Gesperrt
Mitglied
Beiträge: 79
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 19:51
Freie Baptistengemeinde Lüderitz

Bild

Sonntag 12 Uhr

Gottesdienst ( + Kinderprogramm + Sonntagsschule )

Mittwoch 19 Uhr (außer dem letzten Mittwoch im Monat)

Bibelgespräch im Gemeindezentrum

" Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken" Mt 11,28

Wir laden Sie recht herzlich ein unseren Gottesdienst zu besuchen!
Gäste, ob Christ oder nicht, sind uns immer herzlich willkommen!
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Jesus spricht: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt" (Joh 13,35).
Erleuchteter
Beiträge: 3494
Registriert: Fr 4. Sep 2009, 03:09
Erleuchteter

Beitrag von Gerhard Cheman »

Ministerpräsident Gerhard Cheman sendete heute seine besten Wünsche zu Eröffnung der Gemeinde an Herrn Lemke.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Mitglied
Beiträge: 79
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 19:51
Benutzeravatar
Mitglied

Beitrag von Tobias Lemke »

Die Gemeindeband beginnt zu spielen. Die Gemeinde erhebt sich nach und nach und stimmt in das Lied mit ein "Jesus, Du allein bist der für den ich leben möchte".







Einer der Ältesten der Gemeinde tritt nach vorne:

Liebe Brüder und Schwestern,

ich darf Euch heute herzlich zu unserem Gottesdienst begrüßen, den wir wie immer unter den Segen des dreieinen Gottes stellen: Des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Sollten wir heute Gäste unter uns haben - und es sieht ja so aus - so seien auch Sie uns auf das allerherzlichste gegrüßt. Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Lasst mich Euch alle mit der Losung für den heutigen Tag grüßen. Sie findet sich in Johannes Kapitel 1 Vers 43:

Jesus findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!

So lasst auch uns, die wir diesen Ruf hören, IHM folgen. ER sagt, dass zu IHM jeder so kommen kann wie er ist.
Die Band spielt ein weiteres Lied: "Jesus, zu Dir kann ich so kommen wie ich bin"

Jesus,zu dir kann ich so kommen wie ich bin Du hast gesagt, dass jeder kommen darf Ich muss dir nicht erst beweisen,dass ich besser werden kann Was mich besser macht vor dir,das hast du längst am Kreuz getan. Und weil du mein Zögern siehst,streckst du mir deine Hände hin Und ich kann so zu dir kommen,wie ich bin. Jesus,bei dir darf ich mich geben wie ich bin Ich muss nicht mehr,als ehrlich sein vor dir Ich muss nichts vor dir verbergen,der mich schon so lange kennt Du siehst,was mich zu dir zieht und was mich von dir trennt! Und so leg ich Licht und Schatten meines Lebens vor dich hin denn bei dir darf ich mich geben wie ich bin. Jesus,bei dir muss ich nicht bleiben wie ich bin Nimm fort was mich und andere zerstört Einen Menschen willst du aus mir machen,wie er dir gefällt Der ein Weg um deine Hand ist voller Liebe für dich,Herr! Du hast schon seit langer Zeit für mich das Beste nur im Sinn darum muss ich nicht so bleiben wie ich bin! Jesus,zu dir kann ich so kommen wie ich bin!

Der Pastor betritt das Podium.
Brüder und Schwestern,

wenn man durch Freisteins wunderschöne Landschaften geht, dann sieht man sie überall - Wegkreuze. Wir laufen an Ihnen vorbei, wir würdigen sie heutzutage kaum eines Blickes.
Viele Menschen tragen ein Kreuz um den Hals, ohne sich der Bedeutung dieses Symboles wirklich bewusst zu sein.
Ich war letztens mit meiner Tochter in einem dieser großen Kleidungsgeschäfte, hier in der Lüderitzer Altstadt. An der Kasse wurden Kreuzanhänger und Ketten verramscht für ein paar Bramer.
Das Kreuz Jesu wird zum Talisman, der einem Glück spenden soll.
Man trägt es als Accessoire.

Aber das Kreuz ist mehr. Es ist Zeichen dafür, dass jemand für Dich und für Deine Sünden bezahlt hat.

Ich meine, da wurde jemand gefoltert und geqquält, mishandelt und verspottet, gekreuzigt und umgebracht - für Dich! Damit Du leben kannst...

