sind, wählen sie einenN davon bzw. nicht (aktive Wahl).
Was ist denn daran nicht mehr demokratisch? Bzw. nicht
mehr demokratisch als keine Wahl mehr durchzuführen?
Was uns zu der Frage bringen könnte: Was für ein Demokratieverständnis haben KDU Roldem und SPDU Unionsvorstand?
Außer Herrn Sack tritt nun mal niemand an. Wenn kein anderer Katistaner und keine Katistanerin bereit ist, für das Amt zu kandidieren, dann ist das Katistas Wahl. Dass Herr Sack nach mehreren Versuchen immer noch kandidiert ist anständig und demokratietheoretisch sogar vorbildlich und keineswegs weniger demokratisch als keine Wahl durchzuführen. Wenn z.B. mit Salbor fusioniert wird, gibt es mehr Spielkarten und die werden neu angeordnet. Aber so lange entscheiden die KatistanerInnen das selbst. Oder sie schlagen die Unionsexekution über den Senatorenposten vor, wenn Ihnen das hilfreich erscheint.
Verfasst: Sa 19. Feb 2011, 13:24
von Anastasia von Metternich
Ganz so leicht ist es nicht, Herr Johanssen: Wir haben aus gutem Grund keine "totale Demokratie" in diesem Land, ansonsten gäbe es nämlich weder ein Unionsparlament noch einen Unionsrat. Stattdessen haben wir uns auf einem Kompromiss, nämlich eine Repräsentation der Bürger, geeinigt, um ein so großes Land irgendwie regierungsfähig zu halten.
Dieses Prinzip der Regierungsfähigkeit sollten wir nicht nur auf Unionsebene, sondern auch im Alltag nicht vergessen. Katista hat mit einem "kommissarischen Senator" eine Übergangslösung gefunden, die zwar grundsätzlich elegant scheint, aber natürlich keine vom katistianischen Gesetzgeber gewollte (und damit auch keine nach der Unionsverfassung zulässige) Dauerlösung ist.
Verfasst: Sa 19. Feb 2011, 13:40
von Kamler Johanssen
Original von Anastasia von Metternich
Katista hat mit einem "kommissarischen Senator" eine Übergangslösung gefunden, die zwar grundsätzlich elegant scheint, aber natürlich keine vom katistianischen Gesetzgeber gewollte (und damit auch keine nach der Unionsverfassung zulässige) Dauerlösung ist.
Ganz so leicht ist es nicht. Denn: Ohne Repräsentanten auch keine Repräsentation. Die Bürger auf Katista entscheiden, ob Sie selbst kandidieren und wen sie unter den vorhandenen Kandidaten wählen.
Katista hat einen Senator, wenn auch derzeit nur kommissarisch. Damit hat die Eigenwillige Republik eine Unionsratsvertretung. Das ist aus Unionsperspektive der primär wichtige Status.