Antworten
Beiträge: 2471
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:33
Meine Damen und Herren,
liebe Freunde,

ich wusste bisher nicht, dass gilt: Die Größten werden die Ersten sein. Offensichtlich ist dem aber so: Als erste der Parteien, die um Ihre Stimme wirbt, stellt die Union für Freiheit und Demokratie (UFD) ihr Wahlprogramm vor:
UFD: Für eine Regierung der Reformen!

Bild

Innen- und Rechtspolitik

Auf der Grundlage des bestehenden Gesetzentwurfs zur Kompetenzreform werden wir im Gespräch mit den Unionsratsvertretern der Länder im Rahmen einer Föderalismuskonferenz darauf drängen, die Position der Union zu stärken und ihr Gesetzgebungsrechte in Bereichen zuzusprechen, die von den Ländern nicht oder nur unzureichend wahrgenommen werden. Dabei sind für uns der Verkehrs- und Hochschulbereich von besonderer Bedeutung. Um die Effizienz des Gesetzgebungsverfahrens zu erhöhen, streben wir weitgehend gemeinsame Aussprachen des Unionsparlaments und des Unionsrats an.

Die Transparenz auf Unionsebene wollen wir weiter erhöhen. Die Besetzung von wichtigen Unionsämtern werden wir grundsätzlich von einer Anhörung und einer Abstimmung im Unionsparlament abhängig machen und dies gesetzlich festschreiben. Die Rechte des Unionsparlaments wollen wir stärken, indem wir die Regierung gesetzlich zur Beantwortung parlamentarischer Anfragen verpflichten und die Kompetenzen von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen erweitern.
Zur Entlastung des Unionsgerichts befürworten wir die Einrichtung einer Schiedsstelle bei Gericht, die sich mit einfachen Fällen beschäftigen und die Streitparteien unter Anleitung eines Ombudsmannes zu einer gütlichen Einigung leiten soll. Zur Direktdemokratisierung des Unionsgerichts bemühen wir uns um die notwendige Zweidrittelmehrheit im Unionsparlament und im Unionsrat. Die begonnene Reinigung von Gesetzen und ihre Vereinfachung werden wir ebenso vorantreiben wie die Gründung einer Unionsstatistikagentur. Letztere soll eng mit den Unionsländern abgestimmt werden, um zu einheitlichen und verbindlichen Datensätzen zu gelangen.

Die Erforschung der Unionsgeschichte sowie die Präsentation der Demokratischen Union auf einer Homepage wollen wir in enger Abstimmung mit den Unionsländern und allen interessierten Unionsbürgern vornehmen. Im Rahmen dieser Homepage soll zugleich eine Integration des WiSim- und eines unter Umständen neuen Wahlsystems erreicht werden.

Außen- und Sicherheitspolitik

Den erfolgreichen außenpolitischen Kurs der Unionsregierung wollen wir fortsetzen. Zentrale Bestandteile einer erfolgreichen Diplomatie sind für uns auch weiterhin der Ausbau und die Effizienzsteigerung des Diplomatischen Dienstes sowie die Vertiefung und die Erweiterung der bilateralen und multilateralen Beziehungen. Die UFD tritt für eine an den Prinzipien von Demokratie, Freiheit und Frieden orientierten Außenpolitik ein, die sich entschieden gegen totalitäre Regime wie die des Bedjinger Pakts wendet und die enge Partnerschaft mit den Staaten der Nachfolgeorganisation der Terreanischen Allianz (Albernia, Astor, Hollunderlande) sucht.

Den Rat der Nationen begreifen wir als geeignetes Instrument zur Abstimmung der internationalen diplomatischen Bemühungen sowie als Plattform für die diplomatische Lösung von Konflikten. Eine engagierte Vertretung der Union dort wird Ausdruck unserer Politik der multinationalen Kooperation und unseres Willens, die Ideen und Werte des RdN zu stärken.

Die sicherheitspolitische Lage der Demokratischen Union wollen wir verbessern, indem wir sowohl die Unionsstreitkräfte technisch und personell weiter stärken, als auch die Beziehungen zu solchen Staaten entspannen, die uns unfreundlich gesinnt sind. Wo immer dies scheitert, sind wir bereit, mit ganzer Kraft auf eine internationale Isolation dieser Nationen hinzuwirken. Die uns dafür zur Verfügung stehenden diplomatischen Mittel wollen wir erweitern.

Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik

Die Demokratische Union arbeitet im Rahmen der VETO darauf hin, die bsEcoSim zu verbessern und den wirtschaftssimulativen Bestandteil funktionsfähig zu machen. Diese Bemühungen wollen wir verstärken. Bei der Entwicklerfirma banosoft werden wir auf eine Vereinfachung und Regionalisierung der Bedienungsfreundlichkeit der EcoSim drängen, um so bald wie möglich eine solide Steuer- und Etatpolitik umsetzen zu können.

Die zentralen Prinzipien der UFD im Bereich der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik bleiben Freiheit statt Gleichheit, Verdienen statt Verteilen und Privat statt Staat. Sobald die EcoSim diese Möglichkeiten im vollen Umfang bietet, werden wir eine pauschale Einkommenssteuer einführen, um steuerliche Gerechtigkeit und handlungsfähige Fiskalpolitik zu gewährleisten. Die Einführung eines Verschuldungsverbots in der Unionsverfassung im Rahmen einer umfangreichen Revision der Finanzverfassung werden wir angehen, sobald erste Erfahrungen mit einer vollständig lauffähigen EcoSim gesammelt wurden. Einen Steuerpakt zwischen der Union und ihren Ländern unterstützen wir, um unnötige Belastungen der Bürger zu vermeiden.

Zumindest in der Anfangsphase der EcoSim ist die Union als aktiver Unterstützer des Wirtschaftssystems gefragt. Wir werden daher eine Unionsanstalt für Arbeit schaffen, die als staatlicher Dienstleister eine Angebots- und Austauschplattform für Arbeitgeber und Arbeitnehmer schaffen wird. In Zusammenarbeit mit anderen EcoSim-Staaten wollen wir den Grundstein für eine gemeinsame, internationale Börsenplattform schaffen.

Die UFD hält an ihrer Forderung nach einer Einführung eines Sozialsystems für die Demokratische Union fest. Der Staat muss bereit sein, dem unverschuldet in Not Geratenen zu unterstützen. Die detaillierte Gestaltung dieses Systems werden wir in einem geeigneten Rahmen mit Experten und Interessierten ausarbeiten. Die Prinzipien einer Sozialgesetzgebung sind für uns die zeitliche Befristung der Hilfe sowie ihre Beschränkung auf wirklich Bedürftige und ihre Knüpfung an integrierende Bedingungen. Die detaillierte Ausgestaltung dieses Sozialsystems werden wir gemeinsam mit Interessierten und Experten im Rahmen einer Denkwerkstatt erarbeiten.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

JONATHAN METTERNICH HUGHES
Duke of Osbury, Earl of Alsted and Baron Hughes
Fürst von Metternich
General Secretary of the League of Nations
Unionskanzler a.D.
Unionsminister des Auswärtigen a.D.
Imperialkanzler a.D.
Former Prime Minister of Roldem
Erleuchteter
Beiträge: 3559
Registriert: Do 15. Mär 2007, 11:41
Benutzeravatar
Erleuchteter
:klatsch: :daumen:
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

The sweetest spirit in the whole country
Denise M. Connor geb. Heidenberg
Unionskanzlerin a.D.

Verstorben am 14.05.2009
Mitglied
Beiträge: 38
Registriert: Sa 21. Apr 2007, 19:17
Ich gratuliere zu diesem guten und ausgewogenen Programm.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Otto Igel-Klein
Mensch
Routinier
Beiträge: 450
Registriert: Sa 31. Mär 2007, 10:42
Benutzeravatar
Routinier
:daumen:
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Wolfgang Eberhard Seidel
Unionsminister des Auswärtigen
Generalsekretär UFD
Fortgeschrittener
Beiträge: 229
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:18
Benutzeravatar
Fortgeschrittener
Zur Entlastung des Unionsgerichts befürworten wir die Einrichtung einer Schiedsstelle bei Gericht,
Ahja, also ein Abbau der Judikative. Wunderschön, was die UFD da vor hat.
Eine Schiedsstele ist eben kein Gericht und nur ein Gericht kann Recht sprechen.
Den erfolgreichen außenpolitischen Kurs der Unionsregierung wollen wir fortsetzen.
=)
Die UFD tritt für eine an den Prinzipien von Demokratie, Freiheit und Frieden orientierten Außenpolitik ein
Sie fordern Frieden und Freiheit, lassen aber die Unionsmarine Teile des Südpols annektieren? Sehr zwiespaltig.
indem wir sowohl die Unionsstreitkräfte technisch und personell weiter stärken
Aufrüsten für mehr Sicherheit und Frieden? Ebenfalls sehr zweifelhaft. Aufrüstung hat noch keinem Staat Frieden und Sicherheit beschert. Aufrüstungen bedeuteten immer ein Machtspiel.
Die Demokratische Union arbeitet im Rahmen der VETO darauf hin, die bsEcoSim zu verbessern und den wirtschaftssimulativen Bestandteil funktionsfähig zu machen.
Erstmal müsste man sie richtig aufbauen, bevor man an Reformen denkt. Wie viele Unionsbürger sind bei der Unionsbank Kunden? jeder 4. oder 5.?
werden wir eine pauschale Einkommenssteuer
Um den Mittelstand, die Familien und Geringverdiener zu fördern, ist eine Pauschale der falsche Weg. Das Einkommen muss nach Höhe selbigen versteuert werden, das ist wichtig. Sonst bedeutet dies einen Ruin für die Kleinbürgerlichen und Mittelständigen und von den Spitzenverdienern wird dies aus der Portokasse bezahlt.

