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Flat Tax
Verfasst: Di 11. Mai 2010, 18:21
von Târâ Kasturbai Gyatso
Heute ist ein schwarzer Tag für die DU,
denn ab heute haben wir keine Soziale Marktwirtschaft mehr, da zu einer Sozialen Marktwirtschaft eine progressive Einkommenssteuer gehört.
denn ab heute wird die DU wesentlich weniger Steuereinnahmen haben und wenn man die Falt Tax nicht wieder abschafft bankrott gehen, vor allem da bei einer Flat Tax auch der wirtschaftstimulierende Investitionsanreiz entfällt, und hier auch keine Mehreinnahmen zu erwarten sind.
da ab heute der Lohndruck in den Tarifverhandlungen erhöht wird und die Flat Tax jede menge Arbeitsplätze kosten wird.
Verfasst: Di 11. Mai 2010, 18:27
von Bernardo Macaluso
Das ist der Einstieg in den Ausstieg aus dem sozialen Staat.
RE: Flat Tax
Verfasst: Di 11. Mai 2010, 18:39
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
da ab heute der Lohndruck in den Tarifverhandlungen erhöht wird und die Flat Tax jede menge Arbeitsplätze kosten wird.
Den Zusammenhang müssen Sie mir aber mal erklären.
Verfasst: Di 11. Mai 2010, 19:56
von Hans Sack
Original von Bernardo Macaluso
Das ist der Einstieg in den Ausstieg aus dem sozialen Staat.
Darauf ein dreifach Hoch. :prost:
RE: Flat Tax
Verfasst: Di 11. Mai 2010, 20:10
von Charles Sparrow
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Heute ist ein schwarzer Tag für die DU,
denn ab heute haben wir keine Soziale Marktwirtschaft mehr, da zu einer Sozialen Marktwirtschaft eine progressive Einkommenssteuer gehört.
denn ab heute wird die DU wesentlich weniger Steuereinnahmen haben und wenn man die Falt Tax nicht wieder abschafft bankrott gehen, vor allem da bei einer Flat Tax auch der wirtschaftstimulierende Investitionsanreiz entfällt, und hier auch keine Mehreinnahmen zu erwarten sind.
da ab heute der Lohndruck in den Tarifverhandlungen erhöht wird und die Flat Tax jede menge Arbeitsplätze kosten wird.
Das ist inhaltlich schlichtweg falsch. Eine progressive Einkommenssteuer ist alles andere als sozial, da diese eine Ungleichbehandlung vor dem Fiskus bedeutet.
Fakt ist auch, dass neben der Einführung der Flat-Tax auch eine Reduktion der Staatsquote vorgenommen wurde. Die DU bleibt dadurch zahlungsfähig.
Fakt ist wiederum auch, dass Investitionsanreize erst dadurch entstehen können, wenn der Bürger mehr Netto vom Brutto in der Tasche hat. Diese Weichen wurden gestellt.
Und Fakt ist letztendlich auch, dass eine Senkung der Steuerlast definitiv keine Verschärfung der Tarifverhandlungen bedeuten kann, da die Lohnnebenkosten ja eben sinken.
Verfasst: Di 11. Mai 2010, 21:56
von Melissa Adelaide
Wie schön, dass der einer Gesetzesänderung sei Dank nun wohl doch designierte Unionsbankpräsident die Politik der Unionsregierung verteidigt. Damit bestätigen sich gleich die Besorgnisse, die mancher bei dieser Gesetzesänderung hatten. Warum hat man das Unionsbankgesetz nicht gleich dahingehend geändert, dass diese zukünftig dem Unionskanzleramt oder dem Finanzministerium untersteht? :rolleyes:
Verfasst: Mi 12. Mai 2010, 14:21
von Bernardo Macaluso
Original von Hans Sack
Darauf ein dreifach Hoch. :prost:
Immerhin erfreulich, dass Sie nicht drumherum reden.
RE: Flat Tax
Verfasst: Mi 12. Mai 2010, 14:25
von Ot Helfsen
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
denn ab heute haben wir keine Soziale Marktwirtschaft mehr, da zu einer Sozialen Marktwirtschaft eine progressive Einkommenssteuer gehört.
Wieso?
vor allem da bei einer Flat Tax auch der wirtschaftstimulierende Investitionsanreiz entfällt, und hier auch keine Mehreinnahmen zu erwarten sind.
Weshalb?
wird und die Flat Tax jede menge Arbeitsplätze kosten wird.
Warum?
RE: Flat Tax
Verfasst: Mi 12. Mai 2010, 14:28
von Bernardo Macaluso
Original von Charles Sparrow
Das ist inhaltlich schlichtweg falsch. Eine progressive Einkommenssteuer ist alles andere als sozial, da diese eine Ungleichbehandlung vor dem Fiskus bedeutet.
Es gibt bei einer progressiven Besteuerung natürlich keine Ungleichbehandlung. Jeder, der ein unverhältnismäßig hohes Einkommen bezieht, wird auch entsprechend besonders stark an der Finanzierung gesellschaftlicher Institutionen beteiligt.
Fakt ist auch, dass neben der Einführung der Flat-Tax auch eine Reduktion der Staatsquote vorgenommen wurde. Die DU bleibt dadurch zahlungsfähig.
Die Zahlungsfähigkeit der Union ließe sich auch dadurch erhalten, dass durch die seit Jahren überfällige Wirtschaftsreform die Binnenwirtschaft wieder in Gang gebracht würde.
Fakt ist wiederum auch, dass Investitionsanreize erst dadurch entstehen können, wenn der Bürger mehr Netto vom Brutto in der Tasche hat. Diese Weichen wurden gestellt.
Meinen Sie nicht, dass eventuell auch die nicht vorhandenen Investitionsmöglichkeiten einen gewissen Anteil an den fehlenden Investitionen haben? Und scheidet eine vermeintlich zu hohe Steuerbelastung der Besserverdienenden als Ursache nicht aus, wenn man die gewaltige Sparquote berücksichtigt?
Verfasst: Mi 12. Mai 2010, 14:33
von Ot Helfsen
In einer praktisch geschlossenen Volkswirtschaft - mit nahezu unbegrenzter Verschuldungsmöglichkeit und der Lizenz zum Gelddrucken - wie unserer würden die staatswirtschaftlichen Methoden von Keynes vermutlich sogar längerfristig bzw. ohne Crash ihren Zweck erfüllen.