Das ist eine erschreckende und schändliche Sache was man mit Jesus getan hat. Nicht nur so ein funkelndes Ding, das du an deinem Hals trägst. Jemand musste sterben und der Gerechtigkeit musste genüge getan werden - für unsere Schuld.

Er starb. Der Vater gab seinen Sohn. Wenn Du so etwas sagst wie "Jesus starb", solltest Du dann nicht einen Moment inne halten und darüber nachdenken was das wirklich heißt.
Ich meine, er starb. Er starb wirklich. Es war sein Blut, dass er an diesem Kreuz vergossen hat. Das ist die einzige Möglichkeit wie der Dreck Deiner Sünden reingewaschen werden kann.

Denkt nicht, ich würde euch auch nur fragen, Jesus zum Herrn eures Lebens zu machen. Das ist das Lächerlichste, was ich tun könnte. Jesus Christus ist Herr eures Lebens, ob ihr ihm dient oder nicht, ob ihr ihn preist, flucht, ihn hasst oder liebt. Er IST Herr eures Lebens. Denn Gott hat ihm einem Namen gegeben, der über allen anderen Namen ist, so dass sich im Namen Jesus Christus jedes Knie beugen soll und jede Zunge
bekennen soll, dass er Herr ist. Manche werden aus der Gnade sich beugen, die euch gegeben wurde, andere werden sich beugen, weil ihre Kniegelenke gebrochen werden von demjenigen, der die Völker mit einem Zepter aus Eisen regiert. Und ich werde mich nicht für diesen Gott der Bibel entschuldigen. Ich komme aus einer langen Linie von Männern. Die meisten von ihnen begraben, aber alle herrlich empfangen in Herrlichkeit, der nicht über die Meinungen der Menschen nachdenkt oder so läuft wie
der Rest der christlichen Welt. Ich will, dass ihr wisst, dass ein Gott im Himmel ist und er würdig ist allen Lobes, aller Herrlichkeit und Ehre. Und das fordert er auch von euch. Und er hat es möglich gemacht in seiner Herrlichkeit, in seiner Liebe, dass ihr zu ihm kommt. Und er schreit aus: Alle, die durstig sind! Kommt her und trinkt! Alle die hungrig sind, kommt und esst. Warum gebt ihr euer Geld für das, was euch hungrig und unzufrieden lässt. Kommt und trinkt von mir, sagt er. Wein und Milch. Basierend auf der sicheren Gnade, die ich David erwiesen habe, werde ich euch gut behandeln. Denn meine Wege sind nicht eure Wege, sie sind höher als eure Wege, so wie das Gesäte wächst, weil Wasser darüber gegossen wird, so werden meine Verheißungen, meine Worte nicht versagen.

Er befiehlt JEDEM in diesem Raum, Buße zu tun und dem Evangelium zu glauben. Ihn zu suchen, während er noch gefunden werden kann. Bruder Tobias, kann ich gerettet werden? Ich weiß es nicht.

Lass mich eine Frage stellen. Vielleicht kamst du hier her, vielleicht hat dich jemand eingeladen. Und alles, was du getan hast, war auf deine Uhr zu schauen und zu fragen, wann das vorbei sein wird. Deine Gedanken waren woanders und dich kümmert es nicht, Christus bedeutet dir genauso wenig wie vorher. Dann istmeine Antwort: Nein, du kannst nicht gerettet werden, zumindest nicht jetzt.

Denn du hast keine Buße im Herzen. Keine Zerbrochenheit über Sünde, keine Zerbrochenheit über den Preis, der für dich gezahlt wurde, dass du Leben haben könntest.

Aber vielleicht sagst du: Bruder Tobias, ich kam hier heute rein, hatte keinen Gedanken daran, hier irgendwie zuzuhören, aber vielleicht während der Anbetung hat der Herr an deinem Herz gewirkt und du hast über die ewigen Dinge nachgedacht, vielleicht als dudas Evangelium verkündet bekommen hast, wurde dir deine Sünde bewusst und deine Sündenverderbtheit vor einem heiligen Gott. Und dann hörtest du von Christus und dein Herz füllte sich mit Freude und du sagtest zu dir: Ich bin die Verlorendste unter den Kreaturen. Gibt es Hoffnung für mich? Ja, da ist Hoffnung für dich! Du hast Buße, zumindest die Anfänge davon in deinem Herzen und jetzt fehlt dir noch eines: Glaube an den Herrn Jesus Christus und du sollst gerettet werden. Du sollst gerettet werden. Du sollst gerettet werden.

