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Bürger-Debatte: Unionsländerreform?
Verfasst: So 1. Nov 2009, 14:55
von Francis Taubenschlag
"Butter bei die Fische" - ich mag diesen Ausdruck eigentlich nicht, trotzdem finde ich ihn irgendwie faszinierend.
Aber zum Thema:
Ist eine Unionsländerreform angesichts der Personallage in Exekutive, Legislative und Verwaltung notwendig oder nicht? Und wenn ja, in welcher Form?
Achtung, um die Debatte anzuregen etwas herausfordernd formuliert:
Sollen "failing states" wie Imperia (kein Beitrag mehr seit 25.10.2009) oder Heroth und Roldem (kein Beitrag seit 28.10.2009) mit anderen, lebensfähigen Unionsländern zusammengelegt werden? Oder reicht legislative und exekutive Unionsvertretung für Unionsländer, deren Regierungen und/oder Landtage temporär oder längerfristig inaktiv sind? Oder gibt es noch Alternativen zwischen Zusammenlegung und Status Quo?
Verfasst: So 1. Nov 2009, 15:28
von Pierre Lemarchal
Die Frage für mich ist, ob eine solche Zusammenlegung dauerhaft sein soll oder nur solange wie kein Personal vorhanden ist.
RE: Bürger-Debatte: Unionsländerreform?
Verfasst: So 1. Nov 2009, 15:49
von Reichsgraf Perry II. von Montary
Original von Francis Taubenschlag
Sollen "failing states" wie Imperia (kein Beitrag mehr seit 25.10.2009) oder Heroth und Roldem (kein Beitrag seit 28.10.2009) [...]
Sagen Sie mal, läuft's noch ganz rund? Nur weil man nicht seine pornoaffinen Neigungen in der Öffentlichkeit präsentiert, sind die die Länder noch lang nicht fehlgeschlagen. Roldem hat eine funktionierende Interimsregierung, zwar unter einem Sozialisten, aber nur, weil Roldem in der Gesetzgebung pragmatisch und nicht haufenweise unsinnige Gesetze diskutiert und produziert wie das Unionskasperltheater, bedeutet das noch lang nicht, dass Gesetzgebung, Administration und Verwaltung nicht funktionieren. :rolleyes:
Verfasst: So 1. Nov 2009, 15:51
von Fiete Schulze
Könnte wir mal sachlich bleiben? Tatsache ist, dass diese Länder alle nicht besonders aktiv sind.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 15:53
von Lord Macshire
Original von Fiete Schulze
Könnte wir mal sachlich bleiben? Tatsache ist, dass diese Länder alle nicht besonders aktiv sind.
Müßte man erstmal definieren, was "aktiv sein" bedeutet.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 15:55
von Reichsgraf Perry II. von Montary
Tatsache ist auch, Herr Schulze, dass die Union nicht sonderlich aktiv ist. Was wurde denn in den vergangenen Monaten geschafft, außer ein paar Amity Treaties? Und wie rechtfertigt das dieses Gros an Fachministerien? Das bitte ich doch zunächst erst einmal darzulegen. Wenn die Union niicht so viel Personal an sich zieht, das dann faktisch doch nichts macht, da die so oder so das Geld bekommeen, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass auf Landesebene die Politiker fehlen.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 16:18
von Francis Taubenschlag
Original von Graf Perry II. von Montary
Wenn die Union niicht so viel Personal an sich zieht, das dann faktisch doch nichts macht, da die so oder so das Geld bekommeen, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass auf Landesebene die Politiker fehlen.
Das ist teilweise meiner Meinung nach richtig. Aber ein findiger Zentralist könnte sagen: Die Unionsebene ist eben viel attraktiver für die meisten aktiven Politiker, da auf Länderebene nichts läuft und die Unionsebene an sich die gestaltende Kraft ist/ noch mehr sein sollte.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 16:24
von Christopher Adomeit
Den Bestand der Unionsländer anzutasten ist eine Angelegenheit, die man mit enormen Vorüberlegungen vornehmen sollte; wenn man es denn überhaupt tut. Interessanter wäre eventuell die Überlegung, die Arbeit zwischen Unionsrat und Unionsparlament stärker zu verbinden.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 16:28
von Reichsgraf Perry II. von Montary
Und genau das, Herr Taubenschlag, ist falsch. Was läuft denn bitte auf der Unionsebene? Ja, natürlich, eigentlich könnte die Unionebene attraktiver sein. Man kann qua Vertretungsgesetzgebung mittlerweile in allen Bereichen gesetzgeberisch aktiv werden. Aber wird das denn gemacht? Nein. Der Alltag in der Union ist einer von persönlichen Eitelkeiten durchsetzter. In den Länder kann man gerade so viel gestalten. Schauen Sie sich Chemann in Freistein an oder Phasen in Imperia oder die Amtszeit von meines vor kürzlich schwer verunglückten Bruders in Roldem. Man kann auf Landesebene so viel mehr machen als in der lahmenden Union. Die Gestaltungskraft hat die Union lang nicht mehr, spätestens mit den Kanzlern Connor, Heidenberg, Veitayaki ist doch klar, dass hier nicht einmal die Verwaltung des Erreichten besteht, sondern einfach nur Postengeschacher, welches aber niemanden voranbringt, außer den Partizipanten dieser Verschwörung Lemmata in die einschlägigen Lexika.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 16:54
von Joeli Veitayaki
Solange es Unionsländer gibt, die verzweifelt nach aktiven Führungspersonen suchen müssen, ist ein Nachdenken über eine Länderfusion legitim.