Abstimmungsmoral
Verfasst: Sa 1. Mai 2010, 13:48
UNIONSPARLAMENT DER DEMOKRATISCHEN UNION
- Der Präsident -
Werte Kolleginnen und Kollegen,
die an dieser Stelle von mir in meinem Amt als Parlamentspräsident beantragte Aussprache ergibt sich aus der meiner Meinung nach bestehenden Notwendigkeit, auf das Abstimmungsverhalten in dieser Legislaturperiode hinzuweisen.
Mir fällt bei der Auswertung der Abstimmungen auf, dass mit wenigen Ausnahmen an fast keiner Abstimmung alle Abgeordnete dieses Hauses teilnehmen. Es ist in der Tat nachzuvollziehen, wenn nicht jeder Abgeordnete in jeder Aussprache wortgewaltig an der Debatte teilnimmt, weil der inhaltliche Umfang der Arbeit in unserem Haus es fast unmöglich erscheinen lässt, tief gehende Fachkompetenzen zu jedem Fachbereich unter Beweis zu stellen.
Dennoch ist es die Pflicht von uns allen, als Abgeordnete des Unionsparlaments an jeder Abstimmung teilzunehmen, um unseren demokratischen Auftrag, den wir alle von unseren Wählerinnen und Wählern erhalten haben, wahrzunehmen.
Selbst in parlamentseigenen Fragen - hier insbesondere bei der Wahl des Präsidiums - ist keine ausreichende Wahlbeteiligung zu erreichen. Wenn nur 60% des Hauses an der Wahl einer stellvertretenden Parlamentspräsidentin teilnehmen, dann ist das nicht nur eine Missachtung der Aufgaben unseres Hauses, sondern auch eine Missachtung der Kandidatin.
Die aktive Teilnahme an Sitzungen im Unionsparlament ist unsere Pflicht und durch unsere Wahl auch unser Beruf. Das dürfen wir nicht vergessen. Ich möchte daher jeden von Ihnen - mich nicht ausgenommen - zu etwas mehr Abstimmungsmoralität und mehr Diskussion ermutigen und auffordern.
- Der Präsident -
Werte Kolleginnen und Kollegen,
die an dieser Stelle von mir in meinem Amt als Parlamentspräsident beantragte Aussprache ergibt sich aus der meiner Meinung nach bestehenden Notwendigkeit, auf das Abstimmungsverhalten in dieser Legislaturperiode hinzuweisen.
Mir fällt bei der Auswertung der Abstimmungen auf, dass mit wenigen Ausnahmen an fast keiner Abstimmung alle Abgeordnete dieses Hauses teilnehmen. Es ist in der Tat nachzuvollziehen, wenn nicht jeder Abgeordnete in jeder Aussprache wortgewaltig an der Debatte teilnimmt, weil der inhaltliche Umfang der Arbeit in unserem Haus es fast unmöglich erscheinen lässt, tief gehende Fachkompetenzen zu jedem Fachbereich unter Beweis zu stellen.
Dennoch ist es die Pflicht von uns allen, als Abgeordnete des Unionsparlaments an jeder Abstimmung teilzunehmen, um unseren demokratischen Auftrag, den wir alle von unseren Wählerinnen und Wählern erhalten haben, wahrzunehmen.
Selbst in parlamentseigenen Fragen - hier insbesondere bei der Wahl des Präsidiums - ist keine ausreichende Wahlbeteiligung zu erreichen. Wenn nur 60% des Hauses an der Wahl einer stellvertretenden Parlamentspräsidentin teilnehmen, dann ist das nicht nur eine Missachtung der Aufgaben unseres Hauses, sondern auch eine Missachtung der Kandidatin.
Die aktive Teilnahme an Sitzungen im Unionsparlament ist unsere Pflicht und durch unsere Wahl auch unser Beruf. Das dürfen wir nicht vergessen. Ich möchte daher jeden von Ihnen - mich nicht ausgenommen - zu etwas mehr Abstimmungsmoralität und mehr Diskussion ermutigen und auffordern.