Denn alle die den Namen des Herrn anrufen, sollen gerettet
werden. Und alle die, die an ihn geglaubt haben, wurden nicht enttäuscht.
Aber wisst das: Die Uhr tickt und die Zeit flieht dahin und Tod und Hölle sind nicht untätig. Christus wird zurückkehren. Und Leute sagen. Mir egal, selbst wenn er in tausend Jahren kommt, aber, und das ist zu beachten: Spätestens in 25, 50 oder 60 Jahren wird jeder in diesem Raum ihn sehen, entweder geht ihr zu ihm oder er kommt hier her, das macht an sich keinen Unterschied. Ihr werdet ihn sehen und ihr werdet eines Tages vor ihm stehen. Er wird kommen. Und wenn er kommt, wird es sowohl
wundervoll als auch absolut erschreckend sein. Wie ein Prediger sagte: Ich habe gute Neuigkeiten und schlechte Neuigkeiten. Die Guten sind: Gott ist hier, die Schlechten sind: Gott ist hier.
Es hängt davon ab, auf welcher Seite du stehst. Er wird kommen und
er wird aus dem Himmel hervorbrechen. Und die größten und mächtigsten Männer der Welt und all ihre Armeen werden im Moment wo sie ihn sehen, die Berge anflehen, sie unter sich zu begraben. Ihr müsst verstehen. Christus Souveränität und Macht ist so, dass er über allem thront mit absoluter Kontrolle. Und wenn das gesamte geschaffene
Universum, Engel und Menschen, Dämonen und Teufel sich alle miteinander gegen ihn stellen würden um mit ihm zu kämpfen, dann hätten sie zusammen nicht mehr Stärke als wenn der Schwächste von allen allein gegen ihn stehen würde. Sie haben nicht mehr Kraft als wenn eine Mücke mit ihrem Kopf gegen stahlharten Granit schlagen würde.

Ihr werdet gerichtet werden. Und wenn euer Name nicht indem Buch des Lammes geschrieben steht, dann werdet ihr als verloren erfunden werden und in die Hölle geworfen werden.
Und glaubt nicht diesen Quatsch, wenn Leute sagen: Himmel ist Himmel, weil Gott da ist und Hölle ist Hölle, weil Gott dort nicht ist. Nein mein Freund: Hölle ist Hölle, weil Gott dort ist. Hölle ist der pure, flammende Zorn und die flammende Gerechtigkeit Gottes. Habt ihr nicht gelesen: " und vor den Augen des Lammes werden sie in Feuer und Schwefel qualvoll leiden." ( Offenbarung 14, 10 ) . Nicht der Teufel regiert in der Hölle, sondern Gott regiert in der Hölle.
Du sagst: So was hab ich noch nie gehört. Nun, genau das ist dein Problem. Das ist dein Problem.

Tue Buße und Glaube dem Evangelium. Das Beste, was ich jetzt tun kann, ist dich von Menschen weg zu bringen und dich zu Gott zu führen. Sucht den Herrn bis er euch gerettet hat. Sucht den Herrn. Ruft seinen Namen an. Glaubt an ihn.

Aber lasst mich eines sagen: Wenn heute etwas in deinem Leben geschieht und du denkst, dass Gott dich gerettet hat, dann sollst du etwas
wissen: Es ist nicht nur heute, dass dir Sicherheit geben sollte, dass Gott dich gerettet hat. Denn, wenn du denkst, dass Gott dich heute gerettet hat, aber du aus dieser Kirche läufst und es keine Veränderung in deinem Leben gibt, und du nicht in Gnade wächst und du nicht in wächst in den Dingen Gottes und du nicht mit Gott gehst und du wegfällst wie viele andere: Dann wisse: Du hast hier nichts bekommen. Der Nachweis
deiner Erlösung ist nicht, dass du einmal in deinem Leben ein Gebet gebetet hast, sondern der Nachweis deiner Erlösung ist, dass du weiter mit dem Herrn lebst und dass er, der ein gutes Werk in dir begangen hat, es auch fertig macht.

