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Wulff soll es werden.
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 20:03
von Bernardo Macaluso
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 46,00.html
Das kann doch wirklich nicht wahr sein...nichts gegen Christian Wulff als Person (genausowenig wie gegen Köhler übrigens) aber was qualifiziert den Mann den nun zum Bundespräsidenten?
Merkel:
- Merkel beschrieb Wulff als jemanden, "der immer neugierig auf Menschen ist", der "kreativ mit Menschen umgeht". Außerdem stehe Wulff für ein "Wertesystem, das Orientierung gibt", sagte die Kanzlerin.
Westerwilli:
- Westerwelle nannte Wulff einen Mann mit einem "klaren inneren Kompass", der es verstehe, für alle Bürger da zu sein. Die FDP arbeite mit ihm auf Bundes- und Landesebene ganz vorzüglich zusammen.
Soweit, so sinnlos. Ich erkenne da kein Prädikat, dass eine Person als Bundespräsident qualifizieren würde. Er ist nicht gerade ein bundespolitischer Oldie, hat sich noch nicht durch gute historische Kenntnisse hervorgetan und kann auch nicht als überparteiliche Vertrauensperson gelten.
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 20:20
von Richard Stresemann
Er hat alle Schwiegermütter der Nation auf seiner Seite.
Ernsthaft: unsere politische Klasse ist das letzte.
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 21:21
von Ot Helfsen
Wulff hatte eine schöne Zeit als Ministerpräsident, unangefochten von einer chronisch schwachen SPD und als Landesvater relativ beliebt. Nun verabschiedet er sich aus der aktiven Politik und wechselt ins Präsidentenamt. Kein schlechter Zeitpunkt. Auch wenn er der Krisen-Präsident sein wird. Aber als Präsident hat man nur repräsentative Verantwortung. Das bekommt er hin.
Er ist bei den Menschen relativ beliebt, ist kein Konservativer wie Koch oder Wirtschaftsliberaler, sondern ein verständnisvoll wirkender bürgerlicher Konsenstyp. Er war ein "mittiger" MP und könnte nun, trotz unruhiger werdenden Zeiten, ein ruhiger Bundespräsident werden.
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 22:14
von Richard Stresemann
Nicht zu vergessen: er hat zwei Landtagswahlen krachend gegen Schröder verloren. Auf spröden Sparkassendirektor folgt Schwiegersohn mit protestantischem Pastorencharme. Man meint, Deutschland brauche präsidiale Reden gegen kollektive Einschlafprobleme.
That son-in-law ain't my president.
Edit: In einer FTD-Umfrage sagen 62 % der 1300 Teilnehmer, Wulff werde als Präsident vor allem - langweilen
http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... 22494.html
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 03:20
von Cameron Philips
Bin ich die einzige Person die von dem Typ gar nichts hält?
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 08:35
von joukersendler
Ich halte von ihm auch nichts.
Kann aber eher mit ihm leben als mit Schäuble oder vonderleyen...
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 09:05
von Pandora Friedmann
Original von Cameron Philips
Bin ich die einzige Person die von dem Typ gar nichts hält?
Nein.

Ich halte Gauck für einen guten Kandidaten, der als einer des gesamten demokratischen Parteienspektrums in der Bundesversammlung antreten könnte, wenn man um die Position des überparteilichen BP keinen Parteienklüngel austragen würde...
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 09:49
von Palin Waylan-Majere
Ich bin nach wie vor für Lena!
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 16:42
von Carmen I.
Ich will, dass das Volk den Bundeswilli wählt. Und Wulff würde ich dann nicht wählen!
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 22:05
von Richard Stresemann
Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Ich will, dass das Volk den Bundeswilli wählt. Und Wulff würde ich dann nicht wählen!
Ich bin dafür, dass das Amt abgeschafft wird. In den Ländern geht es auch, warum nicht im Bund? Deutschland muss sparen - sparen wir uns Wulff.