Time To Say Goodbye II
Verfasst: Sa 24. Okt 2009, 15:09
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
ich möchte heute meinen endgültigen Rückzug aus der Öffentlichkeit und damit zwangsweise auch mein Rücktritt vom Amt eines Unionsrichters am Obersten Unionsgericht bekannt geben.
Eine so ausführliche Begründung wie zu meinem Ausscheiden aus dem Amt des Unionspräsidenten vor einigen Jahren gibt es diesmal nicht. Das wäre auch nicht angemessen, da ich meine Zeit als Unionspräsident und als Unionsrichter nicht direkt miteinander vergleichen möchte und wohl auch nicht vergleichen kann. Dafür unterscheiden sie sich zu sehr. Ohne jeglichen Zweifel ist allerdings, dass ich mich sehr geehrt gefühlt habe beide Ämter ausführen zu dürfen. Von Menschen in ein Amt gewählt zu werden ist ein unglaublicher Vertrauensbeweis, der mir viel bedeutet hat und wofür ich mich nochmals bedanken möchte.
Vertrauen hängt aber eng mit Erwartungen zusammen. Wer jemandem Vetrauen schenkt, der erwartet. Er erwartet, dass das Vertrauen zum einen nicht ausgenutzt wird, er erwartet aber vielmehr, dass jemand den Erwartungen auch gerecht wird und diese erfüllt. Ich habe vielleicht nicht alle Erwartungen immer erfüllt. Allerdings hab ich immer hinter dem, was ich getan habe gestanden, und mir jeden Schritt gründliche überlegt. Denn was ich ebenfalls hier gelernt habe: Ein Fehler hier wird einem noch lange nachgetragen
Insbesondere bin ich rückblickend mit meiner Amtszeit als Unionsrichter nicht zufrieden. Ich persönlich habe nicht das geschafft, was ich selber vorgenommen habe. Desöfteren habe ich schon überlegt, mein Amt aufzugeben. Letztlich meldete sich aber meine innere Stimme, die nicht nur meine Fehler sah, sondern auch die Verantwortung angesichts der problematischen Situation des Landes. Ich habe immer gedacht, dass ich bei der Personallage doch niemals mich verabschieden darf. Mit Sicherheit bin ich es Ratelon schuldig gewesen, mich bestmöglich wo ich konnte zu engagieren. Und ich hoffe, dass mir dies, nicht nur als Unionspräsident oder Unionsrichter, sondern auch als Herausgeber der freien Gesetzssammlung, Staatssekretär, Unionsminister oder im Präsidium des Unionsparlaments gelungen ist. Alle Ämter habe ich gerne ausgefüllt. Doch mein Gesundheitszustand hat mich desöfteren von meiner Arbeit abgehalten. Ich musste erkennen, dass dies nicht zum Vorteil des Demokratischen Union ist.
Dieser Staat und die Menschen, die hier leben, haben mich geprägt. Verschiedenste Situationen, die ich erleben durfte, haben meinen Horizont erweitert. Ich habe - zurecht- Kritik erlebt und dabei gelernt, vieles was mir "normal" erschien, zu hinterfragen. Ich habe ebenso ein Volk erlebt, welches immer streitlustig war, aber sich auch zu wichtigen Ereignissen zusammenstellte und wo mir dann bewusst wurde, dass wir letztendlich alle das gleiche wollen: zusammen auskommen und vor allem leben. Wir haben politisch geladene Sezessionen ausgestanden, scheußliche Anschläge überlebt und in tragischen Todesfällen zusammengetrauert. Dies sind Momente, die mir in Erinnerung bleiben werden und mir ein Beweis sind, dass wir trotz alle Schwierigkeiten eine Gesellschaft sind.
Meine Neutralität verbietet es mir, irgendwelche Empfehlungen zu Kandidaten für das Unionsgericht zu machen. Ich möchte lediglich zu einer Sachlichkeit in Diskussionen aufrufen, die bereits vor Jahren rar war, aber irgendwo dennoch existierte. Ratelon lebt von streitbaren Diskussionen, wir müssen aber auch bedenken, dass diese nur geführt werden können, wenn es streitbare Diskussionspartner gibt. Es ist uns nicht geholfen, wenn wir Mitmenschen niederschreien und diese sich zurückziehen.
All meinen persönlichen und vor allem auch politischen Weggefährten möchte ich an dieser Stelle nochmals danken. Als ich damals meine Anfänge in der SPR bzw. SPDU machte, wurde ich durch Sebastian Schuhmann, Charles Dowan, Gravity aka Sylvain Rosseau-Mason, Kauli, Friederike Fresse, EffJott um nur einige zu nennen herzlich aufgenommen und habe mich dort immer wohl gefühlt. Das tolle war, dass ich mir immer der Unterstützung der Genossen sicher sein konnte. Auch möchte ich mich dafür bedanken, dass ich selber im Präsidium und in der UP-Fraktion dieser traditionsreichen Partei mitwirken durfte. Es erfüllt mich ein wenig mit Traurigkeit, die derzeitige Verfassung der Sozialdemokratische zu erleben. Mein Hoffnung gilt einigen Menschen, die die sozialdemokratischen Werte einiges Tages eventuell wieder aufleben lassen.
Jetzt ist es doch wieder ein bisschen mehr geworden, als ich eigentlich sagen wollte. Ich danke allen vielemals für die tollen Jahre hier und werde gerne an die DUR und ihre Menschen zurückdenken. Vielen Dank.
[so]Tjoa, das wird's wohl vorerst für mich gewesen sein. Vielen wird sicherlich aufgefallen sein, dass ich die letzten Monate nicht annähernd an meine Aktivitätsphase vor einigen Jahren herankam. Hintergrund ist mein derzeitiges Studium und wohl auch eine gewisse Müdigkeit nach den Jahren. Ich möchte euch wissen lassen, dass ich die Zeit von 2003 an sehr genossen habe und Ratelon ein fester Bestandteil meiner Freizeit in den ganzen Jahren war. Was ich oben simon gesagt habe, darf weitesgehend auch außerhalb der Simulation gelten: Ich habe tolle Erfahrungen gemacht und viele nette Leute kennengelernt, die mir gut in Erinnerung bleiben werden. Ein Abschied für immer wird es wohl nicht sien, ich komme sicherlich das ein oder andere mal wieder vorbeischauen und vielleicht auch irgendwann mal wieder mit einer ID, wenn es die Zeit zulässt. Vielen vielen Dank an euch alle nochmal! Macht's gut.[/so]
liebe Freunde,
ich möchte heute meinen endgültigen Rückzug aus der Öffentlichkeit und damit zwangsweise auch mein Rücktritt vom Amt eines Unionsrichters am Obersten Unionsgericht bekannt geben.
Eine so ausführliche Begründung wie zu meinem Ausscheiden aus dem Amt des Unionspräsidenten vor einigen Jahren gibt es diesmal nicht. Das wäre auch nicht angemessen, da ich meine Zeit als Unionspräsident und als Unionsrichter nicht direkt miteinander vergleichen möchte und wohl auch nicht vergleichen kann. Dafür unterscheiden sie sich zu sehr. Ohne jeglichen Zweifel ist allerdings, dass ich mich sehr geehrt gefühlt habe beide Ämter ausführen zu dürfen. Von Menschen in ein Amt gewählt zu werden ist ein unglaublicher Vertrauensbeweis, der mir viel bedeutet hat und wofür ich mich nochmals bedanken möchte.
Vertrauen hängt aber eng mit Erwartungen zusammen. Wer jemandem Vetrauen schenkt, der erwartet. Er erwartet, dass das Vertrauen zum einen nicht ausgenutzt wird, er erwartet aber vielmehr, dass jemand den Erwartungen auch gerecht wird und diese erfüllt. Ich habe vielleicht nicht alle Erwartungen immer erfüllt. Allerdings hab ich immer hinter dem, was ich getan habe gestanden, und mir jeden Schritt gründliche überlegt. Denn was ich ebenfalls hier gelernt habe: Ein Fehler hier wird einem noch lange nachgetragen
Dieser Staat und die Menschen, die hier leben, haben mich geprägt. Verschiedenste Situationen, die ich erleben durfte, haben meinen Horizont erweitert. Ich habe - zurecht- Kritik erlebt und dabei gelernt, vieles was mir "normal" erschien, zu hinterfragen. Ich habe ebenso ein Volk erlebt, welches immer streitlustig war, aber sich auch zu wichtigen Ereignissen zusammenstellte und wo mir dann bewusst wurde, dass wir letztendlich alle das gleiche wollen: zusammen auskommen und vor allem leben. Wir haben politisch geladene Sezessionen ausgestanden, scheußliche Anschläge überlebt und in tragischen Todesfällen zusammengetrauert. Dies sind Momente, die mir in Erinnerung bleiben werden und mir ein Beweis sind, dass wir trotz alle Schwierigkeiten eine Gesellschaft sind.
Meine Neutralität verbietet es mir, irgendwelche Empfehlungen zu Kandidaten für das Unionsgericht zu machen. Ich möchte lediglich zu einer Sachlichkeit in Diskussionen aufrufen, die bereits vor Jahren rar war, aber irgendwo dennoch existierte. Ratelon lebt von streitbaren Diskussionen, wir müssen aber auch bedenken, dass diese nur geführt werden können, wenn es streitbare Diskussionspartner gibt. Es ist uns nicht geholfen, wenn wir Mitmenschen niederschreien und diese sich zurückziehen.
All meinen persönlichen und vor allem auch politischen Weggefährten möchte ich an dieser Stelle nochmals danken. Als ich damals meine Anfänge in der SPR bzw. SPDU machte, wurde ich durch Sebastian Schuhmann, Charles Dowan, Gravity aka Sylvain Rosseau-Mason, Kauli, Friederike Fresse, EffJott um nur einige zu nennen herzlich aufgenommen und habe mich dort immer wohl gefühlt. Das tolle war, dass ich mir immer der Unterstützung der Genossen sicher sein konnte. Auch möchte ich mich dafür bedanken, dass ich selber im Präsidium und in der UP-Fraktion dieser traditionsreichen Partei mitwirken durfte. Es erfüllt mich ein wenig mit Traurigkeit, die derzeitige Verfassung der Sozialdemokratische zu erleben. Mein Hoffnung gilt einigen Menschen, die die sozialdemokratischen Werte einiges Tages eventuell wieder aufleben lassen.
Jetzt ist es doch wieder ein bisschen mehr geworden, als ich eigentlich sagen wollte. Ich danke allen vielemals für die tollen Jahre hier und werde gerne an die DUR und ihre Menschen zurückdenken. Vielen Dank.
[so]Tjoa, das wird's wohl vorerst für mich gewesen sein. Vielen wird sicherlich aufgefallen sein, dass ich die letzten Monate nicht annähernd an meine Aktivitätsphase vor einigen Jahren herankam. Hintergrund ist mein derzeitiges Studium und wohl auch eine gewisse Müdigkeit nach den Jahren. Ich möchte euch wissen lassen, dass ich die Zeit von 2003 an sehr genossen habe und Ratelon ein fester Bestandteil meiner Freizeit in den ganzen Jahren war. Was ich oben simon gesagt habe, darf weitesgehend auch außerhalb der Simulation gelten: Ich habe tolle Erfahrungen gemacht und viele nette Leute kennengelernt, die mir gut in Erinnerung bleiben werden. Ein Abschied für immer wird es wohl nicht sien, ich komme sicherlich das ein oder andere mal wieder vorbeischauen und vielleicht auch irgendwann mal wieder mit einer ID, wenn es die Zeit zulässt. Vielen vielen Dank an euch alle nochmal! Macht's gut.[/so]