Lasst uns beten. Vater, ich komme vor dich im Namen deines Sohnes. Was für ein Sohn!
Was für ein Retter! Die Ehre gebührt Gott. Dass doch tausend Zungen ihrem großen
Erlöser Lob singen. Heil der Kraft Jesu Namen, lasst Engel sich niederwerfen. Bringt
her das königliche Diadem und kröne ihn, Herr Aller. Amen.
Die Band beginnt ein weiteres Lied "All to Jesus I surrender"

Lasst uns unter den Segen Gottes stellen:

Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Jesus spricht: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt" (Joh 13,35).
Mitglied
Beiträge: 79
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 19:51
Benutzeravatar
Mitglied

Beitrag von Tobias Lemke »

Am Abend hat sich Tobias Lemke noch mit einem Bruder aus der Gemeinde unterhalten. Dieser hatte am Abend zufällig die Predigt des katholischen Priesters in Manuri mitbekommen.

Ich kenne Herrn Leber von einer Vortragsreihe... er ist wirklich ein sehr netter und anstätiger Mensch - leider ist auch er durch seine Kirche verblendet :(

Er lehrt ein Christ hätte noch Schuld vor Gott auf sich geladen.

Die Bibel sagt etwas anderes. Paulus sagt im Brief an die Römer:

Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, steht nun nichts mehr zwischen uns und Gott. Wir haben Frieden mit ihm. Wem verdanken wir das? Allein Jesus Christus.
Er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben mit Gott geöffnet. Voller Freude danken wir Gott dafür, daß wir einmal an seiner Herrlichkeit teilhaben werden.

Wir sind frei von jeder Schuld - durch den Liebesakt Jesu am Kreuz!
Das gilt wahrlich nur für jene, die Jesus Christus als ihren Retter angenommen haben und in IHM wiedergeboren sind.

Natürlich ist es immer wieder wichtig zu vergeben. "Vergeben, immer wieder vergeben" hat mal ein kluger Mann gesagt.
Wir, die wir durch Christus Jesus Vergebung ERLANGT HABEN (nicht erst noch bekommen werden), sollten auch immer Vergebung gegen unseren nächsten gewähren.

Seine Belehrung war richtig, aber seine Begründung zu tiefst falsch.

Wer in Christus ist, ist von der Schuld freigesprochen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Jesus spricht: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt" (Joh 13,35).
Mitglied
Beiträge: 79
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 19:51
Benutzeravatar
Mitglied

Beitrag von Tobias Lemke »

Liebe Brüder und Schwestern,

ich darf Euch heute herzlich zu unserem Gottesdienst begrüßen, den wir wie immer unter den Segen des dreieinen Gottes stellen: Des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Bruder Jonas hat dazu eine Predigt vorbereitet auf die wir sehr gespannt sein dürfen.

Sollten wir heute Gäste unter uns haben - und es sieht ja so aus - so seien auch Sie uns auf das allerherzlichste gegrüßt. Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Lasst mich Euch alle mit der Losung für den heutigen Tag grüßen. Wir finden ihn in 1.Samuel 2,2 :

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.

Die Gemeinde singt "Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht"

Bruder Jonas betritt das Podium:

Liebe Gemeinde,

lasst mich zunächst mit Euch beten:

Himmlischer Vater, wir danken Dir dafür, dass Du unser Fels bist!
Wir danken Dir, dass Du das Fundament unseres Lebens bist.

Wir bitten Dich, öffne unsere Herzen und lasse den Heiligen Geist über uns kommen, dass wir Deine Worte aufnehmen können. Amen.

„Auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen.“
Das Bekenntnis von Petrus: Christus, der Sohn des lebendigen Gottes

Dieser Vers ist vielen gut bekannt. Er ist die Antwort Jesu auf das großartige Bekenntnis von Petrus: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Vers 16). Auffallend ist, dass der Herr Jesus nur an dieser Stelle erklärt, dass sich das Bild des Felsens eindeutig auf ihn selbst bezieht. Schon in der sogenannten Bergpredigt hatte der Herr Jesus von dem Felsen gesprochen (Mt 7,24-27). Auch dort meint Er sich selbst, ohne dies jedoch auszulegen: Wer sein Lebenshaus auf der Grundlage baut, die durch das Wort und das Werk des Herrn Jesus gelegt worden ist - durch den Felsen - hat sicher gebaut. Aber an dieser Stelle erklärt Er dieses Bild nicht.

Das ist in Matthäus 16 anders. Petrus hatte im Glauben erkannt, dass der Herr Jesus nicht einfach Mensch ist, sondern ewiger Gott. Und in diesem Zusammenhang zeigt ihm der Herr Jesus, dass sich der Herr Jesus mit einem vollkommen neuen Organismus - der Versammlung (Gemeinde, Kirche) - verbinden würde. Jesus wäre selbst Baumeister - „ich werde bauen“. Aber Er ist zugleich die Grundlage - „auf diesem Felsen“. Durch die Betonung auf „diesen“ Felsen macht der Herr Jesus klar, dass Er sich auf seine eigene Person bezieht, von der Petrus gesprochen hatte.

Was bedeutet, dass Christus der Felsen ist?

Er bezeichnet sich als Felsen. Mit dem Felsen verbinden wir Festigkeit, Unerschütterlichkeit, Unveränderbarkeit. Auf dem Felsen ist man in Sicherheit.

David sprach so von dem Felsen: „Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter. Gott ist mein Fels, bei ihm werde ich Zuflucht suchen, mein Schild und das Horn meiner Rettung, meine hohe Festung und meine Zuflucht. Mein Retter, von Gewalttat wirst du mich retten! (2. Sam 22,2.3).

Der Fels in Ewigkeit

So bestätigt der Herr Jesus die Worte von Petrus. Ja, Er ist der Felsen, der in Ewigkeit steht. Er ist der Sohn des lebendigen Gottes, der ewige Gott. Er ist es, der der Versammlung Sicherheit geben würde. Durch Ihn würde der Tod, des Hades Pforten, keine Gewalt über die Gläu-bigen haben, die zur Versammlung des Herrn Jesus gehören sollten. Welch eine Sicherheit, welch eine Stabilität schenkt dieser Felsen, von dem Paulus später, wenn er sich auf die Geschichte des Volkes Israel bezieht, noch einmal ausdrücklich bestätigt: „Der Fels aber war der Christus“ (1. Kor 10,4).

Wenn der Herr Jesus in diesen Versen bestätigt, dass Er der ewig unwandelbare Gott ist, auf den im Alten Testament hingewiesen wurde, so beeindruckt es, dass Er uns im nächsten Abschnitt (Mt 16,21) zeigt, dass dieser ewige Gott als der Mensch Jesus „vieles leiden und getö-tet und am dritten Tag auferweckt werden müsse“. Die Herrlichkeit des ewigen Sohnes Gottes offenbart sich hier auf der Erde gerade in dem Menschen, der sich so sehr erniedrigt hat, dass Er sogar gestorben ist. Dadurch hat Er nicht aufgehört, dieser sichere Fels zu sein. Vielmehr wirft diese Erniedrigung ein ganz besonders Licht auf den Felsen - und lässt diese herrliche Person in einzigartiger Weise erstrahlen.

Lasst uns zum Abschluss beten wie Christus der Fels uns gelehrt hat:

Vater unser, der Du bist im Himmel,
Geheiliget werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel also auch auf Erden.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Übel.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Jesus spricht: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt" (Joh 13,35).
Mitglied
Beiträge: 79
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 19:51
Benutzeravatar
Mitglied

Beitrag von Tobias Lemke »

Du kommst zu spät zum Gottesdienst - aber gerade noch richtig zum Beginn des Evangeliums und der Predigt...

...um Maria, die Mutter Jesu. Dazu möchte ich Euch aus dem Lukasevangelium einen Auszug vorlesen - Kapitel 1, die Verse 26 bis 56.
26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei begrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Marias Besuch bei Elisabeth 39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda 40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42 und rief laut und sprach: Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes! 43 Und wie geschieht mir das, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
45 Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn.

Marias Lobgesang
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes;
48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. 49 Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
50 Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. 51 Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. 52 Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. 53 Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. 54 Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, 55 wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. 56 Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate; danach kehrte sie wieder heim.
Der eben vorgetragene Monolog der Maria mit ihrer Verzweiflung, in was sie da rein geraten sei, passt gut in unser Denken und Fühlen. Der Monolog stellt aber auch gleichzeitig die Frage, wer war Maria
überhaupt, wie hat sie gedacht und gefühlt. Da unser Jugendleiter leider wegen Grippe ausgefallen ist, werde ich als nicht mehr ganz so jugendlich
denkender Mann (!) versuchen, mich in ihre Lage zu versetzen. Haltet es meinem Alter und Geschlecht zugute, wenn ich zu etwas anderen Ergebnissen komme, als ihr es vielleicht nach dem Monolog erwartet.

Wie alt war Maria? Sie wird Jungfrau genannt und war es offensichtlich auch, wenn wir die Überlieferungen ernstnehmen. Jesaja nennt sie „almah“ – „Jungfrau“ oder „eine junge heiratsfähige Frau“ (Jes 7,14). Sie könnte aber einfach nur „Jungfrau“ gewesen sein. Damals, so sind sich die Historiker einig, wurden Frauen für unsere Verhältnisse sehr früh verheiratet. Ab dem Alter von 12 ½ Jahren. So finden wir relativ ndiskutiert die Überzeugung: Maria war zwischen 13 und 15 Jahre alt.
Das würde dann gut zu Euch, Teenagerinnen, passen.
Ich habe jedoch meine Zweifel, ob sie tatsächlich so jung war. Allerdings, wenn sie tatsächlich so jung gewesen sein sollte, was ich nicht ausschließen kann, dann haben wir hier eine ziemlich radikale
Lektion vor uns.

Zwei Frauen stehen im Mittelpunkt: Elisabeth und Maria. Sie sind beide miteinander verwandt. Elisabeth war eine ältere Frau, die lange Zeit keine Kinder kriegen konnte. Als Ihr Mann im Tempel Priesterdienst versah, begegnete ihm der Engel Gabriel und versprach dem in die Jahre gekommenen Ehepaar einen Sohn.
Nun war sie bereits im sechsten Monat schwanger. Offensichtlich verbarg sie ihr Geheimnis sogar vor der Verwandtschaft.
Vers 26 beginnt mit der zeitlichen Einordnung: „Im sechsten Monat …“ und nimmt direkten Bezug auf den sechsten Monat der Schwangerschaft von Elisabeth. Interessant ist, dass Lukas beide Geschichten in Episoden unterteilt und jeweils alternierend, also abwechselnd, erzählt. Lukas schreibt für Leute mit griechischem Hintergrund. Deshalb ergänzt er zum
Namen der Stadt Nazareth die Angabe der Region.
Der Engel Gabriel macht sich auf nach Nazareth in Galiläa zu einer jungen Frau mit dem Namen Maria.
Sie war Jungfrau und war mit einem Mann namens Josef verlobt. Verlobungen zu Zeiten Jesu waren verbindliche Heiratszusagen, so dass Verlobungen nur durch eine Scheidung getrennt werden konnten.
Die Ehe begann nach einer traditionell großen Feier mit dem Umzug der Braut in die gemeinsame Wohnung (meist) des Mannes.

Der Engel betrat das Haus, in dem Maria wohnte. Die genaueren Umstände bleiben im Dunkeln. Wahrscheinlich war es das Elternhaus der Maria.
Die Begrüßungsworte von Gabriel: Sei gegrüßt, Begnadete“ (V28). „Der Herr (ist) mit dir“, lösten bei Maria Bestürzung aus. Erstens war es unüblich, dass überhaupt ein Mann eine Frau grüßte, und dann löste wahrscheinlich die Bezeichnung „Begnadete“ Verwunderung aus. So im Sinne, was kommt jetzt. Dass ihre Reaktion angebracht war, zeigt die erklärende Antwort des Engels: „Denn du hat Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, …“ (V30f).
Die Antwort von Gabriel hört sich so an, als ob Maria mit Blick auf ihre Eltern und Elisabeth, die beide lange keine Kinder bekamen, sich bereits vor der Ehe ernsthafte Sorgen machte, ob sie denn auch Kinder bekommen könnte. Nahe liegend wäre, dass sie ihren Kummer Gott im Gebet ausdrückte. Vielleicht lag darin auch ein Hinweis, warum sie u. U. nicht im Teenageralter sich verlobt hat, bzw.
verlobt wurde. Und dann kommt die Sensation:

(1) sie soll ihren Sohn Jesus (Der Herr rettet) nennen.
(2) er wird „Sohn des Höchsten“ genannt werden – also Sohn Gottes.
(3) Gott wird ihrem Sohn den Thron Davids geben.
(4) Er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit und sein Königtum wird kein Ende haben.

