Unionspräsident Scott zur Wahl
Verfasst: Di 27. Okt 2009, 10:14
Vor den Nachrichten wird eine Rede des Unionspräsidenten ausgestrahlt.
Liebe Mitbürger, es ist wieder einmal soweit: Wir sind dazu aufgerufen, ein neues Unionsparlament zu wählen. Dieses Ereignis ist dadurch charakterisiert, dass wir in der Tat vor einer schwierigen und komplexen Wahl stehen, vor einer schwierigeren, als wir uns das im Alltag oft vergegenwärtigen.
Das Unionsparlament stellt das Organ dar, welches die Grundsatzentscheidungen über die Selbstverwaltung unserer Gesellschaft trifft. In seiner parteidemokratischen Funktionsweise bildet es ein komplexes System, dessen Vorherbestimmung - und zu nichts anderem sind wir bei der Stimmabgabe aufgefordert - für unseren Denkapparat kaum zu meistern ist: Greifen wir bereits bei der Entscheidung über die letzten Ziele unserer Entscheidung auf Denkmuster zurück, die eine radikale Reduktion der wirklichen komplexen Entscheidungsstrukturen darstellen, stellt sich das Komplexitätsproblem auch bei der Frage, durch welche Wahloption man diese Ziele am besten verwirklicht. Wer mit völliger Selbstgewissheit zur Wahlurne schreitet, kann sich sicher sein, wichtige Aspekte ausgeblendet zu haben.
Wie kann man als kultiviertes Individuum, das stets den Anspruch des unbedingt Guten für seine Entscheidungen heranzieht, mit dieser Situation umgehen? Mein Vorschlag dazu ist: Versuchen Sie, Ihrer Verantwortung so gut gerecht zu werden, wie Sie das können. Das Hinterfragen von Entscheidungen ist immer nur begrenzt sinnvoll. Denken Sie über Ihre Entscheidung gut nach. Aber treffen Sie dann eine Entscheidung und stehen Sie zu ihr.
Ich möchte mit dem Wort eines klugen freisteinisch-albernischen Philosophen schließen: „Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muß sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht.“
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und einen schönen Tag!
Liebe Mitbürger, es ist wieder einmal soweit: Wir sind dazu aufgerufen, ein neues Unionsparlament zu wählen. Dieses Ereignis ist dadurch charakterisiert, dass wir in der Tat vor einer schwierigen und komplexen Wahl stehen, vor einer schwierigeren, als wir uns das im Alltag oft vergegenwärtigen.
Das Unionsparlament stellt das Organ dar, welches die Grundsatzentscheidungen über die Selbstverwaltung unserer Gesellschaft trifft. In seiner parteidemokratischen Funktionsweise bildet es ein komplexes System, dessen Vorherbestimmung - und zu nichts anderem sind wir bei der Stimmabgabe aufgefordert - für unseren Denkapparat kaum zu meistern ist: Greifen wir bereits bei der Entscheidung über die letzten Ziele unserer Entscheidung auf Denkmuster zurück, die eine radikale Reduktion der wirklichen komplexen Entscheidungsstrukturen darstellen, stellt sich das Komplexitätsproblem auch bei der Frage, durch welche Wahloption man diese Ziele am besten verwirklicht. Wer mit völliger Selbstgewissheit zur Wahlurne schreitet, kann sich sicher sein, wichtige Aspekte ausgeblendet zu haben.
Wie kann man als kultiviertes Individuum, das stets den Anspruch des unbedingt Guten für seine Entscheidungen heranzieht, mit dieser Situation umgehen? Mein Vorschlag dazu ist: Versuchen Sie, Ihrer Verantwortung so gut gerecht zu werden, wie Sie das können. Das Hinterfragen von Entscheidungen ist immer nur begrenzt sinnvoll. Denken Sie über Ihre Entscheidung gut nach. Aber treffen Sie dann eine Entscheidung und stehen Sie zu ihr.
Ich möchte mit dem Wort eines klugen freisteinisch-albernischen Philosophen schließen: „Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muß sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht.“
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und einen schönen Tag!