Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin von RadioTelevision Freistein; wir bringen die Nachrichten.Neues Unionsparlament gewählt
Die Bürgerinnen und Bürger der Demokratischen Union haben ein neues Unionsparlament gewählt. Bei dieser Wahl traten neun Parteien und Listen an. KDU und FLA, die bei der letzten Wahl gemeinsam als KLL antraten, traten diesmal mit getrennten Listen an. Laut amtlichem vorläufigem Endergebnis lag die Wahlbeteiligung bei 81,04% und sank somit gegenüber der letzten Wahl zum Unionsparlament um 7,85%.
Stärkste politische Kraft wurde die KDU. Sie kam auf 24,67%, gefolgt von der Linken Liste, die ihr Ergebnis gegenüber der letzten Wahl um 4,3 auf 20,77% steigern konnte. Starke Gewinne verbuchten auch die Grünen, die ihren Stimmenanteil von 10,79% um 5,57 auf 16,36% verbessern konnten, während die Liberale Liste empfindliche Einbußen erleiden musste: sie stürzte um 8,49 auf nur noch 5,71%. Diese Verluste wurden nur noch von denen der FDU übertroffen, die satte 12,86% verlor und auf 6,23% abstürzte. Sieger des Abends sind auch KDU und FLA. Während die KDU mit 24,67% den stärkste Partei wurde, kam die FLA auf 15,58%. KDU und FLA kommen somit zusammen auf 40,25% und hätten als KLL, was einem Zuwachs von 14,97% entspricht.
Nach langer Abwesenheit trat auch die Ratelonische Volkspartei wieder an und erreichte 5,71%. Die von Kathrin Janeway gebildete Liste "Für Frieheit und Demokratie" kam aus dem Stand auf 1,81%, verfehlte aber den Einzug ins Unionsparlament ebenso wie die von Jouker Sendler geführte Liste "Für ein kleineres Unionsparlament", die 3,11% erreichte.
Laut vorläufigem amtlichem Endergebnis werden KDU, FLA, Grüne und LL mit jeweils zwei Abgeordnete ins neue Unionsparlament ein, während FDU, Liberale Liste und RVP jeweils ein Mandat erringen konnten.
Zum Wahlabend nun eine Analyse von unserem Chedintendanten Peter Wickel.
Der Wähler hat gesprochen und die Mehrheitsverhältnisse im Unionsparlament neu geregelt: die Linksliberalen der FDU, die nach der letzten Wahl noch auf den Einzug ins Unionskanzleramt hofften, schmierten ab, ebenso wie die sich rechtsliberal gebende Liberale Liste, deren Gründer sich auf einer eigenen Liste verselbständigt hatte - und scheiterte. Die Sozialdemokraten schließlich haben sich still und leise von der politischen Bühne verabschiedet und keiner hat's gemerkt.Gestärkt wurden dagegen die Grünen, die nach der letzten Wahl noch mithalfen Veitayaki ins Unionskanzleramt zu hiefen, und die die nun, dank eines personellen Komplettaustausches einen schwenk nach links gemacht haben dürften. Gestärkt wurde auch die Linke Liste und, wenn man ihre beiden Ergebnisse zusammenfasst, die beiden Regierungsparteien KDU und FLA.
Wer sich das Wahlergebnis ansieht, der kann auf den ersten Blick mit einer raschen Regierungsbildung rechnen. Doch Vorsicht vor allzu großem Optimismus ist geboten, denn schon haben Vertreter der FLA angekündigt, auf keinen Fall mit der RVP eine Regierungskoalition eingehen zu wollen. Erschwert werden dürfte die Regierungsbildung zudem durch den Rechtssreit zwischen RVP und KDU vor dem Unionsgericht um das Recht auf die Verwendung des Namens "Ratelonische Volkspartei". Und dann ist da noch die Liberale Liste, auf der ein Hans Sack kandidiert, der offiziell noch Mitglied der KDU ist - ein verworrenes Spiel.
Auf der anderen Seite haben LL, Grüne und FDU keine eigene Mehrheit. Aber vorsorglich verkündete der Grünen-Vordenker Waylan-Majere im LL-Parteiorgan "Vorwärts", dass die drittpatzierten Grünen schon einmal das Kanzleramt für sich reklamieren sollten - immerhin hätten sie genauso viele Sitze wie auch die KDU. Wie gut, dass eine geringe Gesamtsitzzahl im Unionsparlament das Wahlergebnis so grob nivelliert.
Spannend wird es auf jeden Fall, die Regierungsbildung. Fragt sich nur, mit welchem Ergebnis.
Vielen Dank, Peter Wickel, weiter zu den Nachrichten.Eibsatz von Massenvernichtungswaffen
Aus Irkanien erreichen uns alarmierende Nachrichten. Beim Bürgerkrieg in Irkanien in der Provinz Aquila haben die irkanische Streitkräfte offenbar massiv Giftgase, wie Senfgas, VX, Sarin, Cyan- und Arsenwasserstoffe, gegen Rebellen eingesetzt.
Etwa drei Tage vorher waren in den Millionenmetropolen Cor und Ravenna schwere Kämpfe ausgebrochen; weitere Städte sind umkämpft.
In Cor kämpften laut Angaben aus gut unterrichteten Sicherheitskreisen mehr als 44.000 regläre Soldaten der irkanischen Streitkräfte gegen mehr als 40.000 Separatisten.
Die Vorstädte sollen sich in in Trümmer gelegt worden sein, als das sechste irkanische Infantrieregiment mit ihren schweren gepanzerten Truppenfahrzeugen durch die Straßen und auch Häuser fuhr, um einen Infantrieansturm der Rebellen zu stoppen.
Derweil soll es den regulären irkanischen Streitkräften gelungen sein, die Hafenstadt Ravenna unter ihre Kontrolle zu bringen.
Auch aus der Nähe der Stadt Saiws wurden Gefechte gemeldet.
Inzwischen bestätigte die inzwischen offenbar zurückgetretene irkanische Großadministratorin, Shia Mae im Pressezentrum des Rats der Nationen einen Bericht, wonach es in einer Vorstadt von Cor zur Detonation einer Nuklearbombe gekommen sein soll.
Auf einen Angriff aquilianischer Rebellen mit chemischen Waffen habe der irkanische Reichsthing ebenfalls den Einsatz chemischer Massenvernichtungswaffen sowie den Einsatz von Mittelstreckenraketen beschlossen.
Über Opfer unter der Zivilbevölkerung liegen zur Stunde keine Angaben vor, tausende Flüchtlinge versuchten über Land oder über Wasser, in von den irkanischen Streitkräften bereitgestellten Schiffen, die Stadt zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.
Inzwischen wurde von seiten der irkanischen Sicherheitsbehörrden eine totale Nachrichtensperre verhängt.
