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Erklärung

Verfasst: Fr 11. Jun 2010, 18:19
von von Romanow-Bernstein
Bevor die Polizei Herrn von Romanow-Bernstein zu ihrem Wagen begleiten, wendet er sich noch an die wenigen Pressevertreter, die sich vor den Fall interessieren.

Meine Damen und Herren,

ich bin im vollen Bewusstsein in die DU zurückgekehrt, um mich der Verantwortung zu stellen.

Vor 2 Jahren hat man mich gezwungen dieses Land zu verlassen, mich als Verräter dagestellt, mich beleidigt und getreten. Ja, das war der Preis dafür die Machenschaften eines kriegstreibenden, nach Nuklearwaffen strebenden Unionskanzlers aufzudecken.
Meine langjährige Karriere als Diplomat, als Abgeordneter im Unionsparlament, als Unionsminister - das alles musste dran glauben, dem Wohle der Union wegen!

Ja, Sie kritisieren völlig zu Recht, dass ich mich erst jetzt meiner Verantwortung stelle. Glauben Sie mir aber bitte, dass der damalige Unionskanzler von Metternich es mir durch Drohungen und Erpressung unmöglich machte zurückzukehren, um mich meiner Verantwortung zu stellen.

Da ich mich in einem Verfahren dem Vorwurf der Landesverräterischen Auskundschaftung im Sinne des § 60 StGB zu stellen habe, suche ich dringend einen Anwalt, der mir in diesem Prozess als Verteidiger zur Seite steht.

Die Wagentür schließt sich... und das Polizeiauto fährt ab.

Verfasst: Fr 11. Jun 2010, 22:21
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
*äußert sich gegenüber der Presse*

Ich bin fest davon überzeugt, dass von Romanow-Bernstein Opfer einer Intrige des Hochverräters Metternich wurde. Herr von Romanow-Bernstein erzählte mir in einem persönlichen Gespräch, dass er die Dokumente von Metternich ganz normal übergeben bekommen hat. Scheinbar sind aber Protokolle der Unterredung einer Säuberungsaktion des damaligen Unionskanzlers Metternich kurz vor Amtsabtritt zum Opfer gefallen. Jedenfalls passt das geschilderte kriegstreiberische Verhalten, also die versuchte Einlassung auf einen Krieg mit dem untergegangen Königreich Barnstorvia und die Beschaffung von Atomwaffen zu dem Muster, welches ein paar Monate später von Metternich bei der Imperia- und Freistein-Sezession durchgeführt wurde. Auch hier stand Barnstorvia als Spießgeselle Metternichs bereit. Ziel von Metternich war es augenscheinlich schon als Unionskanzler die DU in Krieg und Terror zu stürzen und wohl in Folge eines ratelonisch-barnstorvischen Krieges Imperia und Freistein aus der Demokratischen Union Ratelon rauszulösen. Herr von Romanow-Bernstein hatte dieses Vorgehen, bis auf die Spaltungspläne aufgedeckt, aber keiner wollte ihm damals glauben, dazu funktionierte das System Metternich noch zu gut. Metternich galt damals noch als zuverlässiger Staatsmann, so konnte er von Romanow-Bernstein leicht aus dem Weg räumen, da jeder eher Metternich Glauben schenkte als von Romanow-Bernstein.

Verfasst: Sa 12. Jun 2010, 11:23
von Ot Helfsen
*Hörte die Stellungnahme von Innenminister von Falkenstein auf Radio Katista*
"Wenn schon der strenge Innenminister von Herrn R-Bs Unschuld überzeugt ist, so dass er dies vor dem Prozess sagt, dann steht es wohl nicht so schlecht um den Angeklagten.
Er ist sympathisch, es würde mich freuen wenn er unschuldig wäre" sagte Helfsen zum Privatsender Katista TV zum Prozess des Jahres.

Verfasst: Sa 12. Jun 2010, 13:53
von Bernardo Macaluso
Es freut mich sehr, dass eine der letzten Affären der Metternich-Ära nun eine Aufarbeitung erfährt.

Verfasst: Sa 12. Jun 2010, 14:03
von Pandora Friedmann
Die Aufarbeitung der ganzen Affäre ist doch mehr als unzulänglich. Im Hauptverfahren dieses ja so wichtigen Prozesses gab es kein Schlussplädoyer des Staatsanwalts von Löwenherz, der jetzt auch noch zum Richter gewählt werden solll. Was ist mit der Frage der Beteiligungen von Denise Connor und der Grafenfamilie Montary an der ganzen Sache? Es gab da Interviews in Zeitungen und Behauptungen im Gerichtsverfahren auf der einen und Dementi auf der anderen Seite. Dem ist nie wirklich nachgegangen worden. Es gibt zwar negative Polemik gegen die Beteiligen, die sich heute noch in der Öffentlichkeit zeigen, wie etwa gegen Sendlhofer, aber die Aufarbeitung der Sezession ist doch das Letzte.

Verfasst: Sa 12. Jun 2010, 14:18
von von Romanow-Bernstein
Ich werde gerne meinen Beitrag zur Aufklärung leisten. Nicht nur, weil ich selbst Opfer der Metternich-Clique wurde, sondern auch weil ich als damaliger Regierungsbeamter sicherlich auch die ein oder andere Information liefern kann.

Das System Metternich war sicherlich größer als manch einer bis jetzt glaubt.
Wer sich gegen dieses System stellte, der bekam die Folgen zu spüren - auch ich.

Verfasst: Sa 12. Jun 2010, 21:07
von Karla Schnikof
Im Wohnzimmer von Karla Schnikof läuft der Fernseher und die rüstige Rentnerin schaut teilnahmslos in die Röhre, während sie an ihrer Zigarre zieht. Als auf einmal der Innenminister im Fernsehen spricht erinnert sich Klare an eine Besorgung, die sie noch machen wollte um diese nicht zu vergessen spricht sie diese laut, mit verrauchter und leicht angesäuselter Stimme, aus:

Ich hab vergessen den scheiß Müll raus zubringen

Sie windet sich einmal im Sessel und deutet das Aufstehen an. Nach einigen Minuten gibt sie ihr vorhaben auf und beschließt die Fliegen um den Mülleimer bis morgen noch kreisen zu lassen.

Verfasst: Do 17. Jun 2010, 19:23
von Sean William Connor
Original von Johannes Georg Graf von Falkenstein
.....
Wann wird der Beschuldigte eigentlich einem Haftrichter vorgeführt?

Verfasst: Do 17. Jun 2010, 22:47
von von Romanow-Bernstein
Tja :)

Verfasst: Do 17. Jun 2010, 23:44
von Laura van Middelburg
Original von Sean William Connor
Wann wird der Beschuldigte eigentlich einem Haftrichter vorgeführt?
Vermutlich dann, wenn es überhaupt wieder wenigstens einen Richter am Unionsgericht gibt. Die Herren Schrobi und Ashcraft dürfen wohl als stillschweigend in den Ruhestand getreten gelten.