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Hören, Sehen und Staunen - die Untrial Abstimmung

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:01
von Sean William Connor
"Demokratische" Union mal ganz anders und dabei ist das Wort demokratisch im Folgenden von mir tatsächlich immer in Anführungszeichen zu setzten, weil für die aktuelle Entwicklung fehlen mir die einfach die Worte.

Zunächst einmal Teilgenommen an der Untrial-Abstimmung haben das namentlich:

1. Charles Dowan (SDPU Fraktion). Sein Votum: Nein.
2. Marko Untrial (UFD Fraktion). Sein Votum: Ja.
3. Jonathan v. Metternich (UFD Fraktion) Sein Votum: Ja
4. Helmut Heinrich (SDPU Fraktion) Sein Votum: Nein.
5. Peter Vain (UFD Fraktion) Sein Votum: Ja.
6. Patrick Behrens-Nilsson (FDU Fraktion) Sein Votum: Ja
7- Joseph A. Gladstone (PDS-R Fraktion) Sein Votum: Nein
8. Natalie von Matahari (UFD Fraktion). Ihr Votum: Ja
9. Jürgen Haitner (parteilos) Sein Votum: Ja.
10. Vasilliki Galanis (UFD Fraktion) Ihr Votum: Ja.
11. Helen Bont (UFD Fraktion) Ihr Votum: Ja
12. Franz Sendlhofer (FVP Fraktion) Sein Votum: Enthaltung

Ich frage alle Abgeordneten, die mit JA gestimmt haben - öffentlich - wissen Sie wofür Sie gestimmt haben und wie sehen Sie Ihre Rolle als Abeordneter im Unionsparlament. Welche Stellung räumen Sie dem Unionsparlament ein?

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:04
von Sean William Connor
Offengestanden bin ich höllisch sauer, weil ich so eine Frechheit selten erlebt habe. Was Herr Vain und Herr von Metternich als Stimmabgabe im Unionsparlament bezeichnen sehe ich als versuchte* Strafvereitlung. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Wer jetzt keinen riesen Skandal sieht hat wohl nicht begriffen worum es geht.

Übrigens auf Rat von Frau Ford hat die Unionsregierung wahrscheinlich kalte Füße am Südpol bekommen und Ihre Verbände "von der Übung" gestern abgezogen.

Edit*

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:22
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Sean William Connor
Ich frage alle Abgeordneten, die mit JA gestimmt haben - öffentlich - wissen Sie wofür Sie gestimmt haben und wie sehen Sie Ihre Rolle als Abeordneter im Unionsparlament.
Ich sehe mich als Vertreter des Volkes. Ich bin für meine Ziele und Ansichten, für mein Eintreten für die Union und ihre Einheit, von den Bürgerinnen und Bürgern der Demokratischen Union gewählt worden (und das deutlich, bei aller Bescheidenheit). Insofern vertrete ich in Form meiner Ansichten die durch den Wahlakt zum Ausdruck gebrachten Überzeugungen des Souveräns.
Welche Stellung räumen Sie dem Unionsparlament ein?
Ich möchte da der Einfachheit halber für mich persönlich sprechen: Von allen Abgeordneten bin ich wohl derjenige, der das stärkste Unionsparlament sehen will. Schwächungsversuche seitens der Linken und Liberalen habe ich immer abgelehnt und werde ich auch weiterhin ablehnen.

Wenn das Unionsparlament allerdings, wie im vorliegenden Fall, mit einer Angelegenheit nicht zu befassen ist, muss es sich damit meines Erachtens auch nur dann befassen, wenn die Abgeordneten Bedarf sehen.
Offengestanden bin ich höllisch sauer, weil ich so eine Frechheit selten erlebt habe. Was Herr Vain und Herr von Metternich als Stimmabgabe im Unionsparlament bezeichnen sehe ich als Strafvereitlung. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.
Verschonen Sie uns mit Ihrer gespielten Empörung, dieses Schauspiel benötigen wir wahrlich nicht. Wenn Sie eine sachliche Debatte wollen: bitte, jederzeit und nahezu überall. Wenn Sie sich in nicht überzeugenden Tiraden ergehen wollen, dann bleiben Sie bitte unter sich.
Übrigens auf Rat von Frau Ford hat die Unionsregierung wahrscheinlich kalte Füße am Südpol bekommen und Ihre Verbände "von der Übung" gestern abgezogen.
Frau Ford hat sich zu der Angelegenheit nicht geäußert. Im Winter übt es sich nur so schlecht in der Antarktis, dass der Aufwand größer als der Nutzen gewesen wäre.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:24
von Peter Vain
Herr Connor,

Sie enttäuschen mich sehr. Auch Sie haben sich von der roten Lügenpest anstecken lassen. Auch Sie sind dem kollektiven Wahnsinn verfallen und stellen leere Behauptungen in den Raum!

Ich möchte nochmal klar stellen, dass das Manöver richtig war und für die Unionsstreitkräfte sehr viele wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Und wie Sie vielleicht schon gehört haben, beginnt der antarktische Winter und wir wollen nicht Gefahr laufen, zwei unserer Schiffe im ewigen Eis zu verlieren, also werden Sie nun abgezogen und werden wohl zum Beginn der nächsten Woche in Salbor wieder in ihrem Heimathafen einlaufen.

Es hat keine Anweisung vom Justizministerium gegeben!
Von daher sollten Sie schnell wieder Abstand zum Populismus der SPDU/LL Gruppierung nehmen und wieder zum konstruktiven Oppositionismus ihrer Anfangtage zurückkehren.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:35
von Sean William Connor
Sie meine Herren Vain und von Metternich sind ja diejenigen, die der Einsatz der Unionsstreitkräfte den Kopf kosten könnte. Das Wissen Sie ja.

Eine Klage ist im Übrigen heute morgen dem Unionsgericht eingegangen. Eine entsprechende Eingangsbestätigung liegt mir bereits vor.

Ich habe mich von gar nichts anstecken lassen aber ich finde es unerhört, wie man versucht durch einen harmlos wirkenden Beschluss das Unionsparlament dahingehend zu bringen mit der eigenen Kanzlermehrheit einen Einsatz der Streitkräfte a postiori als Übungseinsatz zu verkaufen.

Sie haben immernoch nicht begriffen welche Rolle Sie als Mitglieder der Unionsregierung durch die Verfassung haben auferlegt bekommen.

Frau Ford unterstelle ich da deutlich mehr Sachkenntniss in Rechtsfragen als Ihnen. Sie wird sich mit der momentanen Situation der Unionsregierung in dieser Frage befasst haben. Ich glaube Herr Vain war es, der sagte die Unionsregierung arbeite in allen Fragen stets zusammen. Dann wird Frau Ford Ihnen dazu auch was geraten haben, oder? Sie können Frau Ford ja Fragen ob eine Heilung eines Verfahrensmangels auch in Fragen des Verfassungsbruchs möglich ist. Oder ob die Einhüllung eines Einsatzes der Unionsmarine als Übung nur einen einfachen Beschluss der eigenen Kanzlermehrheit erfordert.

Ich freu mich auf den Prozess. Der Staatsanwalt wird ihn, da bin ich mir sicher, sorgfälltigst beobachten.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:51
von Joseph A. Gladstone
Sieht alles fast so aus, als wenn hier ein Metternichstaat erschaffen werden soll - aber ich hoffe, dass mit dieser Politik der Ignoranz unserer Staatsorgane bald Schluss ist. Wir sind hier schließlich in keiner Diktatur.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:56
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Sean William Connor
Sie meine Herren Vain und von Metternich sind ja diejenigen, die der Einsatz der Unionsstreitkräfte den Kopf kosten könnte. Das Wissen Sie ja.
Nein, Sie hoffen es, während ich überzeugt bin, dass es nicht so kommen wird. Den Unterschied sollten wir uns gönnen.
Sie haben immernoch nicht begriffen welche Rolle Sie als Mitglieder der Unionsregierung durch die Verfassung haben auferlegt bekommen.
Doch, doch. Es ist nur schade, dass die außerparlamentarische Opposition sich nur deswegen nicht der Demokratischen Union verpflichtet fühlt, weil sie nicht - wie meine Minister und ich - einen Eid ablegen mussten.
Oder ob die Einhüllung eines Einsatzes der Unionsmarine als Übung nur einen einfachen Beschluss der eigenen Kanzlermehrheit erfordert.
Herr Connor, nun wird es aber lächerlich. Dieser Beschluss wurde nicht gefällt, um Ihnen Ihre Klage zu versauern, i wo. Dieser Beschluss lag dem Parlament noch vor Ihrer Klageankündigung (schön, dass Sie mal zu Potte kommen) vor.

Übrigens haben Sie schon verstanden, dass der Winter der Rückzugsgrund für die sich in einer Übung befindlichen Kräfte waren, ja? Nicht, dass am Ende wieder eine parlamentarische Anfrage zu Themen bekommt, die bereits klar waren.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 19:57
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Joseph A. Gladstone
Sieht alles fast so aus, als wenn hier ein Metternichstaat erschaffen werden soll - aber ich hoffe, dass mit dieser Politik der Ignoranz unserer Staatsorgane bald Schluss ist. Wir sind hier schließlich in keiner Diktatur.
Diese Behauptung hatten wir doch schon einmal, nur dass wir damals nach einer neuen Rolle (der Prinzenrolle) für den heutigen Unionspräsidenten gesucht haben. Der ein oder andere wird sich erinnern.

Die rhetorische Warnung vor der Diktatur ist wohl älter als die Opposition selbst.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 20:04
von Sean William Connor
Original von Jonathan Metternich
Nein, Sie hoffen es, während ich überzeugt bin, dass es nicht so kommen wird. Den Unterschied sollten wir uns gönnen.
Warten Wir ab.
Original von Jonathan Metternich
Doch, doch. Es ist nur schade, dass die außerparlamentarische Opposition sich nur deswegen nicht der Demokratischen Union verpflichtet fühlt, weil sie nicht - wie meine Minister und ich - einen Eid ablegen mussten.
Ohne einen Eid geleistet zu haben: Weder den eines Abgeordneten, noch den eines Unionsministers. Nehme ich meine Aufgabe als kritischer Beobachter der Unionsregierung sehr ernst. Im Übrigen habe ich die Unionsregierung auch mit konstruktiven Hinweisen begleitet. Dieser Vorwurf ist also jenseits der Realität.
Original von Jonathan Metternich
Herr Connor, nun wird es aber lächerlich. Dieser Beschluss wurde nicht gefällt, um Ihnen Ihre Klage zu versauern, i wo. Dieser Beschluss lag dem Parlament noch vor Ihrer Klageankündigung (schön, dass Sie mal zu Potte kommen) vor.

Übrigens haben Sie schon verstanden, dass der Winter der Rückzugsgrund für die sich in einer Übung befindlichen Kräfte waren, ja? Nicht, dass am Ende wieder eine parlamentarische Anfrage zu Themen bekommt, die bereits klar waren.
Gottlob können Sie mir mit dem Beschluss eine Klage nicht "versauen". Das ist im Gegenteil noch Wasser auf meine Mühlen.

Und auch wenn ich Ihnen zu langsam arbeite verspreche ich Ihnen eins: Langsam? Na, gut. Aber dafür sehr konsequent.

Und die Ausrede mit dem Winter habe ich auch vernommen.

Verfasst: So 22. Apr 2007, 20:28
von Jonathan Metternich Hughes
"Die Ausrede mit dem Winter"? Von Ihnen hätte ich ein wenig mehr Verständnis für die reale Welt erwartet...