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Bürgersprechstunde

Verfasst: Di 23. Mär 2010, 17:10
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Gespräche mit dem Unionspräsident.
Bitte vorher im Sekretariat anmelden.

Verfasst: Di 23. Mär 2010, 17:11
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Original von Melissa Adelaide
Ich wollte hier eigentlich weder eine Rede schwingen, noch irgendwen motivieren. Ich habe schlicht eine Tatsache festgestellt, nämlich dass die Antrittsrede des Unionspräsidenten die offenbar von knapp 65% oder fast zwei Dritteln der Bevölkerung erwartete Enttäuschung ist.

Herr von Blomkohl-Cullen hat scheinbar weder eine Vorstellung davon, was in diesem Land weiter passieren soll, noch was er als Unionspräsident dazu beitragen kann. Letztlich hat er nur seine eigene Überflüssigkeit als Staatsoberhaupt erklärt.
Nun geehrte Frau Adelaide,

zunächst wundert es mich, dass sie so genau feststellen können, wie genau meine Antrittsrede bei der Bevölkerung dieses Landes angekommen ist. Mich würde es freuen, wenn Sie sich doch hierzu mir ein wenig näher erklären könnten.

Verfasst: Di 23. Mär 2010, 18:35
von Melissa Adelaide
Also, dass sind ja Sitten hierzulande. Wer den Unionspräsidenen kritisiert, wird gleich in dessen Sprechstunde einbestellt. :D

Aber ernsthaft: Sie haben vor der Wahl lediglich angekündigt, dass sich der Zusammenhalt wieder vergrößern müsse und Sie dazu einen Beitrag leisten wollen. Mehr hatten Sie nicht zu sagen. 65% der Bevölkerung haben Sie daraufhin bei der Wahl nicht unterstützt. In Ihrer Antrittsrede haben Sie dann lediglich angekündigt, einen Dialog anregen und moderieren zu wollen. Also wiederum keinerlei wirkliche Ideen oder Ziele auf den Tisch gelegt. Das ist genau die Enttäuschung, die zwei von drei Bürgern offenbar bereits vorher von Ihnen erwartet hatten.

Verfasst: Di 23. Mär 2010, 23:03
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Zum ersten wollte ich mich nicht nach meiner eigenen Antrittsrede direkt in diesem Festakt damit befassen, aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben und am ersten Arbeitstag greife ich ihren Kommentar auf.

Jedoch, muss ich feststellen, dass sie nur schlussfolgern ohne sich auf die wirklichen Motive der Bevölkerung sich verlassen zu können. Jeder hat seine eigene Vorstellung von der Ausführung dieses Amtes. Ich seh mich in der Tradition meiner Vorgänger und werde den eingeschlagenen Weg fortführen und dann entlang dieses Weges meine eigenen Ansätze einbringen und zu sehen, dass diese verwirklicht werden. Aber dies muss im Einklang mit der Unionsverfassung geschehen und ich verstehe sie nicht so, dass ich die Unionspolitik maßgeblich bearbeiten kann. Die Richtlinienkompetenz liegt beim Unionskanzler.

Verfasst: Di 23. Mär 2010, 23:41
von Melissa Adelaide
Im Vorfeld der jüngsten Präsidentschaftswahl gab es eigentlich nur ein Thema, nämlich ob dieses Amt in seiner bestehenden Form überhaupt gebraucht wird oder nicht. Sie haben dazu zu erkennen gegeben, jedenfalls keine aktive Reformagenda zu verfolgen. Im Ergebnis haben Ihnen zwei Drittel der Bevölkerung die Unterstützung verweigert. Ich denke, hier braucht man nicht großartig herumzulamentieren, das ist eine recht unmissverständliche Aussage.

Sie berufen sich in Ihrer Philosophie des Präsidentenamtes auf Ihre Vorgänger, die es aber offenkundig nicht geschafft haben ein Verständnis dieses Amtes zu entwickeln, das von der Bevölkerung geteilt wird. Das ist eine Enttäuschung, was denke ich auch von der geringen Resonanz auf den Wahlausgang und Ihre Amtseinführung untermauert wird.

Verfasst: Di 23. Mär 2010, 23:54
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Sie wiederholen sich permanent ohne dabei auch nur irgendetwas zu sagen, was der Sache dienlich wäre. Haben Sie sich meine Antrittsrede genau angehört? Dort habe ich mehrere Grundideen veranschaulicht, was es gilt anzupacken und das werde ich auch forcieren, dass dies angepackt wird.

Verfasst: Mi 24. Mär 2010, 00:03
von Melissa Adelaide
Ich wiederhole mich eben so lange, bis Sie mich endlich verstehen. ;)

In Ihrer Antrittsrede haben Sie letztlich nur davon gesprochen, dass andere Leute eben Ideen entwickeln und äußern müssten, Sie würden dann die Diskussion "moderieren".

Verfasst: Mi 24. Mär 2010, 00:09
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Ich habe das gesagt, wie auch noch einige andere Vorhaben. Ich denke, sie sollten sich die Worte noch mal auf der Zunge zergehen lassen und ihren genauen Wert erkennen.

Verfasst: Mi 24. Mär 2010, 00:19
von Melissa Adelaide
Sie haben keinerlei eigene Vision geäußert, wie mit dem Amt des Unionspräsidenten zukünftig verfahren werden soll.

Verfasst: Mi 24. Mär 2010, 00:24
von Ot Helfsen
Geben wir ihm die früher noch üblichen 100 Tage ( ;)) Schonfrist. Dann resümieren wir, was er so angestellt hat.