Lediglich der letzte Absatz ist vernünftig.
Wenn ich mal zusammenfassen darf:
- weniger Rechtsprechung
- Kompetenzabbau zu Ungunsten der Länder (= Weg zum Zentralstaat)
- Belastung des Mittelstandes, Familien und Geringverdiener
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Robert Lindberg MdURBild
Senator Katistas
Mitglied der SPDU
Katistas Ministerpräsident a.D.
Mitglied des Unionsparlaments a.D.
Erleuchteter
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Hajo Poppinga »

Das Wahlprogramm spricht unzweifelhaft einige wichtige Dinge an, zuvorderst die Direktdemokratisierung des Unionsgerichtes. Eine Forderung, die ich seit langem vertrete, aber die leider immer wieder an verschiedentlichem Widerstand gescheitert ist.

Was die Kompetenzreform angeht, so ist das Bildungswesen, und damit auch das Universitätswesen, Kernkompetenz der Länder. Eine Beschneidung wäre nicht gut für die eigenstaatliche Qualität der Länder.

Warum arbeitet die Union nicht mit den bestehenden Universitäten zusammen und versucht durch Verträge mit den Ländern vielmehr in Exzellenzprogramm zu erreichen? Man könnte doch durchaus erreichen, daß sich Uni A nur noch um Jura kümmert, Uni B um Geschichte usw.

Was die Außenpolitik angeht, so muß man der Unionsregierung bescheinigen, hier aktiv gewesen zu sein und in bester Manier zu handeln - wenngleich sich auch mir nicht ganz erschließt, welchen Wert Pinguine für Frieden und Freiheit haben. Die Antarktis sollte keinem Land gehören und die DU mit guten Beispiel vorangehen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Routinier
Beiträge: 450
Registriert: Sa 31. Mär 2007, 10:42
Benutzeravatar
Routinier
Original von Robert Lindberg

