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Staatsfeiertag der Demokratischen Union 2010

Verfasst: Mi 18. Aug 2010, 18:16
von Helen Bont
Nachdem bereits am frühen morgen die Bürgerinnen und Bürger Manuris durch ein Platzkonzert der Unionsstreitkräfte geweckt wurden und auf dem zentralen Platz in Manuri feierlich die Fahne gehisst wurde, begann kurz darauf das Volksfest mit einem öffentlichen Frühstück für die Bürger und das Kinderfest auf den öffentlichen Spielplätzen der Stadt.
Zeitgleich findet auf dem Platz vor dem Unionskanzleramt der offizielle Staatsakt mit den Ansprachen des Unionspräsidenten, der Unionskanzlerin und eventuellen Grußworten der Präsidenten von Unionsparlament, Unionsrat und Oberstem Unionsgericht statt.

Verfasst: Mi 18. Aug 2010, 19:15
von Enno Janßen
Im Rahmen des Festaktes hält auch der Präsident des Obersten Unionsgerichtes, Dr. Enno Janßen, ein Grußwort.

Hochgeehrter Herr Unionspräsident!
Hochverehrte Frau Unionskanzler!
Exzellenzen!
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
heute ist ein Freudentag. Wir gedenken der Entstehung eines freiheitlichen, föderalen und republikanischen Staates - und, das sei ausdrücklich gesagt, eines Rechtsstaates!

Die Demokratische Union hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, daß ihr Justizsystem Maßstäbe setzt und insbesondere mit der Arbeits des Unionsgerichtes in der jüngsten Vergangenheit bin ich sehr zufrieden. Kurze Verfahrensdauern, gut begründete und beständige Entscheidungen zu fällen ist unser Anspruch; ich meine, dies gelingt uns derzeit.

Die Demokratische Union stellt sich im Hinblick auf das Rechtssystem aus gesundes Konstrukt dar; einziges Makel mag wohl die hohe Fluktuation und daraus resultierende Unbeständigkeit im Amte des Obersten Unionsanwaltes sein. Hoffentlich gelingt es der nächsten Unionsregierung hier nachzubessern.

Im Namen des Unionsgerichtes darf ich die besten Wünsche zum Staatsfeiertag der Demokratischen Union übringen - Ihnen, mir: Uns allen!

Möge unser Staatswesen auch in den nächsten 12 Jahren blühen, wachsen und gedeihen!

Verfasst: Mi 18. Aug 2010, 22:55
von Helen Bont
Sehr geehrter Herr Unionspräsident,
Exzellenzen,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
heute vor 12 Jahren wurde die Demokratische Union von Patrick Jedamzik gegründet. Anfangs aus den Unionsländern Heroth, Katista und Salbor bestehend, schlossen sich ihr im Jahr 2000 Imperia, Roldem und die Westlichen Inseln an und 2003 wird Vesteran als selbständiges Unionsland aufgenommen.
In diesen 12 Jahren hat die Demokratische Union Höhen und Tiefen erlebt: 2001 und 2007 scheitern Sezessionsbewegungen in Imperia und Freistein und 2003 löst sich Vesteran aus dem gemeinsamen Verband heraus, um später sang- und klanglos unterzugehen.
Es zeigte sich, dass Freiheit, Wohlstand und Sicherheit nur gemeinsam verwirklicht und entwickelt werden können und jedes Ausscheren aus dem Verband genau das Gegenteil bewirkte, was die Initiatoren erreichen wollten, nämlich den Untergang.
12 Jahre Demkratische Union bedeutet aber auch 12 Jahre leben in einem freiheitlichen demokratischen und republikanischen Staatswesen. Freiheit, Demokratie und Republikanismus sind eng miteinander verwoben: Demokratie benötigt den freien Geist, das kritische Hinterfragen staatlichen Handelns, genauso wie die Freiheit das demokratische Versprechen erfüllen muss, wonach jeder einzelne Bürger in gleicher Weise am Willensbildungsprozess im Staate teilhaben kann. Und Freiheit und Demokratie sind eng verbunden mit dem Republikanismus, jener republikanischen Gesinnung, die jeden Bürger in die Pflicht nimmt sich für den Staat und das Gemeinwesen einzusetzen, nicht nur darauf bedacht zu sein, seine Rechte einzufordern, sondern auch seinen Pflichten nachzukommen.
Freiheit, Demokratie und Republikanismus fallen uns nicht in den Schoß. Nur zu oft gestaltet sich der Willensbildungsprozess schwierig, dauern Entscheidungsprozesse lange oder es fehlt an Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.
Und dennoch: es gibt keine vernünftige Alternative zu ihnen. Jeder Ansatz, einen starken Mann an der Spitze des Staates installieren zu wollen, der uns Denken, Handeln und Wählen abnimmt, wird unweigerlich das Ende jeder Staatlichkeit und jedes Bürgerengagements nach ziehen. Auch ein Kaiser wird keine Wunder bewirken können. Wunder kann aber jeder von uns bewirken, wenn er sich aktiv einsetzt für unser Gemeinwesen, für unseren Staat, für seine Mitmenschen, und so zum Gelingen des Ganzen beiträgt.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen frohen Staatsfeiertag.

