Spitzenkandidat Jerkov zu den Unionswahlen
Verfasst: Di 27. Okt 2009, 00:13

*am Vorabend der Wahl tritt Pjotr Jerkov, Spitzenkandidat der Linken Liste und Parteivorsitzender der VL in der Unionshauptstadt vor einige Tausend Anhänger, die sich versammelt haben, und wendet sich an die Nation*
*Als Jerkov die Bühne betritt wird er von Jubel und "Jerkov, Jerkov"-Rufen begleitet*
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger hier und vor den Fernsehgeräten,
Ich freue mich, dass ihr euch heute so zahlreich versammelt habt. Ich freue mich, dass ihr einen Weg aus der Inaktivität und Handlungsunfähigkeit der Demokratischen Union seht, und nicht resigniert habt wie die Wählerinnen und Wähler von KDU, FLA und deren Mitverschwörern.
Die letzten Monate haben unser einst so stolzes Land ausgeblutet. Vom Glanz der Demokratischen Union und ihrer einstigen Aktivität um die sie von vielen beneidet wurde ist nicht mehr viel übrig geblieben. Wir brauchen mehr Gestalter anstelle von Verwalter in diesem Land! *tosender Applaus*
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, noch niemand hat sich einen Zacken aus der Krone gebrochen indem er links gewählt hat. Wir wollen in der Zukunft die großartigen Projekte aus der Regierung Waylan-Majere fortsetzen und unser Land voranbringen. Die gesetzlichen Voraussetzungen um die Justiz in unserem Land wieder in Gang zu bringen sind geschaffen, fehlen tut es nun lediglich an dem Willen der Regierung, hier etwas zu verändern.
Wir brauchen die nötigen Weichenstellungen für die Zukunft. Wir brauchen eine Sozialpolitik in unserem Land, die garantiert, dass jeder Mensch hier überleben kann. Wir brauchen eine Politik, die auch garantiert, dass man von seiner geleisteten Arbeit auch leben kann! *Beifall erhebt sich langsam*
Liebe Freundinnen und Freunde, die Tage der Ära Veitayaki sind nun gezählt.*wiederum tosender Applaus*
Ja, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Tage der Inaktivität sind jetzt gezählt. Unser Motto lautet: Vorwärts, unser Motto lautet: In die Zukunft! Ja, es gibt ein Leben nach Veitayaki, ja es gibt eine linke Zukunft. *Beifall*
Und, meine Damen und Herren, Sie wissen es bereits: Wir haben die Konzepte für die Zukunft. Wir wissen, was dieses Land braucht, und wir wissen, wie wir es wieder zu alter Stärke führen können.
Wir brauchen endlich eine Transparenzregelung für Mitglieder des Unionsparlaments und der Regierung. Wir fordern seit langem eine Umfassende Reform des Sozialwesens und eine Ausarbeitung dessen im gemeinsamen Gespräch mit den Unionsländern. Und, liebe Freundinnen und Freunde, ich habe bereits in dieses Legislaturperiode informelle Gespräche mit den Unionsländern geführt, um die außenpolitischen Kompetenzen endlich klar abzugrenzen. Dies kann nur zu beider Seiten Wohl, dem der Länder und dem der Union, sein. Geben Sie uns die Möglichkeit, diese Gespräche nun endlich auch auf offizieller Ebene weiterzuführen.
Wir dürfen nicht länger unsere Umwelt ausbeuten, wir dürfen nicht länger zulassen dass Konzerne die Verbraucherinnen und Verbraucher betrügen und die Arbeitnehmenden ausbeuten! *Applaus*
Nein, bei uns steht der Mensch und seine im Mittelpunkt einer Wirtschaftspolitik, und nicht das Kapital. Die Menschen sollen am gesellschaftlichen Leben beteiligt werden, indem wir ihnen das auch finanziell ermöglichen. Und die Menschen sollen sich auch mit ihrer Arbeit identifizieren, indem wir die Möglichkeit schaffen, noch leichter etwa in Form einer Genossenschaft daran teilzuhaben.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Wunden unseres letzten Krieges sind noch nicht verheilt. Deswegen muss es auch heute heißen: Nie mehr Faschismus, nie mehr Krieg! *großer Jubel und "Hoch die Internationale Solidarität"-Rufe*
Wir brauchen eine stabile Welt, wir brauchen eine Welt die Frieden garantiert und nicht den Krieg oder die Waffenlobby vorantreibt. Wir brauchen voraussehendes Denken in der internationalen Politik, und nicht gieriges Profitstreben.
Insbesondere in der Krisenregion Naher Osten können wir friedensstiftend wirken. Und auch das Konzept Kollektiver Sicherheit in der Nordhemisphäre und die Piratenproblematik im Dessentik könnten uns in Zukunft noch vor schwere Herausforderungen stellen.
Liebe Freundinnen und Freunde: Wir haben die Konzepte, wir haben die Aktivität. So kann nur eins gesagt bleiben: Die Zukunft ist links!
*Jerkov verlässt unter minutenlangem Beifall die Bühne und bahnt sich einen Weg durch die Menge, nicht ohne ein paar Autogramme zu verteilen, Hände zu schütteln und sich der Anliegen einiger Bürger anzunehmen*