Jede dieser prophetischen Aussagen über ihren zukünftigen Sprössling enthält für sich genommen eine klare Ansage: Ihr Sohn wird der zukünftige Messias sein, auf den das jüdische Volk wartete. Das, was Gabriel sagte, erinnerte an die Bundeszusage an Abraham vom ewigen Königtum (Gen
17,16) und an die erneute Bestätigung gegenüber dem großen jüdischen König David (2. Sam 7,16). Beide Aussprüche Gottes hatten sich tief in die Seelen des jüdischen Volkes als Messiashoffnung
eingegraben.
Maria kannte sich offensichtlich mit dieser Messiaserwartung aus. Sie war verlobt mit Josef, der aus der König-David-Linie abstammte.
Diese Tatsache wird von ihr auch nicht hinterfragt, sondern, wie sie denn überhaupt schwanger werden könnte, ohne bisher mit einem Mann zusammen gewesen zu sein. Zum Vergleich: Elisabeths Mann Zacharias fragte auch zurück, wie es denn sein könnte, dass sie in ihrem Alter noch ein Kind bekommen könnten. Er wird dafür von Gott wegen seines Unglaubens „bestraft“: er blieb bis zur Erfüllung der Prophetie stumm. Er hätte einfach an Abraham und Sarah denken sollen.
Marias Rückfrage wurde jedoch nicht als Unglauben gewertet. Warum nicht? Es gab keine „Zeugungsanalogie“, kein anderes offensichtliches Beispiel in der Geschichte Israels, an das sie sich erinnern konnte. Dass Gott schon einmal ähnlich gehandelt hätte. So erhält sie die Antwort: Dass die Zeugung von Gottes Sohn ein Wunder des Heiligen Geistes sein
wird. Wie und wann das Wunder genau stattfand, wird uns nicht berichtet.
Der Engel Gabriel legt nach: „Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein. (V37)

Mit dieser Aussage erinnert der Engel an die Schöpfungsgeschichte. Das baute in Maria ihren Glauben auf.
Erstaunlich ist die schlichte und klare Antwort von Maria:
„Siehe ich bin die Dienerin des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort!“ (V28) Maria, als Zugehörige des Priestergeschlechts Aarons – ich schließe das aus Lk 1,5, wo berichtet wird, dass Elisabeth „aus den Töchtern Aarons“ war und aus V36, in dem ein enger Verwandtschaftsgrad
von Maria zu Elisabeth beschrieben wird – hatte ein klares Verständnis von Gott als Herrn. 4. Das Herz der Maria Soweit die Vorgeschichte. Das Geheimnis, wer Maria wirklich war, und was sie tatsächlich motivierte,
liegt in einer eigenartigen Begegnung verborgen. Gabriel gibt Maria einen Hinweis als Bestätigung mit: Ihre bis dahin unfruchtbare Verwandte
Elisabeth, sei bereits im sechsen Monat schwanger. Offensichtlich war das eine absolute Neuigkeit für Maria. Sie machte sich umgehend („mit Eile“) auf die mehrtägige Reise von Galiläa im Norden Israels (Orientierungspunkt: See Genezareth) ins Bergland nach Süden in eine Stadt Judas. Auch wenn letztlich der Ort unbekannt bleibt, so sind sich die meisten Gelehrten einig, es handelt sich hier um ein Dorf in der Nähe von Jerusalem. Ein Teenager-Mädchen würde sich bestimmt nicht ohne weiteres einer Karawane anschließen oder garalleine reisen. Die Begrüßung der beiden Frauen wird zu einem „Happening“. Das ungeborene Baby in Elisabeths Bauch fing an zu hüpfen und Elisabeth prophezeite voll Heiligen Geistes, dass Maria eine
Sonderstellung unter den Frauen innehaben wird. Sie bestätigt weiterhin, dass Marias Sohn der Messias sein wird - „es kommt die Mutter meines Herrn“ (V43). Und sie hebt den Glauben Marias hervor.
Glauben basiert immer auf einem vertieften Verständnis von Gott. Wer Gott ist. Maria antwortete auf die Prophezeiung mit einem Lobgesang über Gott. Und hier kommen wir zum Zentrum: Alles, was Maria singt, und worüber sie laut jubelt (ihr Lied wird auch „Magnificat“ genannt, denn es beginnt in der lateinischen Übersetzung mit den Worten:

„Magnificat anima mea Dominum“; auf deutsch: „Meine Seele macht den Herrn groß“), ist auf folgendem Hintergrund zu verstehen:
Maria lebt im Glauben an einen großartigen Gott: Gott ist mächtig, Gott ist heilig und Gott ist barmherzig.
„Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name. Und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.“ (49f)
Tief in ihrem Herzen war diese Sicht von Gott verwurzelt – auch wenn die Wirklichkeit seit fast 600 Jahren unter dem Volk Israel ganz anders aussah.
Seit Generationen herrschten ganz andere Zustände in Israel. Nach den Exilen in Assyrien und Babylon regierten die hasmonäischen und herodianischen Könige selbstherrlich. Gott geriet in
Vergessenheit. An die Stelle Gottes setzte sich der machthungrige Mensch. In den Kreisen der Mächtigen wurden Gottes Gebote nicht beachtet. Man denke nur an den Ehebruch von Herodes
Antipas mit der Frau seines Bruders, Herodias – Johannes der Täufer stellte diese Missstände bloß und wurde dafür geköpft.

Ein Schlüsselwort, wie es Maria in diesem Umfeld ging, ist: „Gott hat hingeblickt auf die Niedrigkeit (wörtlich auch: Erniedrigung und Demütigung) seiner Magd“ (V48). Die Frommen standen längst im
Abseits der damaligen Gesellschaft.
Darauf antwortet Maria mit Blick auf die Messiaszusage: „Gott hat Mächtige von Thronen hinab gestoßen und Niedrige erhöht“. (V52)
Sie jubelt weiter: „Hungrige hat er mit Gütern erfüllt und Reiche leer fortgeschickt.“ (V53) Maria vertraute auf Gottes Macht und unterwarf sich nicht dem Herrschaftsanspruch des Geldes.
Mich erinnern diese Aussagen an die Seligpreisungen von Jesus. Hat Jesus etwa dies und anderes von Maria mit in die Wiege gelegt bekommen?
Maria passte sich nicht der damaligen Zeit an. Sie blieb ihrer inneren Überzeugung treu und litt an den äußeren Verhältnissen.

Maria – ein radikales Vorbild für uns!
Wenn Maria das als Teenager tat, dann ist das für euch Teenager eine radikale Botschaft. Offensichtlich hatte Maria sich über die sozialen („Hungrige …), ethischen (die Heiligkeit Gottes) und politischen Zustände (Mächtige …) viele Gedanken gemacht und diese schwierigen Umstände nicht einfach akzeptiert. Deshalb vermute ich, dass sie eine nach heutigen Maßstäben junge erwachsene Frau war.
Wie es auch sei, es ist eine Botschaft an uns alle!
Die Zeiten heute sind ganz ähnlich. Um uns herum werden in aller Öffentlichkeit christliche Werte angeprangert.
Macht und Reichtum bestimmen längst das gesellschaftliche Ansehen. - Manchmal denke ich bis in die Gemeinde hinein.

• Glauben wir noch an Gottes Macht – oder gehen wir menschliche Wege um uns
Recht und Einfluss zu verschaffen?
• Glauben wir an Gottes Heiligkeit – oder verwässern zusehends Gottes Gebote auch in
den eigenen Reihen und Familien?
• Glauben und hoffen wir auf Gottes Versorgung und Barmherzigkeit oder takten wir auch im Gleichtakt und versklaven uns an Banken und Arbeitgeber für Reichtum und Wohlstand?

Die Zeit ist reif, dass junge und junge erwachsene Menschen, eigentlich dass wir alle uns auf Gott und Seine Macht, Seine Heiligkeit und Seine Barmherzigkeit besinnen und an Ihm festmachen sowie
gleichzeitig einen Blick für die tatsächlichen sozialen, ethischen und politischen Zustände in unserer Gesellschaft gewinnen.
Folgen wir Marias Vorbild, selbst wenn Gott uns im unpassendsten Augenblick ruft. Er gibt bei den unmöglichsten Aufträgen auch ein volles Maß seiner Gnade.

Amen
Die Gemeinde singt: So groß ist der Herr!
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Jesus spricht: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt" (Joh 13,35).
Gesperrt

Zurück zu „Freistaat Freistein“