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Wahl-O-Mat

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 00:22
von Matt Suchard
Wie sieht euer aus?
Bei mir keine grossen Ueberraschungen. FDP ungeschlagene #1, gefolgt von der auch sehr freiheitlichen Piraten-Partei. Dann schon CDU und erstaunlicherweise die Oekofaschisten auf Rang 4. Dann doch schon recht abgeschlagen die Sozialdemokraten gefolgt von den Sozialisten, Marxisten-Leninsten und ganz am Ende die Nationalisten.

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Zeigt her euren Wahlomaten!

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 00:39
von Rafael van der Linden
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Verfasst: Di 8. Sep 2009, 00:51
von pjotr
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^^

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 00:59
von pjotr
Das käme übrigens bei meiner Figur pjotr raus ;)
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RE: Wahl-O-Mat

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 09:42
von Lord Macshire
Der Wahlomat ist doch total nichtssagend und bringt höchstens denen etwas, die schon auf Linie einer Partei sind und ihre Wahl dadurch nochmal bestätigen können. Ansonsten sollte man darauf besser nicht vertrauen, wie man generell Parteien nicht nach Wahlprogrammen bewerten sollte, sondern nach grundsätzlichen Inhalten.

Gerade kleine Parteien werden überhaupt nicht zu genüge dargestellt. Die meisten der Thesen bspw die von etablierten Parteien vertreten werden, werden so von der NPD auch vertreten. So Parolen wie Hartz IV abschaffen, haben solche Parteien auch in ihrem programm und in populistischer Absicht von anderen Parteien übernommen. Daß die NPD aber die Abschaffung der Demokratie, Rassenfeindlichkeit, Revision von Grenzanerkennungsverträgen, etc... auch beabsichtigt, wird durch den Wahlomat gar nicht deutlich.

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 10:59
von Montgomery Scott
Hier mein Ergebnis:

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Etwas überrascht hat mich jetzt doch, dass FDP und CDU sogar noch hinter der NPD Platz nehmen, wobei die Aufnahme von REP und NPD in meine Auswertung natürlich recht willkürlich war. Die relative Übereinstimmungen mit REP und NPD kommen von Thesen wie "Mindestlohn" oder "Afghanistan". Bei "Volksentscheide" habe ich alle Parteien außer die Union auf meiner Seite. Auch was "Bafög" oder "Ausbildungsplatzgarantie" angeht, nehmen die rechtsradikalen Parteien betont soziale Positionen ein, wobei FDP und CDU sich in solchen Fragen recht konsequent ablehnend positionieren.

EDIT: Wen's im Detail interessiert:

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Verfasst: Di 8. Sep 2009, 11:18
von Kathryn Janeway
Darf ich fragen, warum du dafür bist, dass die Türkei in die EU kommt?

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 11:27
von Montgomery Scott
Original von Kathryn Janeway
Darf ich fragen, warum du dafür bist, dass die Türkei in die EU kommt?
Was heißt, ich bin dafür...ich bin nicht dagegen...und die wollen es, also sollte es so sein. Im Übrigen gibt es klare Gründe dafür: Die integrative Wirkung der EU würde die menschenrechtliche Situation und die demokratische Entwicklung in der Türkei verbessern. Außerdem könnten die strukturschwachen Regionen im Südosten der Türkei effizient gefördert werden. Die Türkei würde als Brutstätte für islamistischen Terrorismus wegfallen.

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 11:35
von Kathryn Janeway
Original von Montgomery Scott

Was heißt, ich bin dafür...ich bin nicht dagegen...und die wollen es, also sollte es so sein. Im Übrigen gibt es klare Gründe dafür: Die integrative Wirkung der EU würde die menschenrechtliche Situation und die demokratische Entwicklung in der Türkei verbessern. Außerdem könnten die strukturschwachen Regionen im Südosten der Türkei effizient gefördert werden. Die Türkei würde als Brutstätte für islamistischen Terrorismus wegfallen.
Was meinst du, wieviel das kosten würde? Die Türkei wäre auf Jahrzehnte das größte Empfängerland, zumal sie weder historisch noch kulturell Teil Europas ist. Außerdem müßte man ohnehin die Türkei nach einem Beitritt mit bestimmten Nachteilen versehen: Kein Arbeitsmarktzugang, keine Dienstleistungsfreiheit, keine Visafreiiheit. Ansonsten würde Europa überschwemmt.

Verfasst: Di 8. Sep 2009, 11:39
von Rafael van der Linden
Original von Montgomery Scott
Im Übrigen gibt es klare Gründe dafür:
Manche z.B. englischen Konservativen sind dafür, weil Sie sich davon eine Überlastung der EU und damit deren Scheitern oder zumindest eine deutliche Reform und Wieder-Verkleinerung der Ausdehnung erhoffen.
Die Türkei würde als Brutstätte für islamistischen Terrorismus wegfallen.
So einfach ist es glaube ich leider nicht. Einfach Geldhahn auf, Terror weg. Auch wenn ich weiß, dass Du eher den massiven Zulauf und nicht den harten Kern der Überzeugungstäter meinst.
Original von Montgomery Scott
Auch was "Bafög" oder "Ausbildungsplatzgarantie" angeht, nehmen die rechtsradikalen Parteien betont soziale Positionen ein
Ja, so wirtschaftsfremde bzw. staatswirtschaftliche Forderungen - die man nur, wenn man ihre ökonomische Auswirkung nicht kennt, oder bewusst ignoriert, als "sozial" bezeichnen kann - gibt es auch gerne man von der NPD.
Und die NPDler sehen sich als nationale Sozialisten und ihren Hauptfeind in der neoliberalen FDP.