Rede des Präsidentschaftskandidaten Kamler Johanssen
Verfasst: Mi 3. Nov 2010, 14:34
*Kamler Johanssen tritt auf die Bühne vor dem Marktplatz in Manuri und spricht über die Wahl zum Unionspräsidenten.*
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Jahren wurde immer wieder die Abschaffung des Präsidentenamtes diskutiert, es wurden Umfragen durchgeführt und diese kamen mal zu diesem, mal zu jenem Ergebnis. Letztlich hat die politische Ebene aber an der Institution, die der Unionspräsident funktional und symbolisch darstellt, festgehalten. Warum dies? Ich versuche eine mögliche Antwort zu formulieren: Die Bevölkerung unseres vielseitigen und bunten Landes hat die repräsentative politische Ebene daran festhalten lassen, sie hat das Amt lieb gewonnen und diese institutionelle Tradition für bewahrenswert gehalten.
So soll es, wenn es immer noch gewünschte Handlungsaufforderung der Bevölkerung als Souverän dieses Landes sein sollte, auch bleiben. Das Bewahrenswerte bewahren und durch moderate Modifikation an wechselnde gesellschaftliche Phasenzustände anpassen. Das soll auch und besonders das Leitmotto für das überparteiliche und nur als stabile Institution Sinn machende Amt des Unionspräsidenten sein.
Persönlich würde ich meine Schwerpunkte in der institutionellen Funktion des Amtes auf die Hütung der Verfassung und die Moderation des politischen Geschehens setzen.
Zur symbolischen Funktion des Amtes: Hier möchte ich die Vielfalt der DU als "Land der Möglichkeiten" betonen und die Union als solche fördern. Durch die Toleranz der Vielfalt kann ein neues Gemeinsamkeitsgefühl entstehen, wenn wir als Bürger die verschiedenen kulturellen Wurzeln der Unionsländer und ihrer Menschen kennen und sie als Bereicherung verstehen.
Der Unionspräsident muss nicht immer im Fernsehen erscheinen und wohlklingende, aber nicht umsetzungsrealistische Reden halten. Der Bürger als Souverän, als engagierte Zivilgesellschaft, als Gestalter seiner Umwelt und seiner politischen und kulturellen Struktur ist gefragt. Hier kann man viel tun, hier darf man viel tun in unserem "Land der Möglichkeiten".
Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand. Lassen wir dafür Chancen und Ermutigungen sprechen, seien wir engagiert und produktiv - ohne den gerechtfertigten und notwendigen Platz für Faulheit und Entspannung zu verdrängen oder pauschal negativ zu bewerten.
Der Unionspräsident kann nach meiner jetzigen Interpretation ein Ideengeber für die gesellschaftliche und politische Ebene sein. Er ist auch ein Ordnungs- und Stabilitätsfaktor im politischen System, welches die Konfrontation im Parteienwettbewerb braucht, aber auch den ruhigen und manchmal vielleicht schlichtenden Faktor des Präsidenten.
Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen wir uns das Amt des Unionspräsidenten ernst nehmen und ausfüllen. Wir haben drei fähige und willige Kandidaten. Lassen Sie uns die Wahl des Unionspräsidenten als Auftakt zu einer Renaissance dieses Amtes werden und den daraus vielleicht folgenden Schwung nutzen. Für die Gestaltung der Union, für die Vielfalt und für eine DU als "Land der Möglichkeiten".
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Jahren wurde immer wieder die Abschaffung des Präsidentenamtes diskutiert, es wurden Umfragen durchgeführt und diese kamen mal zu diesem, mal zu jenem Ergebnis. Letztlich hat die politische Ebene aber an der Institution, die der Unionspräsident funktional und symbolisch darstellt, festgehalten. Warum dies? Ich versuche eine mögliche Antwort zu formulieren: Die Bevölkerung unseres vielseitigen und bunten Landes hat die repräsentative politische Ebene daran festhalten lassen, sie hat das Amt lieb gewonnen und diese institutionelle Tradition für bewahrenswert gehalten.
So soll es, wenn es immer noch gewünschte Handlungsaufforderung der Bevölkerung als Souverän dieses Landes sein sollte, auch bleiben. Das Bewahrenswerte bewahren und durch moderate Modifikation an wechselnde gesellschaftliche Phasenzustände anpassen. Das soll auch und besonders das Leitmotto für das überparteiliche und nur als stabile Institution Sinn machende Amt des Unionspräsidenten sein.
Persönlich würde ich meine Schwerpunkte in der institutionellen Funktion des Amtes auf die Hütung der Verfassung und die Moderation des politischen Geschehens setzen.
Zur symbolischen Funktion des Amtes: Hier möchte ich die Vielfalt der DU als "Land der Möglichkeiten" betonen und die Union als solche fördern. Durch die Toleranz der Vielfalt kann ein neues Gemeinsamkeitsgefühl entstehen, wenn wir als Bürger die verschiedenen kulturellen Wurzeln der Unionsländer und ihrer Menschen kennen und sie als Bereicherung verstehen.
Der Unionspräsident muss nicht immer im Fernsehen erscheinen und wohlklingende, aber nicht umsetzungsrealistische Reden halten. Der Bürger als Souverän, als engagierte Zivilgesellschaft, als Gestalter seiner Umwelt und seiner politischen und kulturellen Struktur ist gefragt. Hier kann man viel tun, hier darf man viel tun in unserem "Land der Möglichkeiten".
Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand. Lassen wir dafür Chancen und Ermutigungen sprechen, seien wir engagiert und produktiv - ohne den gerechtfertigten und notwendigen Platz für Faulheit und Entspannung zu verdrängen oder pauschal negativ zu bewerten.
Der Unionspräsident kann nach meiner jetzigen Interpretation ein Ideengeber für die gesellschaftliche und politische Ebene sein. Er ist auch ein Ordnungs- und Stabilitätsfaktor im politischen System, welches die Konfrontation im Parteienwettbewerb braucht, aber auch den ruhigen und manchmal vielleicht schlichtenden Faktor des Präsidenten.
Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen wir uns das Amt des Unionspräsidenten ernst nehmen und ausfüllen. Wir haben drei fähige und willige Kandidaten. Lassen Sie uns die Wahl des Unionspräsidenten als Auftakt zu einer Renaissance dieses Amtes werden und den daraus vielleicht folgenden Schwung nutzen. Für die Gestaltung der Union, für die Vielfalt und für eine DU als "Land der Möglichkeiten".
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit