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Öko-Terroristen...

Verfasst: Fr 9. Okt 2009, 23:54
von SRM
...anders kann ich die aktuellen Zeitungsmeldungen nicht bezeichnen: Schwarz-Gelb wandelt auf wahnsinnigen Pfaden und stürzt die Bevölkerung in unkalkulierbare Risiken. Stichwort Ausstieg vom Atomausstieg. Stichwort Genehmigung von Genpflanzen. Stichwort Reduktion der Ausgaben für regenerative Energien......

Ich bin wahrlich kein Muster-Grüner, allerdings sehe ich hier allmählich wirklich schwarz. Nachhaltigkeit scheint ein Fremdwort zu sein.

Da kann man doch nur konsterniert über die Grenze fliehen...

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:00
von Kathryn Janeway
Und nach dieser Flucht sich mit Popcorn im Sessel zurücklehnen und auf das Ende dieses Spielches warten.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:20
von Amber Marie Ford
Eine Reduktion der Ausgaben für erneuerbare Energien kann ich (diesmal übrigens zwei Kreuze bei der CDU - für die, die es interessiert ;)) in der Tat ebenfalls nicht nachvollziehen. Das ist eine extrem kurzsichtige Entscheidung.

Ein Ausstieg aus der Kernenergie, ehe deren Anteil am Energiemix eben nicht durch regenerative Energiequellen ersetzt werden kann, allerdings ebenfalls. Ich halte Kernenergie nicht für die Energie der Zukunft, aber der Steinkohle etwa für deutlich überlegen. Ich habe lange genug in der Nähe eines Steinkohlekraftwerkes gewohnt um zu wissen, was diese Ungeheuer der Umwelt antun, wenn sie ganz regulär funktionieren - und nicht erst, wenn es vielleicht zu einem Unfall kommt, der bei rigoroser Beachtung der hierzulande herrschenden Sicherheitsstandard annähernd ausgeschlossen ist.

Und auch der Panikmache beim Thema Gentechnik vermag ich mich nicht anzuschließen. Wir haben auf einem recht kleinen Planeten mit noch mal recht begrenzter ackerbaulich nutzbarer Fläche sechs Milliarden (6.000.000.000) Mäuler zu stopfen, Tendenz steigend. Mit ökologischer Landwirtschaft, so gut diese Bezeichnung auch klingt, schaffen wir das niemals. Ein pauschales Nein zur Gentechnik ist nichts anderes als Gleichgültigkeit gegenüber der in weiten Teilen der Erde herrschenden Lebensmittelknappheit und Hungersnöte. Die alternative Konsequenz, eine drastische Reduktion des eigenen Lebensstandards, würde auch keiner mehr wollen, wenn sie denn wirklich von ihm gefordert würde. Die Gentechnik ist bei verantwortungsbewusster Handhabung die Chance, landwirtschaftliche Erträge zu steigern und erschwinglich zu halten.

Aber viel Spaß bei der Flucht nach Frankreich, das sein Stromnetz meines Wissens zu 75% mit Atomstrom speist. ;)

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:22
von Hans Sack
Die genehmigung von Gehnmanipulierten produkten ist wahrlich zu begrüßen.

Ich sehe es als das Selbstverständliche Re3cht des Menschen, Pflanzen und Tiere zu seinem Nutzen zu verändern.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:22
von SRM
Original von Amber Marie Ford
Aber viel Spaß bei der Flucht nach Frankreich, das sein Stromnetz meines Wissens zu 75% mit Atomstrom speist. ;)
Zum einen "krümmeln" die nicht in der Gegend rum, zum anderen werde ich auch dort für einen Ausstieg plädieren. ;)

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:25
von SRM
Original von Hans Sack
Die genehmigung von Gehnmanipulierten produkten ist wahrlich zu begrüßen.

Ich sehe es als das Selbstverständliche Re3cht des Menschen, Pflanzen und Tiere zu seinem Nutzen zu verändern.
Jau vor allem weiß keiner, wie der Körper auf den Dreck reagiert. Contergan war offenbar noch keine Lektion, aus der man lernen musste.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:25
von pjotr
Original von Amber Marie Ford

Ein Ausstieg aus der Kernenergie, ehe deren Anteil am Energiemix eben nicht durch regenerative Energiequellen ersetzt werden kann, allerdings ebenfalls.
Wir brauchen die alten AKWs nicht zur Stromversorgung. Wie exportieren schon heute einen nicht gerade kleinen Anteil unseres Stroms in das Ausland..
Und auch der Panikmache beim Thema Gentechnik vermag ich mich nicht anzuschließen. Wir haben auf einem recht kleinen Planeten mit noch mal recht begrenzter ackerbaulich nutzbarer Fläche sechs Milliarden (6.000.000.000) Mäuler zu stopfen, Tendenz steigend. Mit ökologischer Landwirtschaft, so gut diese Bezeichnung auch klingt, schaffen wir das niemals.
Wie soll Gentechnik ein Problem lösen, das ein reines Verteilungsproblem ist?
Mit der derzeit produzierten Menge an Nahrungsmittel könnten wir locker die Welt ernähren. Das Problem ist nur dass die Überschüsse hier bei uns sind und nicht da wo sie gebraucht werden.
Wie man das durch Gentechnik lösen will, indem man damit die lokalen Märkte vollends zerstört, konnte mir bisher noch niemand klar machen.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:26
von SRM
pjotr: Du bist doch bei den Grünen oder? Ich spiele da so mit einem Gedanken...;)

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:26
von pjotr
Original von Hans Sack
Die genehmigung von Gehnmanipulierten produkten ist wahrlich zu begrüßen.

Ich sehe es als das Selbstverständliche Re3cht des Menschen, Pflanzen und Tiere zu seinem Nutzen zu verändern.
Und auch als dein Recht die Nahrungsmittel aller anderen zu kontaminieren?
Wenn du um dein Genfeld einen 25 Kilometer-Abstand in alle Himmelsrichtungen einhältst kannst du das machen. Ansonsten läufst du Gefahr, auch alle konventionellen Felder im Umkreis zu Genfeldern zu machen.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:27
von pjotr
Original von SRM
pjotr: Du bist doch bei den Grünen oder? Ich spiele da so mit einem Gedanken...;)
Hehe; ja, aber bin da schon dabei^^