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Geldentwertung

Verfasst: Mi 25. Apr 2007, 21:41
von Peter Vain
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, sind eure schwerverdienten Bramer der letzten Jahre relativ schnell entwertet worden sind. Die Bescosim hat eine Hyperinflation entgang gesetzt, nachdem alles Erspartes pfutsch ist. Also ich denke, wir sollten die alten Bovigokontostände nun den neuen Gehältern und der gleichen anpassen. Da ich jedoch jetzt nicht so gerade mit Formulationshabe gesegnet bin, würde ich mich freuen, ob zunächst erstmal Unterstützung für die Idee vorhanden ist, und ob dann auch jemand bereit wäre, dass dann einen schönen Spiielerentschluss zu verfassen.

Verfasst: Mi 25. Apr 2007, 23:02
von Jonathan Metternich Hughes
Ich lehne den Antrag in dieser Form entschieden ab. Eine Aufwertung der Bovigo-Kontenstände belohnt diejenigen, die während der gesamten Bovigo-Zeit viel verdient und nichts ausgegeben haben. Wir unterstützen damit diejenigen, die dem Konzept der WiSim den Boden entzogen haben, indem sie ihr Geld nicht wieder in den Wirtschaftskreislauf gepumpt haben. Das ist kein Vorwurf an die Betroffenen, aber man sollte nicht diejenigen benachteiligen, die von Anfang an dafür gesorgt haben, dass ein Wirtschaftskreislauf zustande kommt, indem sie ihr Einkommen ausgegeben haben.

Die Schlussfolgerung aus dieser Überlegung wäre, dass man rückwirkend nicht das Vermögen aufwertet, sondern alle Einkünfte um etwas im Bereich des Faktors 10 aufwertet. Das ist nicht nur eine unheimliche (und innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht zu bewerkstelligende) Arbeit, sondern in vielen Fällen nicht möglich, weil Unterlagen/Ernennungsurkunden/Entlassungspapiere verloren gegangen oder nicht mehr aufzufinden sind.

Die Frage ist also, ob man diejenigen benachteiligt, die immer fleißig an der WiSim teilgenommen haben, indem man deren Bovigo-Kontostände aufwertet. Ich persönlich spreche mich dagegen aus.

Verfasst: Do 26. Apr 2007, 00:02
von Schrobi
Trotzdem haben diejenigen für das Vermögen, was sie damals in "alten" Bramern erarbeitet haben, eben gearbeitet.

Ich bin zwar kein Wirtschaftsexperte, aber warum sollte es unfair sein, wenn man das existiernde Vermögen vom Wert her auf die neuen Gehälter anpasst? Das ändert doch nichts daran, dass das verdient wurde.

Ich sehe das ähnlich wie Herr Vain. Was jemand vor zwei, drei Jahren in mehreren Wochen/Monaten erarbeitet wurde kann unter Umständen bekommt heute ein Botschafter allein durch eine Ernennung. Ich stimme zu, dass da irgendwo die Relation fehlt.

Da frage ich mich, warum wir die ganzen Kontostände gesichert haben, wenn wir jetzt praktisch eh wieder auf 0 anfangen, weil das existierende Vermögen faktisch kaum mehr einen Wert hat.

Verfasst: Do 26. Apr 2007, 00:09
von Jonathan Metternich Hughes
Das frage ich mich auch, aber ich finde es nicht weiter tragisch, muss ich offen gestehen. Die Erhöhung der Konto-Stände ist eine VL-politische Entscheidung gewesen (der übrigens FDU und SPR zugestimmt haben) und ich fände es überaus merkwürdig, wenn wir rückwirkend eingreifen würden [Edit: und das sogar simoff.]

Noch dazu ändert es ja nichts daran, dass diejenigen, die die WiSim durch Geldausgeben gefördert haben, gegenüber denjenigen, die das Geld gehortet haben (wozu ich übrigens auch gehöre, wie ich zu meiner Schande gestehen muss), benachteiligt würden. Eine Aufwertung allein der Sparvermögen wäre äußerst ungerecht und eine Aufwertung aller Einnahmen ist, wie ich das bereits dargestellt habe, nahezu unmöglich (mal abgesehen davon: Dort müsste man gerechterweise auch Einkünfte aus nicht-staatlichen Quellen berücksichtigen, was es absolut unüberschaubar machen würde).

Verfasst: Do 26. Apr 2007, 00:17
von Maximilian von Rohan-Mason
*destruktiv* Wer braucht schon eine WiSim? Viel genutzt hat die sowieso nie...

*konstruktiv* Im Prinzip finde ich, was geschieht, schon ungerecht. Deshalb habe ich auch immer eine Geldausschüttung an alle Bürger abgelehnt - weil dies eben die bereits erwirtschafteten Gelder entwertet hätte. Dass dies nun doch geschieht, weil Währungsmenge und das Ausgabeverhalten der Union sich ändert, dann ist dies praktischer politischer Wille - das hätte man nicht so machen müssen. Aber vergleichsweise viele wollten immer die "Inflation", das ist einfach so und daher finde ich nicht, dass man dagegen vorgehen müsste.

Verfasst: Do 26. Apr 2007, 09:41
von joukersendler
Ich hab auch viel Geld "gehortet".
Aber es gab halt nicht viele Möglichkeiten dies Auszugeben. PHP und HTML die einzigen teuren "Waren" damals konnte ich eh selber. (und hab halt damit Geld verdient)

Für Zeitungen habe ich bezahlt. Und sonst gabs halt einfach nichts, wo hätte man denn Geld ausgeben gekonnt? Das meiste Geld hab ich an Mitarbeiter bezahlt die aber schnell nicht mehr wirklich aktiv waren. Und hab aus langeweile sinnlose Aktionen gemacht. Der RFB brauchte kein Geld, und der Startfond hatte auch genug. (und wenn er das mal nicht mehr hätte, hätte ich bestimmt was gespendet)

Das mal zum Vorwurf des "hortens" von mir aus ;)

ps. kA wieviel ich im Vergleich zu andere "gehortet" hab ;)

Verfasst: Do 26. Apr 2007, 10:54
von Jonathan Metternich Hughes
Ist ja kein Vorwurf. Und wenn Du zu viel Geld hast, kommt Dir die Inflation ja gerade recht. ;)

Verfasst: Fr 27. Apr 2007, 13:29
von Fabian Montary
Was ist eigentlich nun mit diesem Auszahlungsdingens?

Verfasst: Fr 27. Apr 2007, 16:03
von Jonathan Metternich Hughes
Erst hing es bei Dowan, jetzt hängt es im Unionsrat (bei niemandem, weil da immer noch niemand verantwortlich ist).

Verfasst: Sa 28. Apr 2007, 10:32
von Fabian Montary
Also ist doch hoffentlich mit einer Fristverlängerung zu rechnen?? "Bis Weihnachten" sollte nicht auch das Motto in der DU werden...