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Linkspartei wählen!
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:23
von Ot Helfsen
die-linke.de
Alle nur gekauft?
Die LINKE ist die einzige Partei, die keine Spenden von Großunternehmen erhält und deren Politikerinnen und Politiker man nicht kaufen kann. Wir sprechen für Millionen, nicht für Millionäre.
Rein werbetechnisch großartig formuliert. Wenn nicht viele im Westen noch kulturelle Vorbehalte gegen die Linkspartei hätten, bzw. wenn die langsam abgebaut werden können, dann hat die Linke das bundesweite Potenzial für 20% plus.
:daumen:
Edit: Achso, wenn sich die Linkspartei noch etwas stärker und echter gegen die derzeitige macht-zentralistische und undemokratische EU aussprechen würde, würde ich sie vermutlich (noch lieber) wählen.
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:27
von Tony Gold
Tz. Also ne. Nur weil niemand die Linkspartei unterstützt müssen die scih damit nich auch noch rühmen.
Also mal im Ernst. Die jüngere Geschichte zeigt dass jegliche Form von "extrem" orientierten Parteien zu nichts Gutem führen. Die FDP und die Union sind zwar auch schlimm genug für Deutschland - eine Regierung unter Beteiligung der Linken aber wäre vermutlich mE nicht viel besser.
Manchmal wünscht man sich doch rot-grün und Gerdi zurück

RE: Linkspartei wählen!
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:27
von Fiete Schulze
Original von Ot Helfsen
Edit: Achso, wenn sich die Linkspartei noch etwas stärker und echter gegen die derzeitige macht-zentralistische und undemokratische EU aussprechen würde, würde ich sie vermutlich (noch lieber) wählen.
Ach ist doch egal, wähl sie einfach...ich mach das auch schon seit Jahren so *lol*
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:28
von Fiete Schulze
Original von Tony Gold
Manchmal wünscht man sich doch rot-grün und Gerdi zurück
Massiver Sozialabbau, Krieg und andere Wohltaten fürs Volk...och nee, lass mal ^^
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:48
von Ot Helfsen
Original von Fiete Schulze
Massiver Sozialabbau, Krieg und andere Wohltaten fürs Volk...och nee, lass mal ^^
Sozialpolitisch:
Die Sozialreform war ja gut gemeint und es war aus neutraler Perspektive gesehen sogar idealistisch bzw. mutig von Schröder, eine (finanziell relativ kleine, aber subjektiv als groß empfundene) Reform zu probieren. Er hat dafür Wahlniederlagen in Serie in Kauf genommen und erhalten. Das ist wie gesagt idealistisch, ob man den Inhalt der Reform nun gut findet oder nicht. Das hängt ja von persönlichen Vorlieben und der Situation ab.
Subjektiv, und so funktioniert die Welt, ist es aber so: Die meisten möchten ein gut ausgebautes Sozialsystem, das verschiedene Risiken des Lebens abdeckt und für alle da ist. Und das will ich auch. Ich habe kein Sparvermögen, auch sonst nicht viel zu verlieren. Also müsste ich schon Hardcore-Idealist sein, um nicht zu sagen: Mehr Sozialstaat bitte. Davon abgesehen ist es egal, ob der Staat mit einer schwarz-gelben oder einer roten Regierung bankrott geht. Dann doch lieber sozial gerecht als leistungsgerecht.
Außenpolitisch:
Die Soldaten in Afghanistan sind da ja immer noch freiwillig. Solange nicht zwangseingezogen wird, würde mich das von daher nicht stören.
Aber eine Zusammenarbeit mit der semi-faschistischen (bzw. korporatistischen) US-Regierung lehne ich ab. Passt aber zur Entwicklung der EU in die gleiche Richtung.
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:51
von Montgomery Scott
Original von Ot Helfsen
Die Sozialreform war ja gut gemeint und es war aus neutraler Perspektive gesehen sogar idealistisch bzw. mutig von Schröder, eine (finanziell relativ kleine, aber subjektiv als groß empfundene) Reform zu probieren.
Finanziell relativ klein? Ich weiß nicht genau, was Du damit sagen willst aber die Mehrkosten (!) durch Hartz IV sind schon lange nicht mehr "relativ klein".
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:53
von Ot Helfsen
Original von Montgomery Scott
Finanziell relativ klein? Ich weiß nicht genau, was Du damit sagen willst aber die Mehrkosten (!) durch Hartz IV sind schon lange nicht mehr "relativ klein".
Im Vergleich zur Staatsverschuldung, zu den jetzigen und kommenden Ausgaben allein für die Rentenansprüche etc. immer noch relativ klein, glaube ich.
Aber dass die Hartz-Reformen tatsächlich zu Mehrkosten geführt haben, ist natürlich eine Ironie der Geschichte. War ja nicht so gedacht.
Dann wäre es eigentlich jetzt Zeit für zwei Dinge: Mindestlohn in Kombination mit einem bedingungslosen Grundeinkommen.
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 15:53
von Palin Waylan-Majere
Original von Tony Gold
Tz. Also ne. Nur weil niemand die Linkspartei unterstützt müssen die scih damit nich auch noch rühmen.
"Jemand" ist also nur der mit dem Schwarzgeldkonto.
Also mal im Ernst. Die jüngere Geschichte zeigt dass jegliche Form von "extrem" orientierten Parteien zu nichts Gutem führen. Die FDP und die Union sind zwar auch schlimm genug für Deutschland - eine Regierung unter Beteiligung der Linken aber wäre vermutlich mE nicht viel besser.
Wo ist die Linkspartei extrem? Wegen dem geforderten Spitzensteuersatz aus Kohls Zeiten? Ja, das war schon ein ziemlicher Kommunist, der dicke Helmut...
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 16:10
von Hajo Poppinga
Spricht für die Wirtschaftskompetenz der Linken, keine Spenden aus der Wirtschaft zu erhalten.
Verfasst: Sa 6. Mär 2010, 16:11
von joukersendler
Ich kann das zwar nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube die Piratenpartei hat auch noch keine Speden von Großunternehmen bekommen