Ahja, also ein Abbau der Judikative. Wunderschön, was die UFD da vor hat.
Eine Schiedsstele ist eben kein Gericht und nur ein Gericht kann Recht sprechen.
Ihnen sollte eigentlich klar sein, dass eine Schiedsstelle Teil der Judikative ist.
=)
wie bitte?
Die UFD tritt für eine an den Prinzipien von Demokratie, Freiheit und Frieden orientierten Außenpolitik ein
Sie fordern Frieden und Freiheit, lassen aber die Unionsmarine Teile des Südpols annektieren? Sehr zwiespaltig.[/QUOTE]
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Sie benützen hier als Kritikpunkt einen wissenschaftlichen Bereich, es geht bei der Südpolexpedition um das Errichten von Forschungsstellen etc.
Aufrüsten für mehr Sicherheit und Frieden? Ebenfalls sehr zweifelhaft. Aufrüstung hat noch keinem Staat Frieden und Sicherheit beschert. Aufrüstungen bedeuteten immer ein Machtspiel.
Aufrüstung hat so nichts mit direkten militärischen Auseinandersetzungen zu tun, sondern mit der qualitativen Aufbesserung der Werkzeuge des Militärs, das dem Schutze des Souveräns der Demokratischen Union gilt und das ist unser aller Interesse.
Erstmal müsste man sie richtig aufbauen, bevor man an Reformen denkt. Wie viele Unionsbürger sind bei der Unionsbank Kunden? jeder 4. oder 5.?
Was meinen Sie mit richtig aufbauen? Könnten Sie bitte konkreter werden? Oder waren Sie etwa nicht dabei, als es um das "richtige" Aufbauen ging?
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Wolfgang Eberhard Seidel
Unionsminister des Auswärtigen
Generalsekretär UFD
Routinier
Beiträge: 450
Registriert: Sa 31. Mär 2007, 10:42
Benutzeravatar
Routinier
Original von Hajo Poppinga
Was die Kompetenzreform angeht, so ist das Bildungswesen, und damit auch das Universitätswesen, Kernkompetenz der Länder. Eine Beschneidung wäre nicht gut für die eigenstaatliche Qualität der Länder.
Eine einheitliche Qualitätssicherung, für den Bildungsstandort Demokratische Union, kann aber nur von Unionsseite kommen
Was die Außenpolitik angeht, so muß man der Unionsregierung bescheinigen, hier aktiv gewesen zu sein und in bester Manier zu handeln - wenngleich sich auch mir nicht ganz erschließt, welchen Wert Pinguine für Frieden und Freiheit haben. Die Antarktis sollte keinem Land gehören und die DU mit guten Beispiel vorangehen.
Die Südpolaktion wurde international abgestummen und somit hat die Demokratische Union in Sachen internationale Transparenz bereits eine Vorreiterrolle eingenommen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Wolfgang Eberhard Seidel
Unionsminister des Auswärtigen
Generalsekretär UFD
Erleuchteter
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von Wolfgang Seidel
Eine einheitliche Qualitätssicherung, für den Bildungsstandort Demokratische Union, kann aber nur von Unionsseite kommen
Was genau kann denn die Union, was die Länder nicht können?
Die Südpolaktion wurde international abgestummen und somit hat die Demokratische Union in Sachen internationale Transparenz bereits eine Vorreiterrolle eingenommen.
Mit wem denn?
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Erleuchteter
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Außenpolitisch schon mal eine Bankrotterklärung.
Original von Jonathan Metternich
Den erfolgreichen außenpolitischen Kurs der Unionsregierung wollen wir fortsetzen. Zentrale Bestandteile einer erfolgreichen Diplomatie sind für uns auch weiterhin der Ausbau und die Effizienzsteigerung des Diplomatischen Dienstes sowie die Vertiefung und die Erweiterung der bilateralen und multilateralen Beziehungen.
Heißt im Klartext, die Regierung wird auch weiterhin Kontakte zu Nicht-GF-Staaten abbauen, alte Verbündete mit der Titulierung als "nonterritoriale Völkerrechtssubjekte" brüskieren und durch überdimensionierte Beistandsabkommen die DU in bewaffnete Konflikte einmischen. Ich gratuliere.
Die UFD tritt für eine an den Prinzipien von Demokratie, Freiheit und Frieden orientierten Außenpolitik ein
Übersetzung aus dem Metternich-Jargon: Man darf sich auf einen verschärften Feldzug gegen sozialistische Staaten zur Durchsetzung konservativ-kapitalistischer Ideologie einstellen.
Den Rat der Nationen begreifen wir als geeignetes Instrument zur Abstimmung der internationalen diplomatischen Bemühungen sowie als Plattform für die diplomatische Lösung von Konflikten. Eine engagierte Vertretung der Union dort wird Ausdruck unserer Politik der multinationalen Kooperation und unseres Willens, die Ideen und Werte des RdN zu stärken.
Die UFD will die Delegierten-Posten der DU beim RdN besetzt halten. Ein starker Programmpunkt. Respekt.
Die sicherheitspolitische Lage der Demokratischen Union wollen wir verbessern, indem wir sowohl die Unionsstreitkräfte technisch und personell weiter stärken, als auch die Beziehungen zu solchen Staaten entspannen, die uns unfreundlich gesinnt sind. Wo immer dies scheitert, sind wir bereit, mit ganzer Kraft auf eine internationale Isolation dieser Nationen hinzuwirken. Die uns dafür zur Verfügung stehenden diplomatischen Mittel wollen wir erweitern.
Gewalt ist die letzte Ausflucht des Unfähigen. Mehr sage ich dazu nicht. Oder doch: Die konservativ-liberale Regierung hat in ihrer kurzen Regierungszeit schon soviel zur Verschärfung internationaler Konflikte beigetragen, dass sie dem Scheitern diplomatischer Mittel schon ein gutes Stück nähergekommen ist.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Bild
Antworten

Zurück zu „Öffentliches Leben“