Verfasst: Mi 18. Aug 2010, 22:56
von Hajo Poppinga

Verfasst: Mi 18. Aug 2010, 23:01
von Hajo Poppinga
Programm
1. Wecken durch Platzkonzert Marschkapelle Unionswehr
2. Festakt mit Hissen der Fahne und Hymne
3. Öffentliches Frühstück für Bürger
4. Kinderfest auf Spielplätzen
5. Rede des Unionspräsidenten

6. ggf. Verleihung von Ehrungen, Auszeichnung usw.
a) Walritterorden
b) Ehrenlegion

7. Rede der Unionskanzlerin
8. Gelegenheit zu weiteren Grußworten
a) Unionsrat
b) Unionsparlament

c) Unionsgericht
d) ausländische Gäste
9. Allg. Konzert
10. Ausklang mit Bürgerfest

erledigt / ausstehend

Verfasst: Mi 18. Aug 2010, 23:59
von Palin Waylan-Majere
Unionsparlamentspräsident Waylan-Majere hält ebenfalls ein Grußwort

Sehr geehrter Herr Unionspräsident,
Sehr geehrte Frau Unionskanzlerin,
Liebe Freunde und Gäste,

Der 18. August ist nicht irgendein Tag im Jahreskalender, sondern ein herausragendes Datum der ratelonischen Freiheits- und Einheitsgeschichte.
Heute vor 12 Jahren begann für die Länder "Altratelons" die gemeinsame demokratische Zeitrechnung.

Wir feiern heute 12 Jahre Demokratische Union.
Die Mathematik bezeichnet die zwölf als erhabene Zahl. Wahrlich, wir können uns einer zwölfjährigen ununterbrochenen Tradition rühmen, was uns gewissermaßen Erhaben macht.
Es gab in dieser Zeit schon 31 Wahlen zum Unionsparlament - mit den unterschiedlichsten Ergebnissen.
So gibt es einen sozialdemokratischen Rekordkanzler - Sebastian Schuhmann, der insgesamt fünf mal an der Spitze einer Unionsregierung stand.
Diesen Rekord teilt er sich mit Maximilian von Rohan-Mason, der als Konservativer ebenfalls fünf Unionsregierungen anführte.
Im politischen Leben Max von Rohan-Mason lässt sich auch die wechselhafte, aber letztlich erfolgreiche Geschichte der Integration Imperias erkennen: so zog er zunächst mit seiner Imperianischen Landespartei in das Unionsparlament ein. Doch nicht etwa mit dem Ziel, Imperia über die anderen Teile der Union zu erhöhen oder es aus dem Unionsverbund herauszulösen - sondern um an einer Demokratischen Union mitzuarbeiten, die mehr ist als nur die Summe ihrer Teile. In Anerkennung dessen wurde er schließlich auch zum Unionspräsidenten gewählt.

Auch Lear Haggard wurde vom Volk in das Amt des Unionspräsidenten gewählt, obgleich er doch zufuhr noch eine Strafe für seine Teilnahme an einer Verschwörung zur Abspaltung Imperias abzusitzen hatte. Doch er zeigte ehrliche Reue bei der Aufarbeitung seiner Untaten und das Volk konnte ihm vergeben.

Was können wir daraus lernen? Vor allem das eine: zur einer erfolgreichen und stabilen parlamentarischen Demokratie gehören vor allem auch engagierte Demokraten! Eine Verfassungsurkunde kann nur so weit wirksam sein, wie sie von den Menschen, für die sie gilt, mit Leben gefüllt wird. Daher will ich an euch, die Bürgerinnen und Bürger dieses Staates appellieren: setzt euch ein! Macht mit! Zeigt Engagement und Kreativität, schreckt nicht vor Protest und Eigeninitiative zurück, organisiert euch und seid solidarisch.

Lasst uns die nächsten 12 Jahre gemeinsam zu einer Zeit machen, in der wir dem Ziel näher kommen, ein Land des friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zu sein.

Verfasst: Do 19. Aug 2010, 18:56
von A. M. von Kurzschluss
*Applaudiert allen Rednern.*

:klatsch:

Verfasst: Do 19. Aug 2010, 21:28
von Sean William Connor
:klatsch:

Verfasst: Do 19. Aug 2010, 21:36
von Gerhard Cheman
:klatsch:

Verfasst: Do 19. Aug 2010, 21:45
von Franz Sperling
:klatsch: