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Neue Gepflogenheiten

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 16:52
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Herr Connor will jetzt zivilrechtlich gegen mich vorgehen, weil ich mich durch solche Briefe nicht erpressen/nötigen ließ:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Nachricht von: Sean William Connor
Gesendet: 10.07.2010 15:00
An: Johannes Georg Graf von Falkenstein
Betreff: Unterlassung

Sehr geehrter Herr Graf von Falkenstein,

Sie haben am 09. Juli 2010 um 18:20 Uhr (1*) und um 18:48 Uhr (2*) öffentlich [Link] folgende Äußerung zu meinem Nachteil getätigt:

(*1) „Ja, er hat Krieg geführt, im Gegensatz zu anderen. Connor ging damals schon als Kriegskanzler in die Geschichte ein und ich bin der Meinung, dass sich diese Geschichte nicht wiederholen sollte.“

(*2) „ Ach, ereifern Sie sich nicht so. Sie wissen ganz genau, dass die Geschichte, besonders die genaue Rolle von Connor und seiner verstorbenen Frau, welche eine Nichte Metternichs war, nicht komplett aufgearbeitet wurde. Es ist leider einiges an Beweismaterial verloren gegangen.“

Beide Äußerungen gehen über ein reines Werturteil im Sinne einer subjektiven persönlichen Einschätzung oder Wertung, Schlussfolgerung oder Ähnliches hinaus und enthalten als Kern die Behauptung ich hätte in der Zeit meiner Kanzlerschaft (1*) den Krieg vom Oktober 2007 provoziert haben und in kriegerischer Absicht und unter Missachtung der Verfassung die Truppen der Union in eine militärische Auseinandersetzung geführt und (2*) ich war in irgendeiner Weise als Täter am Oktoberverbrechen beteiligt.

Diese Behauptungen sind unwahr. Sie sind geeignet mich in meinem Achtungsanspruch in der Öffentlichkeit erheblich und nachhaltig zu treffen und sind daher gem. §§ 67, 68 StGB strafbar.

Im Zuge einer gütlichen Einigung schlage ich Ihnen vor, dass Sie diese Aussage öffentlich, ausdrücklich Richtigstellen und in der gemachten Form zurücknehmen und sich für die Zukunft verpflichten Aussagen dieser Art nicht mehr zu machen. Ich setze Ihnen eine Frist bis zum 11.07.2010 – 18:00 Uhr die nachstehende Unterlassungserklärung unterschrieben an mich zurückzusenden und den Einigungsvorschlag anzunehmen, andernfalls sehe ich mich gezwungen rechtlich gegen Sie vorzugehen, was für Sie mit Unannehmlichkeiten und erheblichen Kosten verbunden wäre. Ich erwarte Ihre Entscheidung

mit freundlicher Hochachtung
Dr. Sean William Connor

Unterlassungserklärung

Ich, Johannes Georg Graf von Falkenstein (Unterlassungsschuldner) verpflichte mich – ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, aber rechtsverbindlich – gegenüber Dr. Sean William Connor (Unterlassungsgläubiger)

1. es zu unterlassen,
a.) durch Formulierungen, wie „Sie wissen ganz genau, dass die Geschichte, besonders die genaue Rolle von Connor und seiner verstorbenen Frau, welche eine Nichte Metternichs war, nicht komplett aufgearbeitet wurde. Es ist leider einiges an Beweismaterial verloren gegangen.“ zu suggerieren, dass Dr. Connor in irgendeiner Weise am Oktoberputsch als Täter beteiligt gewesen ist.
b.) durch Formulierungen zu suggerieren Dr. Connor hätte den Krieg vom Oktober 2007 provoziert oder verschuldet und die Truppen der Union verfassungswidrig in eine militärisch Auseinandersetzung geführt.

2. für den Fall einer zukünftig eintretenden Verletzung des Unterlassungsversprechens verpflichte ich mich an den Unterlassungsgläübiger eine Vertragsstrafe i.H.v. 10.000,00 Bramer zu zahlen. Dieses Vertragsstrafeversprechen wird für den Fall einer schuldhaften Zuwiderhandlung abgegeben.

3. Die Unterlassungserklärung wird unter der auflösenden Bedingung einer allgemein verbindlichen, d.h. auf Gesetz oder höchstrichterlichen Rechtsprechung beruhenden Klärung des zu unterlassenden Verhaltens abgegeben.

Ich frage mich, wo wir mittlerweile angekommen sind, wenn man hier nicht mehr seine Meinung frei äußern darf. Will Herr Connor jetzt während des Wahlkampfs und danach das halbe politische Etablissement verklagen?

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 16:53
von SRM
Connor könnte mich am Buckel knutschen. Im Notfall finanziere ich einen Anwaltsfonds.

Äußerst bedenklich, wie ein Kanzlerkandidat einer selbst erklärten Volkspartei versucht, Andersdenkende mundtot zu machen. Meinungsfreiheit gilt für jeden, auch wenn dies unbequem erscheint.

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 16:57
von Tony Gold
Ich bin offen gestanden durchaus schockiert. Wenn ein Politiker nicht mit Kritik leben kann ist er in der falschen Branche. Und wenn er dann auch noch Kanzler werden will, ist er wohl irgendwann mal mit dem Kopf zu hart auf die Bordsteinkante geknallt.
Wie ein Politiker rechtlich gegen Meinungsfreiheit vorgehen will, verstehe ich nun absolut nicht. Vielleicht sollte Herr Connor sich überlegen ob er sich nicht in einer kleiner Hütte abseits jeder Zivilisation zurückziehen möchte, dort wenigstens müsste er sich keine Kritik mehr gefallen lassen.

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:05
von Sean William Connor
Nun Kritik war die Äußerung bezüglich der Zusammenarbeit mit der VL - damit kann ich leben (muss ich auch). Verleumdnung und üble Nachrede hingegen war die Behauptung ich wäre ein Kriegstreiber und hätte irgendeinen Anteil am Oktoberputsch. Das Herr von Falkenstein und Herr RM von Rechtsstaat wenig halten - nun gut - aber es ist mein gutes Recht mich gegen solche Aussagen zu wehren, die mich persönlich treffen und das tue ich auch.

Im Übrigen bezichtigen Sie mich hier wieder der Nötigung und der Erpressung - ich wäre hier abermals vorsichtig mit solchen Aussagen. Sie sollten lernen sich zu zügeln. Ein rauer politischer Ton macht mir nichts aus - was zu weit geht, geht zu weit. Das Sie überhaupt solche absurden Vergleiche anstellen können zeigt, dass Sie nicht in der Lage sind zu erfassen wieviel Leid diese Oktoberverbrecher ins Land gebracht haben - mich neben diese zu stellen ist frech und anstandslos. Fertig.

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:09
von SRM
Es ist erwiesener Fakt, dass Sie eine tragende Rolle in der Krise getragen und nicht gerade zu einer friedlichen Deeskalation beigetragen haben. Nichts anderes haben die Kollegen gesagt, auch wenns schmerzt.

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:17
von Joeli Veitayaki
Wieder ein Beweis, weshalb Herr Connor niemals mehr eine Führungspersönlichkeit in diesem Land sein darf.

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:19
von Sean William Connor
Original von SRM
Es ist erwiesener Fakt, dass Sie eine tragende Rolle in der Krise getragen und nicht gerade zu einer friedlichen Deeskalation beigetragen haben. Nichts anderes haben die Kollegen gesagt, auch wenns schmerzt.
Was nachweislich eine Lüge ist, selbst Metternicht hat mir versucht "vorzuwerfen", das ich bis zum Schluss mit ihm um eine friedliche Lösung in der Imperia Sache gerungen habe und auf ihn sogar zugehen wollte - Sie verdrehen die historischen Tatsachen für Ihre schäbigen politischen Zwecke.

Zur kurzen allgemeinen Kenntnisnahme
[Unionsregierung] Waffenstillstand mit dem Königreichs Branstorvia

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:21
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Original von Sean William Connor
Nun Kritik war die Äußerung bezüglich der Zusammenarbeit mit der VL - damit kann ich leben (muss ich auch). Verleumdnung und üble Nachrede hingegen war die Behauptung ich wäre ein Kriegstreiber und hätte irgendeinen Anteil am Oktoberputsch. Das Herr von Falkenstein und Herr RM von Rechtsstaat wenig halten - nun gut - aber es ist mein gutes Recht mich gegen solche Aussagen zu wehren, die mich persönlich treffen und das tue ich auch.

Im Übrigen bezichtigen Sie mich hier wieder der Nötigung und der Erpressung - ich wäre hier abermals vorsichtig mit solchen Aussagen. Sie sollten lernen sich zu zügeln. Ein rauer politischer Ton macht mir nichts aus - was zu weit geht, geht zu weit. Das Sie überhaupt solche absurden Vergleiche anstellen können zeigt, dass Sie nicht in der Lage sind zu erfassen wieviel Leid diese Oktoberverbrecher ins Land gebracht haben - mich neben diese zu stellen ist frech und anstandslos. Fertig.
Es ist eher eine übele Nachrede und Verleumdung zu behaupten, ich hätte Sie einen Kriegstreiber genannt, hier legen Sie einem Worte in den Mund, die überhaupt nicht gefallen sind. Normalerweise ist es so, dass man so was nicht aus dem Zusammenhang reisst, dann ist nämlich die ganze Geschichte nach zwei Wochen wieder vergessen. Sie bauschen diese Geschichte unnötig auf und werden im Endeffekt keinen Vorteil daraus ziehen, außer das ihr Image leidet.

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:23
von SRM
Original von Sean William Connor
Zur kurzen allgemeinen Kenntnisnahme
Wow, einem Kriegsverbrecher Amnestie anzubieten...Respekt, das ändert natürlich grundlegend alles!

Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 17:29
von Sean William Connor
Original von SRM

Wow, einem Kriegsverbrecher Amnestie anzubieten...Respekt, das ändert natürlich grundlegend alles!
Lernen Sie lesen, Herr Professor.
Original von SRM
Es ist erwiesener Fakt, dass Sie eine tragende Rolle in der Krise getragen und nicht gerade zu einer friedlichen Deeskalation beigetragen haben. Nichts anderes haben die Kollegen gesagt, auch wenns schmerzt.
Beweisen Sie bitte Ihre Lüge.